03/20/2026, 05:17
Liebe Leute,
erst einmal vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung für das Anliegen, den Mariaberg als Naherholungsraum für Kempten und künftige Generationen zu erhalten.
Wer es noch nicht gemerkt hat: Unserem Anliegen haben sich schon fast 600 Menschen in Kempten und Umgebung angeschlossen.
EINE BITTE
Bitte teilt weiterhin die Petition in eurer Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Schul- oder Kita-Gruppe, bei der Arbeit oder über Social Media bzw. WhatsApp Status.
Bitte unterschreiben und teilen.
» www.openpetition.de/!mariaberg
HINWEIS
Da im Kemptener Stadtrat darüber abgestimmt wird, ob der Bebauungsplan kommt, ist ganz besonders auch Bewusstsein und Unterstützung aus Kemptens Stadtgebiet gefragt.
Also fleißig teilen und darüber sprechen, auf dass wir uns noch lange über den schönen Mariaberg freuen können und ihn genießen können.
Simon Schnetzer, Stefan Egli, Richard Forster
Initiatoren der Online-Petition
03/19/2026, 05:39
Sehr geehrte Unterstützende,
die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.
Wir bedanken uns für Ihr Engagement!
Ihr openPetition-Team
03/19/2026, 04:06
Eine der Quellangaben im Verzeichnis war zu viel.
Neue Begründung:
Wir sind nicht grundsätzlich gegen Erneuerbare Energien oder Freiflächen-Photovoltaik. Aber wir sprechen uns klar gegen den Bau einer PV-Anlage auf dem Mariaberg aus. Warum?
1. Angemessene Waldnutzung und UmweltverträglichkeitsprüfungHolznutzung ist wichtig. Doch die flächendeckende Abholzung innerhalb des Flächennutzungsplans und an angrenzenden Biotopflächen für die Freiflächen-Photovoltaik-Anlage widerspricht einem nachhaltigen Gedanken. Ein späterer Zugang zur Bewirtschaftung wäre nicht möglich gewesen. Waldflächen sind, wenn auch Nutzwald, CO₂-Speicher, Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sowie unverzichtbar für den Wasserhaushalt.Wir fordern ganzheitliche Planungen zwischen Forstwirtschaft und Energiewirtschaft sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Bereich der Biotope.Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März 2026: www.allgaeuer-zeitung.de
2. Erhalt des letzten großen Naherholungsgebiets für die BevölkerungMit der Anlage würde das letzte großflächige, zusammenhängende Naherholungsgebiet der Stadt geopfert. Dieses Gebiet erfüllt zentrale Funktionen für die Lebensqualität von uns Menschen – als Ort für Bewegung, Naturerlebnis, Umweltbildung und mentale Gesundheit.Wir fordern den dauerhaften Schutz dieses Gebiets als Erholungs- und Landschaftsraum. Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Lebensqualität umgesetzt werden.
3. Vorrang für bereits geeignete und privilegierte FlächenIn Kempten bestehen nachweislich über 270 Hektar an privilegierten Flächen, unter anderem entlang von Verkehrsachsen der Autobahn (A7), auf denen Photovoltaikanlagen ohne zusätzlichen Bebauungsplan realisierbar wären.Wir fordern eine verbindliche Priorisierung solcher vorbelasteter Flächen, bevor unzerschnittene Natur- und Waldgebiete in Anspruch genommen werden. Die Energiewende muss flächenschonend, umsichtig, volkswirtschaftlich sinnvoll und raumplanerisch verantwortungsvoll erfolgen.Beleg Flächenpotenzial: Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, 23. Januar 2024; PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de
4. Einbindung betroffener Nachbargemeinden und TourismusorteNachbargemeinden wurden bislang nicht in die Planungen einbezogen. Insbesondere der Tourismusort Buchenberg wäre durch die massive landschaftliche Veränderung erheblich betroffen: Auswirkungen auf umliegende Beherbergungsbetriebe, Lebensqualität und Freizeitangebote sind nicht ausreichend berücksichtigt.Wir fordern eine umfassende interkommunale Abstimmung und Beteiligung aller betroffenen Gemeinden sowie der regionalen Tourismusakteure. Über Großprojekte dieser Dimension darf nicht isoliert entschieden werden.Beleg: Allgäuer Zeitung, z.B. 25. Juni 2024: Was kann Buchenberg gegen von Kempten geplante PV-Anlage tun? Bürger fragen nach und 31.Juli 2024: Energieversorgung in Kempten: Umstrittene Solarprojekte Johannisried und Öschberg nehmen nächste Hürde
5. Ganzheitliche Energiewendestrategie statt einseitiger GroßprojekteKempten verfügt über erhebliches Potenzial für Aufdachanlagen sowie umfangreiche privilegierte Flächen für Freiflächenanlagen. Eine nachhaltige Energiewende erfordert Diversifizierung und dezentrale Lösungen statt einer einzelnen, landschaftsprägenden Megaanlage.Wir fordern die Erarbeitung eines transparenten, ganzheitlichen Energiekonzepts, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichwertig berücksichtigt und Alternativen ernsthaft prüft.
ÜBERSICHT DER ERWÄHNTEN QUELLEN
- Projektdetails z.B.: Sitzungsvorlage Stadt Kempten, 18.07.2024: Vorhabenbezogener Bebauungsplan)
- Beleg Status Naherholungsgebiet: www.allgaeu.de)
- Beleg Kritik: Allgäuer Zeitung, 25. Juni 2024: Was kann Buchenberg gegen von Kempten geplante PV-Anlage tun? Bürger fragen nach
- Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März 2026: www.allgaeuer-zeitung.de
- Beleg Flächenpotenzial: Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, 23. Januar 2024; PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de
Beleg Interkommunale Kritik: www.allgaeuer-zeitung.deBeleg: Allgäuer Zeitung, z.B. 31.Juli 2024: Energieversorgung in Kempten: Umstrittene Solarprojekte Johannisried und Öschberg nehmen nächste Hürde
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 436 (128 in Kempten)
03/17/2026, 19:01
Das Petitions-Team hat die Beanstandung zur Petition geprüft und den Text um die entsprechenden Quellenangaben ergänzt, um den Nutzungsbedingungen (Punkt 1.4) zu entsprechen.
Neuer Petitionstext:
Wir fordern den sofortigen Stopp der geplanten 23 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächenanlage am Mariaberg (Johannisried).
Was hier geplant ist, ist kein kleines Klimaschutzprojekt – es ist eine Industrieanlage in der Größe von rund 33 Fußballfeldern mitten in einem der wichtigsten Naherholungsgebiete unserer Stadt Kempten.Projektdetails:Kempten.Beleg StadtratsvorlageProjektdetails Kempten,z.B.: Referenz-Nr.Sitzungsvorlage 61/424/24,Stadt AufstellungsbeschlussKempten, 18.07.2024: Vorhabenbezogener Johannisried: ratsinfo.kempten.deBebauungsplan
Der Mariaberg ist Naturraum, Aussichtspunkt, Identifikationsort und Rückzugsgebiet für Bürgerinnen und Bürger. Dieses Gebiet ist für viele Menschen in Kempten und Umgebung unverzichtbar – für Spaziergänge, Sport, Naturerleben und als Ausgleich zum Alltag.Status Naherholungsgebiet: www.allgaeu.de
Eine großflächige Überbauung mit Solarmodulen würde diesen Landschaftsraum dauerhaft verändern und entwerten. Durch die exponierte Hanglage wäre die Anlage weithin sichtbar und würde das Landschaftsbild massiv beeinträchtigen. Besonders betroffen ist die Nachbargemeinde Buchenberg, deren touristische Attraktivität maßgeblich vom offenen Landschaftscharakter lebt. Die wirtschaftlichen Folgen für Tourismus und regionale Wertschöpfung sind nicht ausreichend geprüft und nicht akzeptabel.Kritikakzeptabel.Beleg aus Buchenberg:Kritik: Allgäuer Zeitung, 16.05.2024: www.allgaeuer-zeitung.de25. Juni 2024: Was kann Buchenberg gegen von Kempten geplante PV-Anlage tun? Bürger fragen nach
Klimaschutz ist notwendig – aber er darf nicht auf Kosten unseres letzten großen Naherholungsgebiets erfolgen. Kempten verfügt über zahlreiche Alternativflächen, darunter privilegierte Standorte entlang von Verkehrsachsen, die deutlich geringere Auswirkungen hätten.
Wir sagen klar:Energiewende ja – Naturzerstörung und Landschaftsverbrauch in dieser Dimension nein.Deshalb fordern wir:
- die vollständige Aufgabe der Planungen am Standort Mariaberg/Johannisried,
- die Prüfung natur- und landschaftsschonender Alternativen,
- echte Bürgerbeteiligung bei Projekten dieser Tragweite.
Lasst uns den Mariaberg als einzigartigen Naturraum bewahren und nicht einer Industrieanlage opfern.
