openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Bitte auch im Kleinen keinen Nationalismus!
Was ist das für eine Neiddebatte? Man könnte meinen, der Konstanzer Gemeinderat sei ein deutscher Ableger der SVP. Nationalismus auf dem Rücken der Kinder auszutragen halte ich für ein absolutes Tabu. Eine europäische Einigung fängt im Kleinen an und hört bei den häufig nicht einigungswilligen Schweizern trotz allem nicht auf. Lasst also bitte die Kinder aus dem Spiel.
0 Gegenargumente Widersprechen
Ich verstehe den Unmut vieler Konstanzer über die Schweizer Omnipräsenz. Diese Situation sollte man aber klar von der aktuellen Schuldebatte trennen. Die Gründe, die Kinder in eine deutsche Schule zu schicken sind vielfältig, sie haben i.d.R. nichts mit fehlendem Integrationswillen oder Rosinenpickerei zu tun. Vielmehr sollen sie die Möglichkeit haben, später in ihr Geburtsland zurückzukehren. Wir bringen unseren Kindern/Schülern bei, offen aufeinander zuzugehen und nicht nur schwarz oder weiß zu denken. Schade, dass dies bei den Erwachsenen nicht immer so gut funktioniert..
4 Gegenargumente Anzeigen
    Weniger Bevormundung, mehr Freiheit
Ganz klar: wer Deutscher ist und bereit ist, hier Schulgeld zu zahlen, der ist nicht Nutznießer und Schmarotzer. Die Freiheit des Einzelnen sollte nicht über Gebühr durch Kleingeisterei eingeschränkt werden. Würden hier lebende Schweizer Ihre Kinder in Kreuzlingen gegen eine Gebühr in eine Schule schicken wollen, dann sollten Sie es meiner Meinung nach tun. Integration und Sympathie können nicht erzwungen werden. Freundschaft entsteht auf vielen Wegen, Freiheit ist die Voraussetzung dafür.
0 Gegenargumente Widersprechen
Das ist jetzt kein Argument, aber ein DANKE vor allem an die Konstanzer, die diese Petition unterstützen. Es wäre für sie so viel einfacher, bei der aktuellen Stimmungslage, gegen die Petition zu sein oder diese einfach zu ignorieren. Sie geben uns das Gefühl, in Konstanz willkommen zu sein! Vielen Dank dafür!
1 Gegenargument Anzeigen
1. Konstanz muss Bauland für junge Familien schaffen. Mit mehr als 2-3 Kindern, ist es unmöglich in KN einen bezahlbaren Wohnraum zu finden!!! WENN es mal ein Grundstück gibt, dann sind die Preise jenseits von gut und böse! Ich nehme an, hier wird mir niemand widersprechen. Schafft Bauland, und ich fange heute noch an die Kisten zu packen!!! Ich bin Konstanzerin, und werde das bis zum Ende meiner Tage bleiben. 2. was würde KN denn sagen, wenn die Schweiz bestimmt, alle die hier arbeiten, auch hier wohnen müssen? Was macht Konstanz mit den ganzen Arbeitslosen???
5 Gegenargumente Anzeigen
    Verwaltung vereinfacht zu sehr
Die Diskussion zeigt, dass die Lage wesentlich komplexer und komplizierter ist, als von der Verwaltungs dargestellt. So besuchen z.B. die Kinder deutscher Lehrer in Konstanz, welche in der Schweiz wohnen, aber Ihr Gehalt in Deutschalnd erhalten und auch hier versteuern (das scheint ja ein Hauptargument zu sein) deutsche Schulen. Der Leiter der Kinderstation im Konstanzer Klinikum, wohnhaft in der Schweiz, darf zwar in Deutschland arbeiten, seine Steuern zahlen, aber seine Kinder (theoretisch: Ob er hat, weiß ich nicht) dürften nach der neuen REgelung nicht in Konstanzer Schulen.
2 Gegenargumente Anzeigen
1.Staatlich oder kollektiv verordnete Integration hat noch nirgends funktioniert. Dieser Begriff ist hier völlig fehl am Platz. 2.Es handelt sich hier um Menschen mit ganz unterschiedlichen Motivationen und Lebensläufen, Verallgemeinerungen sind unseriös. 3. Die Eltern können selber bestimmen, was für ihre Kinder gut ist und was nicht gut ist. Als deutsche Staatsbürger haben sie ein natürliches Interesse daran, ihre Kinder im benachbarten Deutschland in die Schule zu schicken und sie sollten eigentlich die Solidarität ihrer Landsleute genießen dürfen und nicht ihren Neid.
3 Gegenargumente Anzeigen
Ganz oder gar nicht! Die Schuldiskussion greift viel zu kurz. Offene Grenzen bedeuten Dynamik in der Arbeits-, Einkaufs- und Schulwelt. Zu sagen "die (echten oder zugewanderten) Schweizer dürfen gerne hier einkaufen (aber nicht unsere Zöllner belasten) und die Millionen hier liegen lassen; unsere Grenzgänger dürfen gerne drüben arbeiten und die Millionen nach DE tragen, unsere Autofahrer dürfen gerne drüben tanken und sich die deutschen Steuern sparen, ... ABER die Kinder sollen sie sich behalten" das ist ein einseitiges, kurzsichtiges und auf einseitige Bevorteilung gezieltes Argume
4 Gegenargumente Anzeigen
    Pro
Vielleicht kann man ja auch mal fragen, wieso deutsche Kinder aus Konstanz nicht auf schweizer Schulen gehen. Da es in der Schweiz weitestgehend kein Recht auf freie Schulwahl gibt, ist es für manch Deutsche in der Schweiz, die in Grenznähe leben eine echte Alternative "die Seiten zu wechseln"..
2 Gegenargumente Anzeigen
    Mehr Zeit für Dialog
Mit meiner Unterschrift und Teilnahme an der Petition wollte ich in erster Linie erreichen, dass eine vorschnelle Entscheidung gegen der freien Schulwahl für deutschen Kinder mit Wohnsitz in der Schweiz aufgrund von erzwungener Integration oder finanzieller Belastung getroffen wird. Ob die finanzielle Belastung zu tragen möglich ist, ob in Bezug auf diese Angelegenheit gesetzliche Vorschriften bestehen, das alles sind Fragen, die sachlich geklärt werden können. Weiterhin aber sollte man den Argumenten grenzenlos Denken, Vielfalt berücksichtigen und zulassen, die gebührende Wichtigkeit einräume
1 Gegenargument Anzeigen
    Freie Schulwahl für deutsche Kinder mit Wohnsitz in der Schweiz
Kreuzlingen hat klare Nachteile aufgrund des niedrigen Euros erlitten. Die halbe Schweiz kauft in Konstanz und ganz allgemein in den sie umgebenden Euroländern ein. Dies führt zu grossen Mehreinnahmen in den entsprechenden Euroregionen und Städten, insbesondere auch in Konstanz. Die Tatsache, dass Konstanz seine Schulen für in der Schweiz ansässige Familien öffnet, ist ein Zeichen, dass all dies unter dem Aspekt des gegenseitigen "Geben und Nehmens" zwischen befreundeten Nachbarstädten betrachtet werden sollte und die jeweiligen finanziellen Aspekte dem untergeordnet werden müssen.
5 Gegenargumente Anzeigen
    Papiertiger
Der wichtigste Nachricht im Brief des Kultusministeriums an Herrn BM Osner dürfte die sein, dass laut Paragraph 41 Absatz 1 des Schulgesetzes allein der Schulleiter für die Aufnahme von Schülern zuständig ist. Dieser hat sich in seiner Entscheidung nur gegenüber dem Land zu verantworten. Die Stadt kann den finanziellen Zuschuss verweigern aber keine Schülergruppe oder einzelne Schüler ablehnen. Sie kann einen Brief mit ihren Kriterien an die Schule schreiben. Die Schule muss sich nicht daran halten. Die Vorlage ist daher inhaltlich wirkungslos! Ein Papiertiger.
Quelle: Der Brief des Kultusministers ist veröffentlich auf www. seemoz.de
0 Gegenargumente Widersprechen
Wir müssen uns endlich mit den Effekten der Europäischen Einigung befassen. Langfristig sollte man Anstreben, dass eine Regelung geschaffen wird, wie: Wer in einem Anderen Land wohnt, als er Arbeitet, muss in beiden Ländern die Hälfte der Steuern zahlen, die dort für das ganze Einkommen anfallen würden. Für manche Bereiche sollten Ausnahmen gelten, wie in der Bildung, wo das Geld dort ankommt, wo das Kind unterrichtet wird.
0 Gegenargumente Widersprechen
    Schulgebühr; Arbeitsgebühr; Wohnsitz; Arbeit; Steuern; Schule; Rosinen
Bereits die Einführung einer Schulgebühr für in der Schweiz wohnhafte Kinder, die in Deutschland in die Schule gehen, halten sicherlich zu Recht viele Betroffene für inakzeptabel. Im Gegenzug müsste man gerechterweise der Schweiz empfehlen, eine Arbeitsgebühr für diejenigen zu erheben, die in Deutschland wohnen, aber in der Schweiz arbeiten, oder? Mehr verdienen wollen, aber in einem anderen Land die Steuern zahlen ist genauso Rosinenpickerei. Mit dieser Argumentation schafft man sicherlich keine Toleranz & das ist genau da, was es bräuchte. Ansonsten geht es doch wieder einmal bloss ums Geld.
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Kein Integrationswille
Ich wohne selber in der Schweiz und finde es umöglich , wenn Eltern meinen ihre Kinder in D zur Schule zu schicken. Es geht einerseits um die Tatsache, dass ich den Kindern die Möglichkeit der Integration in der CH nehmen, denn andere Fereien andere Schulzeiten verumöglichen die soziale Integration. Und wenn ich mich schon entscheide in ein anderes Land zu ziehen, dann bitte mit allen aber wirklich allen Konsequenzen und nicht nach dem Motto ich möchte "es Füfer unds Weckli". Eben genau diese Eltern jammern dann immer, ach wie schwer es doch sei in der CH Kontakt zu bekommen. Sollten mal drübe
1 Gegenargument Anzeigen
    Und die anderen ausländischen Kinder?
Ich verstehe, wenn man sein Kind auf ein deutsches Gymnasium schicken will, denn die Anforderungen in der CH sind im internationalen Vergleich einfach zu hoch. Doch Schule hat auch mit Kultur und Geschichte zu tun. Menschen (und Kinder!) sollten sich doch mit der Kultur des Landes auseinander setzen, wo sie wohnen, oder? Ca. 70% der Schüler in Kreuzlingen sind Ausländer. Die können ja auch nicht alle eine albanische o. italienische Schule besuchen.
3 Gegenargumente Anzeigen
    Wo sind all meine Rosinen?
Ziehe ich aus welchen Gründen auch immer in unser Nachbarland (jobbedingt, Wohnraum- Kapazitäten, die gute alte und gerne unter den Tisch gekehrte deutliche Steuerersparnis...), dann bitte mit allen Konsequenzen! Manch einem Deutschen in der CH kann man durchaus eine scheinheilige "Rosinenpickerei" unterstellen: gerne Nehmen (höheres Einkommen, deutsches Schulsystem), aber mit dem Geben ist das so eine Sache! Bei manchen Eltern spielt aber möglicherweise auch die Angst vor einem als anspruchsvoller geltendem schweizer Schulsystem eine Rolle? Oder kann es nicht beängstigend sein, wenn in der CH
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
1 Gegenargument Anzeigen
Ich befürworte es, dass deutsche Kinder in der Schweiz lebend auch in Schweizer Schulen gehen. Es ist für deutsche Kinder in Deutschland lebend sehr schwierig Freundschaften zu deutschen Kindern in der Schweiz lebend zu pflegen, wenn nicht ein Elternteil sie regelmäßig zu den Freunden in der Schweiz bringen kann. Zitat meines Sohnes: Mama der *** ist ja total nett aus meiner Klasse, aber mit dem brauche ich mich nicht anfreunden, denn zu dem komme ich alleine nicht hin. Musst ja arbeiten und Papa ja auch.
2 Gegenargumente Anzeigen
Wenn ich ein Land verlasse, muß ich auch mit den Nachteilen leben. Ich kann nicht immer nur die Vorteile suchen (z.B. hohes Einkommen). Es gehört numal dazu, daß ein Kind die Schule in dem Land besucht, in dem es aufwächst. Dies ist eine Form der Integration, die wir gerade doch auch in Deutschland fordern.
6 Gegenargumente Anzeigen
    Abi
Nun zum einen ist es nicht wahr des Schweizer Kinder den heimischen hier keinen Platz wegnehmen. das tun sie in der weiterführenden Schule sehr wohl, da einige Kinder aus kn an ihrem wunschgymi keinen platz erhielten da andere örlich näher waren (aus Kreuzlingen). Denn darum geht es dann letztenendes doch. Deutschen Bürger in der Schweiz lebend, wollen ein ABI für ihre kleinen, und das ist in der Schweiz sehr schwierig denn die Anpsrüche dort sind sehr hoch. Und da haben sie eben Angst dass Ihre kleinen dass nicht schaffen. Darum sollen sie hier zur Schule gehen.
