Region: Kempten

Kein Industrieprojekt am Mariaberg – Stoppt die 23-Hektar-PV-Anlage in Kemptens Naherholungsgebiet

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister und Stadtrat der Stadt Kempten im Allgäu

2.028 Unterschriften

Sammlung beendet

2.028 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 13.03.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Neues Pro Argument

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Überflüssige PV Anlage im Allgäu

In Bayern und speziell im Allgäu ist die Häufigkeit von PV-Abschaltungen (Einspeisemanagement) in den letzten Jahren massiv gestiegen, da der Solarausbau schneller voranschreitet als der Netzausbau.

Quelle: 1 TWh Rekordwert: Berichte von Photovoltaik.info und PV Magazine (März 2025) bestätigen, dass 2024 in Bayern fast eine Terawattstunde Solarstrom wegen Netzüberlastung nicht genutzt werden konnte.

4.4

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Wir haben so viele Flächen entlang den Autobahnen und im flachen Land, dass man nicht wertvolles Weideland in einem so schönen, naturbelassenen Naherholungsgebiet verschwenden muss. Es wurde bereits so viel Wald abgeholzt, dass es eine Schande ist! So viele einheimische Tierarten sind hier zu Hause!

2.6

1 Antwort

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Wenn abgeschaltet wird verdient der Betreiber trotzdem

Wenn Netzbetreiber Photovoltaikanlagen aufgrund von Überlastung drosseln oder abschalten (Einspeisemanagement), haben Betreiber in Deutschland nach § 15 EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) Anspruch auf Entschädigung. Dies gilt explizit auch dann, wenn der Strom mangels Speicherkapazität nicht genutzt werden konnte.

Quelle: Wenn Netzbetreiber Photovoltaikanlagen aufgrund von Überlastung drosseln oder abschalten (Einspeisemanagement), haben Betreiber in Deutschland nach § 15 EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) Anspruch auf Entschädigung.

2.5

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Wir haben so viele Flächen entlang den Autobahnen und im flachen Land, dass man nicht wertvolles Weideland in einem so schönen, naturbelassenen Naherholungsgebiet verschwenden muss. Es wurde bereits so viel Wald abgeholzt, dass es eine Schande ist! So viele einheimische Tierarten sind hier zu Hause! und am Ende, Solar rechnet sich nur, wenn kräftige Unterstützungsgelder fließen.

1.7

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Neues Contra Argument

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Klimaschutz

Ich verstehe den Unmut. Aber stellen wir uns die richtigen Fragen: Geht der Boden kaputt? Nein - PV-Anlagen sind reversibel. Sind Tiere gefährdet? Nein. Extensive Beweidung unter Modulen ist möglich, sogar biodiversitätsfördernd (Studien belegen: Insekten, Bodenbrüter profitieren). Klimaschutz ist kein "Industrieprojekt", sondern Notwendigkeit. Wer blockiert, muss Alternativen liefern - nicht nur "woanders". Auch Autobahnen sind hier durch unsere Gesetzteslage derzeit nur schwer verwendbar.

Quelle: www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/solarenergie/studie-konstatiert-grosse-artenvielfalt-in-solarparks

3.9

3 Antworten

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Wunderbare Optik

Der Mariaberg als Aussichtspunkt ist in keinster Weise gefährdet. Man kann weiterhin durch und entlang der PV-Anlage wandern und die Aussicht ins Allgäu genießen. Die Fläche ist fast vollständig von Wald umgeben - die Module sind von den meisten Blickwinkeln kaum sichtbar. Zudem können moderne Solarzellen heute sogar farblich angepasst werden, sodass sie sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Siehe etwa die wunderbare Anlage auf dem Millerntor-Stadion! Die Erholungsqualität bleibt erhalten.

Quelle: www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/solarmodule/farbige

3.3

2 Antworten

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Schutz zukünftiger Naherholung

Die Petition will den Mariaberg als Naherholungsgebiet schützen - doch ohne Energiewende überall vor Ort wo irgendwie möglich bedroht der Klimawandel genau diese Natur. Extremwetter, Dürreperioden und Waldsterben machen auch vor dem Allgäu nicht halt. Wer die Landschaft wirklich bewahren will, muss aktiv zum Klimaschutz beitragen. Eine PV-Anlage am Mariaberg schützt genau das, was die Petition zu verteidigen vorgibt. Die echte Bedrohung sind nicht Solarmodule, sondern steigende Temperaturen.

3.3

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Agri-PV

PV-Anlagen und Landwirtschaft schließen sich nicht aus. PV-Systeme mit durchlässigen Modulen ermöglichen weiterhin Beweidung, z.B. mit Schafen. Studien zeigen, dass solche Flächen sogar die Biodiversität fördern: Durch Teilbeschattung und extensives Grünland profitieren Insekten und Bodenbrüter. Die Fläche geht also nicht verloren – sie wird doppelt genutzt und ökologisch aufgewertet. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Chance.

Quelle: www.umweltbank.de/magazin/energiewende-bauen/photovoltaik/warum-solarparks-unserer-umwelt-gut-tun/

3.3

1 Antwort

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Finanzvorteile

PV-Freiflächenanlagen bieten oft die Möglichkeit, dass sich Anwohner:innen finanziell beteiligen können - etwa über Bürgerenergiegenossenschaften oder Direktbeteiligungen. So profitiert die Region nicht nur von sauberem Strom, sondern auch wirtschaftlich. Statt dass Gewinne an ferne Energiekonzerne oder in den nahen Osten fließen, bleibt die Wertschöpfung vor Ort. Die Anlage am Mariaberg wird Kempten also nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell stärken.

Quelle: www.umweltbank.de/magazin/energiewende-bauen/photovoltaik/warum-solarparks-unserer-umwelt-gut-tun/

3.1

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Erholung

Ich sehe persönlich keinen Widerspruch zwischen Naherholung und PV-Anlagen – im Gegenteil. Ich genieße es jeden Morgen, vom Balkon aus auf PV-Anlagen zu blicken: Mein Strom wird direkt vor meiner Haustüre produziert und muss nicht importiert werden. Auch Spaziergänge entlang von PV-Anlagen sind für mich sehr erholsam. Moderne Wechselrichter sind äußerst leise, Schafe können weiterhin weiden, und man erlebt das Gefühl von Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen hautnah.

2.5

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Flächen

Das Argument, die Anlage solle „woanders" gebaut werden, greift zu kurz. Die Klimakrise erfordert, dass wir PV-Anlagen an ALLEN geeigneten Standorten errichten – so schnell wie möglich. Wer bei jedem Standort sagt „nicht hier, lieber dort", verzögert die Energiewende auf unbestimmte Zeit. Wir brauchen Dächer UND Autobahnränder UND Freiflächen wie den Mariaberg. Jede geeignete Fläche, die wir nicht nutzen, ist eine verpasste Chance für den Klimaschutz.

2.3

1 Antwort

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