Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Kader-/Talentförderung
Obwohl der DSV die begabtesten Kinder fördern will, wird ein Qualifikationssystem benutzt, das das Geburts-Q nicht berücksichtigt. Ergebnis: Vemeintlich leistungsstarke Kids werden gefördert. Talentiertere Kinder werden sich selbst überlassen. Eine Studie untersuchte die Kader des DSV und den D-Kader des Bayrischen SV, (der repräsentativ ausgesucht wurde) auf Vorliegen eines RAE (Relativer Alterseffekt). Ergebnis für AK w/m 13-18 Jahre – 140 Sportler: Q1: 38,6 % Q2: 34,6% Q3: 18,4% Q4: 8,4% C-Kader w/m - 47 Sportler Q1: 36,2% Q2: 42,6% Q3: 17% Q4: 4,3% Ant. Q4 am C-Kader: 4,3%
Source: Studie
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    Motivation
1. Motivation / Erfolgserlebnisse Die Q4 geborenen eines Jahrgangs treten z. Zt. in allen Wettkämpfen gegen bis zu ein Jahr ältere Kinder an. Bei einem Wechsel auf tatsächliches Alter wäre jedes Kind im Lauf eines Jahres mal das jüngste, mal das älteste bei Wettkämpfen und Meisterschaften. Das steigert für diese Kinder die Möglichkeit auch Erfolge zu feiern. Die Motivation, beim Schwimmsport zu bleiben, steigt. Die Voraussetzungen sind dadurch ebenfalls für alle Kinder, über ein Jahr gesehen, gleich.
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Contra

What are arguments against the petition?

Es wird immer jemanden geben der genau 364 Tage jünger ist als der andere. Wie soll sowas ablaufen ? Wettkampf geht über mehrere Tage Soll dann jemand am 1.Tag als z,B, als 14 jähriger starten. Am 2. Tag da Geburtstag als 15 jähriger? Das heißt beim 1.Tag hat der Schwimmer das Glück der älteste zu sein um 2. Tag ist er der jüngste. Bei jeglicher Stichtagsregelung gibt es dieses Problem.
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Die Regelung eines rollierenden Stichtags über den Geburtstag würde nur dann funktionieren, wenn Meisterschaften ebenfalls rollierend über das Jahr verteilt wären. Da sich das aber praktisch wohl nicht umsetzen lässt und bspw. die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften immer im Frühjahr stattfinden, würde ein Junge A, der im April geboren ist, immer einen Nachteil haben (er schwimmt bei den DJM wohl immer gegen fast 1 Jahr ältere Schwimmer).
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Die Argumentation über den Geburtstag und der damit entstehende Nachteil eines Jahres ist zwar korrekt. Das relative Alter wird jedoch noch maßgeblich vom biologischen Alter (körperliche Reife) bestimmt. In der Pubertät können sich zwei Kinder des gleichen Geburtstags um bis zu 4 Jahre unterscheiden. Bspw. könnte ein am 31.12. geborenes Mädchen A um 2 Jahre frühentwickelt sein, ein am 01.01. desselben Jahres geborenes Mädchen B um 2 Jahre spätentwickelt. Mädchen A wäre somit immer noch 1 Jahr relativ älter und würde durch die Forderung bevorteilt.
Source: Malina, Bouchard & Bar-Or, 2004
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