Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ich muss mich doch sehr über die beiden ersten Contra-Argumente wundern! Wattebällchen? Rosa Wolken? Können wir mal bitte auf der Sachebene bleiben! Der Umzug wurde aus Sicherheitsgründen für eine begrenzte Zeit (geplant zwei Jahre) durchgeführt, der Umzug wurde NICHT durchgeführt, weil Schulwege zu lang und/oder gefährlich sind und er wurde NICHT durchgeführt, weil das Schulgebäude saniert werden muss. Wenn es den Brand nicht gegeben hätte, würden unsere Kinder ohne Diskussionen und ohne wenn und aber die Schule im Stolpmünder Weg besuchen! Also: Turnhalle wieder aufbauen und Umzug zurück!
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Laut aktueller Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Berlin (AZ. VG 9 L 246.13 und VG 9 L 181.13 ist ein Schulweg für Grundschüler von mehr als 2 km nicht zulässig. Für die Grundschüler jenseits der Ruppiner Chaussee (Borsig-und Waldsiedlung) hat sich durch das Ausweichquartier ein unzulässig längerer Schulweg ergeben. Der Schulstandort Stolpmünder Weg wurde gerade für dieses Einzugsgebiet gewählt. Historisch bestanden in Heiligensse früher die Grundschulen im Stolpmünder Weg bzw. Im Erpelgrund. Wer länger als 2km Weg hat, gehört an einen anderen Ort.
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    Elterninformationsbrief Nr. 6
Zur Erinnerung: Elterninformationsbrief Nr. 6 vom 16.10.13 "Liebe Eltern, (...) aufgrund des Brandes unserer Turnhalle und der Horträume steht, wie Sie sich sicherlich denken können, der schulische Ablauf vor sehr großen Problemen. Angefangen von der Turnhalle, die nicht mehr zur Verfügung steht, (...) Ein Rückzug soll nach derzeitiger Planung zum Schuljahr 2015/16 erfolgen. (...) C. Hobein B. Petermann" Es wird hier nicht mehr verlangt als versprochen war und was noch vor kurzer Zeit alle für richtig hielten!
Quelle: www.ellef-ringnes-grundschule.de/_static/media/Elterninfobrief-Nr6_16-10-13.pdf
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Zur Erinnerung: Die Heiligensee Grundschule wurde 2010 geschlossen weil das Schüleraufkommen zu gering war und man es für blödsinnig hielt zwei Grundschulen nebeneinander zu führen, deshalb fusionierten die beiden Grundschulen Heiligensee und Erpelgrund. Auch wegen der Einzugsgebiete wurde die Heiligensee Grundschule geschlossen und nicht die Ellef-Ringnes.
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    Grundschulen wieder sinnvoll verteilen!!
1. Die zwei Grundschulen des Bezirks direkt nebeneinander anzusiedeln (nur ca. 600 Meter auseinander!) ist unsinnig! Das kann nur eine Übergangslösung sein! 2. Zukünftig die Hauptschule (Zweig der Haushofer Sekundarschule) in die alte Grundschule im Stolpmünder Weg umziehen zu lassen, ist nicht nachvollziehbar! Statt der Grundschule hat die Kita Waldkiche dann die Hauptschule nebenan... Ob das so gut geplant ist?! Warum ist es für die Hauptschule zumutbar, umzuziehen? Wenn also eine Schule umziehen muss, warum dann nicht eine der unsinnigerweise nebeneinander liegenden Grundschulen?!
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    Brandstiftung darf sich nicht lohnen!!
Die Standortplanung kann doch nicht einem Brandstifter überlassen werden! Wenn es den Brand nicht gegeben hätte, wäre die Grundschule im Stolpmünder Weg! Wenn sie nicht zurückzieht, hat es also der Brandstifter geschafft, durch seine Tat den Schulstandort dauerhaft zum Nachteil der Anwohner zu ändern. Sollte dem Brandstifter so viel Macht gegeben werden?!
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An alle Contra-Revolutionäre, 1. die Ellef-Ringnes-Grundschule wurde nicht ohne Grund 1962 im Stolpmünder Weg erbaut. Da 1962 das Verkehrsaufkommen an der Ruppiner Chaussee so hoch war:o) und die Schüleranzahl gestiegen ist, wurde beschlossen, eine Grundschule für den östlichen Teil Heiligensees zu errichten. 2. Die Otfried-Preußler-Grundschule (damals Erpel-Grundschule) hat für euch Contra-Revolutionäre bestimmt noch Plätze frei!!! 3. Die Schüler würden sich auch im Wald und in Zelten wohl fühlen. Kommt uns nicht mit: "ich will da bleiben" In diesem Sinne;o) Meine lieben Contra-Revolu
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Die Leute, die damit argumentieren, dass sie dann auch einen zu weiten gefährlichen Schulweg haben würden, wenn die Schule in den Stolpmünder Weg zurückziehen würde kann ich nicht verstehen. Das hat man doch gewusst, als man sich einen Wohnort ausgesucht hat, dass keine schule in der Nähe ist und anscheinend in kauf genommen. Wir haben uns aber ganz bewusst einen Ort mit Schulnähe ausgesucht, da es für uns anders nicht zu handeln ist.
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    Nichtrückzug vermutlich rechtswidrig:
Nichtrückzug vermutlich rechtswidrig: "Auch im Fall gemeinsamer Einschulungsbereiche müssten altersangemessene Schulwege von jedem Wohnort zu jeder Grundschule bestehen, die von Schulanfängern unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten zu Fuß zu bewältigen seien (…) So müssten z.B. Kinder, die (…) die Heinrich-Seidel-Grundschule besuchen sollten, einen Schulweg von mehr als 3 km und damit einen mehr als 45-minütigen Fußweg in Kauf nehmen. Zahlreiche weitere Schulwege betrügen mehr als 2 km und seien daher ebenfalls zu lang." (vgl. VG Berlin, 28.06.2013 - 9 L 181.13)
Quelle: www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/vg/presse/archiv/20130701.1510.386592.html
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Der Rückzug ist ein muss . Der Schulweg beträgt 3km zu lang für ein 6 Jähriges Kind, abgesehen von den Gefahren im Straßenverkehr.(viele rechts vor links Straßen und Einfahrten. Wenig Ampeln und Zebrastreifen) Mit Fahrrad unmöglich zu Fuß über 1Stunde. Wir als Familie sind der Schulbus den die Ämter stellen sollten. An Selbständigkeit ist nicht zu denken.
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    Verkehrsbelastung zu Stoßzeiten
Die Schüler der Alfred-Haushofer-Oberschule rekrutieren sich nicht nur aus Heiligensee, sondern auch aus angrenzenden Stadtgebieten. Eine Dependance am Stolpmünder Weg würde Schülerströme ebenfalls auf die Buslinie 124 zwingen, wie schon für den Standort Kurzebracker Weg. Bei einem Standort Im Erpelgrund jedoch würde der 133er diese Stoßlast aufnehmen können, die Linie 124 entsprechend nicht zusätzlich belastet.
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    Sicherheit Schulweg
Die mangelnde Sicherheit betrifft vor allem Schüler der untersten Klassen, der Radweg ist für ältere Schüler durchaus zumutbar. Er ist aber nicht minder gefährlich. Grundsätzlich sind jüngere Schüler weniger mobil als ältere, sind langsamer, entwicklungsbedingt unaufmerksamer im Straßenverkehr (noch eingeschränktes Gesichtsfeld). Die Schulbezirksgrenzen müssen hier überdacht werden, die ERG muss zurück an den Stolpmünder Weg.
Quelle: www.uni-due.de/~qpd402/alt/texte.ml/Goslar.html
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    Sicherheit Schulweg
Die Radwege und Übergänge an der Ruppiner Chaussee haben die Sicherheit sicherlich grundsätzlich erhöht. Die Polizei hat dazu leider keine öffentlich zugänglichen Zahlen, ich habe angefragt. Die nur trügerische Sicherheit des Zebrastreifens am Stolpmünder Weg ist jedoch empirisch belegt (allein ich habe seit Jahresbeginn 3 Unfälle gesehen und bin sogar als linksabbiegender Autofahrer schon am Zebrastreifen überholt worden), gleiches gilt für die Fußgängerampel am Dachsbau, die von Linksabbiegern aus dem Dachsbau gerne mal übersehen wird. Quelle: glaubwürdige Berichte betroffener Schüler.
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    Elterntaxi-Verkehr
Es entspricht (leider?) der Realität unserer Zeit, dass es einen (großen) Teil der Elternschaft gibt, der Kinder mit dem PKW zur Schule bringt. Sei es aus praktischen Gründen (gleicher Weg Schule/Arbeit), aufgrund von Sicherheitsbedenken, zeitlichen Gründen, wetterbedingt etc. pp. Dieses Verkehrsaufkommen, das vor allem Bewohner Am Dachsbau plus angrenzende Straßen betrifft, lässt sich natürlich vernünftig entzerren, indem Grundschulen gleichmäßig verteilt sind, aber auch Schulbezirke gerecht aufgeteilt werden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Schulwechsel an die Preußler
Mir wird hier immer entgegnet, dass Schüler, die zum alten Standort einen weiteren Weg hätten, zur Preußler gehen können. Erstens wird dabei verkannt, dass wir zum Einzugsgebiet der Schule gehören, uns also NICHT FREIWILLIG an die Ringnes gemeldet haben. Ein Besuch der Preußler wäre nur mit einem Antrag auf Schulwechsel möglich. Und das führt zu Zweitens: Mit welchem Recht wird dies einfach verlangt? Was mir in der ganzen Diskussion hier fehlt ist ein ZUGEWANDTER PERSPEKTIVWECHSEL! Es gibt auch für den Verbleib gute Argumente. wir sind nicht Idioten, nur weil wir sachlich anders argumentieren.
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Ich kann die Petition verstehen - aber so einfach ist die Sache nicht. Wir gehören auch zum Einzugsgebiet der Schule und haben durch den jetzigen Standort einen deutlich kürzeren Schulweg als zum Stolpmünder Weg. Dorthin wäre der Schulweg ebenfalls knapp drei km und birgt Gefahrenstellen. Es ist also für manche von Vorteil, für manche nicht. Soll die "Wir wollen bleiben"-Fraktion jetzt auch eine Petition starten?
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    Angebliche Unwahrheit zur Schülerbefragung
"2. Frau Hobein stellte anhand von zwei Plakaten die Ergebnisse des Schülerparlamentes vor. Der überwiegende Teil der Schülerschaft wünscht sich einen Verbleib am neuen Standort."
Quelle: Protokoll Gesamtelternvertreter-Versammlung
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Leider kann man Gegenargumenten nicht in der Diskussion widersprechen. Daher also hier: Das Kinder bis zur Fahrradprüfung in der vierten Klasse keinen Weg von 2 km alleine zurücklegen sollten, ist schlicht Unsinn. Wo steht das? Das ist nur die Sorge der Eltern, nicht etwa die mangelnde Fähigkeit der Kinder. In Heiligensee gibt es immer noch vergleichsweise wenig Verkehr und vor 50 Jahren sind Kinder noch ganz andere Wege gelaufen beziehungsweise mit dem Rad gefahren.
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Die Kinder sind FÜR den Verbleib! Es ist scheinheilig zu sagen, der Rückzug sei für die Kinder das Beste und sie seien ja unsere Zukunft, wenn man sie damit zum Objekt macht. Kinder sind Subjekte und ihre Entscheidungen - wenn man sie schon fragt - sind ernst zu nehmen!
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Es wird immer angeführt, der Schulweg sei unsicher. Das stimmt erstens nicht für alle Schüler, viele haben derzeit einen besseren Schulweg, und zweites sind längst nicht alle Maßnahmen diskutiert oder gar getroffen, die den Schulweg sicherer machen könnten. Bspw. zusätzliche Ampeln, Zebrastreifen, weitere Verkehrshelfer, polizeiliche Unterstützung der Verkehrshelfer usw.
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Ne, müssen eure Kinder zur Schule laufen? Dauert das nicht nur 2 Minuten? Ist der Weg nicht mit Wattebällchen gepflastert und mit rosa Wolken behangen? Im ländlichen Bereich gelten ganz andere Voraussetzungen und mal wirklich, mit Straßenverkehr sollten Kinder klarkommen.
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Mein Sohn (1.Klasse) fährt jeden morgen knappe zwei km mit dem Rad zu Schule und jeden Nachmittag wieder heim. Sicher ist der Verkehr manchmal gefährlich - allerdings kann man seinen Kindern wesentlich mehr zutrauen, als das gemeinhin heute geschieht. Also liebe Eltern: Lehrt Eure Kinder einen respektvollen Umgang mit Straßenverkehr und vertraut ihnen.
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