Neue Begründung: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Erneuerbare Energien oder Freiflächen-Photovoltaik. Aber wir sprechen uns klar gegen den Bau einer PV-Anlage auf dem Mariaberg aus. Warum?
1. Angemessene Waldnutzung und UmweltverträglichkeitsprüfungHolznutzung ist wichtig. Doch die flächendeckende Abholzung innerhalb des Flächennutzungsplans und an angrenzenden Biotopflächen für die Freiflächen-Photovoltaik-Anlage widerspricht einem nachhaltigen Gedanken. Ein späterer Zugang zur Bewirtschaftung wäre nicht möglich gewesen. Waldflächen sind, wenn auch Nutzwald, CO₂-Speicher, Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sowie unverzichtbar für den Wasserhaushalt.Wir fordern ganzheitliche Planungen zwischen Forstwirtschaft und Energiewirtschaft sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Bereich der Biotope.Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März 2026: www.allgaeuer-zeitung.de
2. Erhalt des letzten großen Naherholungsgebiets für die BevölkerungMit der Anlage würde das letzte großflächige, zusammenhängende Naherholungsgebiet der Stadt geopfert. Dieses Gebiet erfüllt zentrale Funktionen für die Lebensqualität von uns Menschen – als Ort für Bewegung, Naturerlebnis, Umweltbildung und mentale Gesundheit.Wir fordern den dauerhaften Schutz dieses Gebiets als Erholungs- und Landschaftsraum. Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Lebensqualität umgesetzt werden.
3. Vorrang für bereits geeignete und privilegierte FlächenIn Kempten bestehen nachweislich über 270 Hektar an privilegierten Flächen, unter anderem entlang von Verkehrsachsen der Autobahn (A7), auf denen Photovoltaikanlagen ohne zusätzlichen Bebauungsplan realisierbar wären.Wir fordern eine verbindliche Priorisierung solcher vorbelasteter Flächen, bevor unzerschnittene Natur- und Waldgebiete in Anspruch genommen werden. Die Energiewende muss flächenschonend, umsichtig, volkswirtschaftlich sinnvoll und raumplanerisch verantwortungsvoll erfolgen.Beleg Flächenpotenzial:Flächenpotenzial: Sitzung PV-Leitfadendes Planungs- und Bauausschusses, 23. Januar 2024; PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de
4. Einbindung betroffener Nachbargemeinden und TourismusorteNachbargemeinden wurden bislang nicht in die Planungen einbezogen. Insbesondere der Tourismusort Buchenberg wäre durch die massive landschaftliche Veränderung erheblich betroffen: Auswirkungen auf umliegende Beherbergungsbetriebe, Lebensqualität und Freizeitangebote sind nicht ausreichend berücksichtigt.Wir fordern eine umfassende interkommunale Abstimmung und Beteiligung aller betroffenen Gemeinden sowie der regionalen Tourismusakteure. Über Großprojekte dieser Dimension darf nicht isoliert entschieden werden.Belegwerden.Beleg: InterkommunaleAllgäuer Kritik: www.allgaeuer-zeitung.deZeitung, z.B. 25. Juni 2024: Was kann Buchenberg gegen von Kempten geplante PV-Anlage tun? Bürger fragen nach und 31.Juli 2024: Energieversorgung in Kempten: Umstrittene Solarprojekte Johannisried und Öschberg nehmen nächste Hürde
5. Ganzheitliche Energiewendestrategie statt einseitiger GroßprojekteKempten verfügt über erhebliches Potenzial für Aufdachanlagen sowie umfangreiche privilegierte Flächen für Freiflächenanlagen. Eine nachhaltige Energiewende erfordert Diversifizierung und dezentrale Lösungen statt einer einzelnen, landschaftsprägenden Megaanlage.Wir fordern die Erarbeitung eines transparenten, ganzheitlichen Energiekonzepts, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichwertig berücksichtigt und Alternativen ernsthaft prüft.
