• Jetzt ist das Parlament gefragt

    at 07 Nov 2020 06:00

    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/eine-eisdiele-im-blumenpavillon-schwarzenbruck

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

  • Großer Artikel in der örtlichen Presse

    at 06 Nov 2020 11:14

    In „Der Bote“ vom 05.11.2020 erschien dieser Artikel auf der Titelseite. Auch wenn offensichtlich einige Politiker diese Idee auf die „lange Bank“ schieben wollen, finde ich es richtig und wichtig, sich im Vorfeld schon Gedanken zu einer sinnvollen Nutzung machen zu dürfen. Und nur wer Visionen hat, wird vom Verwalter zum Gestalter...

  • Änderungen an der Petition

    at 26 Oct 2020 16:49

    Mitarbeitertoilette ist vorhanden. Somit entfällt eine nötige Alternativlösung. Der Idee einer Kooperation mit der evangelischen Kirche (Gemeindehaus wäre nebenan) stand der Kirchenvorstand ohnehin ablehnend gegenüber.
    Laut Landratsamt sind auch keine zusätzlichen Parkplätze nötig.


    Neuer Petitionstext: **Seit mehr als zwei Jahren gibt der Blumenpavillon an der evangelischen Kirche in Schwarzenbruck ein trauriges Bild ab.**
    Das im Design der 50er-Jahre errichtete Gebäude steht lange schon leer, im Schaufenster sind nur noch die vertrockneten Reste der Blumenbestände anzusehen.
    Nun wird der Pavillon in absehbarer Zeit wieder in den Besitz der Gemeinde Schwarzenbruck zurück gelangen und **die Gemeindevertreter erhalten bereits zahlreiche Interessensbekundungen** verschiedener Vereine und Institutionen **zur Nutzung der freiwerdenden Räumlichkeiten.**
    Leider ist nichts dabei, **was wirklich alle Generationen und Gesellschaftsschichten anspricht**.
    Künstler möchten Ausstellungsflächen, die Bücherei Platz für besondere Aktionen und andere würden es gerne für Bürgersprechstunden verwenden.
    All das sind Angebote nur für Einzelne und eine große Chance würde vergeben, **einen Ort der Zusammenkunft für Jugendliche, Familien, Senioren, für Arm und Reich zu erschaffen**.
    Einen Ort, an den die Schwarzenbrucker gerne hinkommen - Der wieder Leben in die Gemeinde bringt, wenn gerade einmal kein Mondscheinmarkt stattfindet.
    **Die Lösung?** Natürlich gibt es nicht nur eine einzige Lösung, aber es gibt eine sehr charmante Idee, die zudem noch Arbeitsplätze schafft: **eine Eisdiele für Schwarzenbruck.**
    Heute muss man mit dem Fahrrad nach Feucht oder mit dem Auto nach Altdorf fahren, um in den Genuss eines guten Eises zu kommen. Verkehr, den wir ja eigentlich vermeiden wollen. In Schwarzenbruck selbst gibt es neben dem Bistro am Plärrer nicht wirklich einen Ort, an dem man sich im Sommer eine kleine Erfrischung gönnen kann.
    Natürlich kann man sich im Frauenfeld Supermarkteis kaufen, aber mal ehrlich: das ist doch nicht dasselbe, als wenn man sich seine Sorten in einer Eisdiele aussuchen kann, oder?
    Es soll nicht verschwiegen werden, dass es auch Gegenargumente gibt:
    So bringt die Gemeinde vor, es seien Kundentoiletten und Parkplätze in ausreichender Anzahl vorzuhalten. Vielleicht wäre es denkbar, hier eine Kooperation mit der evangelischen Kirche (Gemeindehaus mit Toiletten ist nebenan) anzudenken. Wenn man sich allerdings auf Straßenverkauf beschränkt und keine Stühle und Tische aufstellt, fällt die Forderung nach diesen beiden Punkten sowieso weg. Auch andere Anreize reduzieren den Verkehr: wer zum Beispiel nicht mit dem Auto kommt, den könnte die Kugel vielleicht 20 Cent weniger kosten.
    **Für die Jugendlichen ist Schwarzenbruck nicht sonderlich attraktiv.** Der Jugendraum ist zwar toll ausgestattet und eine motivierte Mitarbeiterin gestaltet tolle Nachmittage, aber viele Jugendliche der Gemeinde zieht es nach Feucht, Altdorf oder Nürnberg um Schülerjobs zu finden oder ihre Nachmittage mit Freunden zu verbringen.
    **Eine Eisdiele bietet einen schönen Treffpunkt an warmen Tagen für Jung und Alt, man begegnet sich und man kommt ins Gespräch. Der Ort wird wieder mit Leben gefüllt.**
    Eine Eisdiele steht im Winter leer. Hier würde es sich auszahlen, schon bei der Einrichtung darauf zu achten, dass ein Umbau in den Herbstmonaten leicht zu bewerkstelligen ist. So könnte in den kalten Monaten eine alternative Nutzung stattfinden. Die gewünschten Ausstellungen des Kulturnetzwerkes wären ebenso möglich, wie Vorlesestunden der Bücherei oder Sprechstunden des Quartiermanagements.
    Dies alles schließt sich also nicht zwingend gegenseitig aus und auch im Winter wäre somit „Leben in der Bude“. Aus dem verwitternden Blumenpavillon in Schwarzenbruck wird ein Treff für Alle. Was will man mehr?
    **Was wir konkret von unserer Gemeinde erwarten:**
    - Schaffen Sie die baulichen Möglichkeiten, um den Betrieb einer Eisdiele im Blumenpavillon zu ermöglichen.
    - Erhalten Sie den Charme des 50er-Jahre-Designs und machen Sie so die Schwarzenbrucker Eisdiele zu etwas ganz Besonderem (Beispiel siehe Foto).
    - Planen Sie beim Umbau die Nutzung anderer Interessengruppen in den kalten Monaten von Beginn an mit ein.
    - Suchen Sie einen Pächter (Gelatier), der die Eisdiele in Schwarzenbruck betreibt.
    - Entwerfen Sie gemeinsam mit dem Pächter ein ökologisches Konzept, um Verpackungsmüll (Becher, Plastiklöffel, etc.) zu vermeiden.
    - Machen Sie Schwarzenbruck weiterhin lebens- und liebenswert, indem Sie nicht nur Einzelnen, sondern Allen so einen Ort der Begegnung schaffen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 406 (333 in Schwarzenbruck)