0 Gegenargumente Widersprechen
wenn ich die "pro" Argumente lese, fällt es mir außerordentlich schwer ein echtes Argument zu erkennen. Wer wen integrieren muss oder wer sich selber integrieren muss interessiert mich hier herzlich wenig. Mir geht es einzig und allein darum: wie werden die entstehenden Kosten - und diese sind erheblich - für den Schulbesuch übernommen? Sofern hier die Bereitschaft erklärt wird - sofern möglich zB über eine Vereinsmitgliedschaft wobei die Beiträge der Schulgemeinschaft zu Gute kämen - kann ich über eine Zustimmung nachdenken. Ich zahle hier Steuern und den Wohnraum - ohne Ausfuhrschein!
2 Gegenargumente Anzeigen
    Integration Nachbarschaft
Leider kommt neben den Themen Schulgeld und kurze Anfahrtswege etc. ein - meines Erachtens - sehr wichtiges Argument kaum zur Geltung: Integration der deutschen Mitbürger in schweizer Gemeinden. Dies ist ein essentieller Punkt, der auch von der Konstanzer Stadtverwaltung klar thematisiert wird. Bitte sprechen Sie mit eingesessenen Schweizern oder machen Sie sich persönlich ein Bild bei einem Besuch in einem der vielen Neubaugebieten jenseits der deutschen Grenze. Dort wohnen überwiegend (deutsche) Zuwanderer mit ihren Familien. Allerdings bleiben die Nationalitäten (insbesondere deren Kinde
4 Gegenargumente Anzeigen
warum erkennen die auswanderer das faktum nicht an dass sie nun ausländer sind. sie sollten sich an das halten was sie propagierten als sie noch in deutschland lebten. mann muss sich integrieren- also auf gehts-. diese verhaltensweise macht deutsche in der schweiz lebende leider auf beiden seiten sehr unbeliebt. das hat nix mit freizügigkeit zu tun sondern mit konsequenter lebensweise. und wer das vorher nicht wusste hätte sich mal informieren sollen.
1 Gegenargument Anzeigen
    Unredlichkeit
Die Befürworter argumentieren unredlich, wenn sie anbieten, ein Schulgeld an die Stadt Konstanz zu zahlen. Abgesehen davon, dass dies rechtlich nicht durchsetzbar wäre (Lernmittelfreiheit), ist wohl nur an den Sachkostenzuschuss von 200 ? pro Schuljahr gedacht. Es fallen jedoch dem deutschen Staat (Land + Gemeinde) durch Personal- und Sachaufwendungen (Schulbauten!) weit höhere Kosten an. In Konstanz lebende Bürger bezahlen dies durch ihre hier entrichteten Steuern. Sind die Befürworter auch bereit, diese Kosten voll zu übernehmen?
2 Gegenargumente Anzeigen
    Contra Kinder aus der CH
Ich finde es nicht gut, wenn viele Kinder in einer Klasse aus der CH kommen. Ich weder ein Auto noch die Zeit mein Kind zum Spielen in die CH zu karren. Und die sozialen Kontakte im Grundschulalter müssen von den Eltern unterstützt werden. Die Kinder einer Klasse sollten aus demselben Wohngebiet kommen. Und dieser wahnsinns Hol- u. Bringeverkehr ist völlig kontra produktiv. Ich fühle mich an der Stephansschule extrem gestört durch die Kinder aus der CH. Alle AG sind immer gliech voll,etcWenn schon Kinder aus der Schweiz, dann auf alle Grundschulen verteilt und nicht alle an der Stephansschule.
3 Gegenargumente Anzeigen
wenn ich mich entscheide mehr zu verdienen, weniger steuern zu zahlen und in ein anderes land zu gehen, dann bitte, dann aber bitte ganz. das leben besteht nicht daraus sich sämtliche vorteile zu sichern auf kosten der allgemeinheit. es findet keine keine integration in der schweiz statt und in konstanz wird es in den schulen eng. das ist nicht der richtige weg. hier wird von menschen mit migrationshintergrund - und das sind diese menschen in der schweiz auch- verlangt sich zu integrieren, das sollten alle auswanderer tun auch die deutschen in der schweiz.
