Vielleicht kennen Sie Orte, an denen ein Plakat aufgehängt werden oder Flyer ausgelegt werden können? Dafür steht das Plakat zur Verfügung, das für Ausdrucke in allen Größen bis A3 geeignet ist - also z.B. auch als Infoblatt in A4 oder als Flyer in A5.
bereits über 1400 Menschen aus der Stadt und der Region Osnabrück haben unterzeichnet. Dank dieser großen Unterstützung sind wir auf einem erfolgreichen Weg!
Die Presse hat berichtet (siehe ‚Neuigkeiten‘) und wir erfahren viel Zustimmung. Auch innerhalb von CDU, B90/Die Grünen und SPD, die im Rat die Neumarktumfahrung durch Johannisfreiheit und Johannisstraße beschlossen haben, gibt es offensichtlich kritische Stimmen.
Unser erster großer Meilenstein rückt damit näher:
Open Petition wird alle Ratsmitglieder und die Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück förmlich um eine Stellungnahme bitten, sobald 1600 Menschen mit Wohnsitz in der Stadt unterzeichnet haben. Alle Stellungnahmen werden auch auf Open Petition veröffentlicht.
Wir bitten um Ihre Hilfe, um die dafür noch fehlenden rund 400 Unterschriften bald zu gewinnen:
• Bitte empfehlen Sie die Petition auch an Ihre Freunde und Bekannten.
• Wenn Sie Menschen kennen, die lieber handschriftlich unterschreiben – es gibt Orte mit Unterschriftenlisten: kernstadtos.blogspot.com/2026/02/orte-mit-unterschriftenlisten.html#more
• Vielleicht kennen Sie Orte, an denen ein Plakat aufgehängt werden oder Flyer ausgelegt werden können? Dafür steht das Plakat zur Verfügung, das für Ausdrucke in allen Größen bis A3 geeignet ist.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Marius Meinert und Ruth Hammerbacher
für die Initiative Zukunft Kernstadt Osnabrück
kernstadt-os@web.de
Am zentralen Busknoten Neumarkt in Osnabrück soll für 70% der Busse die Durchfahrt gesperrt werden. Sowerden.So die Beschlüsse von CDU, Bündnis90/Die Grünen und SPD im Stadtrat Osnabrück. Für die in Ost-West-Richtung gesperrten 70 Meter vor dem Landgericht wird eine 1000 Meter lange Umfahrung durch die Innenstadt ausgebaut.Die Umfahrung führt u.a. durch den historischen Kern der Neustadt, die begrünte Johannisfreiheit. Diese schmale Durchfahrt teilt sich der Radverkehr aktuell nur mit den Einsatzfahrzeugen auf dem Weg zu den Krankenhäusern. Die Öffnung der Johannisfreiheit für den dauerhaften Busbetrieb erfordert eine großflächige Betonierung wie schon die Johannisstraße.NegativeJohannisstraße.
Negative Folgen für die Innenstadt und deren Anbindung sind unter anderem:
Schlechtere Anschlussmöglichkeiten durch lange Wege zu Haltestellen in Seitenstraßen.
Längere Fahrtzeiten für täglich bis zu 800 Busse durch kilometerlange Umfahrungen.
Verlust der Verkehrsruhe für das Gesundheitsquartier (Marienhospital, Kinderhospital, weitere Einrichtungen) auf der Johannisfreiheit.
Zusätzlich hunderte Busse in der bereits stark belasteten Fußgängerzone Johannisstraße.
Höhere Kosten des Busverkehrs.
Mit den Plänen soll eine "Neue Mitte" geschaffen werden. Der Neumarkt wird von der Lyrastraße/Alte Münze bis zum Kollegienwall durchgängig mit Betonplatten gepflastert. Es entsteht ein 400 Meter langer "Steinerner Stadtplatz" mit wenig Grün und geringer Aufenthaltsqualität.
Wir fordern die Rücknahme dieser Beschlüsse und stattdessen
Ausarbeitung der vorliegenden Alternativen zum Fortbestand des zentralen Busknotens „Neumarkt“ mit der direkten Anfahrt aus allen Richtungen,
Vorrang für Sicherheit und Funktionalität auf dem Neumarkt, Stärkung des Ruhepols auf der Johannisfreiheit und Aufwertung der Fußgängerzone Johannisstraße.
ich habe den Abstand zwischen TExtblöcken und einen Zeilenanfang geändert
Neuer Petitionstext:
Am zentralen Busknoten Neumarkt in Osnabrück soll für 70% der Busse die Durchfahrt gesperrt werden. So die Beschlüsse von CDU, Bündnis90/Die Grünen und SPD im Stadtrat Osnabrück. Für die in Ost-West-Richtung gesperrten 70 Meter vor dem Landgericht wird eine 1000 Meter lange Umfahrung durch die Innenstadt ausgebaut.Die Umfahrung führt u.a. durch den historischen Kern der Neustadt, die begrünte Johannisfreiheit. Diese schmale Durchfahrt teilt sich der Radverkehr aktuell nur mit den Einsatzfahrzeugen auf dem Weg zu den Krankenhäusern. Die Öffnung der Johannisfreiheit für den dauerhaften Busbetrieb erfordert eine großflächige Betonierung wie schon die Johannisstraße.NegativeJohannisstraße.Negative Folgen für die Innenstadt und deren Anbindung sind unter anderem:
Schlechtere Anschlussmöglichkeiten durch lange Wege zu Haltestellen in Seitenstraßen.
