Gezondheid

Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen

Petitie is gericht aan
Verwaltung Stadt/Städteregion Aachen
717 Ondersteuners 646 in Stadsregio Aken
Handtekeningeninzameling voltooid
  1. Begonnen mei 2021
  2. Handtekeningeninzameling voltooid
  3. Overdracht voorbereiden
  4. Gesprek met ontvanger
  5. Beslissing

Die Petition ist bereit zur Übergabe - Einführung von Lolli-PCR-Tests in Würselener Kitas zunächst abgelehnt

Om 16-09-2021 22:44 uur

Einen schönen guten Abend zusammen,

wie bereits angekündigt hat heute Abend eine weitere Sitzung des Jugendhilfe-Ausschusses in Würselen stattgefunden, um über die Einführung der Lolli-PCR-Tests in Würselener Kitas zu beraten.

Im Vorfeld der Sitzung wurden gemäß Beschluss der letzten Ausschusssitzung alle Träger der Würselener Kitas in einer Konferenz befragt, ob sie bereit wären, Lolli-PCR-Tests in ihren Einrichtungen durchzuführen. Laut Verwaltung haben drei Träger nicht an der Konferenz teilgenommen. Alle anderen Träger sollen sich einstimmig gegen die Einführung der Lolli-PCR-Tests ausgesprochen haben, ein weiterer Träger hat wohl im Nachgang erklärt, dass er die Lolli-PCR-Tests doch gerne in der Kita machen würde.

Hauptgründe für die Ablehnung der Träger waren im Prinzip, dass die Kitas nichts mit den Testungen der Kita-Kinder zu tun haben möchten. In der heutigen JHA-Sitzung meldete sich die Leiterin Frau Winkler vom DRK-Kindergarten Birkenstraße 65 zu Wort und betonte, dass in Ihren Augen die Eltern ganz alleine für die Testungen zu Hause zuständig sind, sie der Meinung ist, dass Lolli-Antigen-Tests genauso gut sind wie Lolli-PCR-Tests und sie große Zweifel hat, dass Eltern, die ihre Kinder jetzt bereits nicht mehr testen, einem Lolli-PCR-Test in der Kita zustimmen würden.
Darüberhinaus erklärte sie, dass sie zum 16:30 Uhr Feierabend hätte und nicht bereit wäre, auch noch in den Abendstunden etwaige Testergebnissse in Empfang zu nehmen und ggf. Eltern zu informieren, da ihr keiner diese Überstunden bezahlen würde.

Da die Corona-Tests in den Kitas auf rein freiwilliger Ebene erfolgen und man die Träger nicht zur Teilnahme an Lolli-PCR-Tests verpflichten kann, bleibt zur Zeit nichts anderes übrig, als eine solche Meinung zu akzeptieren, auch wenn sie in einigen Punkten konträr zur Faktenlage ist (in Kölner Kitas - auch in Problembezirken - nehmen im Durchschnitt mehr als 90% der Kinder an der freiwilligen PCR-Testung teil - es gibt keinen Grund, weshalb das in Würselen anders sein sollte; selbstverständlich sind Lolli-Antigen-Tests bedeutend ungenauer als Lolli-PCR-Tests - daher gibt es ja auch dringende Empfehlungen des RKI, Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministeriums, der deutschen Ärztekammer und quasi allen namhaften Virologen, wo es geht in den Kitas auf Lolli-PCR-Tests umzustellen).

Bisher wurden die Würselener Kita-Eltern noch nicht nach Ihrer Meinung befragt, ob sie mehrheitlich Lolli-PCR-Tests in den Kitas wünschen, weiterhin mit Lolli-Antigen-Tests zu Hause testen möchten oder überhaupt nicht mehr testen. Möglicherweise wird es hierzu demnächst noch eine Umfrage geben, allerdings kann keine Kita in freier Trägerschaft selbst bei größtem Elternwunsch dazu verpflichtet werden, Lolli-PCR-Tests zu machen, wenn der Träger das nicht möchte.

Ergänzend muss man sagen, dass die Umfrage bei den Kita-Trägern vor Bekanntgabe der neuen Quarantäneregeln ab 11.09. gemacht wurden.

Konkret sieht es ja so aus, dass bei einem Infektionsfall in Kitas, in denen die Eltern nur mit Lolli-Antigen-Tests zu Hause testen, auf die Kita-Beschäftigten ein erheblicher Mehraufwand zukommt, da alle Eltern bei einem Infektionsfall aufgefordert werden müssen, für 14 Tage an drei festgelegten Testtagen verbindliche Selbsttests zu Hause durchzuführen. Ob die Tests tatsächlich durchgeführt wurden, lässt sich zwar nicht kontrollieren, jedoch sind die Kitas verpflichtet zu überprüfen, ob die Eltern unterschrieben haben, dass sie einen negativen Selbsttests bei ihrem Kind gemacht haben, bevor das Kind die Kita wieder betreten darf. Darüberhinaus muss die Bestätigung über die durchgeführten Tests nach 14 Tagen von der Kita eingesammelt und zu den Akten genommen werden. Bei regelmäßigen Lolli-PCR-Tests würde dieser Aufwand komplett wegfallen.

Ob diese Tatsache bei den Trägern tatsächlich zu einem Umdenken führen wird , ist abzuwarten. Abgesehen von der zusätzlichen Arbeit ist das Infektionsrisiko für Kinder und Kita-Beschäftigte durch die fehlende Kontrollmöglichkeit, ob die verpflichtenden Selbsttests tatsächlich zu Hause durchgeführt wurden, natürlich erheblich.

Im Moment merken wir, dass wir in der Diskussion mit Sachargumenten nicht wirklich weiterkommen - dazu haben sich einfach zu viele Fehlinformationen in den Köpfen vieler Beteiligter festgesetzt.

Gerne wüssten wir in unserer Elterninitiative, wie ihr und Sie zu der Thematik der Lolli-PCR-Tests in Kitas inzwischen steht/stehen: ist nach wie vor der sicherere Lolli-PCR-Test erwünscht, oder seid ihr/sind Sie auch mit Antigen-Tests sehr zufrieden, oder wird eh nicht mehr getestet?

