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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Mehr Eigenverantwortung
Richtig, ich bin auch dafür dass mehr Geld in die Bildung fließt. Deshalb befürworte ich Forderungen nach einer sozialverträglichen Familienabgabe. Gestaffelt nach Familieneinkommen müssen sich Familien künftig an den Bildungsausgaben beteiligen. Wenn ich mich in unserem Bekanntenkreis umhöre, finden das viele andere Eltern auch gut. Das Geld kommt schließlich ausschließlich unseren Kindern zu Gute. Sind wir mal ehrlich: Der absoluten Mehrheit ist das wirklich zumutbar. Ich plädiere für mehr Eigenverantwortung statt immer mehr Staat. Zum Wohle unserer Kinder.
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Die Anforderungen an die Bildungsarbeiter*innen steigen und steigen: Ganztagsschule und -betreuung, Inklusion, Individualisierung... Notwendige Bildungsarbeit muss auf viel mehr Schultern verteilt werden! Mehr Ressourcen sind dringend nötig! Die Schuldenbremse des Landes wird u. a. mit der Gesundheit der Bildungsarbeiter*innen bezahlt! Weg mit der Schuldenbremse!
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    Bildungsausgaben
Wenn wir weiterhin das Bildungsssystem so knapp ausstatten, verlieren wir eine unserer wichtigsten Ressourcen, eine im Durchschnitt gut gebildete Bevölkerung. Zitat BPB (siehe Link unten): "Gemessen an seiner Wirtschaftskraft lagen die Bildungsausgaben Deutschlands im Jahr 2009 mit knapp 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 6,2 Prozent. Deutlich über dem OECD-Durchschnitt lagen hingegen die Bildungsausgaben der skandinavischen Länder, etwa Dänemark, Schweden und Norwegen." Bis heute leider kaum Änderung und Abhilfe.
Quelle: www.bpb.de/gesellschaft/kultur/zukunft-bildung/162822/bildungsausgaben-in-prozent-des-bruttoinlandsprodukts-bip
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An Rüstung kann prima gespart werden. Keine Erhöhung des Rüstungsetats um 30 Mrd Euro! Sondern Senkung. Keine Auslandseinsaätze der Bundeswehr. Keine Militarisierung der Entwicklungshilfe. Und. Umverteilung der großen Vermögen!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Fake News
Diese Petition verschweigt die Fakten. 2016 gaben die öffentlichen Haushalte (Bund, Länder und Gemeinden) knapp 130 MILLIARDEN Euro für Bildung aus. Das waren 5 Milliarden mehr als noch ein Jahr zuvor. Wer den Menschen vorgaukelt es würde an der Bildung gespart, verbreitet also schlicht und einfach Fake News. Mich ärgert es sehr dass die Menschen belogen werden und dass Eltern niemals zufrieden sind. Jammern und Wehklagen auf höchstem Niveau.
Quelle: bildungsklick.de/schule/meldung/oeffentliche-bildungsausgaben-steigen-2016-auf-ueber-129-milliarden-euro/
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    An wem soll dann gespart werden? Rentner, Flüchlinge, Kranke, Infrastrutur,Sicherheit?
Wenn ich das schon lese:" An Bildung darf nicht gespart werden." SO ein Käse ! Haben Sie denn einen Dukatenscheisser den Sie dem Land zur Verfügung stellen wollen? An was soll denn statt dessen gespart werden? An den alten Menschen und Ihrer Pflege, an der Infrastrutur, an den Kranken, an den Armen, an den Rentnern, an den Kriegsflüchtligen ? Sagen Sie es uns bitte woran und an wem Sie statt dessen sparen wollen. Oder geben Sie zumindest an wie viel Sie aus Ihrer eigenen Tasche monatlich beitragen wollen.(Da kommt dann meistens NULL für die eigene Forderung) Bitte sagen Sie es !
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    So ein Quatsch
Der Beamtenapparat mal wieder mit einer Heulsusenpetition. Lehrer haben es immer leicht, da niemand ihren tatsächlichen Zeitaufwand erfassen kann. Dafür sollten Sie sich einsetzen. Arbeit mit Zeiterfassung am Arbeistplatz, der Schule. 40 Stunden Woche, 6 Wochen Urlaub. Ihre Forderungen sind nicht finanzierbar es sei denn es gibt eine von den Eltern finanzierte Schülerabgabe.
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    Worum gehts hier wohl in Wirklichkeit ?
Man versteht nicht was diese Petition unter der irreführenden Überschrift eigentlich will. Geht es hier wirklich um die Bildung oder geht es um noch mehr Kohle fürs beamtete Personal ?
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Anderes Beispiel: Für die diversen Bildungs- und Jahrgänge in der Mittelstufe sind 27-32 Stunden Pflichtunterricht vorgesehen. Im Ganztagsbetrieb kommen an meiner Schule 33 Stunden Unterricht für jede Klasse zum Tragen. Um das zu schaffen gibt es (neben auch vorhandenen Mehrzuweisungen von 104%) halb angerechnete Stunden für die Lehrkräfte. Real bleibt weniger, nicht mehr Zeit für das einzelne Kind.
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1,38% für 2J. = ca. 0,7% pro Jahr. Oder so: Inflation 0,3% plus 0,9% = 1,2% für 2 J. Klar, ich kann eine Steigerung der Bildungsausgaben entdecken, wenn ich in diesen kleinen Bereich gucke,der übrig bleibt. Pro Jahr also 0,1%. Für mich ist das allerdings Stagnation, nicht Investition. Zum Kuchen: Es sind nicht weniger Esser, sondern die gleichen Lehrer müssen mehr Aufgaben neben und im Unterricht bei gleichzeitig mehr Unterrichtsstunden im Vergleich zum Jahr 2004 erledigen. Da kommt bei den Kindern eher weniger an.
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