Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Investition; Relation; Priorität;
Deutschland gibt pro Jahr lediglich 4,55% des BIP für Bildung aus und liegt damit deutlich UNTER dem EU Durchschnitt von 5 % - würden wir uns nur dem EU Durchschnitt anpassen wären das alleine schon 180 Milliarden jährlich - deutlich mehr als hier durch das Bündnis gefordert. Bildung und Forschung sind die langlebigsten und einzigen großen Ressourcen der Bundesrepublik - Deutschland ohne ausfinanzierte Bildung und Forschung hat keine Zukunft!
Quelle: Bundesamt für politische Bildung (BPB)http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/135809/bildungsausgaben
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    Wertschätzung; Zuwendung; Investition
Die Wertschätzung, die Schüler erfahren, prägt sie für ihr ganzes Leben. Kinder, Jugendliche und Heranwachsende müssen es spüren und täglich erfahren, dass die Gesellschaft GERN in sie investiert, dass die Gesellschaft in sie glaubt. Fehlt diese Zuwendung, ist das Ergebnis unberechenbar - in jedem Falle unbezahlbar.
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Pro
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wohlstand, Finnazierung, Bildung
Ich bin grundsätzlich mit allen Punkten dieser Petition einverstanden, jedoch finde ich das Finanzierungskonzept nicht tolerierbar. Wir sollen unsere derzeitige Pro-Kopf Verschuldung von 25T? noch weiter anheben indem wir die Schuldenbremse lockern. Das ist keine zukunftsorientierte Denkweise. Laut einer Aussage von cpr-infotec besitzen die Deutschen im Schnitt 60T? Barvermögen. Hier ist genügend Geld welches solidarisch verwendet werden kann, aber wie Georg Schramm so schön sagte: "Wir leben nicht in einem wohlhabenden Land, sondern in einem Land der Wohlhabenden."
Quelle: www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/privat_vermoegen.html//www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/privat_vermoegen.html" rel="nofollow">www.crp-infotec.de/01deu/finanzen/privat_vermoegen.html
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Ich bin nicht bereit, die Forderung "Mehr Geld für XYZ" zu unterschreiben, solange nicht aufgezeigt ist, wo genau der Geldmangel ist und ob warum man die nötigen Mittel nicht effizientere Ausgabenpolitik woanders freimachen kann. Konkret zur Bildungspolitik sind viele Probleme weniger auf Geldmangel, sondern eher auf falsche Strukturen, z.B. eine zu wenig praxisorientierte Lehrerausbildung oder den unsäglichen Bildungsflickenteppich (auch "Föderalismus" geschimpft) zurückzuführen.
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Ihre Idee führt dazu, dass Bildung noch stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Das kann und darf nicht sein. Von dem Geld für Bildung profitieren alle.
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    Eigeninitiative
Bildung braucht zuallererst Eigeninitiative. Die Infrastruktur ist in ausreichendem Maße gewährleistet; man kann sich bilden. 25 ? kostet die Jahresgebühr in der Bibliothek Bremen. Das ist wenig; das kann sich auch ein Hartzer leisten. Geht doch mal in die Bibliotheken und nehmt eure Kinder mit. Noch mehr Geld in den Schulen zu versenken, halte ich für den falschen Weg. Die Lehrer werden nicht besser, wenn man sie noch besser bezahlt. Sie sind schon heute die bestbezahltesten Lehrer der Welt. Frühkindliche Erziehung ist ein Luxusthema.
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