• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 19 Nov 2020 23:03

    Liebe Alle,

    der Tutzinger Gemeinderat hat am 10.11.2020 den gemeinsamen Antrag von Grüne, Freie Wähler, ÖDP und SPD für ein 5G-Moratorium im gesamten Gemeindegebiet inkl. kommunaler Liegenschaften beschlossen:

    Die Gemeinde Tutzing will demzufolge die Aufstellung von Mobilfunkanlagen mit hohen Frequenzen (inkl. hochfrequenter Trägerwellen, Phasenverschiebung, neuer Pulsmodulation sowie phasen-gesteuerter Feldstärken) in ihrem Gemeindegebiet inkl. kommunaler Liegenschaften im Sinne des Vorsorgeprinzips erst dann unterstützen, wenn „die Unbedenklichkeit für Mensch und Umwelt durch industrie- und regierungsunabhängige Wissenschaftler verlässlich nachgewiesen ist“.

    Mit dem GR-Beschluss wird darüber hinaus
    eine möglichst flächendeckende, leistungsfähige, auf Festnetztechnologie basierende Breitbandversorgung sowie die Entwicklung eines Mobilfunkvorsorgekonzepts zur Minimierung der Immissionsbelastung zum Schutz der Bürger*innen gefordert.

    Quelle und mehr Informationen:
    Süddeutsche Zeitung, 12.11.2020, Kritischer Umgang mit 5G
    kurzelinks.de/kibj
    diagnose:funk Tutzing: Grüne, Freie Wähler, SPD und ÖDP beschließen [..]
    kurzelinks.de/hpt6

    Hiermit beenden wir diese Petition mit der erfreulichen Zahl von 1.942 Unterstützenden, davon 819 aus Tutzing.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihre/Eure Unterschrift und Unterstützung!

    Weitere mobilfunkkritische Informationen liefern die folgenden Links:
    - www.diagnose-funk.org
    - www.kompetenzinitiative.com
    - # 5G-freies Tutzing: www.5g-freies-tutzing.de/

    Herzliche Grüße
    Ihre Bürgerinitiative 5G-freies Tutzing

  • Petition in Zeichnung - Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner (emer. Prof der Physik und Mathematik) -- zwei weitere Vorträge im Kontext Mobilfunk am 4. und 13. November in Eresing / Raisting

    at 21 Oct 2020 20:58

    Guten Abend,

    wie Ihr/Sie evtl. bereits erfahren habt, hält Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner zwei weitere Vorträge im Kontext Mobilfunk. Prof. Buchner ist emer. Prof der Physik und Mathematik an der TU München sowie ehemaliger EU-Parlamentarier. Details zu den Veranstaltungen weiter unten.

    >> Aktuelle Informationen aus Frankreich, Italien, Luxemburg:

    - Die französische Stadt Lille beschließt ein Moratorium für 5G (10. Oktober 2020)
    www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1617
    - ca. 600 Kommunen in Italien, die Millionenmetropolen Marseille und Lyon neben weiteren 9 Städten in Frankreich fordern einen 5G-Ausbaustopp (September 2020)
    - Abgeordnetenkammer Luxemburg: Debatte über die Petition Stopp 5G (6. Oktober 2020) www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1618

    >> Technik sinnvoll nutzen! Eine Vorsorgepolitik ist möglich – und sofort umsetzbar
    (Auszug aus der Rede von Jörn Gutbier vor der Abgeordnetenkammer Luxemburg am 6. Oktober 2020)

    „Der Treiber des Mobilfunkausbaus ist der Bedarf von immer mehr Datenvolumen für den mobilen Zugriff auf das Internet. Mobile Telefonie und SMS stagnieren nahezu.
    Wie können wir diesen Bedarf decken, ohne die Strahlenbelastung zu steigern? Mehr Daten mit weniger Strahlung – wie geht das?
    • Knapp 80% des Datenverkehrs auf den Mobilfunknetzen ist Videostreaming
    • 80% der mobilen Datenverkehre wird von Personen abgerufen, die sich indoor aufhalten.
    • In den europäischen Staaten kämpfen i.d.R. je drei Mobilfunkanbieter um Markanteile. Faktisch betreibt jeder dieser Diensteanbieter bis zu vier Mobilfunknetze parallel (GSM, LTE 800, LTE 2600, (UMTS)5G). Dazu kommen der Behördenorganisationsfunk (TETRA/TERAPOL), der Bahn-Mobilfunk (GSM900/LTE900), halböffentliche und öffentliche WLAN-Netze u.a..

    Im Problem liegt die Lösung. Wir brauchen:
    • die weitestgehende Trennung der Indoor- und Outdoorversorgung in der Kapazitätsversorgung mit mobilen Diensten,
    • dazu ist der lückenlosen Ausbau der Glasfasernetze möglichst in der Hand des Staates und der Kommunen ein wichtiger Schritt,
    • und es braucht nur ein leistungsfähiges Mobilfunk-Netz für alle – so wie es beim Straßenbau auch nur eine Autobahn zwischen Luxemburg und Trier gibt, und nicht für jeden Autobauer eine eigene. Ein Dutzend parallel betriebener Mobilfunknetze braucht eine vielfache Infrastruktur, mit der damit einhergehenden Landschafts- und Stadtbildverschandelung, dem exorbitanten Stromverbrauch und der Vervielfachung der Strahlenbelastung durch eine massiv erhöhte Grundlast, wie es jetzt der Fall ist.
    • Zudem brauchen wir neue, medizinisch begründete Grenz- und Vorsorgewerte, die tatsächlich schützen.
    Mit diesen vier regulatorischen Maßnahmen ließe sich eine Vorsorgepolitik mit der bereits vorhandenen Technik sofort umsetzen.“

    >>Veranstaltungen von Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner

  • Vorträge von Prof. Buchner [emer. Prof der Physik und Mathematik an der TU München, ehem. EU-Parlamentarier] am 4.11.2020 in Eresing und am 13.11.2020 in Raisting

    at 19 Oct 2020 21:49

    ..für Alle, die noch keine Gelegenheit hatten, einen der sehr empfehlenswerten Vorträge von **Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner, emer. Prof der Physik und Mathematik an der TU München**, ehem. EU-Parlamentarier zu den gesundheitliche Risiken von 5G zu hören:

    **Mittwoch 4. November um 20 Uhr**
    **Eresing**, Gasthof Alter Wirt, Kaspar-Ett-Straße 14.
    **„Mobilfunk – Gefahren und Alternativen“**.
    Auswirkungen von Elektromagnetischer Strahlung auf die menschliche Gesundheit, gesundheits- und umweltverträgliche alternative Technologien.

    **Freitag, 13. November um 20:00 Uhr**
    **Raisting**, Gasthof Post, Flossmannstr. 9
    **„Schützen uns die Mobilfunk-Grenzwerte?“**
    Ergebnisse des von zwei EU-Parlamentariern in Auftrag gegebenen ICNIRP-Reports: Wer legt die Grenzwerte fest? Woran sind die Grenzwerte orientiert?
    Veranstalter: Bürgerinitiative Raisting,
    **Anmeldung unter vision2020@email.de**

    Hinweis: Bitte prüfen Sie, Ihr vorab den aufgrund des Corona-Virus evtl. aktualisierten Terminkalender unter klaus-buchner.eu/termine/
    Eresing liegt circa sechs Kilometer nordwestlich des Ammersees.

  • Änderungen an der Petition

    at 22 Sep 2020 21:15

    Dauer der Sammlung für die Petition wurde verlängert bis 18.12.2020. Hintergrund: der Termin zur Behandlung der Petition im Gemeinderat konnte noch nicht fixiert werden.