Ich würde mich über zahlreichen Rückmeldungen freuen, um eine aktuellere Einschätzung des Elternwillens zu bekommen.

Für die Elterninitiative


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Ergebnisse der Kinder- und Jugendausschussberatungen in Aachen + Würselen

Om 26-08-2021 13:38 uur

Hallo zusammen,

am Dienstagabend dieser Woche haben politische Beratungen zur Einführung der Lolli-PCR-Tests in Kitas sowohl im Kinder- und Jugendausschuss der Stadt Aachen, als auch im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Würselen stattgefunden.

Die Aachener Zeitung/Nachrichten berichtet heute ausführlich über die Sitzungen - besonders den Artikel über die Sitzung in Aachen empfehle ich den Abonennten der Zeitung unter folgendem Link abzurufen bzw. in der Print-Ausgabe zu lesen:
www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/corona-aachen-setzt-weiter-auf-schnelltests-fuer-kita-kinder_aid-62370773

Kurz zur Lage in Aachen:
sowohl die Verwaltung, als auch die politischen Fraktionen mit Ausnahme der SPD weigern sich weiterhin, Lolli-PCR-Tests entgegen der eindringlichen Empfehlung des RKI, des Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministeriums, und hochqualifizierten Virologen in den Aachener Kitas einzuführen. Fernsehbeitrag hierzu unter:
www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-kein-einheitliches-testkonzept-schulstart-auf-kosten-von-kindern-und-familien-100.html

Man setzt wider besseres Wissens weiterhin auf die Lolli-Antigen-Tests als Testkonzept, obwohl der Verwaltung und Politik von Verwaltungsseite aus (Frau Fischer) in der Sitzung mitgeteilt wurde, dass dieses Testkonzept nicht hinreichend funktioniert, da die freiwilligen Antigen-Tests von den Eltern nicht mehr im ausreichenden Maße durchgeführt werden (max. Testquote laut Verwaltung: 50%, nach unseren Erfahrungen in vielen Kitas unter 20%).Hingegen erreichen fast alle Kommunen, die Lolli-PCR-Tests in Kitas auf freiwilliger Ebene eingeführt haben, Testquoten von weit über 90%.

Nach wie vor hält die Verwaltung die Einführung der Lolli-PCR-Tests in Aachen für logistisch und organisatorisch nicht durchführbar, obwohl wir in einem Konzeptpapier für Würselen das Gegenteil belegt haben.
Im gleichen Artikel berichtet die Zeitung kurz über die Nachfrage bei der Stadt Düren, die dieses Testkonzept bereits im April in den Kitas eingeführt hat, und dieses Testverfahren erfolgreich und problemlos - auch bei jüngeren Kindern - einsetzt.

Wir überlegen in unserer Elterninitiative derzeit, welche Möglichkeiten noch bestehen, hieran etwas zu ändern, müssen aber eingestehen, dass wir gegenüber der gemeinsamen Ignoranz von Politik und Verwaltung ein wenig machtlos sind. Wenn nicht noch bedeutend mehr Eltern, aber auch Erzieher*innen lautstark und mit Nachdruck von Politik und Verwaltung den bestmöglichen Gesundheitsschutz in den Kitas einfordern, halten wir eine Einführung der Lolli-PCR-Tests in Aachener Kitas derzeit für unwahrscheinlich.

Einige Aachener Eltern haben mir bereits von Ihren Kontaktversuchen mit der Aachener Politik + Verwaltung berichtet. Bitte lasst hier nicht nach und versucht Euch als Eltern untereinander aber auch in Zusammenarbeit mit den Kita-Leitungen zu organisieren, um der Forderung nach einem besseren Schutz der Kita-Kinder Nachdruck zu verleihen!

Nun zur Lage in Würselen:
Hier gestaltet sich die Situation etwas anders. Sowohl die Verwaltung als auch die Politik und andere Mitglieder des Jugendhilfe-Ausschusses sind hier in einen offenen Dialog getreten. Es gibt seitens mehrerer politischer Fraktionen eine Unterstützung für das Vorhaben, die Lolli-PCR-Tests in den Würselener Kitas einzuführen, allerdings wurde die Abstimmung über die Einführung in der letzten Sitzung zunächst einmal auf die nächste Sitzung am 16.09.21 vertagt, da man zunächst noch die Bereitschaft der Kita-Leitungen und Kita-Eltern zur Teilnahme am Lolli-PCR-Testverfahren abfragen möchte. Auch wenn wir uns von der Elterninitiative grundsätzlich eine schnellere Einführung gewünscht hätten - gerade in Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen - halten wir es auch für wichtig, die Kita-Leitungen aber auch Eltern in dieser Frage mit zu berücksichtigen.

Ich möchte daher die Würselener Eltern noch einmal bitten, sowohl untereinander (nicht alle Eltern bekommen diese Information) aber auch mit den Kita-Leitungen über dieses Thema zu sprechen, so dass hoffentlich am 16.09.21 die Einführung der Lolli-PCR-Tests in den Würselener Kitas beschlossen wird. Eine Einführung in Würselen könnte dann evtl. auch Signalwirkung für die anderen Kommunen der Städteregion Aachen bedeuten - die Stadt Aachen mal ausgenommen.

Bitte bleibt aktiv und gebt gerne weiterhin Rückmeldungen zu Euren Bemühungen.

Für die Elterninitiative


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Programmhinweis: MONITOR, heute Abend, 21:45 Uhr, Das Erste

Om 19-08-2021 12:50 uur

Hallo zusammen,

zunächst einmal möchte ich Sie und Euch kurz auf einen Beitrag des Investigativ-Magazins MONITOR am heutigen Abend, 21:45 Uhr, im Ersten hinweisen, in dem über die Thematik der Lolli-PCR-Tests in Kitas und Schulen berichtet wird, sowie über die Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums, PCR-Pooltests "in die Präventionskonzepte in Kitas und Schulen zu integrieren".

Hier der Link mit ersten Informationen:
www.tagesschau.de/investigativ/monitor/schulen-corona-113.html

Ich kenne den Sendebeitrag selbst noch nicht und bin gespannt, welche weiteren Aspekte hier heute Abend beleuchtet werden.

Dann noch eine Info zu den weiteren Entwicklungen in AACHEN:

Helmut Ludwig, ehemaliger Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN und inzwischen persönlicher Referent von Oberbürgermeisterin Keupen hat sich am 16.08.21 per email bei mir gemeldet, um meine email an Frau Keupen zu "beantworten". Die Verwaltung lehnt nach wie vor die Einführung der Lolli-PCR-Tests in Kitas kategorisch ab. Auf meine konkreten Fragen wurde so gut wie nicht eingegangen.

Bemerkenswert fand ich die beiden Schlusssätze der email, die ich hier im Wortlaut wiedergebe:

" ... die Motivation zur Teilnahme schätzen wir höher ein, wenn die Eltern kontrolliert und in Ruhe den Test selbst zu Hause durchführen können.

Wir möchten Sie herzlich bitten, die gemeinsame Entscheidung der Verwaltungen und der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der zehn Kommunen in der StädteRegion Aachen zu akzeptieren."

Leider deckt sich die Einschätzung der Verwaltung überhaupt nicht mit den uns tagtäglich berichteten Erfahrungen aus den Kitas: die Motivation der Eltern zum freiwilligen Antigen-Test zu Hause nimmt immer weiter ab. Einige Kitas berichten uns, dass sie von einer Testrate von maximal noch 20% ausgehen. Man kann es den Eltern natürlich nicht verdenken, dass sie wenig motiviert sind, ein unzuverlässiges Testverfahren noch regelmäßig zu Hause durchzuführen.
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle dafür werben, dass die Eltern solange noch die Antigen-Tests zu Hause machen, bis endlich die Lolli-PCR-Tests eingeführt werden.
Es gilt immer noch: lieber schlecht testen, als gar nicht testen!

Dem Wunsch, die Entscheidung der Verwaltung endlich zu akzeptieren, werde ich nicht nachkommen, da die Verwaltung hiermit gegen die dringenden Empfehlungen des RKI, des Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministerium handelt.

Es gibt mittlerweile seitens der Politik eine 100%-Unterstützung der SPD-Fraktion, die CDU-Fraktion ist noch in interner Abstimmung und die GRÜNEN-Fraktion hat sich bisher bei mir noch nicht gemeldet.

Es drängt sich ein wenig der Eindruck auf, dass das Thema der Lolli-PCR-Tests in Aachener Kitas zum Gegenstand der Ränkespiele der politischen Fraktionen geworden sein könnte. In meinen Augen wäre das äußerst bedauerlich, wenn nicht mehr der bestmögliche Schutz der Kita-Kinder im Vordergrund stände, wie er von quasi allen Fachleuten gefordert wird. Ich würde mir hier sehr wünschen, dass sich alle politischen Fraktionen in Aachen GEMEINSAM für den bestmöglichen Schutz der Kita-Kinder einsetzen würden.

Für die Elterninitiative


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten zu Lolli-PCR-Tests in Kitas in Würselen/Herzogenrath/Aachen TEIL 2

Om 13-08-2021 17:19 uur

TEIL 2

Auch wenn die Verwaltung bisher nicht weiter reagiert hat, hat sich die Aachener Politik nun des Themas angenommen. Die Fraktion "Die Linke" hat beantragt, dass Thema in der Kinder- und Jugendausschuss-Sitzung am 24.08.2021 auf die Tagesordnung zu setzen und zu diskutieren. Weiterhin habe ich Gespräche mit Vertretern der CDU-Fraktion und SPD-Fraktion geführt und versucht, zur GRÜNEN-Fraktion Kontakt aufzunehmen.
Inwieweit die Bemühungen erfolgreich sein werden, kann ich noch nicht abschätzen.

Ich bitte hier noch einmal auch um Ihre/Eure Mithilfe: bitte sprecht selbst auch die politischen Vertreter vor Ort an und bitte gebt mir Rückmeldung, wo evtl. weitere Gespräche die Thematik nach vorne bringen können! Ich bin gerne bereit, mit den Vertretern aller demokratisch orientierten Parteien in den Dialog zu treten.

2. In Würselen sind die Planungen weiter fortgeschritten. Die Thematik wird in einer Sondersitzung des Jugendhilfe-Ausschusses am 24.08.2021 diskutiert und die von der Verwaltung vorgelegte Beschlussvorlage VO/21/0259 schlägt die Einführung der Lolli-PCR-Tests in den Würselener Kitas vor. Wenn die Ausschussmitglieder nicht gegenteilig abstimmen, sind die Chancen sehr gut, dass Lolli-PCR-Tests in Würselener Kitas relativ bald eingeführt werden.

3. Inzwischen habe ich auch Kontakt zur Herzogenrather Verwaltung und Politik aufgenommen. Man wird dort genau beobachten, wie Würselen in der Frage der Lolli-PCR-Tests entscheiden wird. Grundsätzlich besteht auch in Herzogenrath durchaus eine Gesprächsbereitschaft, sich mit der Thematik eingehender zu beschäftigen.

Ich freue mich auf Ihre/Eure Rückmeldungen!

Für die Elterninitiative


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten zu Lolli-PCR-Tests in Kitas in Würselen/Herzogenrath/Aachen TEIL 1

Om 13-08-2021 17:06 uur

Hallo zusammen,

knapp 2 Wochen sind seit meiner letzten Information vergangen und folgendes ist passiert:

1. Frau Schwier, Dezernentin der Stadt Aachen, hat sich bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass die Verwaltung an der Ablehnung der Einführung der Lolli-PCR-Tests in Aachener Kitas festhält.

Ich habe mich daraufhin noch einmal an die Oberbürgermeisterin Frau Keupen gewandt, mit folgendem Schreiben (das bis heute nicht beantwortet wurde):
---
Sehr geehrte Frau Keupen,

mit einer gewissen Verwunderung habe ich das Schreiben von Frau Schwier zur Kenntnis genommen, dass die Stadt Aachen trotz neuer Faktenlage und eindringlicher Empfehlung des RKI weiterhin an der Ablehnung von Lolli-PCR-Tests in den Kitas festhält.

