Region: Balve

B229n Teilstrecke 1 Sanssouci endlich fertigstellen!

Petition richtet sich an:
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen

383 Unterschriften

100 %
350 für Sammelziel

383 Unterschriften

100 %
350 für Sammelziel
  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten



13.06.2026, 02:14

Von: info@stiftung-hoennetal.de <info@stiftung-hoennetal.de>
Gesendet: Mittwoch, 27. Mai 2026 09:45
An: poststelle@munv.nrw.de <poststelle@munv.nrw.de>
Betreff: Verkehrskatastrophe im Hönnetal
 

An den Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Herrn Oliver Krischer

Sehr geehrter Herr Krischer,
lieber Oliver,

im Hönnetal zeichnet sich eine Verkehrskatastrophe ab. Die von mir Ende März angestoßene Petition - bald 350 Unterschriften mit Schwerpunkt aus Balve - belegt die enorme Dringlichkeit (siehe Kommentare). Mein dringliches Schreiben vom 01.Mai an die zuständige Regionalleitung von Straßen.NRW in Netphen, Herrn Steffen Scholz, wurde bis heute nicht beantwortet. 

https://openpetition.de/!b229n

Die Baustelle der neuen Hönnebrücke in Balve-Sanssouci (Teilstrecke 1 der B229n) liegt seit Anfang des Jahres still. Die wirklichen Gründe des Baustillstands der neuen Hönnebrücke sind bis dato nicht bekannt. Die Straßen.NRW-Pressestelle spricht nebulös von "Statikproblemen". Diese seien nicht bei der Planung, sondern in der Bauausführung entstanden. Die nagelneue Brücke sei aber "sanierbar". Das werde derzeit geprüft (...seit Januar!). Mit der Korruptionsaffäre bei Straßen.NRW habe der Stillstand nichts zu tun.

Die alte noch aktive B229-Brücke, eine rund 160 Jahre alte Steinbogenbrücke, ist stark einsturzgefährdet. Sie hält dem Schwerlastverkehr der B229/B515 nicht mehr stand. Ausgelegt war sie für Pferdefuhrwerke. Für diesen Sommer ist eine Erneuerung der "Notsicherung" angesagt, damit die Steinbogenbrücke im Fall des Falles "nicht in die Hönne fällt". Dabei handelt es sich nicht um eine konstruktive Verstärkung der maroden Brücke. Die Maßnahme bedeutet: 14 Tage Vollsperrung im Hönnetal, 30-40 km lange Umwege.

Der Hönneübergang bei Sanssouci ist absolut unverzichtbar. Es gibt keine geeignete Alternative. Die Umgehungsrouten, auch für die vielen Pendler, betragen rund 30-40 Kilometer. 

Ich bitte das Ministerium, auch im Interesse der vielen Unterzeichner dieser Petition, dringend um Prüfung der Sachlage. Die neue, jetzt stillgelegte Brücke sollte schnellstmöglich in einen Zustand gebracht werden, der eine Verkehrsfreigabe ermöglicht. 

Völlig unverständlich ist der hiesigen Bevölkerung, warum an den geplanten Zubringern und Kreisverkehren nicht weiter gearbeitet wird.

Das einzigartige Hönnetal ist durch den Verkehr der Bundesstraße und den Raubbau im Kalk (Lhoist) gerade hinreichend belastet (hier). Der Landesbetrieb kann sich ein solches Missmanagement nicht mehr leisten. Das Ministerium sollte hier seiner Aufsichtspflicht nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Adalbert Allhoff-Cramer
www.stiftung-hoennetal.de
Mitglied der Grünen

- parallel per Post - 


13.06.2026, 02:10

Von: SW-Kommunikation@strassen.nrw.de <SW-Kommunikation@strassen.nrw.de>
Gesendet: Montag, 18. Mai 2026 07:24
An: Allhoff-Cramer, Adalbert
Betreff: WG: Petition Sanssouci

SW-Kommunikation@strassen.nrw.de

​Allhoff-Cramer, Adalbert​
Sehr geehrter Herr Allhoff-Cramer,
 
haben Sie vielen Dank für Ihre nachstehende E-Mail, in welcher Sie den Sachstand verschiedener Projekte im Zusammenhang mit dem Bau des 1. Bauabschnitts der B229n in Balve ansprechen. Herr Scholz hat mich gebeten, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen.
 
Bei der im Sommer geplanten Erneuerung der Unterstützung wird die bereits vorhandene und in Stahlbauweise hergestellte Unterstützungskonstruktion am Bestandsbauwerk über die Hönne im Zuge des aktuellen Trassenverlaufs durch eine neue Unterstützung ersetzt. Dies wird u.a. erforderlich, da die vor mehr als zehn Jahren erstellten Stahlkonstruktion Anzeichen von Korrosion aufweist. Gleichzeitig soll die zu erneuernde Stahlkonstruktion die perspektivische Nutzung der Brücke auch nach Verkehrsfreigabe der B229n für Radfahrende und Anliegerverkehre ermöglichen, welche dann den zu einer Gemeindestraße abzustufenden Streckenabschnitt des jetzigen B229-Verlaufes nutzen. Hierbei handelt es sich um ein separates Projekt, welches ergo ein separates Ausschreibungsverfahren bedingt. Die entsprechenden Bauleistungen sind bereits vergeben, sodass diese in den verkehrsarmen Sommerferien unter Vollsperrung erfolgen können.
 
Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Teil- und Fachlosvergabe wurde ein separates Baurecht für den Neubau der Brücke über die Hönne im neuen Trassenverlauf der B229n erwirkt. Bzgl. des Sachstands zum Neubau der Brücke verweise ich auf die entsprechende E-Mail vom 14.04.2026. Der vorgezogene Bau der Brücke dient auch insbesondere der vereinfachten und beschleunigten Baustellendisposition (z.B. An- und Abdienung der Materialien) des später folgenden Streckenbauloses.
 
Wie bereits in der E-Mail vom 14.04.2026 kommuniziert, erfolgt aktuell die Schaffung des Baurechts für das Streckenbaulos über die sogenannte Dokumentation des Falles unwesentlicher Bedeutung. Da hieraus jedoch Abhängigkeiten Dritter resultieren, können erst anschließend valide Zeitplanungen kommuniziert werden. Dieses Baurechtsverfahren kann gem. § 74 Abs. 7 VwVfG ein zeitaufwendiges Planfeststellungsverfahren ersetzen und dient demnach maßgeblich der Beschleunigung. Aufgrund der geschätzten Gesamtauftragshöhe oberhalb der einschlägigen EU-Schwellenwerte wird hier nach Erlangung des Baurechts eine EU-weite Ausschreibung der Bauleistungen des Streckenbauloses als Fachlos erforderlich. Hierzu laufen bereits im Vorgriff auf das Baurecht parallel und folglich beschleunigend wirkend die Ausschreibungsvorbereitungen.
 
Sämtliche Aktivitäten in Verbindung mit der B229n unterliegen einer prioritären Bearbeitung hier im Hause.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
 
Andreas Berg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
--------------------------------------------------- 
Landesbetrieb Straßenbau NRW
Regionalniederlassung Südwestfalen
Standort Hagen
Rheinstraße 8
58097 Hagen 
 


13.06.2026, 02:08


Von: Allhoff-Cramer, Adalbert <ad.ac@balverland.de>
Gesendet: Donnerstag, 30. April 2026 16:04
An: Kontakt-RNL-SW <Kontakt.RNL.SW@strassen.nrw.de>
Betreff: Petition Sanssouci
 
Sehr geehrter Herr Scholz,
 
Sie sind sicher bereits über die laufende Petition informiert, den Ausbau der B229n Balve, Teilstück 1 in Sanssouci betreffend. B229n Teilstrecke 1 Sanssouci endlich fertigstellen! - Online-Petition
 
Der Zustand des Projekts löst große Sorgen aus. Innerhalb weniger Wochen wurden 300 Unterschriften gesammelt, ganz überwiegend aus dem Hönnetal. Die Verzögerung der Baumaßnahme betrifft aber nicht nur Einheimische, sondern natürlich den gesamten Verkehr auf der B229 und B515 rund um Sanssouci.
 
