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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Stichwort
Fakt ist: Wahlversprechen werden durch die beabsichtigten Schulschließungen gebrochen. Fakt ist: Die Koalitionsvereinbarung interessiert offensichtlich beide Regierungsparteien nicht wirklich, auch dort wurde der Erhalt des zu diesem Zeitpunkt bestehenden Schulnetzes vereinbart. ... Fakt ist: Die beabsichtigten Schulschließungen ersparen dem Land vordergründig erst einmal Ausgaben. Allerdings müssen de Landkreise höhere Beförderungskosten tragen und der Einspareffekt für die Gemeinden als Schulträger ist auch minimal, da teilweise die Gebäude für den Hort weiter vorgehalten werden müssen. Eine Verschiebung der Kosten findet, wieder einmal, von Landesebene auf die Ebene der Landkreise und Gemeinden statt. Fakt ist: Sachsen-Anhalt gibt 2,5 Millionen für die Werbekampagne "Wir stehen früher auf!" aus. Es wird versucht, Menschen nach Sachsen-Anhalt zurückzuholen, was sicherlich auch nicht ohne den Einsatz von finanziellen Mitteln möglich ist. Wer kehrt zurück, wenn die infrastruktuellen Rahmenbedingungen nicht stimmen? Herr Dorgerloh begründet die beabsichtigten Schulschließungen damit, dass die Klassen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt zu klein seien. Warum wirbt Sachsen-Anhalt nicht mit solchen positiven Zahlen? www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-02/25960525-mitteldeutsche-zeitung-zu-schulschliessungen-in-sachsen-anhalt-007.htmnznachrichten.de/nachrichten-2013-02/25960525-mitteldeutsche-zeitung-zu-schulschliessungen-in-sachsen-anhalt-007.htm" rel="nofollow">www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-02/25960525-mitteldeutsche-zeitung-zu-schulschliessungen-in-sachsen-anhalt-007.htm Herr Ministerpräsident Haseloff spricht ständig von der Verantwortung für zukünftige Generationen und zeigt sich auf seiner Facebookseite umringt von Kindern. Schön! Geht es bei diesem Thema nicht um eben jene zukünftigen Generationen? Fakt ist: Der demographischen Entwicklung unseres Landes tut es nicht gut, wenn Grundschulen geschlossen werden in Ortschaften, deren Kindergärten randvoll sind. Fakt ist: Unserer Landesregierung mangelt es an einem nachhaltigen Konzept zur Schulentwicklung, alles wird dem Sparzwang untergeordnet, ohne an die Konsequenzen für die Zukunft unseres Landes zu denken!
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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?Abwicklung? des ländlichen Raums Das ist der einzige Schluss, den man aus dieser Verordnung ziehen kann. Gemeinden und Ortsteile werden es doppelt schwer haben, ihre Bevölkerung zu halten, Neuzuzügler zu kriegen. Somit geraten unweigerlich auch die KITAS in den Sog dieser Verordnung, denn sie werden dank Ausdünnung des Grundschulangebotes und mangels Zuzugs junger Familien unterbelegt sein. Diese Sparrunde steht uns also spätestens in 10 Jahren, wohl eher in 5 Jahren bevor.
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    Whistleblower
Bitte unterstützen Sie meine Petition zum Schutz von Whistleblowern. Herr Mollath hat unsere Gemeinschaft auch geholfen. Sehen Sie nicht weg und schweigen Sie nicht. Jeden von uns kann es treffen. Ich bitte inständig um Ihre Hilfe. Vielen Dank! Patrick Puls www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern://www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern
Quelle: Schweigen ist Gewalt
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Einheitsschule statt Schulvielfalt Während die Bevölkerungszahlen in den Dörfern schrumpfen, die Überalterung diesen Trend noch mindestens 15 Jahre verstärkt, müsste man annehmen, dass insbesondere im Bereiche Grundschulen flexibel, elastisch auf diese Entwicklung reagiert wird. Dies im Bestreben, junge Familien im Orte zu halten, Neuzuzüglern attraktive Standortbedingungen zu bieten und damit diesem unheilvollen Trend entgegen zu wirken. Leider ist das Gegenteil der Fall. Nicht kleinere, sondern grössere Schuleinheiten werden verordnet.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Das Gesetz
Gegen Dorfschulen spricht neben der viel bemühten Sparzwänge das gegenwärtige Landes-Schulgesetz. Es schreibt vor, dass Schulen in Jahrgangsklassen mit mindestens 60, später 80 Schülern zu führen sind. So lange dieses Gesetz bestehen bleibt, werden Dorfschulen nur in Ausnahmefällen und auf Zusehen hin bewilligt.
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Fraglich bleibt dennoch, ob eine stabile Bevölkerungsprognose bis 2022 ausreicht, um eine derartige Investition rechtfertigen zu können. Ferner ist eine Schule wahrlich nicht dazu geeignet einen demografischen Wandel aufzuhalten, denn eine Schule ist allenfalls eines von vielen Faktoren die eine bestimmte Bevölkerungsschicht in einer Region hält. Beispielsweise ist die Bevölkerung von Mehringen innerhalb von drei Jahren (2005/2008) um ca. 4,5% gesunken.
Quelle: www.mehringen.de/fakten//www.mehringen.de/fakten" rel="nofollow">www.mehringen.de/fakten
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    Landesgesetze, Landtag, Landtagswahlen
Die Mehrheit der Bevölkerung hat genau diese Landespolitik 2011 gewählt und tut es immer wieder. In der Stadt Seeland z.B. (damit auch in Hoym) haben 52,4 % der Wählenden die EU-Block- und Einheitsparteien CDU und SPD gewählt. Die CDU hat die Erststimmen gewonnen. Das Wahlverhalten rächt sich bitter; dass haben die vielen Nichtwähler nur noch nicht begriffen.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
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Hinsichtlich der gegenwärtigen demografischen Entwicklung und dem immensen Spardruck, sollte man mehr zu einer Denkweise übergehen, die jene Entwicklungen berücksichtigt. Auch ein Wahlversprechen ist unter diesem Druck keine ausreichende Begründung mehr. Das Geld, das für den Erhalt einer Dorfschule benötigt würde, wäre wohl besser in der Förderung einer Stadtschule verwendet. Man sollte die Qualität im Zentrum, nicht die Quantität in der Peripherie fördern!
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