2 Gegenargumente Anzeigen
Kreuzlinger Vereine, Gruppen, Kirchgemeinden, ... leiden sehr darunter, dass die deutschen Neubürger nicht bereit sind, sich in Kreuzlingen zu integrieren. Man schickt die Kinder nicht nur in Konstanz in die Schule, sondern auch dort in die Vereine, Musikschule ,... immer auf der Suche nach Vorteilen. In Deutschland gibt es immer wieder Debatten zum Thema "Integration". Natürlich meint damit die Türken und Rumänen, von denen Integration erwartet wird. Wer Integration von anderen erwartet, sollte dies auch vorleben können.
3 Gegenargumente Anzeigen
warum wollen all diese deutschen in der schweiz die fakten nicht sehen. es geht hier nicht um stammtischargumente o. ä. es geht darum dass ihr IMMIGIERT seid in ein anderes land. dort seid ihr die DÜTSCHE, also ausländer . punkt. ihr seid nicht bereit euren worten taten folgen zu lassen und konsequent zu sein. abegesehen davon kann kaum ein schweizer die deutschen die zudem nicht bereit sind sich zu integrien besonders gut leiden. die schweizer fühlen sich überrant, also seid ihr weder dort nocht hier besonders gut angesehn. was die menge an contra argumenten ja auch zeigt.
2 Gegenargumente Anzeigen
Die Argumente der meisten Befürworter, dass mangelnder Wohnraum der Grund für einen Umzug in die Schweiz ist, ist für mich nur Heuchelei. Ich bin Grenzgänger und bei mir in der Firma arbeiten einige Deutsche, die in die Schweiz umgesiedelt sind. Bei allen war der Hauptgrund die Steuerersparnis. Man möchte hier einfach den Fuffzger und das Weggle, wie der Schweizer so schön sagt. Selbst die Zahlung eines Schulgeldes ist für mich ein Witz. Unser Steuersystem beruht auf Solidarität, sprich es finanzieren auch die die Schule mit, die gar keine Kinder haben.
1 Gegenargument Anzeigen
Eigentlich geht es doch um " den Fünfer und das Weckle" oder Bürgerrechte und Bürgerpflichten. Wenn die Befürworter Bürgerrechte einfordern, dann sollten sie auch Bürgerpflichten anbieten. Ich habe gehört, -aber nicht überprüft- dass die Schulausbildung je Kind bis zum Abitur den Staat 250.000,- Euro kosten sollen. Mal angenommen der Betrag stimmt, wäre es dann nicht irgendwie auch anständig, dafür eine Gegenleistung zu erbringen?
2 Gegenargumente Anzeigen
    Wo zahle ich meine Steuern?
Deutsche Buerger haben selbstverstaendlich das Wahlrecht ihren Wohnsitz in der Schweiz zu haben und dort erheblich niedrigere Steuern zu zahlen. Das Deutsche Schulsystem ist kostenfrei und wird von den hiesigen Steuerzahlern getragen. Es scheint ja in der heutigen Zeit normal zu sein, sich auf Kosten der Gemeinschaft zu bereichern und nur auf seinen persoenlichen Vorteil zu achten, aber dies dann auch noch mit Petitionen unterstuetzen zu wollen, ist schon abenteuerlich....
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
1 Gegenargument Anzeigen
    Gleichbehandlung ist keine Einbahnstraße
Die hehren Worte über grenzüberschreitendes Zusammenleben werden immer dann bemüht, wenn es für denjenigen nützlich ist, der sich darauf beruft. Verzichten die in Kreuzlingen lebenden Deutschen auf die Mehrwertsteuerrückerstattung, um so dem deutschen Staat - dessen Leistungen sie nutzen wollen - Steuermittel zu belassen? Wohl kaum. So wie bei den Pflichten (Steuer) zu Recht am Wohnsitz angeknüpft wird, muss dies auch bei den Rechten (Schulbesuch) erfolgen.
1 Gegenargument Anzeigen
    Integration
Integration ist ein essentieller Punkt, der auch von der Konstanzer Stadtverwaltung klar thematisiert wird. Bitte sprechen Sie mit eingesessenen Schweizern oder machen Sie sich persönlich ein Bild bei einem Besuch in einem der vielen Neubaugebieten jenseits der deutschen Grenze. Dort wohnen überwiegend (deutsche) Zuwanderer mit ihren Familien. Allerdings bleiben die Nationalitäten (insbesondere deren Kinder) meist unter sich. Eine Integration erfolgt de facto nicht. Auch hört man immer öfter den Ausdruck "Deutschen-Ghetto". Es kann nicht im Interesse der guten nachbarschaftlichen Beziehungen
2 Gegenargumente Anzeigen
"Laut Südkurier nehmen die Kinder, die in der Schweiz leben keinem Konstanzer Kind einen Platz weg." Genau dies stimmt nicht. Vor ca. 4 Jahren wurden an einem grenznahem Gymnasium mehrere Wollmatinger Kinder nicht angenommen, mit dem Argument, die Schule müsse Kinder mit kürzerem Schulweg, in diesem Fall Kinder mit Wohnsitz Kreuzlingen, bevorzugen.