Da Sie als Oberbürgmeisterin die Ablehnung am 18.05.2021 unterschrieben haben und somit auch persönlich die Verantwortung für dieses Schreiben übernehmen, hätte ich direkt an Sie ein paar Fragen und bitte um Ihre persönliche Antwort:

1. Zahlreiche von Ihnen im Schreiben vom 18.05.2021 geäußerte Bedenken bzgl. Lolli-PCR-Tests in Kitas wurden mittlerweile vom RKI im Bulletin 26/2021 widerlegt.
Verfügt die Stadt Aachen über eine Expertise, die über die Auswertung des RKI hinausgeht und auf dessen Grundlage sich weiterhin die Ablehnung stützt, Lolli-PCR-Tests nicht in den Kitas einzuführen?

2. Mehrere Städte in unmittelbarer Umgebung haben Lolli-PCR-Tests in kommunaler Eigenverantwortung eingeführt und hiermit sehr positive Erfahrungen gemacht, z.B. Düren, Mönchengladbach, Solingen, Köln.
Hat es einen Erfahrungsaustausch der Stadt Aachen mit einzelnen Kommunen gegeben, wie es diesen Kommunen gelungen ist, die von Ihnen im Ablehnungsschreiben vom 18.05.2021 beschriebenen Probleme zu lösen?
Z.B. verfügt Düren auch nicht über eigene Labore - die Tests aus den Dürener Kitas werden in Köln ausgewertet.

3. Gibt es seitens der Stadt Aachen Erkenntnisse darüber, dass sich die sozialen Strukturen, Kita-Öffnungszeiten, dynamische Gruppenzusammensetzungen etc. massiv von den Strukturen in den Städten unterscheiden, die die Lolli-PCR-Tests in den Kitas eingeführt haben?

4. Wie möchte die Stadt Aachen sicherstellen, dass in den Kitas in einer 4. Welle Infektionen frühzeitig erkannt werden und Infektionsketten unterbrochen werden können, wo nach Auswertung mehrerer wissenschaftlicher Studien Antigen-Tests hierfür sehr wenig geeignet sind?
(siehe RKI-Bulletin 26/2021 oder auch: www.swr.de/swraktuell/coronavirus-schnelltests-in-der-dritten-welle-was-hat-es-genuetzt-100.html, www.tagesschau.de/inland/corona-inzidenz-divi-103.html)

5. Wie will die Stadt Aachen Eltern von Kita-Kindern zukünftig animieren, wenig sinnvolle Lolli-Antigen-Tests bei ihren Kita-Kindern regelmäßig zu Hause durchzuführen, damit zumindestens ein Minimal-Schutz der Kita-Kinder, der Familien und Erzieher*innen gewährleistet wird?

6. In allen Grundschulen in NRW gibt es seit Mai 2021 Lolli-PCR-Tests, da diese vom Schulministerium NRW verpflichtend eingeführt wurden.
In meinen Augen ein sehr sinnvoller Schritt, da somit ein effizientes Screening in den Grundschulklassen möglich ist, Infektionen frühzeitig entdeckt werden und Infektionsketten wirkungsvoll unterbrochen werden können.
Weiterhin ergibt sich auch für die Familien ein erhöhtes Sicherheitsgefühl, dass ihr Grundschul-Kind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht infiziert ist und somit auch keine "Gefahr" für andere Familienmitglieder darstellt.

Grundschulkinder werden nach jetzigem Stand auch weiterhin Masken im Unterricht tragen und sind dazu angehalten, Abstände einzuhalten.
Zur Erhöhung der Sicherheit in den Grundschulklassen hat die Stadt Aachen nun beschlossen, schnellstmöglich auch noch Luftfilteranlagen einzuführen.
Hierfür werden laut Pressemitteilung 1,7 Millionen Euro von der Stadt aufgewendet.
Auch wenn sich Ihre Dezernentin Frau Schwier sowie auch Gesundheitsdezernent Michael Ziemons vor einigen Wochen noch äußerst ablehnend gegenüber der Einführung von Luftfiltern geäußert haben, scheint es im interfraktionellen Dialog gelungen zu sein, das Schutzniveau für die Grundschüler erheblich zu verbessern.
Das ist sehr erfreulich!

Sind Sie persönlich der Meinung, dass Kita-Kinder ein geringeres Schutzbedürfnis haben? Liegen der Stadt Aachen Erkenntnisse darüber vor, dass Grundschulkinder von Infektionen schlimmer betroffen wären, als Kita-Kinder, so dass man diesen ein erheblich höheres Schutzniveau zubilligt?

Ist der Stadt Aachen der Aufwand zu hoch, Kita-Kindern zumindestens einen soliden Grundschutz durch Lolli-PCR-Tests zu gewährleisten (auch wenn hierdurch nicht das Schutzniveau der Grundschulen erreicht wird - in Kitas keine Masken - kein Abstand)?
Nach wie vor bestehen die Möglichkeiten bzgl. Labor- und Logistikkapazitäten zur Einführung der Lolli-PCR-Tests auch in Aachen!

Kurzum: was ist Ihnen persönlich der Schutz der Kleinsten unserer Gesellschaft und deren Familien wert?

==> weiter in TEIL 2


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten zu Lolli-PCR-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen

Om 31-07-2021 16:52 uur

Document tonen

Hallo zusammen,

heute möchte ich noch einmal ein Update zur Thematik der Lolli-PCR-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen schicken.

Leider wurde Deutschland vor etwas mehr als 2 Wochen von einer heftigen Flutkatastrophe heimgesucht und auch einige Bereiche der Stadt/Städteregion Aachen sind von immensen Schäden betroffen.
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass die betroffenen Kommunen derzeit andere Sorgen haben, als sich mit "Lolli-PCR-Tests in Kitas" auseinanderzusetzen.

