Unsere Arbeit ist kein Sparposten: MDR-Kürzungen stoppen, öffentlich-rechtlichen Rundfunk sichern

Petition richtet sich an
An die Ministerpräsident*innen der Länder und die Rundfunkkommission der Länder

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Petition richtet sich an: An die Ministerpräsident*innen der Länder und die Rundfunkkommission der Länder

Wir fordern die Ministerpräsidenten der Länder, insbesondere an Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Sven Schulze, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Mario Voigt, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, auf, die angemessene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sicherzustellen und die von der KEF empfohlene Erhöhung des Rundfunkbeitrags umzusetzen.

Die geplanten Kürzungen beim MDR treffen nicht nur einzelne Formate. Sie bedrohen Schauspieler*innen, Filmschaffende hinter der Kamera, MDR-Mitarbeitende, Produktionsunternehmen, das Publikum und die Sichtbarkeit ostdeutscher Lebensrealitäten.

youtube.com/shorts/G0zeIkm5H4I?si=aPwWeF8c9ahOzTwx

Begründung

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein zentraler Bestandteil der demokratischen Öffentlichkeit. Er schafft Information, Kultur, Bildung, Unterhaltung und regionale Sichtbarkeit. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Auftraggeber für die deutsche Film-, Fernseh- und Produktionslandschaft.

Wenn öffentlich-rechtliche Sender aufgrund politisch blockierter Finanzierung sparen müssen, trifft das nicht nur Sendeplätze oder einzelne Formate. Es trifft konkrete Arbeitsplätze und Existenzen. Fiktionale Produktionen wie „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ beschäftigen nicht nur Schauspieler*innen, sondern ganze Teams aus Kamera, Licht, Ton, Maske, Kostüm, Szenenbild, Aufnahmeleitung, Regieassistenz, Produktion, Postproduktion und vielen weiteren Gewerken. Jede gestrichene Produktion bedeutet weniger Arbeit für zahlreiche Menschen.

Besonders schwer wiegen die Kürzungen beim MDR, weil sie die Produktionslandschaft in Ostdeutschland schwächen. Wo weniger produziert wird, verlieren nicht nur Filmschaffende Aufträge. Auch regionale Unternehmen, Dienstleister*innen und kreative Netzwerke geraten unter Druck. Zugleich verlieren die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an Sichtbarkeit im öffentlich-rechtlichen Programm.

Der BFFS steht für die beruflichen und gewerkschaftlichen Interessen von Schauspieler*innen. Wir sagen: Die Verantwortung für eine angemessene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk braucht eine verlässliche Finanzierung. Filmschaffende brauchen faire Arbeitsmöglichkeiten. Das Publikum braucht starke, regionale und vielfältige Programme. Deshalb: Keine Politik auf Kosten der Filmschaffenden. Keine Schwächung der demokratischen Öffentlichkeit. Kein Abschied auf Raten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BFFS - Die Schauspielgewerkschaft, Berlin
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.05.2026
Sammlung endet: 20.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

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Der Osten ist ohnehin schon völlig unterbelichtet

Es wurde viel zu lange von unseren Zwangsgebühren ein maßloses Verhalten der Verantwortlichen möglichgemacht. Es wird Zeit, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt wird. Ausserdem bin ch für die AFD und gegen Personen, die im öffentlichen Fernsehen sich undemokratisch verhalten und ihren prominenten Status nutzen um die Afd in den Dreck zuziehen. Es gibt beim ÖR schon lange keinen unabhängigen Journalismus mehr. Sie sind den Altparteien verpflichtet, die uns den ganzen Untergang eigebrockt haben

Warum Menschen unterschreiben

Weil das deutsche Fernsehen wichtig ist!

weil ich "vorauseilenden Gehorsam" für überhaüpt kein gutes Konzept halte und den Öffentlich rechtichen Rundfunk für weiterhin dringend notwendig!

Weil die Freiheit, insbesondere die kulturelle Freihet und Vielfalt, wie sie in unserer Demokratie gepflegt wird, liebe !!!

Mir ist an einem starken kraftvollen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelegen. Wir brauchen mehr gehaltvolle Inhalte. Sowohl intellektuelle Tiefe als auch visuelle Ästhetik, egal ob Fiktion oder Information. Qualität muss in jeder Beziehung oben stehen. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen verschieben sich nach meiner Auffassung zu sehr in Richtung massentauglichkeit und Quote. Nur dafür sind meine Ansicht nach die Privatsender zuständig. Nur mit einem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk können wir die Demokratie stärken und für Fortentwicklung der Gesellschaft Sorge tragen.

Weil die öffentlich-rechtlichen Medien wichtig sind und die Qualität halten sollen, besonders in den Bereichen Kunst und Kultur!

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