Wir bitten darum, alles zu tun, um die neue Verbindung schnellstmöglich zu realisieren. Der Bevölkerung erschließt sich nicht, warum überhaupt eine neue (europäische) Ausschreibung gefordert wird, wenn nach Auskunft Ihrer Pressestelle lediglich eine Sanierung der neu errichteten Brücke vorgenommen werden soll. Aber die genauen Hintergründe sind bis jetzt nicht bekannt. 
 
Wir Einwohner im Hönnetal wissen, dass der ÖPNV die Verkehrsbelastung im Extremfall unmöglich kompensieren kann. Das Entsetzen über die desaströse und undurchsichtige Faktenlage ist groß. Es wurde bereits die Vermutung geäußert, dass hier Prioritäten zugunsten anderer Baustellen rund um die Rahmedetalbrücke geschoben werden. Bei allem Verständnis für die aktuell hohe Aufgabenbelastung bei Straßen.NRW darf sich dieser Verdacht nicht verfestigen. Sie wissen selbst am besten, wie lange die Planung hier bereits läuft. 
 
Nie hätten wir erwartet, dass eine weitere Notfallsicherung der 160-jährigen Steinbogenbrücke erforderlich wird, die jetzt den gesamten Verkehr trägt. Diese überraschende Nachricht nährt den Verdacht, dass Straßen.NRW mit weiteren erheblichen Zeitverzögerungen rechnet. Angekündigt ist zunächst mal eine erneute zweiwöchige Vollsperrung im Hönnetal. Das ist schlimm. Worauf müssen wir uns dann noch weiter einstellen??
 
Es wurde bereits die Frage aufgeworfen, ob man sich schlicht vermessen hat. Aber das ist Spekulation, ebenso wie die Frage eines möglichen Neubaus. Den Gerüchten sollten Fakten entgegengesetzt werden, damit sie sich nicht verselbstständigen. Ich würde eine verbindliche Lageeinschätzung und faktengestützte Zeitperspektive aus Ihrer Hand sehr begrüßen, die ich dann gerne an die Unterzeichner der Petition weitergeben werde. Ich denke, dies könnte zur Beruhigung in der hiesigen Bevölkerung beitragen. 
 
Wir werden die weitere Entwicklung des Projekts bis zur Freigabe des Verkehrs im Rahmen dieser Petition in jedem Fall sehr aufmerksam verfolgen.
 
Mit freundlichem Gruß 
und den besten Wünschen zum 1. Mai
 
Adalbert Allhoff-Cramer
www.stiftung-hoennetal.de 
 
 


08.05.2026, 04:09

Laut aktueller Mitteilung der Pressestelle von Straßen.NRW besteht KEIN Zusammenhang zum Korruptionsskandal in Netphen.





15.04.2026, 04:11

Betreff: WG: B229n Teilstrecke 1 Balve-Sanssouci
 
Mittwoch, 15. April 2026

Sehr geehrter Herr Allhoff-Cramer,
 
während der Herstellung des Brückenbauwerks ü. d. Hönne zeigten sich bauliche Mängel, welche im Laufe des angestrebten Nutzungszeitraums zu statischen Defiziten führen könnten. Der derzeitige Bauzustand lässt jedoch die Beseitigung dieser Mängel noch insoweit zu, dass die angesprochenen statischen Defizite abgewendet werden können. Hierfür wird jedoch die Erarbeitung eines ganzheitlichen Sanierungskonzeptes als auch eine detaillierte Planung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen und anschließende Umsetzung durch den Auftragnehmer erforderlich. Das entsprechende Sanierungskonzept befindet sich aktuell in der Abstimmung. Die vorherrschenden Mängel erscheinen der baulichen Ausführung geschuldet und sind nicht auf vorherigen Planungsdefizite zurückführbar. Die Kostentragung richtet sich folglich nach dem Verursacherprinzip.
 
Aufgrund von Art und Umfang der Mängel sowie der gegenseitigen Beeinflussung ebendieser muss gesichert ausgeschlossen werden, dass hieraus verkehrssicherheitsrelevante Defizite entstehen. Demnach ist das Prozedere komplex und bedarf einer maßgeblichen Qualitätssicherung zu späteren, uneingeschränkten Nutzung.
 
Parallel zum Bau der Brücke ü. d. Hönne wird aktuell das noch ausstehende Baurecht für den Streckenbau erwirkt. Bereits im Vorgriff auf das Baurecht erfolgt ebenfalls schon parallel die Ausschreibungsvorbereitung.
 
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
 
Andreas Berg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
--------------------------------------------------- 
Landesbetrieb Straßenbau NRW
Regionalniederlassung Südwestfalen
Standort Hagen
Rheinstraße 8
58097 Hagen

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Von: Allhoff-Cramer, Adalbert <ad.ac@balverland.de>
Gesendet: Dienstag, 7. April 2026 21:55
An: Kontakt-BS-GE <Kontakt@strassen.nrw.de>
Betreff: B229n Teilstrecke 1 Balve-Sanssouci
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
mit großer Sorge verfolgen wir die Nachrichten über die Fortschritte des Projekts B229n-Teilstrecke 1 in Balve-Sanssouci.
 
Derzeit sieht es eher nach Rückschritten aus. Was mitgeteilt wurde, erscheint wenig schlüssig: So liegen einerseits "Fehler der Statik" und "eine Vielzahl festgestellter baulicher Mängel" vor (hier), andererseits sei eine Sanierung der neuen Brücke möglich. Wie erklärt sich bitte dieser Widerspruch? Gab es Planungsfehler? Mängel bei der Umsetzung? Wer trägt die Kosten?
Die Abstimmung über die Sanierung läuft nun schon seit mindestens Januar zwischen Arge und Straßen.NRW (hier). Was macht die Abstimmung bitte derart zeitaufwendig? Warum werden Trasse und Kreisel nicht parallel vorangetrieben?
 
Die Sorgen in Balve nehmen zu. Es geht hier schließlich um den maßgeblichen Hönne-Übergang weit und breit. Die Verkehrsbelastungen durch die marode alte Brücke sind schon jetzt erheblich (Staus etc.). Nun kommt die akute Angst vor dem Brückencrash hinzu. Die "Notsicherung" verstärkt und ertüchtigt die Brücke ja nicht, sondern fängt sie lediglich beim Einsturz ab, quasi "als doppelter Boden", damit sie nicht "in die Hönne fällt" (siehe hier).
 
In diesem Sommer muss die Notsicherung laut Bericht zufolge gewartet und ausgetauscht werden, zwecks Korrosionsschutz etc. Die Folge: Eine 14-tägige Vollsperrung! 
 
Was ist los mit der neuen Brücke? Was hindert, die Trasse und Kreisverkehre jetzt zügig fertig zu stellen? Worauf wartet Straßen.NRW?
 
Diese Petition läuft seit einigen Tagen. Sie wird bis zur Freigabe der Ausbaustrecke weitergeführt. Unser Ziel ist umfassende Information. Wir erwarten volle Transparenz in punkto B229n. 
 
Wir appellieren an das Landesamt, alle Mittel in Bewegung zu setzen, um die Route baldmöglichst freizugeben.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Adalbert Allhoff-Cramer
www.stiftung-hoennetal.de 
 
 
PS: Die nachfolgenden Kommentare empfehle ich zur Lektüre!

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