openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Interesse
Ein/e sächsischer Schüler/in hat eine 35-Stunden-Woche. Dazu kommen Hausaufgaben, Lernen für Tests/Klausuren und von den Lehrern wird erwartet, dass auch in der Freizeit Interesse an dem jeweiligen Stoff gezeigt wird und der/die Schüler/in sich über die Pflichtgrenze hinweg informiert. So kommt ein/e Schüler/in auf eine Woche mit mehr Arbeitsstunden als in einem Vollzeitjob. Durch die Neuregelung kann diese Leistung besser erbracht werden, da die Konzentration auf den Interessenfächern liegt und mehr Zeit vorhanden ist. Warum sollte man Schüler/innen nicht bereits jetzt diese Chance geben?!
0 Gegenargumente Widersprechen
    Abiturabschlüsse sind momentan ungerecht.
Ich finde es super, dass sich endlich jemand darum kümmert, dass das Abitur gerechter wird. Es kann einfach nicht sein, dass es so unterschiedliche Anforderungen gibt. Ganz gleich, ob es Abiturienten von 2016/2015/2014...etc dann schwerer hatten als kommende Abiturienten. Letztendlich hätten die Abiturienten der vergangenen Jahre selbst etwas unternehmen können. Auch wenn es mich wahrscheinlich nicht mehr betrifft, würde es mich freuen, wenn zukünftige Absolventen ein einheitliches Abitur bekommen könnten!
0 Gegenargumente Widersprechen
    Entlastung und Spezialisierung anstatt stupides auswendig Lernen
Das Argument "Mimimi wir hatten solche Vorteile auch nicht" Ist einfach nur doof. Wenn man danach handelt würde es nie Veränderung geben, weil keiner dem Nächsten irgendwas gönnt. Ich bin für die sofortige Änderung, da im Abitur Inhalte in einem breiten Spektrum gefordert werden, die für die Lebenswelt der Meisten absolut irrelevant sind. Mehr und frühere Spezialisierung auf verschiedene Schwerpunkte, wie es auf der Uni gemacht wird, halte ich für sinnvoller. Mein Abi war übrigens 2005.
1 Gegenargument Anzeigen
Seit vielen Jahren beobachte ich, wie Schüler an den unfassbar hohen Anforderungen für ein Sächsisches Abitur kaputt gehen. Wenn es nun schon eine Verbesserung der Lage geben soll, weil endlich bewusst geworden ist, dass das Kindeswohl der Schüler durch Angst und Druck gefährdet ist, muss das sofort und für alle gelten. Es ist dafür noch nicht zu spät!
2 Gegenargumente Anzeigen
    "gerechtigkeit"
Wer sät, soll auch ernten können. Wenn der DERZEITIGE Schülerrat aktiv seine Interessen vertritt und heute schon an morgen denkt, dann sollte die Oberstufenreform sofort gelten. Nur weil es gerecht sein soll, muss es nicht schwer bleiben. (Man muss auch gönnen können.) Die investierte Zeit für diese Petition beschert Erfahrungen. Lernen durch Erfahrung ist auch LERNEN. (Kleiner Tip von einem, der schon lange fertig ist :) )
0 Gegenargumente Widersprechen
Das neue Schulgesetz macht zwar keine solche Reform, dass es in Sachsen ein Schulsystem wie in Finnland gibt, aber es nähert sich einem wichtigen Punkt: Den Schülern keine Wege zu verbauen. Es heißt nicht, dass einige Fächer unwichtig sind. Viel mehr lässt es zu, dass Schüler sich auf einen Punkt fokussieren können statt mit viel Halbwissen herumzulaufen. Es verbessert nicht unbedingt dass Bildungsniveau, dafür müsste man begreifen, dass zur Schule nur Menschen gehen, aber es erleichtert ein wenig. Und schafft Möglichkeiten sich außerhalb der Schule zu bilden.
0 Gegenargumente Widersprechen
Bei all dem Positiven sollte man an die Schüler denken, die im vergangenen Jahr das Abitur gemacht haben und jetzt auf einen Studienplatz warten. Diesen zu bekommen wird mit der neuen Regelung für die ehemaligen Abiturienten deutlich schwieriger, da die Konkurrenz größer ist. Das ist alles andere als gerecht.
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

"Seit vielen Jahren beobachte ich, wie Schüler an den unfassbar hohen Anforderungen für ein Sächsisches Abitur kaputt gehen...." Entschuldigung, aber ich habe Abitur 2002 gemacht und lebe immer noch. Wahnsinn, oder? Einfach mal die Arschbacken zusammenkneifen und nicht nur vor YouTube hängen. Abitur wird und soll nun mal nicht verschenkt werden, da muss man eben auch was dafür tun.
1 Gegenargument Anzeigen
Ich verstehe nicht, wie diese Regelung für mehr Gerechtigkeit sorgen soll. Gehen wir von folgendem Szenario aus: Zwei Schüler haben den selben Notendurchschnitt. Ein Schüler ist sehr gut in Mathe, jedoch schlecht in Deutsch. Der andere ist in beiden Fächern solide. Nun streicht das Matheass seine Deutschnoten und profitiert extrem davon. Der Solide Schüler würde dagegen keinen Vorteil daraus ziehen können und hätte damit insgesamt einen schlechteren Durchschnitt, als andere, obwohl sie unter Einbeziehung aller Noten gleich stehen. Entlastung ist wichtig, aber das ist nicht gerecht.
2 Gegenargumente Anzeigen
Über die Hälfte eines GEBURTENJAHRGANGES macht Abitur und die meisten davon studieren anschließend. Dabei fühlen akademische Berufe gerade mal 20% in der Berufswelt aus. Immer mehr werden in die akademische Ecke gedrängt und mit dieser Reform wird das so wertvolle Abitur eine immer größere Menge anziehen. Heißt, die Studentenzahlen steigen und steigen ins Unermessliche, während sich für Ausbildungen jeder zu schade ist und das Studium die einzig logische Konsequenz darstellt. Nur braucht man für die 80% restlichen Prozent der Berufswelt nun mal keinen akademischen Abschluss.
0 Gegenargumente Widersprechen
    "gerechtigkeit"
Sowas kann ja nur vom DERZEITIGEN Schülerrat, also denen, die gerade Abi machen kommen... Nur weil ihr es einfacher habt, heißt das nicht, dass es gerechter ist. Was ist denn z.B. mit uns, die wir 2016 Abi gemacht haben, oder den 2015' ern? Es wird halt ab einem bestimmten Zeitpunkt geändert verdammt nochmal.. Anstatt Zeit in so eine Petition zu investieren solltet ihr lieber lernen, kleiner Tip von einem der schon fertig ist ;)
1 Gegenargument Anzeigen
Jeder sollte auch einmal zwischen den Zeilen lesen. Diese Maßnahme soll doch nur deshalb umgesetzt werden, weil man keine politische Lösung für den Lehrermangel hat! Das ganze bedeutet eine Abwertung des sächsischen Abiturs und damit auch einen Nachteil für die Abiturienten. Stress ist für die Schüler, wenn sie den Stoff von ausfallenden Unterrichtsstunden nacharbeiten müssen, weil dieser trotzdem für die Abschlussprüfungen benötigt werden. Eine Entlastung wäre, wenn man komplett die Unterrichtsinhalte überarbeiten würde.
1 Gegenargument Anzeigen