Nichtsdestotrotz sind unsere Bemühungen in den Kommunen, die vom Hochwasser nur wenig betroffen sind, voran geschritten, um eine "Corona-Katastrophe" in den Kitas im Herbst nach Möglichkeit zu verhindern.

Auf meinen offenen Brief vom 04.07.21 an die OB Frau Keupen sowie deren Dezernentin Frau Schwier, sowie an SRR Herrn Grüttemeier und den Dezernenten Herrn Terodde habe ich bisher keine Antwort erhalten, jedoch muss man auch berücksichtigen, dass Urlaubszeit ist und zumindestens OB und SRR massiv mit den Folgen des Hochwassers beschäftigt sind.

Allerdings hat sich Gesundheitsdezernent Michael Ziemons bei mir gemeldet.
Trotz gegensätzlicher RKI-Empfehlung und wissenschaftlicher Studienlage hält Herr Ziemons weitgehend an seiner ursprünglich geäußerten Ansicht fest, dass Lolli-Antigen-Tests unter Berücksichtigung der logistischen Herausforderung von Lolli-PCR-Tests die bessere Lösung für die Kitas seien.
Wortwörtlich schreibt er:

"Ich glaube dennoch, dass wir im ehrlichen Bemühen, die beste umsetzbare Lösung zu finden, derzeit eine Lösung haben, mit der wir leben können.".

Den gesamten Schriftverkehr mit Herr Ziemons möchte ich Ihnen an dieser Stelle ersparen.

Zwischenzeitlich hatte sich auch der Vorstand einer Kita in Herzogenrath in die Diskussion eingebracht. Diese Kita hat im Mai auf eigene Kosten die Lolli-PCR-Tests eingeführt und ist hiervon. Konkret schreibt der Vorstand an Herrn Ziemons:

"Die Handhabung der Tests in der Praxis ist sehr einfach, die Kinder machen begeistert mit. Selbst für die Kleinsten (1-2 Jahre) in unseren altersgemischten Gruppen ist die eigenständige Durchführung kein Problem. Der Mehraufwand für die Erzieher hält sich somit in sehr überschaubaren Grenzen und kann im Rahmen üblicher „Rituale“ (Morgenkreis o.ä.) integriert werden. Von den Eltern bekommen wir, auf Basis der deutlich erhöhten (!) Zuverlässigkeit, Infektionen früh (!) erkennen zu können, daher sehr positive Rückmeldungen. "

Die Argumentation, dass die Einführung der Lolli-PCR-Tests in den Kitas logistisch nicht machbar sei, ist schlichtweg falsch. Unsere Elterninitiative hat sowohl ein Logistik-Konzept als auch die Organisation von Laborkapazitäten angeboten. Dass diese Konzepte auch umsetzbar sind, sieht man sehr einfach daran, dass andere Städte wie Köln, Mönchengladbach, Düren, Solingen etc. die Lolli-PCR-Tests problemlos und erfolgreich in den Kitas etabliert haben.

Zu guter Letzt weist Herr Ziemons aber darauf hin, dass der ansonsten in allen anderen Fragen der Corona-Pandemie gemeinsam agierende Krisenstab nicht für die Einführung der Lolli-PCR-Tests in Kitas verantwortlich sei, sondern hier jede Kommune selbst eine Entscheidung treffen kann uns muss.

In Würselen sind wir nun einen Schritt weiter gekommen. Der Jugendhilfe-Ausschuss wird das Thema in einer Sondersitzung am 24.08.2021 beraten und wir sind im Moment zuversichtlich, dass dort eine Entscheidung für die Lolli-PCR-Tests in Würselener Kitas getroffen wird.

Ein ganz wichtiger Punkt ist hier, auch die Kita-Leitungen "mitzunehmen". Von einigen Eltern und auch aus dem Jugendamt haben wir gehört, dass es hier einzelne Vorbehalte bzgl. der Einführung gibt. Nach unseren Informationen liegt dies hauptsächlich daran, dass den Kita-Leitungen nicht klar ist, wie einfach das Konzept funktioniert und wie problemlos es in den Kita-Alltag zu integrieren ist.

Wir haben daher eine "Fragen&Antworten"-Sammlung für das Würselener Konzept erstellt, mit der Bitte dieses 3-seitige-PDF an alle Kita-Leitungen weiterzugeben (email oder ausgedruckt).

Auch für die anderen Kommunen der Stadt/Städteregion Aachen könnte dieses Konzept als "Blaupause" dienen. Da die Verwaltungen aus eigener Erfahrung eher "etwas zurückhaltender" sind, dürfte es am erfolgsversprechendsten sein, die einzelnen Vertreter der politischen Fraktionen oder auch direkt den Bürgermeister anzusprechen.
Legen Sie gerne auch hier die Würselener "Fragen&Anworten"-Sammlung vor, in der die wesentlichen Vorteile genauestens beschrieben sind und auch viele Fragen zur tatsächlichen Abwicklung beantwortet werden.

Meine Kontaktdaten sind auf der Information komplett angegeben, so dass sich die politischen Vertreter bei Rückfragen auch gerne direkt mit mir in Verbindung setzen können.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das sinnvollste und dringend vom RKI empfohlene Schutzkonzept zum Wohl unserer Kinder, deren Eltern und Familien aber auch Erzieher*innen in den Kitas der Stadt/SR Aachen zu etablieren.


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten zur Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen

Om 04-07-2021 18:57 uur

Document tonen

Hallo zusammen,

es ist schon einige Wochen her, dass wir Sie mit Neuigkeiten zur Thematik "Lolli-PCR-Pool-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen" versorgt haben.

Letzter Stand war, dass sämtliche Kommunen der Stadt/SR Aachen die Einführung der Lolli-PCR-Pool-Tests in den Kitas abgelehnt haben.
Unsere Argumente wurden größtenteils nicht gehört, ignoriert bzw. anders betrachtet.

Inzwischen ist die Corona-Situation erfreulicherweise bedeutend entspannter als noch vor einigen Wochen und die Infektionszahlen sind massiv gesunken.
Die Schulferien und teilweise Kita-Ferien haben begonnen.

Eine ähnliche Situation gab es auch im letzten Sommer und es schien so, als ob die Pandemie vorbei wäre. Auf allen Ebenen wurde letztes Jahr verschlafen, sich für eine etwaige 2. Welle zu wappnen und entsprechende Gegen-Maßnahmen einzuleiten.

Wir haben daher im Hintergrund weiter an der Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests gearbeitet und warnen eindringlich davor, die gleichen Fehler wie letztes Jahr zu machen.

Bisher stießen unsere Mahnungen (besonders auch wegen der Delta-Variante) nur auf wenig Gehör, allerdings haben wir bzgl. unserer Forderungen nun umfangreichere Unterstützung aus der Politik erhalten. Auch wenn unsere Initiative politisch vollkommen neutral ist, haben wir hier in 1. Linie Unterstützung durch die SPD-Fraktionen erhalten.
Sowohl in Würselen als auch auf Städteregions-Ebene haben die SPD-Fraktionen unsere Forderung massiv unterstützt, und auch auf Landesebene hat die SPD nun eine sogenannte "Kleine Anfrage" an das Familienministerium gestellt.
Mit der Stadt Würselen laufen inzwischen wieder intensive Gespräche bzgl. der Einführung der Lolli-PCR-Tests in den Kitas nach den Sommerferien.

Am 01.07.2021 hat nun das RKI das Bulletin 26/2021 veröffentlicht (unter folgendem Link abrufbar: www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/26_21.pdf?__blob=publicationFile), in dem ausdrücklich die dringende Empfehlung zur Einführung von Lolli-PCR-Tests in Kitas ausgesprochen wird.
Das RKI greift in diesem Bulletin einen Großteil der Argumente auf, die unsere Elterninitiative schon seit Monaten in der Diskussion um die Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests vorgetragen hat
(nein - keiner der Mitglieder unserer Elterninitiative arbeitet beim RKI ;-).

Wir haben heute den gemeinsam agierenden Krisenstab der Stadt/SR Aachen, sowie den Gesundheitsdezernenten Herrn Ziemons wegen der RKI-Empfehlung in einem offenen Brief zur Stellungnahme aufgefordert.

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Hier der Wortlaut unseres offenen Briefes:

Sehr geehrte Frau Keupen,
sehr geehrte Frau Schwier,
sehr geehrter Herr Dr. Grüttemeier,
sehr geehrter Herr Terodde,

sehr geehrter Herr Ziemons,

vor einigen Wochen hatten wir mit unserer Elterninitiative zahlreiche Diskussionen bzgl. der Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen.
Wir haben in diesen Diskussionen zahlreiche Argumente vorgebracht, die von Ihnen leider größtenteils ignoriert bzw. anders betrachtet wurden.

Nun hat das RKI am 01.07.2021 das Bulletin 26/2021 veröffentlicht, das explizit auf die Thematik "Lolli PCR-Pool-Tests" in Kitas eingeht und eine eindringliche Empfehlung zur Einführung abgibt.
Das RKI greift in diesem Bulletin einen Großteil der Argumente auf, die unsere Elterninitiative schon seit Monaten in der Diskussion um die Einführung von Lolli-PCR-Pool-Tests vorgetragen hat
(nein - keiner der Mitglieder unserer Elterninitiative arbeitet beim RKI ;-).

Von der Oberbürgermeisterin Frau Keupen (und der Dezernentin Frau Schwier), sowie vom Städteregionsrat Herrn Dr. Grüttemeier (und dem Dezernenten Herrn Terodde) wüssten wir gerne, ob der gemeinsam agierende Krisenstab der Stadt/Städteregion Aachen weiterhin an der Einstellung festhält, keine Lolli-PCR-Pool-Tests in den Kitas einführen zu wollen, obwohl die Einführung vom RKI explizit im Bulletin 26/2021 gefordert wird.

Sie, lieber Herr Ziemons, äußerten im Online-Video im Montags-Update der AZ/AN am 17.05.2021 in unseren Augen extrem faktenverzerrende Aussagen zu dieser Thematik.
Dies teilten wir Ihnen auch am 17.05.2021 mit, erhielten jedoch keine Antwort.

Gerne wüssten wir von Ihnen, Herr Ziemons, ob Sie nach wie vor an der von Ihnen geäußerten Ansicht festhalten, dass Lolli-PCR-Pool-Tests keine Vorteile gegenüber Antigen-Tests beim Einsatz in den Kitas bieten, und zwar unter Berücksichtigung des vom RKI veröffentlichten Bulletin 26/2021, das die Auffassung unserer Elterninitiative in allen Punkten bestätigt.

Gerne erwarten wir Ihre baldige Rückantwort!
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Sobald uns eine Rückantwort vorliegt, oder sich andere Entwicklungen abzeichnen, werde ich hier weiter informieren.

Allen, die nun in Urlaub fahren, wünsche ich schöne Ferien, kommen Sie gesund und ohne Delta-Variante im Gepäck wieder zurück :-)

Für die Elterninitiative:
Christian Bontenackels


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petition beendet - wie es jetzt weiter geht

Om 24-05-2021 18:04 uur

INFOS ZU WÜRSELEN
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Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass die Städteregion Aachen die Verantwortung für die etwaige Einführung von Lolli-PCR-Tests nun auf die einzelnen Kommunen abschiebt, habe ich am vergangenen Donnerstag eine Online-Konferenz mit dem Bürgermeister der Stadt Würselen Roger Nießen und dem Jugendamtsleiter Hans Brings gehabt.
Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die beiden eine große Gesprächsbereitschaft gezeigt haben und sich auch mit den Sachargumenten ausführlich beschäftigt haben (z.B., dass Lolli-PCR-Tests bedeutend sicherer als Antigen-Tests sind, früher Infektionen anzeigen und bedeutend weniger falsch positive bzw. falsch negative Testergebnisse produzieren). Hierfür bin ich sehr dankbar, dass es zu einer guten Diskussion gekommen ist.

Ein Hauptargument, was seitens des Jugendamtleiters gegen die Einführung der Lolli-PCR-Tests in Würselen spricht, ist, dass bisher fast alle Leitungen der Kitas in Würselen signalisiert haben sollen, dass sie kein Testverfahren innerhalb der Kita durchführen möchten. Explizit ist hier die Kita in Linden-Neusen auszunehmen.
Nach meiner Einschätzung dürfte das hauptsächlich auch daran liegen, dass die Unterschiede der einzelnen Testverfahren den einzelnen KITA-Leitungen nicht klar sind.

Konkret würde die Einführung der Lolli-PCR-Tests einen Aufwand von ca. 5 Minuten zwei Mal die Woche bedeuten, nämlich dass im Morgenkreis von den Kindern der Gruppe die Wattestäbchen gelutscht werden und in ein Sammelgefäß gepackt werden.
Die Sammelgefäße werden bereits voretikettiert (mit KITA- und Gruppennamen) und digital erfasst an die einzelnen Kitas geliefert, so dass hier kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Die Abholung der Sammelgefäße erfolgt durch einen Kurierdienst.
Zum Empfang der Testergebnisse muss nicht zwangsweise die Kita-Leitung bereitstehen - jede Kita kann auch einen eigenen "Corona-Beauftragten" benennen (z.B. aus dem Elternbeirat).

Hier möchte ich explizit die WÜRSELENER ELTERN bitten, bei ihren Kita-Leitungen noch einmal nachzufragen, ob diese Art der Testung tatsächlich abgelehnt würde.
Bitte informieren Sie mich gerne per email an info@kincho.de, über die Rückmeldungen der Kita-Leitungen - das würde sehr weiterhelfen.

Insgesamt steht speziell für die Kommune WÜRSELEN nun ein KONKRETES Konzept.
Wir haben Laborkapazitäten für alle Kita-Gruppen in einem Würselener Labor gesichert (was zu einer schnellen Auswertung und früheren Rückmeldung der Testergebnisse beiträgt) und auch die Finanzierung für die Stadt Würselen ist komplett kostenneutral.
Es kämen keine weiteren finanziellen Verpflichtungen auf die Stadt zu, da der Zuschuss vom LandNRW komplett kostendeckend ist. Die Testung in den Kitas könnte am 14.06.2021 starten - bis dahin wären alle Testmaterialien in den Kitas angeliefert und alle Infos bereitgestellt.

Hier fehlt also prinzipiell nur noch ein "Go" seitens des Jugendamts/des Bürgermeisters, um das Konzept hier kurzfristig einzuführen.

INFOS ZU ALSDORF/ESCHWEILER/HERZOGENRATH/STOLBERG
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Hier werden wir selbstverständlich die Petition auch einreichen und auf Rückmeldungen der Bürgermeister/Jugendämter warten.
Gerne geben wir auch hier Hilfestellungen zur Organisation und können bei der Beschaffung von Laborkapazitäten behilflich sein.

Bitte sprechen Sie als Eltern gerne auch direkt ihr zuständiges Jugendamt an.

Wir wünschen einen guten Start in die Woche und bitte bleiben Sie im Gespräch mit den Kita-Leitungen und Jugendämtern. Bitte jegliche Rückmeldungen gerne an die email-Adresse info@kincho.de senden.

Für die Elterninitiative


Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petition beendet - wie es jetzt weiter geht

Om 24-05-2021 17:44 uur

Hallo zusammen,

unsere Petition zur Einführung von Lolli-PCR-Tests in Kitas der Stadt/Städteregion Aachen ist gestern Nacht abgelaufen. Insgesamt haben 716 Leute unsere Petition unterschrieben, was zeigt, dass ein sehr großes Interesse an der Einführung eines sinnvollen Testverfahrens in den Kitas der Stadt/Städteregion Aachen besteht.

Nach über 6-wöchigen Diskussionen mit den Spitzen der Verwaltung der Stadt/Städteregion Aachen haben am vergangenen Dienstag die Dezernentin und Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen und der Dezernent und der Städteregionsrat der Städteregion Aachen sich für nicht mehr insgesamt zuständig für diese Frage erklärt.

Entsprechend sind wir nun gezwungen, die Petition den Jugendämtern und Bürgermeistern der einzelnen Kommunen einzeln einzureichen, und zu hoffen, dass jede Kommune nun einzeln reagiert.

INFOS ZUR STADT AACHEN + BAESWEILER und EIFELKOMMUNEN
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Seitens der Stadt Aachen haben die Dezernentin Frau Schwier und die Oberbürgermeisterin Frau Keupen, sowie Dezernent Herr Terodde und Städteregionsrat Grüttemeier bereits am vergangenen Dienstag und Mittwoch erklärt, dass sie die Lolli-PCR-Tests lieber nicht in den Kitas der Stadt Aachen, Baesweiler und Eifelkommunen einführen wollen, weil Ihnen der logistische Aufwand zu hoch ist.

Ein weiteres Argument gegen die Einführung war, dass nicht gewünscht ist, Kitas und Tagespflegeeltern mit unterschiedlichen Konzepten zu behandeln (so, wie das beispielsweise mit großem Erfolg in Düren und Köln gemacht wird), sondern dass unbedingt gewünscht ist, beide Gruppen gleich zu behandeln.

Seitens des Familienministeriums NRW ist explizit vorgesehen, dass man für beide Stellen unterschiedliche Konzepte verwenden kann, da der Lolli-PCR-Test wegen Logistik und Kosten tatsächlich bei allen Tagespflegeeltern nur mit größtem Aufwand umgesetzt werden könnte (auch wenn das z.B. in Mönchengladbach so gemacht wird).
Eine Begründung, weshalb man nicht dem positiven Beispiel von Köln oder Düren folgt, wurde uns bisher nicht gegeben.

Bezüglich der Logistik gab es ein Angebot von zwei GmbHs, die komplette Umsetzung zu übernehmen. Die Verwaltung behauptet, dass dies aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich sei. Nach unserer juristischen Prüfung gäbe es sehr wohl die Möglichkeit, aus Dringlichkeitsgründen von einer ggf. europaweiten Ausschreibung abzusehen.

