Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Genauso wie es Gesetze und Altersbeschränkungen für den Verkauf von Alkohol, die Unterzeichnung von Verträgen oder das Steuern von Fahrzeugen gibt, sollte es ein Gesetz geben, das die Internet-Volljährigkeit für soziale Medien regelt. 16 ist ein Alter, das zahlreiche Psychologen für angemessen halten. Australien plant gerade, ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen - das zeigt, es ist möglich!
Begründung
Es gibt immer wieder Nachrichten/neue Studien über die Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eine Zunahme von Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Adipositas, Aggressionen, Kommunikationsstörungen, Einsamkeit, Lernstörungen, Mobbing, Schlafmangel, Kurzsichtigkeit und Suiziden wird nicht nur in Deutschland festgestellt. Die COVID-19-Pandemie ist meiner Meinung nach nicht die Erklärung hierfür (wie z.B. Jonathan Haidt in seinem Buch „Generation Angst“, das sich mit Kindern und Jugendlichen aus den USA beschäftigt, feststellt). Vielmehr lässt sich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Smartphones (2007 auf den Markt gekommen) und der Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit feststellen. Sobald ein Smartphone (oder Tablet) in die Hände von Kindern/Jugendlichen gelangt, verdrängt das Gerät viele andere Aktivitäten. Mehrere Stunden täglich (auch nachts und in der Schule) verbringen sie am Bildschirm auf Plattformen wie etwa Instagram, TikTok, WhatsApp, OnlyFans, YouTube oder Facebook. Die abhängig machenden Apps wurden und werden von Unternehmen entwickelt, die Geld damit verdienen möchten. Die eigentliche Ware sind die Kinder und Jugendlichen, eine Zielgruppe, die mental am anfälligsten für süchtig machende Anwendungen ist. Dem gegenüber steht eine gewisse Ohnmacht der Eltern, sich dem zu widersetzen, aus Sorge, ihre Kinder sozial zu isolieren, sie zu Außenseitern zu machen, wenn sie ihren Kindern kein Smartphone geben. Mit einem Gesetz gäbe es erst gar keine Diskussionen mehr in den Familien. Und viele Probleme, die Kinder und Jugendliche heutzutage haben, würden sich von alleine erübrigen. Lassen Sie uns das seit etwa 15 Jahren laufende Experiment einer „smartphonebasierten Kindheit“ (Jonathan Haidt) endlich beenden, zum Wohle unserer Kinder und letzten Endes zum Wohle der gesamten Gesellschaft, die mental und körperlich gesunde Menschen braucht.
Liebe Unterstützer/innen von „Social Media erst ab 16“,
das Thema ist präsenter denn je, doch der Druck auf die Regierungsparteien kann nicht groß genug sein und bleiben. Deswegen bitte ich erneut um Ihre Mithilfe:
Unterstützen Sie gerne die bundesweite selbstorganisierte Volksabstimmung von ABSTIMMUNG21, einem Bündnis von über 30 gemeinnützigen Organisationen. Ich nehme mit dem Thema „Social Media erst ab 16 – Kinder wirksam schützen“ teil. Mit Ihrer Unterstützung sowohl als Unterzeichner als auch als Multiplikatoren kann das Thema in die Top 4 der bundesweiten Volksabstimmung kommen und im September zu einem von vier Abstimmungsthemen werden. So würde der gesellschaftliche Rückhalt für „Social Media erst ab 16“ auf einem weiteren Weg nach Berlin getragen.
++++ https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen
Melden Sie sich über obigen Link an, unterzeichnen Sie und teilen Sie den Link z.B. mit folgendem Textbaustein in Ihrem Netzwerk bei Social Media und privat:
„Ich habe folgende Einreichung bei ABSTIMMUNG21 unterstützt: Social Media erst ab 16 – Kinder wirksam schützen! Schaut gerne rein und verteilt den Aufruf in eurem Netzwerk!“
Aus den Regierungsparteien (CDU, SPD) kommen mittlerweile zwar Vorstöße, Social Media für Unter-14-Jährige zu regulieren. Die CSU lehnt eine Altersregulierung jedoch weiterhin ab. Mehrheiten sind also noch ungewiss. Bezüglich der Umsetzung herrscht ebenfalls Uneinigkeit: Während Friedrich Merz eine Klarnamenpflicht im Internet befürwortet, lehnt Bundesjustizministerin Hubig (SPD) eine solche ab.