Längere Fahrtzeiten für täglich bis zu 800 Busse durch kilometerlange Umfahrungen.
Verlust der Verkehrsruhe für das Gesundheitsquartier (Marienhospital, Kinderhospital, weitere Einrichtungen) auf der Johannisfreiheit.
Zusätzlich hunderte Busse in der bereits stark belasteten Fußgängerzone Johannisstraße.
Höhere Kosten des Busverkehrs.
Mit den Plänen soll eine "Neue Mitte" geschaffen werden. Der Neumarkt wird von der Lyrastraße/Alte Münze bis zum Kollegienwall durchgängig mit Betonplatten gepflastert. Es entsteht ein 400 Meter langer "Steinerner Stadtplatz" mit wenig Grün und geringer Aufenthaltsqualität.
Wir fordern die Rücknahme dieser Beschlüsse und stattdessen
Ausarbeitung der vorliegenden Alternativen zum Fortbestand des zentralen Busknotens „Neumarkt“ mit der direkten Anfahrt aus allen Richtungen,
Vorrang für Sicherheit und Funktionalität auf dem Neumarkt, Stärkung des Ruhepols auf der Johannisfreiheit und Aufwertung der Fußgängerzone Johannisstraße.
Neue Begründung:
Die Mehrheitsentscheidung des Osnabrücker Rats führt zu erheblichen Nachteilen für Berufstätige, Schüler, Senioren, Patienten, Besucher, Pflege- und Hilfsbedürftige, den Einzelhandel und Gewerbetreibende und alle Bürgerinnen und Bürger.
Die Anbindung vieler Stadtteile von Osnabrück, des Landkreis Osnabrück und von Gemeinden in NRW wie Lotte, Westerkappeln und Mettingen wird teurer und umständlicher.
Die Planung und der Bau der Umfahrung über die Johannisfreiheit und die Johannisstraße sind kostenintensiv und verzögern die Umsetzung eines leistungsfähigen Busnetzes um Jahre.
In der Folge verliert die gesamte Osnabrücker Innenstadt weiter an Zugkraft. Die Abwertung der Fußgängerzone Johannisstraße setzt sich fort. Die Abwärtsspirale im Einzelhandel verschärft sich.
Durch Busverkehr im Minutentakt und den parallelen Zweirichtungsradweg wird es gefährlicher, die Johannisfreiheit zu Fuß zu queren. Betroffen sind Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Gesundheitsquartiers (Marienhospital, Christliches Kinderhospital u.a.) und der Fußverkehr in/aus Richtung Hauptbahnhof.
Die für die Gründungsgeschichte von Osnabrück bedeutsame Johannisfreiheit mit dem historischen Ensemble Johanniskirche und Neustädter Rathaus verliert ihre Ruhe und Erlebnisqualität. Der heute einspurige und begrünte verkehrsberuhigte Bereich zwischen den Krankenhäusern wird durch eine 14 Meter breite Betontrasse ersetzt. Für die Realisierung der Bustrasse muss die Kirchengemeinde einen Teil des Gräberfeldes ihres ehemaligen Friedhofs an die Stadt Osnabrück verkaufen.
Die historische Bausubstanz an der Johannisfreiheit, die bei Baumaßnahmen in der Vergangenheit bereits geschädigt wurde und unter Beobachtung steht, wird weiteren Belastungen ausgesetzt. Die Auswirkungen des Fahrbetriebs der sehr schweren Elektrobusse im engen Kurvenverlauf sind nicht vorhersehbar.
Die Situation für Radfahrende und Zufußgehende in der Neustadt wird schlechter: Sie werden sich auf der Johannisstraße im Dauerkonflikt mit dem verdichteten Busverkehr befinden. Der zu Stoßzeiten stark befahrene südliche Wallring, der bereits jetzt zu schmal für sichernde Maßnahmen des Radverkehrs ist, muss zusätzlich Busse aufnehmen.
Trotz einer extremen Verschuldung der Stadt Osnabrück sollen mit insgesamt 27 Mio. Euro hohe Summen für die Umgestaltung des Neumarkt als "Neue Mitte" fließen. Ungeklärt sind viele weitere Kosten, so fehlen bisher Kostenplanungen für die Umfahrungen über die Johannisfreiheit, Pottgraben, Petersburger Wall. Die zusätzlichen Betriebskosten für die Umfahrungen werden nach ersten Schätzungen sechsstellig pro Jahr sein. Ungeklärt ist auch, ob beantragte Fördermittel in Millionenhöhe bewilligt werden. In jedem Fall werden weniger Mittel für dringende Investitionen, z.B. in Schulen zur Verfügung stehen.
Schließlich, aber nicht zuletzt: Klimaschutz und umweltverträgliche Verkehrsangebote werden geschwächt. Das von der Stadt Osnabrück für 2040 gesetzte Ziel, den ÖPNV-Anteil an der Gesamtmobilität deutlich zu erhöhen wird verfehlt. Den ca. 59.000 Einpendlern und ca. 27.000 Auspendlern wird keine ausreichende attraktive Alternative zum privaten Pkw angeboten. Ein weiteres Absinken der schon heute sehr niedrigen Akzeptanz des Busverkehrs in Osnabrück (66% negative Bewertungen) ist zu befürchten.
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