Erhalt der Geburtshilfe und Gynäkologie am Immanuel Klinikum Bernau

Petition richtet sich an:
Ministerium für Gesundheit und Soziales Brandenburg

5.124 Unterschriften

48 %
4.203 von 8.800 für Quorum in Brandenburg Brandenburg

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  1. Gestartet 12.08.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Ministerium für Gesundheit und Soziales Brandenburg

Zum 1. Oktober 2026 sollen Gynäkologie und Geburtshilfe am Immanuel Klinikum Bernau schließen. Als Gründe werden geringe Geburtenzahlen, Personalmangel und die finanziellen Auswirkungen der Krankenhausreform (KHVVG) sowie des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes genannt.

Diese Entscheidung trifft eine wachsende Stadt und Region hart: Werdende Mütter und Frauen mit gynäkologischem Behandlungsbedarf müssten künftig 20–30 Minuten nach Rüdersdorf, Berlin-Buch, Oranienburg oder Eberswalde ausweichen. Gerade in Notfällen – bei Geburtskomplikationen oder akuten gynäkologischen/onkologischen Situationen – kann diese zusätzliche Zeit entscheidend sein.

Zugleich beobachten wir, dass benachbarte Kliniken wie das Helios Klinikum Berlin-Buch ihre Geburtshilfe aktuell sogar ausbauen. Das zeigt: Investitionen in diesen Bereich sind möglich – die Frage ist, ob sie für Bernau ausreichend geprüft wurden.

Wir fordern:

  • Transparente Offenlegung, ob der gesetzliche Sicherstellungszuschlag (§ 17b KHG) für strukturschwache Regionen mit geringer Geburtenzahl für Bernau geprüft und beantragt wurde.
  • Prüfung von Kooperationsmodellen mit Nachbarkliniken (z. B. Beleghebammen-Sprechstunden, Facharzt-Pendelmodelle, Vor-/Nachsorge vor Ort in Bernau).
  • Ein klares Bekenntnis der Immanuel Albertinen Diakonie und der politisch Verantwortlichen zum Erhalt einer wohnortnahen Grundversorgung für Frauen in Bernau und dem Barnim.
  • Eine sichere und wohnortnahe Versorgung von Frauen – bei Geburt wie bei gynäkologischer Behandlung – darf nicht vom Wohnort abhängen.

Begründung

Eine sichere und wohnortnahe Versorgung von Frauen – bei Geburt wie bei gynäkologischer Behandlung – darf nicht vom Wohnort abhängen. Zumal die Kinderheilkunde am Standort Bernau im Immanuel Albertinen Krankenhaus, damit in Gefahr.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heike Stenzel, Bernau bei Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.08.2026
Sammlung endet: 11.02.2027
Region: Brandenburg
Kategorie: Gesundheit

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Wachsende Region: Bernau ist keine schrumpfende Stadt – 2024 wuchs die Bevölkerung um 238 auf 45.984 Einwohner, mit dem stärksten prozentualen Zuwachs bei den unter 20-Jährigen. Der Landkreis Barnim hat die 200.000-Einwohner-Marke überschritten. Regionale Überlastung: Rüdersdorf hat bereits die Geburtshilfe aus dem zum 29.06.2026 geschlossenen Krankenhaus Strausberg übernommen. Ab Oktober soll derselbe Standort zusätzlich die Bernauer Familien auffangen.

Wo liegt das Problem, 10 km zu einem Vollversorgungszentrum wie Berlin-Buch zu fahren?!

Warum Menschen unterschreiben

Diese Geburtshilfe und Gynäkologie muss bleiben. Sie besteht schon Jahrzehnte und gehört zu Barnim.

Wohnortnahe Geburtshilfe

Weil die Stadt Bernau definitiv ein Gynäkologie weiterhin braucht.

Meine Tochter wurde dort auch geboren U alle Mitarbeiter waren super nett zu uns

Krankenhäuser sind wichtig. Ohne Geburtenstation läuft es Gefahr komplett geschlossen zu werden. Früher oder später

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