Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Kleinod

Die Kolonie Diekmoor ist mit ihrem urwüchsigen und liebevollen Gärten, ihrem alten Baumbestand, ihren öffentlichen Grünflächen u. ihrer originellen Pferdewiese ein idyllisches Kleinod, v.a. für Kinder. Die Kleingärtner wirken sehr unkompliziert. Für die Jugendlichen aus dem Stadtteil sind die Treffpunkte im Kleingartengebiet wichtig. Langenhorn ist in den letzten Jahren, obwohl es viele Leerstände, auch Mietangebote, gibt, mit einer z.T. seelenlosen Architektur zugepflastert worden. Menschen, v.a. wenn sie aufwachsen, benötigen aber mehr als eine rein funktionale Wohnumgebung.

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Ein Bauprojekt diesen Ausmaßes ist verherend für Langenhorn. Das Diekmoor ist eines der letzten und damit bedeutsamsten Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiete in Hamburgs Norden und damit auch von ökologischer Bedeutung für die ganze Stadt. Schon die Bebauung des ehemaligen Krankenhauses Krankenhauses Ochsenzoll hat zu einer immensen Vernichtung von Flora und Fauna geführt. Die vertriebenen Tiere finden teilweise im Diekmoor und den Gärten nun ein letztes Rückzugsgebiet. Schon Loki Schmidt lag das Diekmoor sehr am Herzen und hat sich hier engagiert. ...

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...Fortsetzung... Eine Bebauung würde Eisvögeln, Reihern, Amphibien, Insekten, Fledermäusen, Süßwassermuscheln und Fuchs , Reh und Feldhasen ihren Lebensraum nehmen. Des weiteren wird sich der Druck auf das Naturschutzgebiet Raakmoor weiter verstärken. Auch hier ist bereits eine Überlastung durch Naherholungssuchende zu verzeichnen, verursacht durch die massive Bebauung am Raakmoor innerhalb des für die Stadt so wichtigen und dennoch missachteten Kaltluftkorridores am Butterbauernstieg

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Eine alte Autowerkstatt, Ponyweide, bunte Siedlerhäuschen der Nachkriegszeit mit ihren freundlichen Bewohnern, urige (Gemüse)Gärten, spielende Kinder und eine Schulklasse auf Exkursion...Vermutlich war ich nicht der Einzige, der beim ersten Besuch der Kolonie dachte, er befände sich in einer Außenstelle des Freilichtmuseums am Kiekeberg. H.u.L. Schmidt hatten sich für ihr Haus einen guten Ort ausgesucht. Warum soll das alles zerstört werden?

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    Wohnraumverdichtung

Es gäbe zu wenig Wohnraum. Ja? Aber wann wäre denn genügend Wohnraum vorhanden? Wenn ganz Deutschland in Hamburg wohnt? Oder erst dann, wenn die ganze Welt in Hamburg wohnte? – Wohnraumverdichtung vernichtet Lebensqualität von Menschen, die in Hamburg leben. Sie ist eine kurzsichtige Sache und noch nicht einmal eine Lösung. Modelle sind gefragt, die die Schere zw. Land und Stadt entzerren. Ist nicht spätestens seit der Pandemie und Homeoffice in der Stadt zu wohnen und (!) zu arbeiten unattraktiver geworden? Grünflächen, die bebaut sind, sind für immer vernichtet; es gibt sie nie (!) wieder.

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Großbauprojekte sind im Trend. In Hamburg gibt es davon inzwischen sehr viele. Hässlich, groß und Umweltfreundlich sind sie alle. Leider. Es gibt überall versiegelte Flächen in Hamburg, die die Stadt mit kleinen, klimafreundlichen Bebauungen zu einem schönen Wohn(t)raum machen könnte. Verdichtung ist chick. Aber es ist ja gar nicht chick. Und es fehlen überall die klimafreundlichen Konzepte. Ein Landschaftsschutzgebiet unterliegt sehr strengen Regelungen. Das Diekmoor ist eine Oase für viele, viele Mensche und viele, viele Tiere und Pflanzen. Wir müssen es retten.

Source: Christine Brandt
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Contra

What are arguments against the petition?

    Dieckmoor

Ja, in diesem Punkt wohl ein Riesenfehler!! Aber ich fürchte, dass man allgemeinhin politischerseits und parteiübergreifend die Natur und die Gesundheit der Bürgerinnen dieser Stadt gern den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger Investoren opfert....

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Seit einem Jahrzehnt erarbeiten die Hamburger Bezirke seit 2012 jährlich ein Wohnungsbauprogramm. So auch der Bezirk Hamburg-Nord und seitdem steht das Diekmoor in Langenhorn mit einer Fläche von ca. 16 Hektar und geplanten 6 -700 Einheiten im Geschosswohnungsbau in diesem Plan. Beabsichtig ist seit 2012, dass dort 60 Prozent öffentlich geförderter Wohnungsbau entstehen soll. 30 Prozent Eigentumswohnungen und 70 Prozent Mietwohnung. Dabei sollen 20 Prozent der Vorhaben durch Baugemeinschaften realisiert werden. Jahr für Jahr lag das den Bürgern in Nord vor, ohne dass sich was gemuckst hätte.

Source: aram ockert
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    Floriansprinzip Kleingärtner

nun ja, Kleingartenvereine sind nichts anderes als Aneignung öffentlichen Grüns durch vereinsmeiernde Privatpersonen, die sofort hohe Hecken um die Flächen bauen und den stinkenden Grill aufstellen. Nutzung der verschwendeten Flächen für Wohnungen und ÖFFENTLICHES GRÜN in vernünftigem Nebeneinander würde ich bevorzugen. Das Titelbild ist insofern frech, als dass die Erholungsflächen doch sicher erhalten bleiben und lediglich die Kleingartenflächen bebaut werden. Kleingärten kann man auch im Umland wiederherstellen. Die Stadt brauch bezahlbaren Wohnraum. Und ob DER hier entsteht, ist die Frage

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