Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Ketelhodt Palais Rudolstadt.
Es freut mich ausserordentlich dass das Haus meiner Vorväter erhalten und sogar wieder bewohnt werden kann. Bei nächster Gelegenheit werde ich es mir angucken. Einen grossen Dank an die Stadtverwaltung!!Luise von Malortie/Schweden
0 Gegenargumente Widersprechen
    immer dieselben Fehler
Ich bin Rudolstädter und lebe in Hameln. Die Alliierten hatten die Rattenfängerstadt im 2. Weltkrieg weitgehend verschont: Die Stadt behielt ihr einzigartiges mittelalterliches Aussehen. Was die Bomben nicht angerichtet hatten, wollte dann die Politik nachholen: In der Nachkriegszeit sollte in Hameln nach dem Vorbild Hannovers eine "moderne" Innenstadt errichtet und der Altstadtkern weitgehend vernichtet werden. Nur durch den Mut der Bürger und ihren Einsatz konnte das teils verhindert werden; die doch die Politik bohrt weiter: noch immer werden historische Gebäude abgerissen, zuletzt 2010...
Quelle: privat
0 Gegenargumente Widersprechen
Da sich die Stadt und ihr Bürgermeister vorneweg als "Schillers heimliche Geliebte" bezeichnet, muss es ein Verpflichtung sein dieses Gebäude, das ja aus der Schillerzeit stammt zu erhalten. Zudem darf dieses historische Element der Stadtarchitektur nicht wegen eines neuen Verwaltungsgebäudes einer städtischen Gesellschaft ohne auf die verkehrstechnische Lage zu schauen zerstört werden.
0 Gegenargumente Widersprechen
    Abrisswelle
Pfarrer Michael Thurm meint : Es ist eine traurige Tatsache, dass in Rudolstadt immer mehr das Stadtbild prägende Gebäude, nachdem sie viele Jahre vernachlässigt wurden, nun einfach abgerissen werden sollen. Für Rudolstadt kam die friedliche Revolution 1989 zwar fünf Minuten nach zwölf, es gab aber doch noch viele prägende Gebäude und ansehnliche Gassen. ? Nun sind wichtige Gebäude am Markt verschwunden und durch nichtssagende Neubauten ersetzt, die Ecke Mangelgasse in ihrer jetzt realisierten Form eine städtebauliche Zumutung (Warum hat man nicht das kleinteilige Projekt von Lindig-Herbst-Li
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern