Durchfahrt sperren: Schluss mit dem Auto-Schleichverkehr in der Georg-Deuschle-Straße

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Matthias Klopfer

205 Unterschriften

13 %
157 von 1.200 für Quorum in Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar

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  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Matthias Klopfer

Wir fordern Oberbürgermeister Matthias Klopfer und die Stadt Esslingen am Neckar auf, die Georg-Deuschle-Straße in Oberesslingen für den Auto-Durchgangsverkehr zu sperren – durch eine Durchfahrts- bzw. Diagonalsperre an der Kreuzung zur Fahrradstraße Hindenburgstraße. Anwohner-, Rettungs- und Lieferverkehr sollen weiterhin möglich bleiben; gesperrt wird allein die Durchfahrt für ortsfremden Schleichverkehr.

Die Georg-Deuschle-Straße ist eine schmale reine Wohnstraße – und wird täglich als Abkürzung („Schleichweg") missbraucht. Fahrzeuge aus Richtung Hirschlandstraße in Richtung Adenauerbrücke sparen sich hier wenige hundert Meter und verwandeln das Wohngebiet in eine Durchgangsstraße. Weil zwischen den beidseitig parkenden Autos kein Gegenverkehr passt, staut sich der Verkehr regelmäßig über die gesamte Länge zwischen Plochinger Straße und Hirschlandstraße. Die Folgen tragen die Anwohnerinnen und Anwohner, die Schulkinder, die Kinder der angrenzenden Klinik und die Radfahrenden auf der Fahrradstraße Hindenburgstraße.

Eine Tempo-30-Zone besteht hier bereits – sie löst das Problem nicht, weil nicht die Geschwindigkeit, sondern die schiere Menge des ortsfremden Verkehrs die Gefahr erzeugt. Es hilft nur, die Durchfahrt zu unterbinden.

Die Stadt Esslingen hat genau dieses Mittel auf derselben Fahrradstraße bereits erfolgreich eingesetzt: An der Kreuzung Hindenburgstraße/Olgastraße wurde – als Teil eines 350.000-Euro-Pakets zur Stärkung des Radverkehrs – eine Diagonalsperre errichtet, die den Auto-Durchgangsverkehr unterbindet und nur Radfahrende durchlässt. Was an der Olgastraße richtig war, ist an der Georg-Deuschle-Straße überfällig.

Für eine sichere, ruhige und saubere Nachbarschaft. Für echten Schutz von Kindern, Fußgängern und Radfahrenden. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Begründung

1. Sicherheit und Unfälle – wir haben es selbst gesehen. Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße/Hindenburgstraße liegt direkt auf einer der längsten Fahrradstraßen Süddeutschlands (Hindenburgstraße, ca. 1,85 km, seit 2015). Schon am 29. September 2020 wurde hier ein Radfahrer von einem Auto angefahren – wir wurden Zeugen dieses Unfalls. Der Fahrer hatte den Radfahrer in der unübersichtlichen, überlasteten Situation übersehen; der Radfahrer wurde damals zum Glück nur leicht verletzt. Genau diese Gefahr, auf die wir die Stadt seit September 2020 hinweisen, hat sich seither wiederholt: Am 3. Februar 2025 nahm eine Autofahrerin an dieser Kreuzung einer 28-jährigen Radfahrerin die Vorfahrt – die Frau wurde auf die Motorhaube aufgeladen und musste in eine Klinik gebracht werden. Im Juli 2025 kam es an der benachbarten Kreuzung Hindenburgstraße/Reutlinger Straße erneut zu einem Vorfahrtsunfall mit einem Radfahrer. Die Esslinger Zeitung bezeichnet die Verbindung ausdrücklich als „Unfallhäufungspunkt", Anwohner beobachten fast täglich Beinahe-Unfälle. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier ein Kind oder ein Radfahrer schwer verletzt wird.

2. Lärm und Rückstau. Weil die Straße für Gegenverkehr zu schmal ist, bilden sich vor allem in der Rush-Hour Staus über die gesamte Straßenlänge. Aus der blockierten Kreuzung heraus wird stark beschleunigt und gebremst – das erzeugt vermeidbaren Lärm in einem reinen Wohngebiet. Zeitweise ist das Verkehrsaufkommen so hoch, dass selbst Rettungsfahrzeuge die Querung Plochinger Straße/Hirschlandstraße umfahren müssen.

3. Umwelt und Feinstaub. Ständiges Anfahren und Bremsen im Stau erhöht Abgas- und Feinstaubbelastung. Eine Durchfahrtssperre beruhigt den Verkehrsfluss und reduziert Lärm, Abgase und Gefahren an der Wurzel.

