Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Sie kurz über den aktuellen Stand und neue Informationen aus unserem Austausch mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und den Ratsfraktionen von CDU, Grünen und SPD informieren.
Die Originalmails finden Sie auf https://kernstadtos.blogspot.com / . Die zusammenfassenden Aussagen in dieser Mail an Sie wurden von uns mithilfe einer künstlichen Intelligenz erstellt und auf Richtigkeit geprüft.Am 15. März 2026 haben wir uns mit kritischen Fragen zur Nutzung von Fördermitteln aus dem EU-Programm „Resiliente Innenstädte“ an diese Entscheidungsträger gewandt . Aus unserer Sicht passen weder die geplante zusätzliche Flächenversiegelung noch die langen Umwege für täglich hunderte Busse und der dafür geplante Umbau der bisher verkehrsberuhigten Johannisfreiheit zu den Zielen des Programms: besserer Klimaschutz, behutsame Innenstadtentwicklung, bessere Mobilität und echte Bürgerbeteiligung.
Am 2. April 2026 antwortete Oberbürgermeisterin Katharina Pötter – abgestimmt mit den Ratsfraktionen von CDU, Grünen und SPD. Die Stadt hält weiterhin sowohl die Umgestaltung des Neumarkts als auch die Förderung über das Programm „Resiliente Innenstädte“ für gerechtfertigt. Sie betont vor allem die geplante Aufwertung des Bereichs vor dem Landgericht, die Verbesserungen für Aufenthalt, Begrünung und Stadtklima bringen solle. Die Stadt geht davon aus, dass die Nachteile der neuen Busführung begrenzt seien und spricht von einer Umwegverlängerung von „nur“ 360 Metern.
Darauf haben wir am 12. April 2026 mit einer ausführlichen Erwiderung reagiert. Wir machen deutlich, dass unsere zentralen Einwände nicht beantwortet wurden. Besonders kritisch sehen wir, dass die Stadt die Auswirkungen der Busumleitungen auf Johannisfreiheit, Johannisstraße und angrenzende Bereiche ausblendet. Nach unserem Kenntnisstand wären 26 Buslinien mit über 800 Bussen täglich betroffen. Wir halten es daher für nicht nachvollziehbar, dass ein nur etwa 70 Meter langer umgestalteter Neumarktbereich positiv bewertet wird, ohne die erheblichen Belastungen an anderer Stelle einzubeziehen.
Nach unseren Informationen liegt inzwischen eine neue Planung vor, in der der Busverkehr über bisher noch gar nicht öffentlich bekannte Straßen geleitet werden soll. Wir gehen davon aus, dass auch nach der neuen Planung sehr viele lange Umfahrungsstrecken entstehen und kritisieren die fehlende Transparenz bei den tatsächlich geplanten Umfahrungsstrecken und Haltestellen. Ebenso kritisieren wir die für die gesamte Planung fehlende Bürgerbeteiligung.
Bitte werben Sie auch weiterhin für unsere Petition – jede Stimme ist wichtig.
Mit freundlichen Grüßen
Zukunft Kernstadt Osnabrück -
Initiative hinterfragt EU-Mittel. Streit um Millionen-Förderung in Osnabrück: Ist der Zuschuss für den Neumarkt gerechtfertigt?
am 06.04.2026 -
Unsere Petition gibt es in fünf weiteren Sprachen
am 21.03.2026Arabisch, Englisch, Kurdisch, Russisch und Türkisch
Künstliche Intelligenz machts möglich: unsere Petition steht in fünf weiteren Sprachen zur Verfügung: Arabisch, Englisch, Kurdisch, Russisch und Türkisch.
Alles auf unserem Blog https://kernstadtos.blogspot.com/, der auch zusätzliche Hintergrundinformationen gibt.
Ich bin lange Zeit per Rad zum MHO gefahren, über die Johannisfreiheit.
Es kann nicht sein, dass der Busverkehr dort entlangführt - niemals. Sporadisch habe ich es erlebt, war ok, aber in Mengen - unvorstellbar. Was das bedeutet, für die Patienten/ Mitarbeiter / Anwohner!
Der Neumarkt muss für Autofahrer gesperrt werden - natürlich mit einer angemessenen Lösung. Die beste Lösung wäre, den ÖPNV attraktiv zu machen, finanziell, Park and Ride von allen Himmelsrichtungen aus - schon wäre das Problem gelöst. Kein Arbeitnehmer möchte ab 07:15 / 16:00 /17:00 h im Chaos versinken - was in der jetzigen Situation sehr wohl so ist, eigentlich schon seit sehr vielen Jahren. Verkehrspolitisch hängt Osnabrück hinterher - ca. 30 Jahren und länger. Wie alle Regierungen in Deutschland, allgemein.