Wohnortnahe Versorgung in der Klinik Klosterstraße sichern!

Petition richtet sich an:
Schleswig-Holsteinischen Landtag Petitionsausschuss

2.356 Unterschriften

Sammlung beendet

2.356 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Schleswig-Holsteinischen Landtag Petitionsausschuss

In der Klink Klosterstraße werden seit vielen Jahren Frauen in Neumünster und Umgebung medizinisch und pflegerisch kompetent, persönlich und wohnortnah versorgt. Zusammen mit einem Kooperationspartner hat die Klinik ein modernes, sektorenübergreifendes gynäkologisches Versorgungskonzept entwickelt, dass eine gemeinsame Behandlungsplanung bis zur individuell passenden Therapie ermöglicht. Das ist ganzheitliche vernetzte gynäkologische Versorgung für die Frauen in Neumünster.

Begründung

Der Klinik droht ab 2027 der Verlust der stationären Versorgungserlaubnis aufgrund neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen zur Krankenhausbedarfsplanung. Damit würde ein bewährtes zukunfts- und patientenorientiertes Versorgungssystem wegfallen.

schleswig-holstein.de - Ministerium für Justiz und Gesundheit - Gesundheitsministerium berichtet zur Umsetzung der Krankenhausreform – Beteiligte in Schleswig-Holstein arbeiten gemeinsam an nächsten Schritten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Lars Piepenborn, Neumünster
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.05.2026
Sammlung endet: 30.09.2026
Region: Schleswig-Holstein
Kategorie: Gesundheit

Neuigkeiten

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Klinik Klosterstraße,

    aus der Zeitung und den Sozialen Medien konnten Sie zwischenzeitlich viele Informationen zur geplanten Veränderung der stationären Gesundheitsversorgung in Neumünster entnehmen. Demnach hat das für die Krankenhauplanung zuständige Ministerium für Gesundheit und Soziales die Beteiligten und Vertreter der zukünftigen "Versorgungsregion Mitte" im Rahmen einer Konferenz mitgeteilt, dass die Bedeutung und Verantwortung des FEK gestärkt werden soll und der Klinik Klosterstraße im "urbanen Zentrum Neumünster" lediglich eine Rolle in der ambulanten Versorgung - als Medizinisches Versorgungszentrum oder als Standort für rein ambulant durchführbare Eingriffe - zugeschrieben wird. Damit würden tatsächlich in der Klinik Klosterstraße zukünftig keine stationären gynäkologischen Operationen durch unsere drei Belegärzte durchgeführt werden können und die von Ihnen so geschätzte und unterstützte hochqualifizierte Versorgungssituation mit einer medizinisch notwendigen poststationären pflegerischen und ärztlichen Überwachung für ein, zwei oder drei Nächte in familiärer, fürsorglicher und vertrauter Atmosphäre entfallen.

    Doch wir geben nicht auf und kämpfen weiter für den Erhalt dieser etablierten patienten- und bedarfsgerechten, nachhaltigen und ganzheitlichen gynäkologischen Versorgung in Neumünster und für den Fortbestand der Kooperation aus der Klinik Klosterstraße mit dem gynäkologischen Medizinischen Versorgungszentrum Ärzte Nord und dem FEK - einer auf Sie ausgerichteten umfassenden medizinischen Betreuung, den unkomplizierten Zugang zu Befundung und Diagnostik, der Behandlungsplanung mit gebündelten Kompetenzen, einem im Bedarfsfall kurzfristigen OP-Termin und einer abgestimmten Nachsorge.

    Derzeit haben wir lediglich eine Eingangsbestätigung vom Petitionsausschuss erhalten. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass wir uns mit dem Ministerium noch in einem formalen Verfahren befinden, das erst im Dezember mit der Zustellung des Feststellungsbescheides abgeschlossen sein wird. Parallel zur o. g. Konferenz erhielten alle Krankenhäuser ein Anhörungsschreiben vom Ministerium, in dem die beabsichtige Entscheidung des Ministeriums mit den bis dahin bekannten und vorliegenden Entscheidungsparametern mitgeteilt wurde. Zu diesem Anhörungsverfahren gehört ebenso die Möglichkeit, eine Stellungnahme einzureichen, um Aspekte und Unterlagen einzubringen, die die bisherige Bewertung des Ministeriums verändern könnten. Die Klinik Klosterstraße hat heute ihre Stellungnahme an das Ministerium übermittelt.

    Jetzt bleibt zum einen abzuwarten, wie das Ministerium unsere Stellungnahme bewertet und zum anderen, wie der Petitionsausschuss auf Ihre Unterschriften und Positionierung reagiert. Darüber informieren wir Sie selbstverständlich unverzüglich.

    Bis dahin brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung. Denn bei all unseren Bemühungen geht es nicht nur um die Mitarbeitenden der Klinik und des dazugehörigen Medizinischen Versorgungszentrums, sondern vor allem auch um Sie und um Ihre gynäkologische medizinische Versorgung in Neumünster und der umliegenden Region. Danke, dass Sie an unserer Seite sind, Ihre Haltung bei jeder Gelegenheit weitergeben und Ihren Einfluss nutzen.

    Liebe Grüße vom Team der Klinik Klosterstraße!

  • Liebe Unterstützende der Klinik Klosterstraße,

    wir haben es bis Ende September auf insgesamt 2.356 Unterschriften gebracht. Für Ihre umfassende Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

    Ihre zahlreichen Unterschriften haben uns ermutigt, mit Ihnen im Rücken die Petition beim Petitionsausschuss des Landes Schleswig-Holstein einzureichen. Das ist aus unserer Sicht der richtige Zeitpunkt. Denn in der kommenden Woche wird das Ministerium für Gesundheit und Soziales in Kiel die geplanten Änderungen in der stationären medizinischen Versorgung für die zukünftige Region Mitte, dem Streifen Kiel-Neumünster-Bad Bramstedt, vorstellen. Wir gehen davon aus, dass die Öffentlichkeit ebenfalls über die Presse informiert wird. Wir kämpfen in dieser Phase des Neuordnungsverfahrens - parallel zur Petition - weiter dafür, dass das gynäkologische sektorenübergreifende Versorgungskonzept für Neumünster zusammen mit dem MVZ Ärzte Nord und dem FEK erhalten bleibt.

    Wir informieren Sie, sobald wir neue Erkenntnisse haben - insbesondere zur Wirkung unserer gemeinsamen Petition.

    Ihr Team der Klinik Klosterstraße

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