Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Man sollte auch nicht vergessen, die Hauptfächer
Namen Tanzen und Stricken sowei Esotherik einzuführen, dafür kann man auf Mathe und Informatik und Physik verzichten - das versteht eh niemand und ist für die angestrebte Stelle im öffentlichen Dienst völlig entbehrlich ...
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Wer die Einführung von Werte-und-Normen mit Stricken, Name tanzen und Esoterik vergleicht, hat definitiv den Sinn und Zweck des Faches sowie dieser Petition nicht verstanden! Es geht schlicht darum, die notwendige und längst überfällige Gleichberechtigung nicht religiöser Familien und deren ethischer Wertebildung von den weiterführenden Schulen auf die Grundschulen auszuweiten. Dafür müssen auch keine Hauptfächer - deren Relevanz niemand bestreitet - gekürzt werden; denn für den konfessionsgebundenen Religionsunterricht sind in Grundschulen derzeit 2 SWS vorgesehen.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Zu teuer
Eine nicht praktikable Idee, weil nicht alle Klassen zur gleichen Stunde Religionsunterricht haben. Wenn Eltern keine Unterrichting der Kinder zu den Religionen wünschen(was ich nachvollziehen kann) kann man nicht für 3 Schüler ein neues Unterrichtsfach, bei zum Beispiel 20 Klassen an einer Schule, einführen. Dafür müsste ja an jeder Schule mindestens eine neue Lehrkraft eingestellt werden, deshalb ist Ihre Forderung schon aus Kostengründen abzulehnen. Im Ende kostet sie Millionen. Es sei denn es ist es den Eltern Wert und sie stemmen gemeinsam die Kosten.
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Es geht hier nicht um ein Fach Werte und Normen, sondern es geht darum, dass Eltern nicht wollen, dass Ihr Kind nicht am Religionsunterricht teilnimmt. Diesen Wunsch vernünftig zu respektieren obliegt nunmal der selbstbestimmten Schule. Da müssen die Eltern an jeder Schule für sich selbst kämpfen. Eine Unterstüzung einer Landesweiten Elterninitiative wäre gut, aber das KM kann nicht der Problemlöser sein.
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Religion ist schädlich, weil sie das kritische Denken untergräbt. Für diesen Unsinn braucht man keinen Ersatz. Meine Kinder werden um die zusätzliche Freizeit beneidet. Das setzt christliche Eltern unter Druck. Gut so! Ein Ersatzfach ist genau das, was sie sich wünschen, um ihren Kindern zu signalisieren, dass Freizeit statt Religion keine Option ist. Es ist die Anerkennung das Atheismus eine Mangelerscheinung ist, der durch irgendetwas ausgeglichen werden muss.
Quelle: 3.2.1 Die Verfassung nimmt es in Art. 7 Abs. 3 GG hin, daß diejenigen Schüler, welche am Religionsunterricht teilnehmen, eine zusätzliche Belastung auf sich nehmen.
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    Ehrenamt gefragt
Ich habe vollstes Verständnis wenn Eltern Ihre Kinder nicht in den Religionsunterricht schicken. Leider ist Religionsunterricht auch heute noch oft eine Art Werbeveranstaltung, statt dass er Kindern einfach über die verschiedenen Religionen auf dieser Welt erzählt. Von Religionen und deren Geschichte und Gebräuchen wertfrei zu hören kann durchaus eine interessante Erfahrung für Kinder sein. Wie wäre es wenn die Mütter die Kinder in den ausfallenden Religionsstunden ehrenamtlich betreuen? Viele Mütter arbeiten nicht oder nur halbtags. Da muss doch mit etwas gutem Willen etwas möglich sein.
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