Abschaffung des Ehegattensplittings

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

17 Unterschriften

0 %
17 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

17 Unterschriften

0 %
17 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 11.03.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

17.03.2026, 08:13

Im Text habe ich ein allgemeines "Wir" durch "Ich" ersetzt, um Transparenz zu erzeugen, wer hinter dem Text der Petition steht. Zudem habe ich deutlich gemacht, dass es sich um meine Meinung zu dem Thema handelt und diese durch Links zu verschiedenen öffentlichen Artikeln über das Thema Ehegattensplitting ergänzt. So kann gut nachvollzogen werden, auf welchen Kenntnissen sich meine Begründung stützt.


Neuer Titel: Abschaffung des Ehegattensplittings – für ein gerechteres Steuersystem

Neuer Petitionstext:

WirIch fordernfordere die Abschaffung des Ehegattensplittings. Dieses System verfestigt meiner Meinung nach alte Rollenbilder und benachteiligt insbesondere Frauen, die Teilzeit arbeiten oder familiäre Verpflichtungen wahrnehmen. In einer modernen Gesellschaft muss das Steuersystem die tatsächliche Erwerbs- und Lebensrealität aller Menschen widerspiegeln.

In einer Zeit, in der jeder Mensch – und damit sind auch Frauen gemeint – selbst für die Rente sorgen muss, ist es nicht mehr vertretbar, ein derartiges Steuergefüge, wie das der Lohnsteuerklassen 3 und 5, vorzuhalten.

Außerdem befürchtenbefürchte wir,ich, dass die Lohnungerechtigkeit, der Gender Pay Gap, ohne die Abschaffung des Ehegattensplittings nicht funktionieren wird. Die Lohnlücke lädt sogar noch dazu ein, dass ein Ehepartner, meistens die Frau, ein geringeres Einkommen hat und somit quasi gezwungen ist, die Lohnsteuerklasse 5 zu wählen. Von diesem geringen Einkommen müsste die Frau privat aber auch noch etwas für ihre Rente zurücklegen können. 

WirIch fordernfordere die Bundestagsabgeordneten auf, die Initiative zur Abschaffung des Ehegattensplittings zu unterstützen und ein neues, gerechteres Steuermodell zu entwickeln. Dieses sollte die individuelle Leistung in den Vordergrund stellen und nicht die klassische Ehe als alleiniges Modell.

Diese Petition ist ein Aufruf an alle, die an einer fairen und gerechten Gesellschaft interessiert sind. Lasst uns gemeinsam an einem Steuersystem arbeiten, das die Vielfalt der Lebensentwürfe und die Gleichstellung der Geschlechter berücksichtigt. Gemeinsam für Gleichheit!

Unter den nachfolgenden Veröffentlichungen sind meine Argumente wiederzufinden:

Anpassung der Steuerklassen ersetzt nicht die Reform des Ehegattensplittings - Netzwerk SteuergerechtigkeitEhegattensplitting abschaffen? Steuerregel schafft falsche AnreizeEhegattensplitting abschaffen? Was spricht dafür, was dagegen?Ehegattensplitting - Steuerprivileg und TeilzeitfalleOECD fordert Reformen gegen Fachkräftemangel | tagesschau.deEhegattensplitting verletzt Gleichheitsgebot - Hans-Böckler-StiftungFragen & Antworten: Debatte um Abschaffung des Ehegattensplittings: Darum geht's | DIE ZEIT



Neue Begründung:

Meine Argumente für die Abschaffung: 1.    Ungleichbehandlung von Frauen: Das Ehegattensplitting unterstützt vor allem Familien, in denen ein Partner auf eine Vollzeitbeschäftigung verzichtet. Dies führt dazu, dass viele Frauen in finanzieller Abhängigkeit von ihren Partnern bleiben, was gleiche Teilhabe und Selbstbestimmung einschränkt.

2.    Hemmnis für die Erwerbstätigkeit: Frauen, die Teilzeit arbeiten oder aus Erziehungsgründen aus dem Arbeitsleben aussteigen, profitieren nicht von einem Steuermodell, das auf zwei Vollzeitverdiener*innen ausgerichtet ist. Diese alte Denkweise hindert Frauen daran, ihre beruflichen Ziele zu verfolgen.

3.    Gleichstellung fördern: Ein modernes Steuersystem sollte Gleichheit fördern und nicht alte, patriarchale Strukturen zementieren. Die Abschaffung des Ehegattensplittings würde ein deutliches Zeichen für die Gleichstellung der Geschlechter setzen.

4.    Bessere finanzielle Anreize: Ein individueller Steuertarif würde die Erwerbsarbeit von Frauen attraktiver machen und somit die wirtschaftliche Unabhängigkeit fördern. Frauen müssten nicht mehr auf eine steuerliche Begünstigung verzichten, wenn sie für ihre eigene Karriere und Lebensgestaltung entscheiden.

5.    Reduzierung des Gender Pay Gaps: Die Abschaffung des Ehegattensplittings würde die Reduzierung des Gender Pay Gaps schneller in greifbare Nähe rücken, da die „Ausrede“, ein Mann müsste tendenziell mehr als die Frau verdienen, da er der Ernährer ist, nicht mehr greifen würde. Die Frau hat ihr eigenes Einkommen, und eine Einkommensschlechterstellung der Frau wird auch nicht mehr durch den Staat unter Verwendung des Ehegattensplittings untermauert.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 9 (9 in Deutschland)


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern