10 Hektar Lübecker Stadtwald retten – verhindert die Rodung für die Tennet-Trasse!

Petition richtet sich an:
Amt für Planfeststellung des Umweltministeriums Schleswig-Holstein & Lübecker Bürgerschaft
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

7.285 Unterschriften

Sammlung beendet

7.285 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 12.03.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

16.09.2026, 10:20


Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten“ aus Lübeck und die Bürgerinitiative
Kaltenhof aus Bad Schwartau demonstrieren erstmals gemeinsam für den Schutz ihrer
Wälder am 19. September um 14:00 Uhr am Koberg in Lübeck.

Anlass und verbindendes
Element ist die bundesweite Petition der Deutschen Umwelthilfe „Finger weg von unseren
Stadtwäldern!“, an der sich beide Initiativen beteiligen.

"Zur Petition der Deutschen Umwelthilfe" https://mitmachen.duh.de/stadtwald

Zwei Stadtwälder, zwei betroffene Regionen, eine gemeinsame Forderung: Unsere Wälder
müssen geschützt werden, auch bei der Planung großer Infrastrukturprojekte.
Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ fordert, die geplante Stromtrasse am Lübecker
Stadtwald Bartelsholz vorbei zu führen und damit die Rodung wertvollen Waldes zu
vermeiden. In Bad Schwartau kämpft die Bürgerinitiative Kaltenhof gegen die Pläne
der DB, die eine Zerstörung des dortigen ökologisch bedeutenden Waldes zur Folge
haben.

Prominente Unterstützung erhalten die Waldschützenden von Peter Wohlleben. Der
bekannte Förster und Autor unterstützt die Forderungen zum Erhalt der bedrohten Wälder
und hat den beiden Bündnissen eine persönliche Videobotschaft für die Demonstration am
Samstag übermittelt. Die Botschaft soll im Rahmen der Kundgebung gezeigt bzw. falls eine Videoübertragung vor Ort nicht möglich ist, als Audio abgespielt oder verlesen werden.

Die geplante Stromtrasse durch das Bartelsholz würde nach aktuellem Planungsstand die
Rodung von rund 50.000 m² Wald gegenüber ca. 1500 m² Ackerfläche bedeuten. Das
Bündnis setzt sich deshalb weiterhin für die Nordumgehung und eine Trassenführung am
Lübecker Stadtwald vorbei ein.

Die Bürgerinitiative Kaltenhof fordert eine Umfahrung des Kurortes durch die DB im
Rahmen der Festen Fehmarnbeltquerung. Sonst werden mindestens 4500 Bäume
unwiederbringlich verloren gehen.

Unter dem gemeinsamen Motto „Finger weg von unseren Stadtwäldern!“ startet die
Demonstration um 14:00 Uhr auf dem Koberg in Lübeck. Von dort zieht der Demonstrationszug zum Lübecker Rathaus und endet um 15:30 Uhr.

Geplant ist eine Mischung aus Protest, Kultur und politischen Beiträgen.

Mit der gemeinsamen Demonstration wollen die beiden Bündnisse zeigen: Der Schutz von
Stadtwäldern ist kein lokales Einzelproblem. Überall dort, wo wertvolle Wälder durch
Infrastrukturprojekte bedroht sind, braucht es öffentliche Aufmerksamkeit, politische
Verantwortung und die ernsthafte Prüfung waldschonender Alternativen.

Wir freuen uns über die Teilnahme und über die Weiterleitung dieser Einladung.


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