Das Kind ist keine Ware: Schutz der biologischen Identität und Stopp Eizellspende/Leihmutterschaft

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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178 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Jedes Kind hat ein unveräußerliches Recht auf seine biologische Identität und darf nicht zum Objekt technischer oder kommerzieller Wünsche degradiert werden. Wir fordern den Deutschen Bundestag daher auf, die bestehenden Verbote der Eizellspende und der Leihmutterschaft im Embryonenschutzgesetz unangetastet zu lassen. Wir lehnen jede Aufspaltung der Mutterschaft und die damit einhergehende Identitätszerstückelung für das Kind ab. Der Schutz der Menschenwürde von Kindern und Frauen muss absoluten Vorrang vor den Wünschen der Reproduktionsmedizin haben.

Begründung

Die Entstehung eines Menschen ist keine Dienstleistung. Wenn wir die Eizellspende und Leihmutterschaft legalisieren, schaffen wir eine Welt, in der Kinder bewusst in Verhältnisse hineingeboren werden, die ihre Herkunft systematisch verschleiern oder zerstückeln.

1. Schutz der biologischen Identität Ein Kind ist kein "Produkt", das man nach Baukastenprinzip zusammensetzen darf. Durch die Aufspaltung in eine genetische Mutter, eine austragende Mutter und eine soziale Mutter kann die Identität des Kindes von Beginn an fragmentieren. Fachwissenschaftliche Erkenntnisse (vgl. BVerfGE 79, 256 zum Recht auf Kenntnis der Abstammung; Dethloff 2016) zeigen, wie essenziell die Kenntnis der eigenen Wurzeln für eine gesunde Identitätsentwicklung ist. Wir fordern, Kindern nicht mutwillig das Recht zu rauben, in einer eindeutigen biologischen Beziehung zu ihren Eltern aufzuwachsen.

2. Das Kind als Objekt von Verträgen Leihmutterschaft macht Kinder zum Gegenstand von Verträgen. Wo Verträge geschlossen werden, entstehen Ansprüche – doch ein Kind darf niemals Gegenstand eines Anspruchs oder einer Bestellung sein. Die Legalisierung würde bedeuten, dass das „Recht auf ein Kind“ über das „Recht des Kindes“ auf seine Würde und Identität gestellt wird. Ein Kind ist ein Subjekt mit eigenen Rechten, keine Erfüllung eines Konsumwunsches.

3. Verhinderung von „Selektion und Marktlogik“ Die Freigabe der Eizellspende führt in der Praxis unweigerlich zu einer Selektion. Erfahrungen aus Ländern, in denen die Eizellspende legal ist, zeigen, dass Eizellbanken Spenderinnen nach Kriterien wie Aussehen, Bildungsstand oder Talenten katalogisieren (vgl. Marktanalysen zu internationalen Eizellbanken). Wenn Eizellen nach solchen Merkmalen ausgewählt werden, wird das Kind schon vor seiner Zeugung bewertet und zum Objekt einer Wunsch-Bestellung. Wir lehnen diese Form der „liberalen Eugenik“ ab, wie sie auch von Experten kritisch diskutiert wird (vgl. Stellungnahmen des Deutschen Ethikrats). Jedes Leben hat einen Eigenwert, der unabhängig von den genetischen Vorstellungen der Besteller sein muss.

4. Schutz vor emotionaler Entwurzelung Die Bindung zwischen der austragenden Mutter und dem Kind im Mutterleib ist nachweislich prägend (vgl. Forschung zur pränatalen Psychologie, z.B. Siddiqui et al. 2000). Wenn diese Frau (die austragende Mutter) nach der Geburt vom Kind getrennt wird (wie bei der Leihmutterschaft) oder wenn die genetische Identität nicht mit dieser austragenden Mutter übereinstimmt (wie bei der Eizellspende), entsteht aus Sicht der pränatalen Psychologie ein Bindungskonflikt. Diese Bindung durch Verträge gewaltsam zu kappen oder biologisch aufzuspalten, nimmt keine Rücksicht auf die Integrität dieser lebenswichtigen ersten Bindung.

Ethische Klarstellung: Antworten auf häufige Einwände

  • Existenzrecht vs. Herkunftsrecht: Oft wird argumentiert, dass diese Kinder ohne diese Techniken gar nicht existieren würden. Doch die Freude über ein geborenes Leben rechtfertigt nicht die Umstände seiner Zeugung. Menschenrechte dienen dazu, die Schwächsten vor Instrumentalisierung zu schützen. Wir führen diese Debatte nicht gegen existierende Menschen, sondern für die ethischen Standards unserer Gesellschaft.
  • Samenspende vs. Eizellspende: Unrecht wird nicht zu Recht, indem man es ausweitet. Die Eizellspende spaltet die Mutterschaft physisch auf und stellt für die Spenderin einen invasiven, gesundheitlich belastenden Eingriff dar. Die notwendige hormonelle Hyperstimulation kann zum Ovariellen Überstimulationssyndrom (OHSS) führen, zudem birgt die operative Eizellentnahme unter Narkose medizinische Risiken (vgl. Jahresberichte des Deutschen IVF-Registers). Wir wehren uns gegen die Umwandlung der Fortpflanzung in eine industrielle Produktion.
  • Unsere Überzeugung: Kein „Recht auf ein Kind“ um jeden Preis: Nach unserer ethischen Auffassung zeigt sich wahre Solidarität mit kinderlosen Paaren in der Förderung von Adoption und Pflegeelternschaft, nicht im Handel mit biologischem Material. Wir vertreten die Ansicht, dass kein Recht existieren sollte, das die Identitätsrechte des Kindes aushebelt. Aus unserer Sicht darf ein Kind nicht als Therapieform für das Leiden Erwachsener betrachtet werden.

Fazit: Wir dürfen die ethischen Dämme des Embryonenschutzgesetzes nicht einreißen. Wer das Kindeswohl ernst nimmt, muss die Integrität der Mutterschaft und die Unverkäuflichkeit des menschlichen Lebens verteidigen. Menschenrechte gelten ab der Zeugung – dazu gehört das Recht, nicht zur Ware gemacht zu werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Athina Karagianni
München

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Athina Karagianni, München
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.02.2026
Sammlung endet: 09.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Dear friends and supporters,

    I am writing to you today to say a heartfelt THANK YOU for signing my petition to the German Bundestag.

    We have reached 67 signatures, with a strong 30% coming from the United Kingdom, alongside supporters from Greece, Spain, France, Austria, Australia, and Slovenia. This proves that the protection of women and children is a global concern.

    This petition is just the beginning. Our ultimate goal is the universal abolition of surrogacy. We believe that no human being should be a commodity, and no woman’s body should be for rent—anywhere in the world. By stopping the legalization of "altruistic" surrogacy in Germany, we take a massive step toward a global ban.

    I have a special request:
    To impact German politicians, we need to reach people living in Germany.

    Could you please share this link with any contacts, friends, or family you have in Germany? Your recommendation is the key to our success.

    Share link: openpetition.de/!vzvxd

    Thank you for standing with me for human dignity.

    With gratitude,

    Athina Karagianni
  • Liebe Unterstützende,

    um unserer Forderung beim Deutschen Bundestag noch mehr Nachdruck zu verleihen, habe ich einen offenen Brief verfasst. Darin lege ich detailliert dar, warum Kinder keine Objekte von Besitzansprüchen sein dürfen und warum der Schutz der biologischen Identität unantastbar ist.

    Hier können Sie den vollständigen Brief lesen:
    👉 drive.google.com/file/d/18OPzveKMU_63YUABuKJ1tSkQtR0-NZdm/view?usp=sharing

    Bitte helfen Sie mit, dieses Dokument zu verbreiten. Schicken Sie den Link an Freunde, Bekannte und vor allem an Ihre Wahlkreisabgeordneten. Jede Stimme und jede geteilte Information bringt uns den 30.000 Unterschriften näher!