4. Wohnqualität und Schleichverkehr. Ein tägliches Verkehrsaufkommen wie auf einer Durchgangsstraße gehört nicht in eine reine Wohnstraße. Auslöser war u. a. das neue Wohnareal Georg-Deuschle-Straße/Hindenburgstraße 145 mit 28 Wohnungen. Alle umliegenden Parallelstraßen (z. B. Paul-Gerhard-Straße, Kreuzstraße) sind für den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht – ausgerechnet die schmale Georg-Deuschle-Straße zieht dadurch den gesamten Schleichverkehr an.

5. Es passt zu den erklärten Zielen der Stadt. Oberbürgermeister Klopfer betont wiederholt, den Individualverkehr reduzieren und Rad- und Fußverkehr fördern zu wollen – auch mit Blick auf die Klimaziele. Auch § 1 des Straßengesetzes Baden-Württemberg verpflichtet zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen Entwicklung mit einem hohen Maß an Verkehrssicherheit. Eine Durchfahrtssperre ist die konsequente Umsetzung dieser Ziele.

6. Genug Geduld – jetzt ist Umsetzung gefragt. Anwohnerinnen und Anwohner setzen sich seit September 2020 für eine Lösung ein. Es gab Zusagen, eine angekündigte Verkehrszählung (2022), Hinweise auf das ISEK und die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts – aber an dieser Kreuzung ist bis heute nichts Wirksames passiert. 2022 sollte eine Linksabbiegerspur in der Schorndorfer Straße den Durchgangsverkehr reduzieren; die Stadt wollte die Wirkung beobachten und „die Situation neu bewerten". Diese Neubewertung steht bis heute aus. Wir bitten den Oberbürgermeister, jetzt zu handeln.

Quellen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße, Esslingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.06.2026
Sammlung endet: 02.12.2026
Region: Esslingen am Neckar
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    es gibt Neuigkeiten, und sie sind besser, als sie auf den ersten Blick klingen.

    Die Stadtverwaltung hat auf unsere Anfrage geantwortet. Das Wichtigste daraus: Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße / Hindenburgstraße wurde Ende Juli in der Unfallkommission behandelt. Dort wurden die bisherigen Maßnahmen überprüft und die einzelnen Unfälle auf Gemeinsamkeiten hin untersucht. Über das Ergebnis und über weitere mögliche Maßnahmen wird die Verwaltung im 4. Quartal 2026 im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz berichten. Und sie schreibt ausdrücklich, dass unsere Vorschläge „bereits Bestandteil der Prüfung und Abstimmungen" sind.

    Warum ich das für einen echten Fortschritt halte: Wir sind seit 2020 mit der Stadt im Gespräch — Verkehrszählung 2022, unzählige Mails, viele freundliche Antworten. Aber jetzt hat unser Anliegen zum ersten Mal einen festen Termin im Kalender der Stadt. Nicht mehr „wir schauen uns das an", sondern ein Bericht in einem Ausschuss, an einem bestimmten Datum, vor gewählten Stadträtinnen und Stadträten. Auf so etwas kann man hinarbeiten.

    Warum ich trotzdem nicht zufrieden bin: Die Maßnahmen, die bisher umgesetzt wurden — neu geordnete Stopp-Schilder, versetzte Haltelinien, ein „Stopp"-Schriftzug auf der Fahrbahn, ein weggefallener Parkplatz für bessere Sicht — sind alle sinnvoll, und wir haben sie als Verbesserung wahrgenommen. Aber sie zielen darauf, dass sich die Autofahrer an der Kreuzung besser an die Regeln halten. Unser Problem ist ein anderes: dass diese Autos überhaupt durch unsere schmale Wohnstraße fahren. Das löst man nicht mit Farbe auf dem Asphalt, sondern nur baulich.

    Was jetzt zählt. Im Juli wurde bereits einmal über eine schnellere Lösung beraten — ohne den breiten Rückhalt, den es dafür gebraucht hätte. Aus den Gesprächen danach habe ich einen ziemlich klaren Eindruck mitgenommen: Das lag nicht daran, dass jemand gegen uns wäre. Es lag daran, dass die meisten Stadträtinnen und Stadträte nie hier standen, wenn es morgens um Viertel vor acht ist und sich die Autos zwischen den geparkten Wagen ineinander verkeilen. Wer das einmal gesehen hat, versteht es sofort. Genau das hat mir auch ein beratendes Mitglied des Ausschusses bestätigt, das selbst hier im Viertel wohnt.

    Deshalb ist unser Plan für die nächsten Wochen ganz einfach: Wir holen die Fraktionen hierher, bevor sie im Herbst entscheiden. Ab dem 15. September, nach den Sommerferien, wenn der Verkehr wieder normal ist. Morgens zur Rushhour, an der Kreuzung, gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Eine Fraktion nach der anderen. Die Einladungen sind diese Woche rausgegangen, die CDU-Fraktion hat einen solchen Termin bereits zugesagt.

    Und dafür brauche ich Hilfe.
    Ich sage das offen: Das ist inzwischen zu viel für eine Person nebenher. Ich suche zwei Menschen aus der Nachbarschaft, die je einen Bereich übernehmen — nicht „irgendwie mithelfen", sondern etwas Konkretes mit überschaubarem Aufwand.

    Ortstermine und Kontakt zu den Fraktionen. Termine abstimmen, Nachbarn für den jeweiligen Termin ansprechen, mit dabei sein, hinterher kurz festhalten, was besprochen wurde. Etwa zwei bis drei Stunden im Monat, hauptsächlich im September und Oktober. Man braucht dafür keinerlei Vorkenntnisse — nur Verlässlichkeit beim Terminemachen.

    Presse und Öffentlichkeit. Kontakt zur Esslinger Zeitung halten, Fotos und ein kurzes Video vom morgendlichen Rückstau machen, unsere Nachbarschaftskanäle betreuen und beim Schreiben solcher Updates helfen. Etwa zwei Stunden im Monat. Wer gern fotografiert oder schreibt, ist hier genau richtig.

    Wenn eine der beiden Rollen zu dir passt — oder wenn du etwas anderes beitragen kannst, an das ich nicht gedacht habe — schreib mir einfach an anwohnerinitative@gmail.com Ein Satz reicht.

    Und falls du gerade keine Zeit hast:
    Auch das hilft. Wir sind inzwischen rund 200 — teile die Petition weiter, sprich Nachbarn an, die noch nicht unterschrieben haben. Jede Unterschrift macht den Termin im Herbst gewichtiger.

    Danke, dass ihr dabei seid. Ich melde mich wieder, sobald der Ausschusstermin feststeht.
    Herzliche Grüße
    Emanuel Rechsteiner
    Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.

    Seit heute wird die Straße wieder befahren – und schon am ersten Tag habe ich direkt aus meinem Fenster miterlebt, was das bedeutet: viel Hupen, Fluchen und sogar ein handfester Streit zwischen zwei Autofahrern. Für mich zeigt genau das den Zustand, der so nicht haltbar ist und der uns überhaupt erst zu dieser Initiative bewegt hat.

    Ich hatte zudem ein langes und sehr aufschlussreiches Telefonat mit Herrn Tim Hauser von der CDU-Fraktion. Dabei ist deutlich geworden, dass der Antrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingebracht wurde. Für ein Anliegen wie unseres braucht es einen möglichst breiten Konsens über die Fraktionen hinweg – dieser Konsens konnte im Vorfeld noch nicht hergestellt werden. Nach jetzigem Stand wird der Antrag deshalb voraussichtlich abgelehnt, und wir müssten anschließend rund sechs Monate warten, bis wir ihn erneut einbringen können.

    Das ist schade, und ich hätte mir gewünscht, dass wir uns diese Zeit hätten sparen können. Zugleich möchte ich aber ausdrücklich betonen, wie positiv und zugewandt viele Fraktionen auf unser Anliegen reagiert haben. Dieses Signal macht mir Mut für die weiteren Schritte.

    An dieser Stelle ist mir eines nochmals besonders wichtig: Es geht uns nicht um Parteipolitik. Uns geht es um die Sache – um eine gute und sichere Lösung für unser Viertel. Nichts von dem, was ich hier schildere, soll als Werbung für eine Partei oder als politische Bewertung einer Fraktion verstanden werden. Ich gebe lediglich sachlich wieder, was besprochen wurde.