ÜBERSICHT DER ERWÄHNTEN QUELLEN
Projektdetails:Projektdetails Stadtratsvorlagez.B.: Kempten,Sitzungsvorlage Referenz-Nr.Stadt 61/424/24,Kempten, 18.07.2024: Vorhabenbezogener Aufstellungsbeschluss Johannisried: ratsinfo.kempten.deBebauungsplan)- Beleg Status Naherholungsgebiet: www.allgaeu.de)
- Beleg
Kritik aus Buchenberg:Kritik: Allgäuer Zeitung, 16.05.2024: www.allgaeuer-zeitung.de25. Juni 2024: Was kann Buchenberg gegen von Kempten geplante PV-Anlage tun? Bürger fragen nach - Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März
2026: www.allgaeuer-zeitung.de)2026: www.allgaeuer-zeitung.de - Beleg
Flächenpotenzial:Flächenpotenzial: Sitzung PV-Leitfadendes Planungs- und Bauausschusses, 23. Januar 2024; PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de - Beleg Interkommunale
Kritik: www.allgaeuer-zeitung.de)Kritik: www.allgaeuer-zeitung.de - Beleg: Allgäuer Zeitung, z.B. 31.Juli 2024: Energieversorgung in Kempten: Umstrittene Solarprojekte Johannisried und Öschberg nehmen nächste Hürde
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 431 (128 in Kempten)
03/17/2026, 10:48
Sehr geehrtes openPetition-Team,
wir haben die Beanstandung zu unserer Petition geprüft und den Text um Quellenangaben ergänzt, um den Nutzungsbedingungen (Punkt 1.4) zu entsprechen.
Folgende Korrekturen wurden vorgenommen:
Nachweis von Tatsachen: Alle zentralen Zahlen (23 Hektar Projektgröße, 270 Hektar Potenzialflächen) sowie der offizielle Planungsstand (Aufstellungsbeschluss der Stadt Kempten) wurden mit direkten Links zum Ratsinformationssystem und den städtischen Leitlinien belegt.
Quellenintegration: Die Belege wurden direkt im Text an den entsprechenden Stellen sowie im Quellenverzeichnis eingefügt.
Beleg der Relevanz: Die Bedeutung als Naherholungsgebiet sowie die Kritik der Nachbargemeinde Buchenberg wurden durch aktuelle Presseberichte der Allgäuer Zeitung und Tourismus-Nachweise untermauert.
Wir bitte Sie, die Sperrung zeitnah aufzuheben, damit die Bürgerbeteiligung fristgerecht fortgesetzt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Neuer Petitionstext:
Wir fordern den sofortigen Stopp der geplanten 23 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächenanlage am Mariaberg (Johannisried).
Was hier geplant ist, ist kein kleines Klimaschutzprojekt – es ist eine Industrieanlage in der Größe von rund 33 Fußballfeldern mitten in einem der wichtigsten Naherholungsgebiete unserer Stadt Kempten.Kempten.Projektdetails: Stadtratsvorlage Kempten, Referenz-Nr. 61/424/24, Aufstellungsbeschluss Johannisried: ratsinfo.kempten.de
Der Mariaberg ist Naturraum, Aussichtspunkt, Identifikationsort und Rückzugsgebiet für Bürgerinnen und Bürger. Dieses Gebiet ist für viele Menschen in Kempten und Umgebung unverzichtbar – für Spaziergänge, Sport, Naturerleben und als Ausgleich zum Alltag.Alltag.Status Naherholungsgebiet: www.allgaeu.de
Eine großflächige Überbauung mit Solarmodulen würde diesen Landschaftsraum dauerhaft verändern und entwerten. Durch die exponierte Hanglage wäre die Anlage weithin sichtbar und würde das Landschaftsbild massiv beeinträchtigen. Besonders betroffen ist die Nachbargemeinde Buchenberg, deren touristische Attraktivität maßgeblich vom offenen Landschaftscharakter lebt. Die wirtschaftlichen Folgen für Tourismus und regionale Wertschöpfung sind nicht ausreichend geprüft und nicht akzeptabel.Klimaschutzakzeptabel.Kritik aus Buchenberg: Allgäuer Zeitung, 16.05.2024: www.allgaeuer-zeitung.de
Klimaschutz ist notwendig – aber er darf nicht auf Kosten unseres letzten großen Naherholungsgebiets erfolgen. Kempten verfügt über zahlreiche Alternativflächen, darunter privilegierte Standorte entlang von Verkehrsachsen, die deutlich geringere Auswirkungen hätten.
Wir sagen klar:Energiewende ja – Naturzerstörung und Landschaftsverbrauch in dieser Dimension nein.Deshalb fordern wir:
- die vollständige Aufgabe der Planungen am Standort Mariaberg/Johannisried,
- die Prüfung natur- und landschaftsschonender Alternativen,
- echte Bürgerbeteiligung bei Projekten dieser Tragweite.
Lasst uns den Mariaberg als einzigartigen Naturraum bewahren und nicht einer Industrieanlage opfern.
