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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Arbeit
In vielen Kommentaren wird nur dann das Wort "Arbeit" erwähnt, wenn es um die Erwerbstätigkeit geht. Mütter brauchen ein stärkeres Selbstbewusstsein, weil in den Familien auch gearbeitet wird. Kinderbetreuung ist hochwertige zwischenmenschliche Beziehungsarbeit. Das natürlich auch in den Familien. Und dort zuerst, selbst bei Fremdbetreuung, weil sie nicht die gesamte Zeit abdecken kann. Sie heißt auch Tagesstätten.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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    Elterngeld und Einkommensteuer
Bitte bedenken Sie, dass Elterngeld besteuerbar ist. Es unterliegt dem Progressionsvorbehalt bei weiteren Steuerpflichtigen Einkommen. Der Grenzsteuersatz bezogen auf das Elterngeld selbst ist in der Regel wesentlich höher als der Steuersatz des übrigen Einkommens. Es ist eine Nebenrechnung notwendig.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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    Grundgesetz
Artikel 6, Absatz 2, Satz 1 Grundgesetz: "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht." Dazu gehört das gesamte Spektrum Kinderbetreuung.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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    Familien als Leidtungsträger
Die wertvolle Arbeit der Eltern - insbesondere Mütter - braucht mehr Anerkennung. Sie ist wertvoll, weil durch diese Leistungen die zukünftige Gesellschaft gesichert wird. Familien sind Leistungsträger unserer Gesellschaft.
Quelle: Perspektiven für Familien e. V.
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    Wahlfreiheit für die Kinderbetreuung?
In den Kommentaren fällt auf, dass sich viele Mütter aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen fühlen erwerbstätig zu sein. Also sind sie auch gezwungen, ihre Kinder in eine Kindertagesstätte zu geben. Ist das Wahlfreiheit? Außerdem kann daraus leicht Doppelbelastung werden.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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    Objekt- oder Subjektförderung bei der Kinderbetreuung
Es gab schon vor einigen Jahren die Diskussion um die Kinderbetreuung in den Tagesstätten. Entweder die Objektförderung oder die Subjektförderung. Die Politik hat sich für die Objektförderung entschieden. Das bedeutet, die Tagestätten werden direkt gefördert - Tagesstätte = Objekt. Familienorganisationen und Verbände wollten die Subjektförderung, bei der die Eltern die Kinderbetreuung außerhalb der Familie anfordern. Das wäre so ähnlich wie bei den Tagesmüttern.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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    Bindung statt
Kinder benötigen in den ersten 3 Jahren Bindung (an Eltern), nicht Bildung (Fremdbetreuung). Diese Erziehungsleistung muss wenigstens etwas Anerkennung und Unterstützung bekommen. Kleinkinder die in der Kita abgegeben werden, erleben emotional täglich, dass sie 'für immer' von ihrer Mutter getrennt werden. Dementsprechenden Stress löst das aus. Natürlich werden diese Kinder das überleben. Auch Manuela Schwesig hat das offenbar überlebt. Aber ich meine, man merkt es ihrer Persönlichkeit irgendwie an...
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Elterngeld verbessern
Das Baby wird zum ökonomische Faktor/Anreiz, nicht nur die, die es wollen können es sich damit leisten zu Hause zu bleiben, sondern (je nach vorherigem Einkommen) die, die sich was leisten wollen müssen nun zu Hause bleiben. Eine differenziertere Petition (z. B. der Ausbau des aktuellen Modells mit Berücksichtigung des vorherigen Einkommens) wäre wünschenswert.
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Ich halte es für den falschen Weg, die Kinderbetreuung in den ersten Jahren finanziell zu fördern. Ich selbst habe zwei, mittlerweile erwachsene Kinder und war in der glücklichen Lage, als Alleinverdiener genügend Geld zu verdienen, um eine ganze Familie ernähren zu können. Und genau da liegt meines Erachtens das Problem. Die Reallöhne sinken, Mieten und Verbrauchspreise steigen. So ist es vielen gar nicht möglich, mit nur einem Verdienst eine Familie zu ernähren. Die Reichen werden immer reicher und die Mittelschicht verschwindet. Diese Entwicklung muss eingebremst werden.
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