    Ein konkreter Schritt ist bereits erfolgt: Herr Nicolas Fink (SPD) hat sich in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister gewandt und darum gebeten zu prüfen, ob der Wunsch unserer Anwohnerinitiative nach einer baulichen Durchgangssperre für die Georg-Deuschle-Straße aus Sicht der Stadtverwaltung zielführend und realisierbar wäre. Auch Herr Hauser hat mir gegenüber diesen direkten Weg zum Baubürgermeister als sinnvollen Ansatz bezeichnet. Zusätzlich sieht er in den kommenden sechs Monaten eine echte Chance: Wir könnten die Zeit nutzen, um die Fraktionen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. So können sich alle selbst ein Bild machen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch kommen und die Situation unmittelbar erleben. Ziel ist, dass wir beim nächsten Mal – wenn das Thema erneut in den Gemeinderat kommt – eine breite Basis über alle politischen Lager hinweg finden, um entlang der Sache eine gute Entscheidung zu treffen.

    Und hier kommt ihr ins Spiel: Ich möchte alle Anwohnerinnen und Anwohner bitten, mir eine kurze Mail zu schreiben, wenn ihr grundsätzlich bereit wärt, bei einem solchen Vor-Ort-Termin dabei zu sein und mit den Fraktionsvertretern zu sprechen. Das ist für unser Anliegen sehr wichtig – denn wir möchten, dass möglichst viele von euch ihre ganz konkreten Geschichten und Sorgen schildern können. Jede Stimme zählt und macht unser Anliegen greifbarer. Ihr erreicht mich unter anwohnerinitative@gmail.com

    Ich bleibe dran und halte euch auf dem Laufenden.
    Herzliche Grüße
    Emanuel

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.

    Seit heute wird die Straße wieder befahren – und schon am ersten Tag habe ich direkt aus meinem Fenster miterlebt, was das bedeutet: viel Hupen, Fluchen und sogar ein handfester Streit zwischen zwei Autofahrern. Für mich zeigt genau das den Zustand, der so nicht haltbar ist und der uns überhaupt erst zu dieser Initiative bewegt hat.

    Ich hatte zudem ein langes und sehr aufschlussreiches Telefonat mit Herrn Tim Hauser von der CDU-Fraktion. Dabei ist deutlich geworden, dass der Antrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingebracht wurde. Für ein Anliegen wie unseres braucht es einen möglichst breiten Konsens über die Fraktionen hinweg – dieser Konsens konnte im Vorfeld noch nicht hergestellt werden. Nach jetzigem Stand wird der Antrag deshalb voraussichtlich abgelehnt, und wir müssten anschließend rund sechs Monate war
    ten, bis wir ihn erneut einbringen können.

    Das ist schade, und ich hätte mir gewünscht, dass wir uns diese Zeit hätten sparen können. Zugleich möchte ich aber ausdrücklich betonen, wie positiv und zugewandt viele Fraktionen auf unser Anliegen reagiert haben. Dieses Signal macht mir Mut für die weiteren Schritte.

    An dieser Stelle ist mir eines nochmals besonders wichtig: Es geht uns nicht um Parteipolitik. Uns geht es um die Sache – um eine gute und sichere Lösung für unser Viertel. Nichts von dem, was ich hier schildere, soll als Werbung für eine Partei oder als politische Bewertung einer Fraktion verstanden werden. Ich gebe lediglich sachlich wieder, was besprochen wurde.

    Ein konkreter Schritt ist bereits erfolgt: Herr Nicolas Fink (SPD) hat sich in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister gewandt und darum gebeten zu prüfen, ob der Wunsch unserer Anwohnerinitiative nach einer baulichen Durchgangssperre für die Georg-Deuschle-Straße aus Sicht der Stadtverwaltung zielführend und realisierbar wäre. Auch Herr Hauser hat mir gegenüber diesen direkten Weg zum Baubürgermeister als sinnvollen Ansatz bezeichnet. Zusätzlich sieht er in den kommenden sechs Monaten eine echte Chance: Wir könnten die Zeit nutzen, um die Fraktionen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. So können sich alle selbst ein Bild machen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch kommen und die Situation unmittelbar erleben. Ziel ist, dass wir beim nächsten Mal – wenn das Thema erneut in den Gemeinderat kommt – eine breite Basis über alle politischen Lager hinweg finden, um entlang der Sache eine gute Entscheidung zu treffen.

    Und hier kommt ihr ins Spiel: Ich möchte alle Anwohnerinnen und Anwohner bitten, mir eine kurze Mail zu schreiben, wenn ihr grundsätzlich bereit wärt, bei einem solchen Vor-Ort-Termin dabei zu sein und mit den Fraktionsvertretern zu sprechen. Das ist für unser Anliegen sehr wichtig – denn wir möchten, dass möglichst viele von euch ihre ganz konkreten Geschichten und Sorgen schildern können. Jede Stimme zählt und macht unser Anliegen greifbarer. Ich werde Euch dann rechtzeitig sagen, wann und wo der Termin stattfinden wird. Ihr erreicht mich unter anwohnerinitative@gmail.com

    Ich bleibe dran und halte euch auf dem Laufenden.