Neue Begründung: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Erneuerbare Energien oder Freiflächen-Photovoltaik. Aber wir sprechen uns klar gegen den Bau einer PV-Anlage auf dem Mariaberg aus. Warum?
1. Angemessene Waldnutzung und UmweltverträglichkeitsprüfungHolznutzung ist wichtig. Doch die flächendeckende Abholzung innerhalb des Flächennutzungsplans und an angrenzenden Biotopflächen für die Freiflächen-Photovoltaik-Anlage widerspricht einem nachhaltigen Gedanken. Ein späterer Zugang zur Bewirtschaftung wäre nicht möglich gewesen. Waldflächen sind, wenn auch Nutzwald, CO₂-Speicher, Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sowie unverzichtbar für den Wasserhaushalt.Wir fordern ganzheitliche Planungen zwischen Forstwirtschaft und Energiewirtschaft sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Bereich der Biotope.Biotope.Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März 2026: www.allgaeuer-zeitung.de
2. Erhalt des letzten großen Naherholungsgebiets für die BevölkerungMit der Anlage würde das letzte großflächige, zusammenhängende Naherholungsgebiet der Stadt geopfert. Dieses Gebiet erfüllt zentrale Funktionen für die Lebensqualität von uns Menschen – als Ort für Bewegung, Naturerlebnis, Umweltbildung und mentale Gesundheit.Wir fordern den dauerhaften Schutz dieses Gebiets als Erholungs- und Landschaftsraum. Die Energiewende darf nicht auf Kosten der Lebensqualität umgesetzt werden.
3. Vorrang für bereits geeignete und privilegierte FlächenIn Kempten bestehen nachweislich über 270 Hektar an privilegierten Flächen, unter anderem entlang von Verkehrsachsen der Autobahn (A7), auf denen Photovoltaikanlagen ohne zusätzlichen Bebauungsplan realisierbar wären.Wir fordern eine verbindliche Priorisierung solcher vorbelasteter Flächen, bevor unzerschnittene Natur- und Waldgebiete in Anspruch genommen werden. Die Energiewende muss flächenschonend, umsichtig, volkswirtschaftlich sinnvoll und raumplanerisch verantwortungsvoll erfolgen.erfolgen.Beleg Flächenpotenzial: PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de
4. Einbindung betroffener Nachbargemeinden und TourismusorteNachbargemeinden wurden bislang nicht in die Planungen einbezogen. Insbesondere der Tourismusort Buchenberg wäre durch die massive landschaftliche Veränderung erheblich betroffen: Auswirkungen auf umliegende Beherbergungsbetriebe, Lebensqualität und Freizeitangebote sind nicht ausreichend berücksichtigt.Wir fordern eine umfassende interkommunale Abstimmung und Beteiligung aller betroffenen Gemeinden sowie der regionalen Tourismusakteure. Über Großprojekte dieser Dimension darf nicht isoliert entschieden werden.werden.Beleg Interkommunale Kritik: www.allgaeuer-zeitung.de
5. Ganzheitliche Energiewendestrategie statt einseitiger GroßprojekteKempten verfügt über erhebliches Potenzial für Aufdachanlagen sowie umfangreiche privilegierte Flächen für Freiflächenanlagen. Eine nachhaltige Energiewende erfordert Diversifizierung und dezentrale Lösungen statt einer einzelnen, landschaftsprägenden Megaanlage.Wir fordern die Erarbeitung eines transparenten, ganzheitlichen Energiekonzepts, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichwertig berücksichtigt und Alternativen ernsthaft prüft.
ÜBERSICHT DER ERWÄHNTEN QUELLEN
- Projektdetails: Stadtratsvorlage Kempten, Referenz-Nr. 61/424/24, Aufstellungsbeschluss Johannisried: ratsinfo.kempten.de
- Beleg Status Naherholungsgebiet: www.allgaeu.de)
- Beleg Kritik aus Buchenberg: Allgäuer Zeitung, 16.05.2024: www.allgaeuer-zeitung.de
- Beleg Rodungskritik: Allgäuer Zeitung, März 2026: www.allgaeuer-zeitung.de)
- Beleg Flächenpotenzial: PV-Leitfaden Stadt Kempten / Stadtratsbeschluss 2024: www.kempten.de sowie www.allgaeuer-zeitung.de
- Beleg Interkommunale Kritik: www.allgaeuer-zeitung.de)
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 425 (126 in Kempten)
03/17/2026, 07:24
Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:
Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.
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