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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Wie Radrambos auf Gehwege kommen
Haha, witzig. Ich weiß warum Radfahrer auf dem Gehweg fahren. Manche davon sind unter 10. Andere beaufsichtigen letztere. Wieder andere weichen aus, denn die Straße ist links und rechts von Autos beparkt, und durch die Mitte rasen hupende Berserker in ihren übermotorisierten Blechkisten. Solange 80% Straßenraum den Autos gehören, ist es eben zu eng für Radfahrer und Fußgänger.
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Man kommt dank der Petition endlich über das Fahren auf Gehwegen ins Gespräch und meiner Meinung nach ist das auch dringend nötig. Ich bin Fußgänger, Rad-und Autofahrer. Das Parken in 2. Reihe (z.B. auf der Berrenrather Str.) ist klar verkehrsbehindernd. Dennoch darf das nicht zum Problem für Fußgänger werden und es ist noch lange kein zulässiges Argument für Radfahrer, dass sie deshalb auf dem Gehweg fahren dürften! Wo kämen wir hin, wenn jeder seine eigenen Regeln aufstellte? Die Forderung nach gut ausgebauten Radwegen ist eine ganz eigene Diskussion; Beschwerden bitte an die Stadt!
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    Rücksicht durch Fahrradfahrer
Im Rahmen der Rücksichtnahme müssen auch Fahrradfahrer sich mal verantwortungsvoll zeigen. Die Verkehrsregeln gelten auch für Fahrzeuge ohne Kennzeichen und Eltern sollten da mal als gutes Beispiel voran gehen.
Quelle: Meine Meinung
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Es bedarf nicht unbedingt mehr Kontrollen, sondern eine Kennzeichenpflicht für Radfahrer wäre angebracht. Solange die Radfahrer in der Anonymität fahren, wird sich an deren verkehrswidrigem und gefährlichen Rasen wenig ändern. Die haben ja auch nichts zu befürchten. Wenn sie an einem Auto langschrappen, den Spiegel abfahren oder gar einen Fußgänger umfahren, hauen die einfach ab und verschwinden in der Anonymität. Wenn man sie für ihre Gefährdungen anhand eines Kennzeichens zur Rechenschaft ziehen kann, so wie auch jeden Autofahrer, würden die sich bestimmt vorsichtiger verhalten.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Als Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer muss ich sagen: Vor dem Alnatura, vor dem EDEKA, vor den Dönerbuden, überall parken Autos in zweiter Reihe und gefährden damit andere. Auch Fußgänger. Würde kein einziges Auto in zweiter Reihe parken könnte man wunderbar die Berrenrather Straße mit dem Rad befahren. So muss man allerdings stets auf der Hut sein, sich umdrehen um an den Autos vorbei zu fahren, aufpassen dass niemand die Tür aufreisst.... Autos abschleppen und mit hohen Bußgeldern belegen. Dann vertragen sich Radfahrer und Fußgänger auch wieder.
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Wir brauchen mehr gegenseitige Rücksicht. Rücksicht auf Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Das schaffen wir nicht durch mehr Kontrollen, sondern durch eine bessere Infrastruktur, in der Fußgänger nicht auf den Radweg und Radfahrer nicht auf den Fußweg ausweichen müssen. In der Autofahrer z.B. unterirdisch parken, statt durch parkende Autos Fußgänger und Autofahrer beim Abbiegen übersehen. Eine bessere Verteilung des zur Verfügung stehenden Raums hilft allen.
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Alleine der Begriff Radrambos sagt alles über das Weltbild der Verfassering. Liebe Susanne, zähl mal an einem Tag alle Verstösse von KFZ, die du sehen kannst (Parken auf de Straße, parken auf dem Fußweg, parken auf dem Radweg, fehlendes Blinken....).Sprichst du dann auch von Autorambos? Nutz deine Energie und deine Kreativität doch dafür, deine Umgebung positiv zu beeinflussen. Wenn Radfahrer auf dem Bürgersteig (da gehören die meisten von ihnen NICHT hin!) dein größtes Problem sind, dann sei frohl
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    Einseitige Argumentation
Eine Petition die sehr subjektiv ein Einzelproblem aus dem komplexen Thema Verkehrsverhalten/Verkehrssicherheit herauspickt. Nach offizieller Polizeistatistik wird der überwiegende Teil von Unfällen zwischen Radfahrern und Fußgängern von den Fußgängern verursacht (z.B. durch unbedachtes Betreten schlecht gekennzeichneter Radwege), genauso wie der größere Anteil von Unfällen zwischen Radfahrern und Autofahrern von den Autofahrern verursacht wird. Quelle s.u. Also lieber sicherer Infrastruktur/Radwege fordern oder mehr Kontrollen für ALLE Verkehrsteilnehmer.
Quelle: adfc-blog.de/2017/08/unfallzahlen-in-koeln-und-die-rolle-der-behoerden/
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    Infrastruktur hilft bei der Lösung dieses Problems
Ich bin selbst hauptsächlich Radfahrer, achte auf die Verkehrsregeln und werde von Autofahrenden regelmäßig ignoriert, verdrängt oder auch genötigt. Fakt ist, dass das Radfahren auf dem Gehweg nicht geht, da gebe ich Ihnen recht. Allerdings ist die Methode, mit der Sie das Problem angehen möchten, nicht die beste. Sie schreien nach mehr Kontrollen, damit die Radfahrenden vom Gehweg runter kommen. Das ist unnötig, wenn es endlich eine vernünftige Infrastruktur gäbe und die Autofahrer diese auch achten und nicht zuparken. Gute Infrastruktur = weniger Gehwegradeln
Quelle: adfc-blog.de/2017/08/unfallzahlen-in-koeln-und-die-rolle-der-behoerden/
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