    Herzliche Grüße
    Emanuel

Noch kein PRO Argument.

Deutliche längere Anfahrtszeiten für den Rettungsdienst in Richtung Innenstadt, hier ist die Georg-Deuschle-Straße der Hauptweg. Diese Petition wird Menschenleben kosten!

Warum Menschen unterschreiben

Teilweise wird rücksichtslos die Vorfahrt für Radfahrer ( besonders bei Kindern) an der Kreuzung nicht beachtet.

Warum die Georg-Deuschle-Straße dringend verkehrsberuhigt werden sollte

Verkehrsberuhigung der Georg-Deuschle-Straße in Esslingen
Die Verkehrssituation in der Georg-Deuschle-Straße in Esslingen ist insbesondere in den Abendstunden zunehmend problematisch und aus Sicht vieler Anwohner dringend verbesserungsbedürftig. Gerade abends ist die Straße teilweise stark überlastet. Es entsteht der Eindruck, dass sich immer mehr Fahrzeuge gleichzeitig durch die Straße zwängen, obwohl dafür nicht ausreichend Platz vorhanden ist.
Die Folge sind gefährliche und teilweise auch aggressive Situationen zwischen Verkehrsteilnehmern. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Autofahrern, weil jeder versucht, möglichst schnell durch die Engstellen zu kommen. Durch den fehlenden Platz besteht außerdem die Gefahr, dass parkende Fahrzeuge beschädigt werden, wenn andere Fahrzeuge sich an ihnen vorbeiquetschen müssen.

Besonders kritisch ist die Situation für Fahrradfahrer, die die Hintenburgstraße nutzen. Sie sind durch den starken und teilweise rücksichtslosen Autoverkehr erheblich gefährdet. Als Anwohner kann man nahezu täglich Situationen beobachten, bei denen nur wenig fehlt, damit es zu einem Unfall kommt.

Unverständlich ist vor allem, warum sich in den Abendstunden so viele Fahrzeuge durch diese ohnehin angespannte Verkehrssituation zwängen müssen. Der zunehmende Verkehr führt nicht nur zu Stress und Aggressivität unter den Verkehrsteilnehmern, sondern beeinträchtigt auch die Sicherheit und Lebensqualität der Anwohner.

Man steht als Anwohner teilweise nur kopfschüttelnd daneben und fragt sich, warum erst etwas Schwerwiegendes passieren muss, bevor gehandelt wird. Eine Straße sollte kein Ort sein, an dem täglich gefährliche Situationen entstehen und Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt werden.

Daher sollte geprüft werden, wie die Georg-Deuschle-Straße nachhaltig verkehrsberuhigt und insbesondere in den Abendstunden entlastet werden kann. Denkbar wären beispielsweise geeignete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, eine bessere Verkehrsführung, Maßnahmen zum Schutz von Radfahrern und eine Prüfung, wie der Durchgangsverkehr reduziert werden kann.

Es geht dabei nicht darum, Autofahrer grundsätzlich auszusperren. Es geht darum, Sicherheit, Rücksichtnahme und Lebensqualität für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner zu gewährleisten. Die derzeitige Situation zeigt deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Wir wünschen uns deshalb, dass die Stadt die Verkehrssituation

Ich fahre selber Fahrrad und weiß wie ist dort..

Ich wohne seit nun mehr 25 Jahre direkt Ecke Hirschlandstr. Georg-Deuschle-Str. und habe miterlebt, wie sich der Verkehr hier intensivierte, und auch der Lärm verstärkte und das beträchtlich. Die Luftqualität natürlich auch. Seit einigen Jahren nehmen jetzt auch noch die Busse des SVE frühmorgens bei Fahrtantritt und spätnachts bei der Fahrt in ihr Depot die Georg-Deuschle-Str. von der Hirschlandstr. bis hinunter zur Plochinger Str. und umgekehrt als Abkürzung, was ein Unding, eine Unverschämtheit ist.

Gefährliche Verkehrssituation an dieser Kreuzung

Diese Stelle ist für Radfahrer absolut problematisch und gefährlich. Immer wieder kommt es zu Konfliktsituationen mit Autofahrern, die die Stopstelle nicht beachten und ohne anzuhalten in die Kreuzung fahren.

Hier besteht aus meiner Sicht dringend Handlungs- und Kontrollbedarf, um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten.

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