Bezüglich Kosten wird seitens der Verwaltung behauptet, dass der Zuschuss des LandesNRW für Logistik & Tests nicht kostendeckend sei.
Dies ist allerdings nur korrekt, wenn man zwangsweise daran festhält, die Lolli-PCR-Tests in Kitas UND bei Tagespflegeeltern einzuführen. Wenn man - wie von uns gefordert - die Lolli-PCR-Tests nur in den Kitas einführen würde, wäre nach unserem Konzept das ganze komplett kostenneutral durchführbar (siehe auch weitere Infos bei WÜRSELEN).

Die Stellungnahme der Stadt/Städteregion endet wie folgt:
"Daher setzen beide Verwaltungen weiter auf die vom Land NRW bereitgestellten
Schnelltests, die hoffentlich bald seitens des Landes durch Lolli-Schnelltests ersetzt
werden." (hierbei handelt es sich um ANTIGEN-Tests zur Anwendung zu Hause)

Wenn ihr/Sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden seid/sind, dann dürfte es am sinnvollsten sein, den Unmut direkt bei den Verantwortlichen zu äußern.

Hier die Kontaktmöglichkeiten:

Dezernentin der Stadt Aachen Susanne Schwier:
email: Susanne.Schwier@mail.aachen.de
Tel. 0241 432-7408

Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen Sibylle Keupen
email: Sibylle.Keupen@mail.Aachen.de
Tel. 0241 432-7201

Dezernent der Städteregion Aachen Markus Terodde
email: markus.terodde@staedteregion-aachen.de
Tel. 0241 5198-2130

Städteregionsrat Tim Grüttemeier:
email: tim.gruettemeier@staedteregion-aachen.de
Tel. 0241 5198-2441

Die Infos, speziell zu WÜRSELEN aber auch ALSDORF, ESCHWEILER, HERZOGENRATH und STOLBERG folgen in einer separaten email.


Petition in Zeichnung - Änderung der Adressaten unserer Petition

Om 19-05-2021 12:42 uur

Hallo zusammen,

leider muss ich mich ein weiteres Mal an alle Unterstützer unserer Petition wenden, da es wichtige Neuigkeiten bzgl. der Adressaten unserer Petition gibt:

Nachdem wir seit Anfang April mit den Verwaltungen der Stadt und Städteregion Aachen, insbesondere mit den Dezernenten Herrn Markus Terodde (SR Aachen) und Frau Susanne Schwier (Stadt Aachen), in Kontakt getreten sind, wurde in sämtlichen Beratungen und Konferenzen von Dezernenten-Seite immer wieder betont, dass es nur eine gemeinsame Lösung für die Einführung der Lolli-PCR-Tests in ALLEN Kommunen der Städteregion Aachen und Stadt Aachen geben würde.
Gestern teilte uns die Verwaltung dann überraschend mit, dass sie sich nicht mehr für insgesamt zuständig betrachtet, sondern Frau Schwier lediglich für den Bereich der Stadt Aachen und Herr Terodde lediglich für den Jugendamtsbereich Baesweiler + Eifelkommunen. Ansonsten seien die einzelnen Jugendämter der anderen Kommunen selbst für die Einführung entsprechender Tests zuständig.

Unsere Frage, wie es dazu kommen konnte, dass die beiden Dezernenten Ihre Kompetenzen derart falsch eingeschätzt haben und nun die Verantwortung auf die einzelnen Jugendämter der Kommunen abschieben, wurde bisher nicht beantwortet.

Wir haben daraufhin mit dem Familienministerium NRW Rücksprache gehalten, wo man sich zwar verwundert darüber zeigte, dass die Städteregion Aachen nicht als "Zweckverbund" die Einführung gemeinsam in den einzelnen Kommunen betreibt, uns aber auf der anderen Seite bestätigte, dass tatsächlich auch jede Kommune einzeln einen Vertrag mit dem Ministerium zur Erstattung der Lolli-PCR-Testkosten abschließen kann.

Unsere Petition richtet sich daher ab sofort nicht mehr an die Verwaltung der Stadt/Städteregion, sondern lokal aufgefächert an die Jugendämter der einzelnen Kommunen innerhalb der Städteregion Aachen.

An dieser Stelle kann ich schon berichten, dass die beiden Dezernenten derzeit wenig Bereitschaft erkennen lassen, sich um die Einführung von Lolli-PCR-Tests in den Kitas zu kümmern (jetzt nur noch bezogen auf die Stadt Aachen und Baesweiler + Eifelkommunen). Die vorgebrachten Argumente sind unserer Meinung nach sachlich falsch und zeigen wenig Verständnis für die tatsächlichen Belange unserer Kita-Kinder, deren Eltern und Kita-Erzieher*innen.

Wer eine genaue Information über die Ansicht der Verwaltung und unsere detaillierte Reaktion darauf haben möchte, kann mich gerne direkt unter info@kincho.de anschreiben.

Wie geht es jetzt weiter?
wir werden nach wie vor mit Hochdruck daran arbeiten, dass nun halt die einzelnen
Kommunen die Lolli-PCR-Tests in ihren Kitas einführen und Hilfestellung bei der Organisation anbieten.

Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn die Eltern und Unterstützer von ihrer Seite aus auch die Verantwortlichen in der Politik ansprechen und beauftragen, dieses Anliegen zu unterstützen und gerne auch ihre Wünsche an die entsprechenden Jugendämter herantragen. Glücklicherweise lehnen nach derzeitigem Stand nicht alle Jugendämter der Städteregion eine Einführung der Lolli-PCR-Tests ab, so dass eine eigene Initiative von seiten der Eltern und Unterstützer durchaus erfolgreich sein könnte.
Gerne unterstützen wir hier weiterhin die jeweiligen Jugendämter auf Anfrage.

Unsere Petition läuft jetzt noch bis zum kommenden Sonntag. Bisher haben über 700 Leute unsere Forderung unterschrieben.

Bestimmt wäre es hilfreich, wenn es noch ein paar mehr würden, um auch die Politik von der Notwendigkeit des schnellen Handelns leichter überzeugen zu können.

Versprechen kann ich an dieser Stelle:
WIR BLEIBEN DRAN!

Für die Elterninitiative


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