    Vielen Dank für Ihren Einsatz für die Kindesrechte!

Ein Kind ist ein Subjekt mit eigenen Rechten, kein Objekt von Besitzansprüchen. Die biologische und genetische Identität zu schützen, ist eine Frage der Menschenwürde (Art. 1 GG). Wir müssen verhindern, dass die Fortpflanzungsmedizin den weiblichen Körper instrumentalisiert und Kinder zu Produkten technischer Wünsche macht. Es geht um den Schutz der Schwächsten und den Erhalt ethischer Grenzen. Jede Stimme zählt für die Wahrung der Kindesrechte!

Es ist Quatsch das Kindeswohl eines Kindes zu schützen dessen Entstehung man verbietet! Und Frauen vorzuschreiben was für sie oder ihren Körper an besten ist, ist bevormundend und übergriffig! Ein guter rechtlicher Rahmen in dem unüberlegte Leihmutterschaft aus rein kommerziellen Gründen ausgeschlossen ist wäre eine Bereicherung für unsere Gesellschaft! Sie würde Armuts-Leihmutterschaft wie in Indien seltener machen und könnte glückliche Leihmütter und Familien schaffen!

Warum Menschen unterschreiben

Das Kindeswohl muss an erster Stelle stehen! Jedes Kind braucht seine Mama.

Herr Spahn und Herr Streek haben sich als öffentliche Personen im Widerspruch zu Ihrer Vorbildfunktion verhalten. Die Perspektive und Rechte der Kinder bleiben in der gesellschaftlichen Diskussion hierzu völlig vernachlässigt. Beide hätten sich für Pflegekinder entscheiden und somit ein Zeichen im Engagement für die vielen Kinder setzen können, die bereits auf der Welt sind. Sie haben sich stattdessen für ein Design-Baby entschieden, dass es schwer haben wird, seine Identität ohne Kenntnis des zweiten biologischen Elternteils zu finden. Spenderkinder.de ist der Verein von Kindern aus Samen- und Eizellspenden und Leihmutterschaften. Ihre Stimme und die der Pflege- und Adoptivkinder sollte gehört werden, nicht die der egoistischen Männer (warum haben sie nicht eine Familie mit Lesben gegründet?) und auch nicht die der Repromedizin. Dass Frau Brosius-Gersdorf sich auf diesem Thema heute auch noch profilieren musste in der Tagesschau, ist äußerst fragwürdig. Herr Spahn und Herr Streek haben nicht für Kinderrechte im Grundgesetz gekämpft - in ihrer Logik ist ihr Egoismus konsistent. Ich wünsche allen Pflege- und Adoptivkindern und -Familien und Spenderkindern Mut und werdet laut. Diese Frage sollte nicht einzelnen kommerziellen oder egoistischen Interessen überlassen werden, sondern im Sinne der Kinder entschieden werden.

Die Macht der Reproduktionsmedizin ist groß und kann sich auch ideologischer Unterstützung sicher sein. Hier wird aber nicht mit verschwommenen religiösen Argumenten gearbeitet, sondern klar und erfreulich mit dem drohenden Identitätsverlust und anderen pädagogischen und ethischen Begründungen, die jedem einleuchten müssen. Wäret den Anfängen.

Keiner hat ein Recht auf Selbstverwirklichung / erfüllten Kinderwunsch um jeden Preis auf Kosten weniger begüteter Mitmenschen.
Eizellspende und Leihmutterschaft sind Ausbeutung ärmerer Frauen.

Leihmutterschaft ist in meinen Augen Menschenhandel bzw. Beihilfe zum Menschenhandel. Außerdem verstößt es gegen das Grundgesetz (s. Art. 1). Es ist Nötigung und Betrug und in höchstem Maße menschenverachtend, demütigend.und frauenfeindlich. Nicht nur das Kind wird zur Ware sondern auch dessen Mutter.

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