Regione: Germania

Stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen - Erhalt der H₂-Infrastruktur in Deutschland

La petizione va a
Bundesministerium für Verkehr (BMV), European Commission - Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE), H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG

580 Firme

2 %
554 di 30.000 per quorum in Germania Germania

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  1. Iniziato 06/12/2025
  2. Collezione ancora > 3 mesi
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Petizione indirizzata a: Bundesministerium für Verkehr (BMV), European Commission - Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE), H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG

Wir fordern:

1. Den sofortigen Stopp der geplanten Schließungen und Rückbauten von Wasserstofftankstellen, bis alle Förderauflagen vollständig geklärt sind.

2. Die Veröffentlichung aller relevanten Förder- und Nutzungsdaten (Zweckbundungsfristen, Förderhöhe, Absatzmengen).

3. Die Prüfung alternativer Betreiber- und Finanzierungsmodelle (kommunal, öffentlich-privat, Genossenschaften).

4. Die Entwicklung eines langfristigen, verlässlichen, bundesweiten Erhaltungskonzepts im Einklang mit der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) und der EU-AFIR-Verordnung (Alternative Fuels Infrastructure Regulation)

Motivazioni:

Problemlage
Bis Ende 2025 sollen bundesweit laut H2-Mobility mindestens 14 Wasserstofftankstellen geschlossen werden - darunter auch die Station in Rheda-Wiedenbrück, die erst 2019 mit EU-Mitteln errichtet wurde. Dies führt zu erheblichen Versorgungslücken und gefährdet die Mobilität von Kommunen, Unternehmen und Bürgern, die bereits heute Brennstoffzellentechnologie nutzen.

Auch ich persönlich bin betroffen:
Auf Basis der bislang geschaffenen Infrastruktur habe ich ein Brennstoffzellenfahrzeug von Toyota gekauft - und war von der Technologie begeistert.
Mit der nun angekündigten Schließung kann ich mein Fahrzeug jedoch nicht mehr regulär betreiben. Die nächste funktionstüchtige Tankstelle befindet sich 70 Kilometer entfernt (Münster).
Damit wird ein klimafreundliches Fahrzeug faktisch unbrauchbar, obwohl es technisch einwandfrei ist.

Anfrage beim Bundesministerium bereits eingeleitet
Beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Referat G25 "Erneuerbare Energien, Kraftstoffe, Wasserstoff", wurde bereits eine formelle Auskunft zu Zweckbindungsfristen, Mindestlaufzeiten und Förderauflagen beantragt. Das Ministerium hat bestätigt, dass hierzu ein Vorgang eröffnet wurde.

Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) und EU-AFIR-Verordnung fordern Ausbau - nicht Abbau
DIe Nationale Wasserstoffstrategie (NWS 2023) definiert Wasserstoff als strategische Zukunftstechnologie. Ein Rückbau bestehender Infrastruktur widerspricht den darin klar formulierten Ausbauzielen für ein bundesweites Tankstellennetz.
Auch die EU-Verordnung AFIR verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen aufzubauen. Europa fordert Ausbau - doch vor Ort erleben wir Abbau.

Beispiel Rheda-Wiedenbrück und Duisburg: Müllfahrzeuge sind auf diese Stationen angewiesen
Die Wasserstofftankstelle in Rheda-Wiedenbrück wird regelmäßig von Brennstoffzellen-Müllfahrzeugen der Unternehmen PreZero International (Rheda-Wiedenbrück) und REMONDIS OWL GmbH (Bielefeld) genutzt. Ohne die Tankstelle sind diese Fahrzeuge nicht mehr einsetzbar, da laut Medienberichten die nächstverfügbare Wasserstofftankstelle 70 km entfernt in Müster liegt. Für kommunale Entsorgungsbetriebe ist das nicht praktikabel.
Auch in Duisburg wird die einzige öffentliche Wasserstofftankstelle zum Jahreswechsel geschlossen. Betroffen sind sieben Müllfahrzeuge der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD). Hier müssten die Fahrzeuge zwei- bis dreimal pro Woche nach Düsseldorf oder Herten fahren, was ebenfalls wirtschaftlich nicht praktikabel ist. Somit ist das Thema der Schließung von Wasserstofftankstellen von überregionaler, bundesweiter Bedeutung.

Unzuverlässige Infrastruktur zerstört Vertrauen
Wenn die Tankstellen schließen verlieren zahlreiche bereits angeschaffte Fahrzeuge ihren Nutzen. Unternehmen und Kommunen werden keine neuen Fahrzeuge mehr beschaffen. Gleiches gilt für private PKW Besitzer. Ein instabiles Netz verhindert Investitionen - und der Markt bricht zusammen.

"Grüner" Wasserstoff braucht Infrastruktur - jetzt
Die Produktion von grünem Wasserstoff wird derzeit schrittweise hochgefahren und ausgebaut. Viele Produktionsanlagen entstehen erst jetzt. Damit dieser klimafreundliche Energieträger überhaupt in die Fläche gelangen kann, braucht es eine stabile Infrastruktur.
Wenn Tankstellen jetzt schließen, bevor grüner Wasserstoff breit verfügbar ist, wird die Energiewende aktiv behindert.

Deutschland ist führend in neuen Wasserstoff-Speichertechnologien
Innovative Entwicklungen wie LOHC, Metallhydridspeicher und MOF-Materialien zeigen großes Potenzial für sichere und kosteneffiziente Wasserstoffspeicherung. Während China den globalen Elektroautomarkt zunehmend dominiert, könnte Deutschland im Wasserstoffsektor führend sein.
Der Erhalt der Infrastruktur ist dafür eine entscheidende Voraussetzung.

Serienreife Wasserstofffahrzeuge sind verfügbar
Hersteller wie Toyota oder Hyundai produzieren bereits serienreife Wasserstoff-PKW und arbeiten an Nutzfahrzeugkonzepten. Ohne die H₂-Infrastruktur wird diese Technologie jedoch nicht weiterentwickelt und ein potenziell wachsender Markt bricht frühzeitig ein.

Grazie mille per il tuo supporto, Frank Stuckstedte, Rheda-Wiedenbrück
Domande ai promotori

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Dati della petizione

Petizione avviata: 06/12/2025
La raccolta termina: 05/06/2026
Regione: Germania
Categorie: Trasporti

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Novità

  • Die Europäische Kommission (DG MOVE) hat auf unsere mehrfachen Schreiben zur Schließung öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen in Deutschland offiziell reagiert.

    In ihrer Antwort bestätigt die Kommission, dass sie den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur EU-weit beobachtet, unter anderem über das European Alternative Fuels Observatory (EAFO). Während die Zahl der Wasserstoff-Pkw in Deutschland zuletzt leicht zurückgegangen ist, ist der Bestand an wasserstoffbetriebenen Bussen und Lkw leicht gestiegen. Gleichzeitig verweist die Kommission darauf, dass neue, leistungsfähigere Tankstellen entstehen - teils mit EU-Kofinanzierung.

    Zugleich räumt die Kommission ein, dass öffentlich geförderte Tankstellen derzeit geschlossen werden, weil die erwartete Nachfrage bislang ausgeblieben ist. Diese Entscheidungen lägen formal in der Verantwortung der Betreiber. Wichtig: Die Kommission hält ausdrücklich fest, dass eine Weiterführung durch neue Betreiber grundsätzlich wünschenswert sei - auch wenn dies von der Bereitschaft Dritter abhänge, wirtschaftliche Risiken zu übernehmen.

    Mit Blick auf die AFIR-Verordnung stellt die Kommission klar, dass die verbindlichen Vorgaben für ein flächendeckendes Wasserstofftankstellennetz erst bis 2030 greifen. Die aktuell geschlossenen Stationen erfüllten nach Einschätzung der Kommission meist nicht die künftigen Kapazitätsanforderungen und würden daher formal nicht gegen AFIR verstoßen.

    Aus Sicht unserer Initiative bleibt jedoch eine strukturelle Lücke:
    Zwischen dem heutigen Rückbau bestehender Infrastruktur und den geplanten AFIR-Zielen bis 2030 fehlen verbindliche Übergangslösungen. Genau hier drohen Versorgungslücken, Vertrauensverlust bei Nutzerinnen und Nutzern sowie die Entwertung bereits eingesetzter öffentlicher Fördermittel.

    Die Europäische Kommission kündigt an, die AFIR-Verordnung bis Ende 2026 zu überprüfen. Unsere Initiative setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, bestehende Wasserstofftankstellen nicht vorschnell und irreversibel zurückzubauen, solange keine verlässliche Anschlussversorgung gesichert ist - insbesondere an zentralen Verkehrsachsen und TEN-T-Korridoren.

Aus einem insgesamt wasserstoffkritischen Beitrag des Merkur geht hervor, dass BMW gemeinsam mit Toyota weiterhin an Brennstoffzellenfahrzeugen festhält. BMW betont darin, dass eine einzige Technologie nicht ausreichen werde. um klimaneutrale Mobilität weltweit zu ermöglichen". Dies unterstreicht die Bedeutung von Technologievielfalt - und stellt den vorzeitigen Rückbau bestehender Infrastruktur in einen politischen Widerspruch.

Der Gesamt-Wirkungsgrad von Wasserstofffahrzeugen liegt bei mageren 15 - 18 %, das ist niedriger als bei Benzin- oder Dieselverbrennern! Wasserstoff als Energiespeicher für Fahrzeuge ist eine Sackgasse. Sorry für eure Fehlinvestitionen, aber ihr solltet von dem toten Pferd absteigen.

Perché le persone firmano

Diese Zukunftsvariante muss endlich eingeschlagen werden.
Aus überschüssigem alternativem Strom kann / muss Wasserstoff erzeugt werden. Das kann mit CO2 zu Gas weiterverarbeitet werden, ab in die leeren Gasspeicher.

Wasserstoff-Nutzung ist eine entscheidende Ergänzung zur erneuerbaren Energie-Erzeugung, um die "Dunkelflauten"-Lücken zu schließen.

Ich fahre ein Wassstofffahrzeug

Der Aufbau einer Wasserstoff Infrastruktur ist für die Zukunft sehr, sehr wichtig

Zukunft sollte nicht zurück gebaut werden.

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