    Neues Zeichnungsende: 18.12.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.900 (813 in Tutzing)

  • Vortrag von Prof. Buchner zu den gesundheitlichen Risiken von 5G am 30.9.2020 in München

    at 20 Sep 2020 12:20

    ..für Alle, die noch keine Gelegenheit hatten, den Vortrag von Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner zu den gesundheitliche Risiken von 5G zu hören:

    Mittwoch, 30. September 2020, 20:00 Uhr
    Vortrag: 5G-Mobilfunk – Gefahr für unsere Gesundheit
    Referent: Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner, Physiker und Europa-Abgeordneter der ÖDP
    Ort: Pfarrsaal der Heiligen Familie, Am Bienenkorb 2, 81547 München
    klaus-buchner.eu/5g-muenchen-2020-sept/

  • Petition in Zeichnung - Mahnwache „Bürgerinitiative 5G-freies Tutzing“ am 25.07.2020 von 9 bis 12 Uhr in Tutzing, Ecke Haupstraße/Marienstraße

    at 20 Jul 2020 23:48

    Liebe Mitsreiter*innen,

    die Bürgerinitiative "5G-freies Tutzing" lädt im Rahmen des deutschlandweiten
    5G-Protesttages "Gesundheit statt 5G" zu einer Mahnwache ein.

    Wann: Samstag, 25.7.2020 von 9:00 bis 12:00 Uhr
    Wo: öffentlicher Platz vor der Touristeninformation, Ecke Hauptstraße/Marienstraße

    Auch wenn Ihr nur zeitweise vorbeischauen könnt, kommt bitte vorbei!
    Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer.

    Herzliche Grüße
    Eure BI "5G-freies Tutzing"

    ---
    Hygienekonzept:
    Jeder trägt sich in eine Teilnehmerliste ein. Erwachsene und Kinder mit Krankheitssymptomen bleiben daheim. Bitte die aktuell gültigen Abstandsregeln und Maskenpflicht einhalten. Desinfektionsmittel ist vorhanden.

  • Petition in Zeichnung - 5G-Presseartikel aus dem Starnberger Merkur vom 10.7. und 20.7.

    at 20 Jul 2020 23:43

    View document

    Liebe Mitsreiter*innen,

    folgende Presseartikel aus dem Starnberger Merkur möchten wir mit Euch teilen:
    1. 5G: Turbo-Ausbau im Landkreis läuft (10.7.2020)
    2. Stellungnahme der Bürgerinitiativen „5G-freiesTutzing“, „Ammersee-Region 5G frei“, „Stoppt 5G Jetzt“ und „Gesundes 5 Seen Land“ zum Artikel vom 10.7.2020 , die dem Starnberger Merkur als Information für den Beitrag vom 20.7.2020 zur Verfügung gestellt wurde
    3. 5G-Gegner nehmen Kommunen in die Pflicht (20.7.2020)

    Herzliche Grüße
    Eure BI "5G-freies Tutzing"

  • Änderungen an der Petition

    at 15 Jul 2020 11:20

    Die Dauer der Petition wurde auf den 4. Oktober 2020 aktualisiert, da der Termin für die Behandlung der Petition im Gemeinderat noch nicht fixiert wurde.


    Neues Zeichnungsende: 04.10.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.740 (721 in Tutzing)

  • Petition in Zeichnung - Ergebnis der Umweltausschusssitzung, 30.06.2020

    at 07 Jul 2020 00:00

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    der Umweltausschuss empfahl am 30.6.2020 mit einer Stimme Mehrheit, einen Antrag der ÖDP für ein sofortiges Moratorium der 5G-Mobilfunktechnologie abzulehnen. Abschließend wird der Gemeinderat entscheiden. (vgl. SZ, 2.7.2020)

    Argumente der Gegner des 5G-Moratoriums:

    **Tutzinger Gewerbetreibende brauchen 5G / Schädigung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Tutzing**
    >> Einschätzung der Bürgerinitiative: Aus unserer Sicht ist ein flächendeckendes 4G-Netz und Breitbandversorgung für die bestehende Gewerbestruktur in Tutzing (auch für IT-Unternehmen) ausreichend. Nicht zu vernachlässigen ist hierbei die Rolle Tutzings als Erholungs- und Urlaubsort. Auch Arztpraxen, Krankenhäuser etc. sollten Wert auf eine gesundheitsverträgliche, abhörsichere Datenübertragung Wert legen.
    „In Städten wie Brüssel, Genf oder im Silicon Valley wurde 5G wieder gestoppt. Wesentlich dafür waren Sicherheitsbedenken, die potenziellen Gesundheitsgefahren und die Tatsache, dass eine hohe Senderdichte zu erwarten ist.“ (Präsident der Österr. und der Wiener Ärztekammer, Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, 4.11.2019)

    **Gegner formieren sich immer besser als Befürworter (durch Angstmache, Panikmache und Verschwörungstheorien)**
    >> Einschätzung der Bürgerinitiative:
    Wir sind grundsätzlich keine Gegner einer Digitalisierung, sondern Befürworter einer Digitalisierung durch gesundheitsverträgliche Datenübertragungstechnologien. Unsere Petition gibt keinen Anlass für Angstmache, Panikmache und Verschwörungstheorien. Diesen verwahren wir uns ausdrücklich!
    In Zeiten, wo Pro und Contra wichtiger, gesellschaftsrelevanter Themen nicht in den Medien ergebnisoffen diskutiert werden, ist es u.E. im Sinne der demokratischen Prozesse, wenn engagierte Bürger*innen eine sachbezogene Diskussion anstoßen. Hier wäre es wünschenswert, wenn eine solche Diskussion in den politischen Gremien sachlich und offen fortgesetzt würde. Stattdessen hatte der Tagesordnungspunkt den Charakter eines Schlagabtausches (vgl. Starnberger Merkur, 2.7.2020).

    **700 Tutzinger Unterschriften spiegeln nicht den Willen der Tutzinger Bevölkerung wider**
    >> Einschätzung der Bürgerinitiative:
    Etwa 7% der Tutzinger Bevölkerung haben innerhalb von 2 Monaten die Petition für ein 5G-Moratorium unterstützt und unterschrieben. Unabhängig davon, ob das als viel oder wenig eingestuft wird, gilt - im Übrigen auch ohne Petition und ohne Bürgerinitiative - die Fürsorgepflicht der Volksvertreter und die Einhaltung des in Art. 191 AEUV (EU-Vertrag) und Art. 20a Grundgesetz verankerten Vorsorgeprinzips. Der Schutz der Gesundheit und des menschlichen Lebens ist von hohem Rang (Art. 168 AEUV und Art. 9 AEUV).
    Erforderlich ist also eine Technikfolgenabschätzung durch eine industrie- und regierungsunabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessensverbände, u.a. zur Untersuchung potenzieller Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung und insbesondere im Hinblick auf den Schutz der menschlichen Gesundheit aber auch der Umwelt wie Tiere und Pflanzen.
    Ohne Bewertung dieser Forschungsergebnisse darf u.E. 5G nicht eingeführt werden. Nicht zu vernachlässigen ist dabei der enorme Energie- und Ressourcenbedarf durch 5G (mehr Antennen, mehr vernetzte Geräte, mehr Großrechner zur Datenverarbeitung), und dies vor dem Hintergrund des Klimawandels.

    **Eine signifikante Anzahl der norddeutschen Bevölkerung ist bereits mit 5G versorgt: Dort hat der Feldversuch bereits begonnen**
    >> Einschätzung der Bürgerinitiative:
    Bislang gibt es keine Studien, die die Unschädlichkeit der 5G-Mikrowellentechnologie belegen, dagegen aber zahlreiche Studien, die vor gesundheitlichen Folgen warnen. Für die bereits versteigerten 5G-Frequenzen wurden bis heute keine eigenen Forschungen des BfS zu nichtthermischen Gesundheitsrisiken beauftragt. Die zusätzliche Installation von Tausenden 5G-Antennen wird diese Gesundheitsrisiken jedoch enorm verschärfen. Der Leiter des Technikfolgenausschusses des Bundestages nennt 5G ein „Experiment am Menschen“ [vgl. kurzelinks.de/hv8f].
    „Die jüngste wissenschaftliche Literatur zeigt, dass kontinuierliche drahtlose Strahlung biologische Auswirkungen zu haben scheint, insbesondere wenn man die besonderen Eigenschaften von 5G
    berücksichtigt: die Kombination von Millimeterwellen, eine höhere Frequenz, die Anzahl der Sender und die Anzahl der Verbindungen. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit
    von Menschen, Pflanzen, Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen würde – und da 5G eine noch nicht getestete Technologie ist, wäre ein vorsichtiger Ansatz angebracht.“ [kurzelinks.de/f0w7]

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