  • Genehmigungsfähig!

    at 26 Oct 2020 15:10

    Vor Jahren war der Vorschlag dem Gemeinderat schon einmal vorgelegen. Damals wurde das Ganze u.a. mit Verweis auf fehlende Parkplätze auf Eis gelegt.
    Nun die Überraschung: Laut Landratsamt wäre die Eisdiele als To-Go-Variante (also ohne Sitzplätze in der Eisdiele selbst) so wie vorhanden genehmigungsfähig. Die zwei Parkplätze vor der Gebäude reichen aus. Auch eine Mitarbeitertoilette ist vorhanden, wie ich inzwischen erfahren habe. Es gibt also keinen Grund mehr, der gegen die Eisdiele spricht :)

  • Ich bin überwältigt!

    at 22 Oct 2020 10:29

    Liebe Unterstützer,

    ich bin wirklich überwältigt von dieser großen positiven Resonanz! Es zeigt sich, wie groß der Wunsch nach gemeinsamen Treffpunkten im Ort ist. Auch viele Ideen und Vorschläge erreichen mich:
    - Malermeister Lumpi aus Schwarzenbruck bietet an, gemeinsam mit Bürgern die Außenfassade wie auf dem Foto zu bemalen. Er spendiert dafür sogar die Farbe!
    - Eine ehemalige Gemeinderätin hat darauf hingewiesen, dass es einen Beschluss gibt, den kleinen Platz mit den Plakattafeln gegenüber des Pavillons neu zu gestalten. Eine tolle Chance, dort gemütliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen, oder?
    - Einige Unterstützer haben bereits mögliche Pächter ins Spiel gebracht
    - und ganz viele bieten ihre Mithilfe an, um das Pavillon gemeinsam wieder auf Vordermann zu bringen und somit einen Schwarzenbrucker Wohlfühlort zu schaffen.
    Jetzt liegt es in der Hand der Gemeinde und des Bürgermeisters, diese Idee aufzunehmen und umzusetzen...

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