Eine Klarnamenpflicht und damit die Abschaffung der Anonymität im Internet widerspricht demokratischen Grundprinzipien. Anonymität ist ein grundlegender Baustein von Demokratien, um z.B. anonym auf Missstände hinweisen oder sich anonym über heikle Themen austauschen zu können. Auch das Bundesverfassungsgericht betont, dass die anonyme Äußerungsfreiheit ein wichtiger Teil der Meinungsfreiheit ist. Wo kämen wir hin, wenn wir in der analogen Welt nicht mehr geheim wählen könnten oder nur noch mit unserem Namen auf der Stirn an Demonstrationen teilnehmen könnten? Demokratien müssen Anonymität aushalten können, in der analogen und auch in der digitalen Welt. Auch, wenn das Extrempositionen stärkt. Aber Kinder sollten den damit verbundenen Gefahren nicht weiter ungeschützt ausgeliefert sein.
Eine Altersgrenze von 14 Jahren (Vorstoß von CDU und SPD) würde Jugendlichen in ihrer labilsten Zeit Zugang zur Social-Media-Welt ermöglichen. Eine Jugendversion für 14- bis 15-Jährige, über die die Koalitionsparteien nachdenken, würde lediglich die süchtigmachenden Elemente reduzieren, doch Cybermobbing, die Vermittlung falscher Schönheitsideale, die Konfrontation mit Gewalt, Radikalisierung usw. wären weiterhin möglich. Ein Einstieg in Social Media mit 14 Jahren ist zu früh. Social Media ab frühestens 16 wäre echter Kinder- und Jugendschutz.
Daher gilt es, den Druck auf die Regierungsparteien weiter hochzuhalten. Es braucht eine wirksame Altersregulierung, Social Media frühestens ab 16, aber ohne Klarnamenpflicht.
Vielmehr sollte über hardwarebasierte Lösungen nachgedacht werden, z.B. über Kinder-Smartphones und Kinder-Tablets, die bestimmte Anwendungen/Inhalte blockieren. Hierfür müsste niemand irgendwo irgendwelche Daten lassen. Wer einem Kind/Jugendlichen ein Erwachsenengerät aushändigt, hätte mit Konsequenzen zu rechnen, ähnlich wie derjenige, der Kindern/Jugendlichen Schnaps oder Drogen verkauft.
Teilen Sie gerne weiter die Petition und motivieren Sie sich und Ihr Umfeld, bei der Volksabstimmung für das Thema „Social Media erst ab 16“ zu votieren. Weitere Informationen finden Sie in meiner Einreichung unter folgendem Link:
https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen
Tik Tok wird jetzt auch noch mit einer shopping-Funktion versehen. Das fördert noch mehr den Wunsch, das dargestellte Produkt haben zu wollen und manifestiert das Gefühl benachteiligt zu sein, wenn man es nicht kaufen kann. Schon in diesen jungen Jahren mit einem unberechtigten Armuts- und Verzichtsgefühl aufzuwachsen schädigt den Menschen für das ganze weitere Leben.
Dieses Vorhaben ist ein Trojanisches Pferd um die Anonymität zu zerstören. Jeder muss sich dann identifizieren. Es überrascht mich das so eine Petition existiert.
Als Erzieherin sehe ich immer mehr Handysüchtige Eltern die ihr Baby umherschieben U nur Blick für das Handy Haben. Bindungsstörungen von Anfang an. Handysüchtige Kiga Kinder werden beim Autofahren u Haushalt am Handy und TV geparkt. Diesozialen Fähigkeiten der Kinder nehmen ab. Dafür mehr Gewalt, Narzissmus...
Wir brauchen starke gesunde sozialfähige neue Generationen keine psychusch und physisch kranken Nerds.
Die Petition ist mir wichtig, da ich die psychische Gesundheit von Kindern schützen möchte. Als Mutter und Lehrerin fällt mir täglich auf, welche Risiken die Nutzung des Internets für unsere Kinder darstellt. Viele nutzen es ohne Schutz und Privatsphäre - Einstellungen und sind nicht nur gefährdet, süchtig zu werden, sondern auch besonderen Gefahren durch Kontakten zu Fremden ausgesetzt. Auch eine Etikette im Netzt ist trotz schulischer Bemühungen und Unterrichtseinheiten zu den Themen Cybermobbing, Grooming, Sexting etc. für jüngere Kinder kaum beherrschbar. Viele Eltern schalten Apps und Einstellungen nicht altersgerecht frei und bringen ihre Kinder oft unwissend im Gefahr.
Von einem Verbot verspreche ich mir mehr Schutz für die Kinder jüngeren Alters und bin sicher dass ältere Jugendliche, das Internet und Social Media reflektierter nutzen können, in ihrer Entwicklung bereits gefestigter sind und Gefahren sowie Fakenews besser erkennen können.
Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.
Zu den Werkzeugen
Weil meiner Meinung nach viele social Media das Gehirn der Kinder krank macht und sie Artikel sehen die nicht kindgerecht sind