16.09.2026, 10:20
Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten“ aus Lübeck und die Bürgerinitiative
Kaltenhof aus Bad Schwartau demonstrieren erstmals gemeinsam für den Schutz ihrer
Wälder am 19. September um 14:00 Uhr am Koberg in Lübeck.
Anlass und verbindendes
Element ist die bundesweite Petition der Deutschen Umwelthilfe „Finger weg von unseren
Stadtwäldern!“, an der sich beide Initiativen beteiligen.
"Zur Petition der Deutschen Umwelthilfe" https://mitmachen.duh.de/stadtwald
Zwei Stadtwälder, zwei betroffene Regionen, eine gemeinsame Forderung: Unsere Wälder
müssen geschützt werden, auch bei der Planung großer Infrastrukturprojekte.
Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ fordert, die geplante Stromtrasse am Lübecker
Stadtwald Bartelsholz vorbei zu führen und damit die Rodung wertvollen Waldes zu
vermeiden. In Bad Schwartau kämpft die Bürgerinitiative Kaltenhof gegen die Pläne
der DB, die eine Zerstörung des dortigen ökologisch bedeutenden Waldes zur Folge
haben.
Prominente Unterstützung erhalten die Waldschützenden von Peter Wohlleben. Der
bekannte Förster und Autor unterstützt die Forderungen zum Erhalt der bedrohten Wälder
und hat den beiden Bündnissen eine persönliche Videobotschaft für die Demonstration am
Samstag übermittelt. Die Botschaft soll im Rahmen der Kundgebung gezeigt bzw. falls eine Videoübertragung vor Ort nicht möglich ist, als Audio abgespielt oder verlesen werden.
Die geplante Stromtrasse durch das Bartelsholz würde nach aktuellem Planungsstand die
Rodung von rund 50.000 m² Wald gegenüber ca. 1500 m² Ackerfläche bedeuten. Das
Bündnis setzt sich deshalb weiterhin für die Nordumgehung und eine Trassenführung am
Lübecker Stadtwald vorbei ein.
Die Bürgerinitiative Kaltenhof fordert eine Umfahrung des Kurortes durch die DB im
Rahmen der Festen Fehmarnbeltquerung. Sonst werden mindestens 4500 Bäume
unwiederbringlich verloren gehen.
Unter dem gemeinsamen Motto „Finger weg von unseren Stadtwäldern!“ startet die
Demonstration um 14:00 Uhr auf dem Koberg in Lübeck. Von dort zieht der Demonstrationszug zum Lübecker Rathaus und endet um 15:30 Uhr.
Geplant ist eine Mischung aus Protest, Kultur und politischen Beiträgen.
Mit der gemeinsamen Demonstration wollen die beiden Bündnisse zeigen: Der Schutz von
Stadtwäldern ist kein lokales Einzelproblem. Überall dort, wo wertvolle Wälder durch
Infrastrukturprojekte bedroht sind, braucht es öffentliche Aufmerksamkeit, politische
Verantwortung und die ernsthafte Prüfung waldschonender Alternativen.
Wir freuen uns über die Teilnahme und über die Weiterleitung dieser Einladung.
13.07.2026, 04:15
Liebe Waldis,
Mit Ablauf des 15. Juli ist die Einwendungsfrist zum zweiten Planänderungsverfahren der Elbe-Lübeck-Leitung beendet. Der Netzbetreiber TenneT beantragt damit eine Überspannung des Bartelsholzes bei Lübeck-Moorgarten. Doch auch diese Variante hätte massive Eingriffe in den Lübecker Stadtwald zur Folge. Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ hält die Überspannung daher nach wie vor für den falschen Weg.
Bitte kommt am 15. Juli um 16 Uhr ins Bartelsholz und macht euch weiterhin stark für unseren Lübecker Stadtwald! Startpunkt ist die Moorgartener Straße 19 in Lübeck.
Wir fordern weiterhin eine ernsthafte Prüfung der Nordumgehung und haben eine neue Petition zum Schutz der Stadtwälder gestartet.
Gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe wurde die bundesweite Petition „Finger weg von unseren Stadtwäldern!“ gestartet. Die Initiative setzt sich für einen besseren Schutz von Stadtwäldern in ganz Deutschland ein. Derzeit fehlen noch rund 7.000 Unterschriften bis wir das Ziel von 20.000 erreicht haben. Die Petition kann online unterzeichnet werden: https://mitmachen.duh.de/stadtwald/
Vielen Dank und bis bald im Wald!
#BartBleibt
13.05.2026, 08:02
https://mitmachen.duh.de/stadtwald
🌲Finger weg von unseren Stadtwäldern❕ 🌳
Es geht weiter und wir freuen uns sehr, dass die bundesweit tätige Deutsche Umwelthilfe das Bartelsholz unterstützt und eine neue Petition zum Schutz des Lübecker Stadtwaldes gestartet hat❕ Jetzt sollen 20.000 Unterschriften gesammelt werden – helft mit, unterschreibt und teilt die Petition weiter❕❕💚
Mitten durch das Bartelsholz (Lübecker Stadtwald) soll eine 5-10 Hektar große Schneise für eine neue Stromtrasse geschlagen werden – obwohl es bereits eine Alternative gibt: eine Trassenführung über angrenzende Ackerflächen rund um den Wald ...
Das Bartelsholz ist mehr als nur ein Waldstück. Es ist Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Erholungsort für Mensch und Tier. Gerade in Zeiten von Klimakrise, Trockenheit und Artensterben darf gesunder Stadtwald nicht leichtfertig zerstört werden❕❕
Lasst uns gemeinsam zeigen: Stadtwälder sind nicht verhandelbar. 🌱
👉Unterschreibt die Petition, erzählt anderen davon und setzt ein Zeichen für den Schutz unserer Wälder! 💚
https://mitmachen.duh.de/stadtwald
09.03.2026, 05:00
Liebe Unterstützende,
Zusammenfassung:
Am Donnerstag, 12. März besuchen der schleswig-holsteinische Umweltminister Tobias Goldschmidt sowie Philipp Schröder, Planungsleiter des Übertragungsnetzbetreibers TenneT, das von der Rodung bedrohte Bartelsholz, Lübecker Stadtwald. Die Petition für die Nordumgehung und den Erhalt des Lübecker Stadtwaldes mit mittlerweile über 6685 Unterschriften wird überreicht (openpetition.de/stadtwaldretten - bitte weiterhin bis zu dem Termin zum unterschreiben teilen!) und es gibt die Möglichkeit direkt in den Austausch mit dem Umweltminister und TenneT zu gehen.
Veranstaltung: Infospaziergang mit Umweltminister Tobias Goldschmidt & TenneT am Donnerstag, 12. März um 14:30 - 16:30 Uhr, Start an der Moorgartener Straße 19, 23560 Lübeck.
Die in der Bürgerschaft neu beschlossene Überspannung des Waldes bedeutet eine andere Art der Zerstörung von min. 5 ha Wald. Wir setzen uns weiterhin für die machbare Alternativroute am Wald vorbei ein. Wir möchten diesen Termin nutzen, um erneut auf die vielfältigen und wertvollen Funktionen des Waldes aufmerksam zu machen als Lebensraum, Klimaschützer, Wasser-, CO2-speicher und Ort der Erholung für zahlreiche Menschen.
Im Rahmen des Infospaziergangs wird eine Petition mit über 6.685 Unterschriften überreicht, in der sich Bürgerinnen und Bürger für eine Nordumgehung des Waldes aussprechen.
Es wird kurze Redebeiträge vom Umweltminister, Tennet und dem Bündnis geben. Für das Bündnis spricht Dr. Lutz Fähser, ehemaliger Stadtwaldleiter und Mitbegründer des Lübecker Konzepts der naturnahen Waldnutzung. Er wird die besondere Bedeutung des Bartelsholzes aus forstlicher und ökologischer Perspektive einordnen.
ZUDEM BESTEHR VOR ORT IM WALD DIE MÖGLICHKEIT, FRAGEN DIREKT AN DEN UMWELTMINISTER UND AN TENNET ZU RICHTEN UND IN DEN AUSTAUSCH ÜBER DIE ZUKUNFT DES WALDES ZU TRETEN.
Wir laden Sie herzlich ein, uns und den Wald vor Ort zu unterstützen!
"Unser Wald bleibt unversehrt" #Bartibleibt
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen