Dialog

Die Fußgängerbrücke „Kläranlage Steinbusch“ an der Wurm muss ersetzt werden!

Petition richtet sich an
Stadtrat (Herzogenrath, Würselen)

1.649 Unterschriften

Sammlung beendet

1.649 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

26.04.2026, 10:36

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
 
beide Städte, Würselen wie Herzogenrath, sind für den Abriss der alten Brücke verantwortlich, daher sind auch beide Städte verantwortlich, für den Brückenersatz zu sorgen.
Die Planungen scheinen allerdings in einer Sackgasse gelandet zu sein. Dabei spielen die hohen Kosten des von der Stadt Herzogenrath favorisierten Brückenentwurfs von 1,6 Millionen Euro eine wichtige Rolle.
Wir haben Einblick in die Vorgaben für die Planungen erhalten und möchten konstruktive Vorschläge machen, die die Baukosten senken und die Planungen „schlanker“ gestalten könnten.
 
1.     Die Vorgaben besagen, dass die zu planende Brücke ggf. auch für den Radverkehr geeignet sein soll. Infolgedessen sehen die vorgelegten Entwürfe breite und schwere Brücken vor. Es ist offensichtlich, dass die Planung einer reinen Wanderbrücke, wie beschlossen, wesentlich kostengünstiger ausfallen würde. Die Politik in Herzogenrath hat bereits im Juli 2025 deutlich eine kombinierte Rad- und Wanderbrücke abgelehnt und eine einfache fußläufige Querungsmöglichkeit beschlossen.
 
2.     Es wird vorgegeben, dass die Brücke 2,3 bis 3 Meter breit sein soll. Die alte Wanderbrücke war deutlich schmaler und hat völlig gereicht. Eine geringere Breite würde Gewicht und Kosten sparen.
 
3.     Die Brücke soll mit Wartungsfahrzeugen befahrbar sein, was zweifellos zu den Dimensionen der Entwürfe beiträgt. Gibt es heutzutage nicht andere Möglichkeiten zur Brückenprüfung, z.B. per Drohne?  
4.     Laut Auskunft der Stadt Herzogenrath muss ein Sicherheitsabstand zwischen dem höchsten Wasserspiegel und der Brückenunterkante von mindestens 50 cm als Hochwasserschutz eingehalten werden. Könnte nicht trotz dieser Vorgabe eine einfache, leichte Brückenkonstruktion oben aufliegen? Würden dann nicht auch die Widerlager kleiner ausfallen?
 
5.     Wie lässt es sich bewerkstelligen, eine Brücke zu errichten, ohne wie geplant, eine Baustraße für 600 000 € auf Würselener Seite bauen zu müssen?
 
6.     Hatten die Vorgaben – Breite der Brücke, Befahrbarkeit mit Wartungsfahrzeugen - zur Konsequenz, dass Standorte für den Bau einer einfachen Wanderbrücke nicht geprüft (und beantragt) wurden?
 
 
Wir wünschen uns, dass diese Fragen ernsthaft diskutiert und Lösungen erarbeitet werden. Im Sinne unserer Petition hoffen wir, dass in der Sitzung des Ausschuss für Bauangelegenheiten und Gebäudemanagement am 30. April Schritte in die richtige Richtung erfolgen. Der Ausschuss tagt um 18.00 Uhr im Rathaus Herzogenrath. Wir freuen uns über Unterstützung durch eure/Ihre Anwesenheit.
 
Übrigens plant der WDR für den 29. April in der Lokalzeit einen Beitrag zu unserem Thema.
 
 


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