1 Gegenargument Anzeigen
Ich kann die Motive der schweizer Eltern verstehen, aber sie müssen auch einsehen, dass sie diese Bildung für ihre Kinder nicht umsonst bekommen können. Wer seine Steuern in der Schweiz bezahlt, kann nicht kostenlos die deutschen Schulen in Anspruch nehmen. Mein Vorschlag: Schulgeld für schweizer Schüler Das Argument, dass das nicht geht (angeblich Zitat Osner), halte ich für einen Witz. Es gibt derlei Konstukte auch an Unis (Stichwort: Stiftungen). ... Ich fordere Kreativität der schweizer Eltern in dieser Richtung!
2 Gegenargumente Anzeigen
Der Anknüpfungspunkt für den Schulbesuch der Kinder ist eben der Wohnort und das aus gutem Grund. Argumentiert man mit grenzüberschreitendem Zusammenleben könnte man genau so gut verlangen, dass Kinder aus Kreuzlingen in Konstanz oder Konstanzer Kinder in Kreuzlingen zur Schule gehen dürfen. Will man das ernstlich verlangen? Wohl kaum.
3 Gegenargumente Anzeigen
    Selbstgestrickt
Ich bin klar gegen die freie Schulwahl für in der Schweiz wohnhafte Kinder. Zum einen halte ich es für sinnvoll, wenn Kinder in dem Land, in dem sie wohnen, auch integriert werden, indem sie Freunde finden sei es in der Schule oder auch im Sportverein. Kinder, die täglich über die Grenze gekarrt werden, entgeht der Genuss des eigenen Schulwegs mt den Gspänli, die Fahrt mit dem Velo zum schuuten uvm. Vermutlich würde sich das Autoproblem auch etwas entspannen, wenn nicht mehr so viele Eltern Bring- und Holverkehr für ihre Kinder betreiben würden und das mehrmals am Tag. Die wenigsten Erwachse
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
3 Gegenargumente Anzeigen
    Engagement der Eltern, Lehrer, etc.
. Ich finde es bemerkenswert, dass sich hier viele Eltern, Lehrer und Elternvertreter engagieren, aber bei einer Demonstration vor dem Konstanzer Muenster gegen Schulausfall und zu grosse Klassen im vergangenen Jahr sich ?vornehm? zurueckhalten und mit Abwesenheit glaenzen....
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
1 Gegenargument Anzeigen
Unsere schweizer Mitbürger haben schon mehr als genügend Vorteile, wieso sollen sie nun auch den Vorteil einer fundierten Kindererziehung geniessen und den ansäßigen Eltern Plätze wegnehmen dürfen? Wir zahlen dafür, dass die schweizer noch besser leben können? das muß endlich mal ein Ende haben !!!!
5 Gegenargumente Anzeigen
    Ich will, ich will, ich will
"Meine Frau arbeitet in D, ich in der Ch u unsere Kinder wären auf unterschiedlichen Schulen in D u der CH u wir hätten keine gemeinsamen Ferien mehr...": Lösungsansatz: ein Umzug nach D würde das Problem lösen. Konsequenz für Sie: eine glückliche Familie, aber weniger Geld im Geldbeutel. Hm...auch nicht gut. "Offene Grenzen und die Freiheit, selbst die Schule zu bestimmen.": Frage: wenn etwas mir und meinem Geldbeutel hilft, bin ich moralisch im Recht, oder? Und cleverer als andere noch dazu. Da kann man mir doch mein Recht nicht nehmen, auf Kosten anderer die Schule frei zu wählen.
0 Gegenargumente Widersprechen
Es würde der Konstanzer Verkehrspolitik gut tun, wenn weniger protzige Geländewagen mit Kennzeichen TG, zum Schulbeginn und -ende die Straßen um die Schulen herum verstopfen würden. Oder soll für die thurgauischen Schüler eine Seilbahn gebaut werden?
4 Gegenargumente Anzeigen