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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    BUND-Stellungnahme, Umweltschutz
Die Tatsache, dass auf dem Grundstück eine Sportstätte eingerichtet worden war, ist schon als eine Aufweichung des Schutzes zu betrachten. Ursprünglich war gar keine Bebauung vorgesehen. Vor diesem Hintergrund muss die Stadt im Vergleich mit anderen Flächen ein höheres Schutzinteresse feststellen, das sich hauptsächlich aus der Verbindung der beiden Waldflächen südlich und nördlich der Fauststraße ergibt. Die Fragen des Umweltschutzes werden eingehend vom Bund für Umwelt und Naturschutz erörtert.
Quelle: www.muenchen-transparent.de/dokumente/4230254
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    Sicherheitsrisiko
Die an sich schon schmalen Zufahrten (Fauststraße, Schwedensteinstraße) sind praktisch nur einspurig befahrbar wegen der notwendigerweise für Parken frei gegebenen einen Straßenseite. Zum Ausweichen bei Gegenverkehr muss eine Parklücke gesucht werden, was bereits jetzt häufig schwierig ist. Ich sehe ein Sicherheitsrisiko in dieser Gegend, da bei Unfällen/Bränden Rettungs- und Einsatzfahrzeuge stark behindert werden könnten, ihren Einsatzort schnell zu erreichen. Auch möglicherweise erforderliche Evakuierungen sind infolge der wenigen und engen Zugänge erschwert.
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    Wasserschutzgebiet
Im Stadtratsbeschluss selbst steht "das Planungsgebiet liegt im Wasserschutzgebiet sowie im Landschaftschutzgebiet "Waldgebiete bei Trudering einschließlich Friedenspromenade". also Wasserschutz und Landschaftsschutz wird aufgeweicht :-(
Quelle: (sh. Rathaus Informations-System Sitzungsvorlage Nr. 14-20/V06719)
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    „erweitertes Wasserschutzgebiet“
In der Petition wird ein „erweitertes Wasserschutzgebiet“ genannt. Aus dem Flächennutzungsplan ist aber nur ein Wasserschutzgebiet zu erkennen und das endet an der Fauststraße und schließt damit das betroffene Areal nicht ein. Auch das Internet gibt zu diesem Begriff nichts her. Ich halte das mit dem WSG daher nicht für stichhaltig. Wenn man angrenzend an ein WSG nicht bauen soll, welchen Abstand soll dann ein Bauvorhaben zum WSG gemäß der Petition einhalten?
Quelle: www.muenchen-transparent.de/dokumente/4230244
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    Widersprüchliche Argumente / Versiegelung
Die Argumentation der Petition widerspricht sich in einem wesentlichen Punkt. Einerseits wird die Flächenversiegelung beklagt, die durch eine Wohnbebauung entsteht. Andererseits moniert die Petition gerade die vierstöckige Bebauung. Wäre die Bebauung zweistöckig, müsste für die gleiche Geschoßflächenzahl wesentlich mehr Boden versiegelt werden. Vergleicht man die angrenzende Bebauung wird deutlich, dass hier die Flächenversiegelung extrem zugeschlagen hat. Der Vorschlag zum Bebauungsplanes jedoch versucht gerade durch die höhere GFZ die Versiegelung nicht weiter zu erhöhen.
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