wir veröffentlichen gerade eine Umfrage zur geplanten Schließung der Haßberg-Klinik Ebern.
Wir wollen damit den Druck auf die Kommunalpolitik erhöhen.
BITTE MACHT MIT!
Der Wortlaut unserer Pressemitteilung:
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Pressemitteilung
Umfrage zum Aus der Haßberg Klinik Ebern
Himmelkron, 13.11.2025
Der Kreistag des Landkreises Haßberge und der Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags haben die Schließung der Haßberg-Klinik Ebern zum 31.12.2025 bestätigt. Viele Bürger haben sich gegen die geplante Schließung über eine Petition und Veranstaltungen vergeblich gewehrt.
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern hat zur aktuellemn Situation eine Umfrage gestartet. Sie möchte erfahren, wie die Bürger in der Region Ebern zur geplanten Schließung stehen. Um zahlreiche Teilnahme an der Umfrage wird gebeten.
Wir warten jetzt auf den schriftlichen Bescheid, den wir in etwa 3 bis 4 Wochen erwarten. Nach einer Bewertung des Bescheids werden wir darüber informieren.
Herzliche Grüße und Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung
Klaus Emmerich
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
Unsere Pressemitteilung zur Entscheidung des Gesundheitsausschusses im Wortlaut
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Pressemitteilung
Enttäuschendes Aus der Haßberg Klinik Ebern
Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags korrigiert Entscheidung des Kreistags Haßberge nicht
Himmelkron, 11.11.2025
Wie die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, hat der bayerische Gesundheitsausschuss die Entscheidung des Kreistags Haßberge bestätigt, die Klinik in Ebern zum 31.12.2025 zu schließen. Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss dem Argument zu, man dürfe dem Krankenhausträger in seiner Entscheidung nicht herein reden.
Damit wurde die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ sowohl im Kreistag des Landkreises Haßberge als auch im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt.
Wir erklären hierzu:
• Dies ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung und insbesondere der ca. 2.400 Petitionsunterzeichnerinnen und -unterzeichner.
• Die Entscheidung weniger Kommunal- und Landespolitiker führt dazu, dass 7.995 EinwohnerInnen von einer wohnortnahen stationären Versorgung binnen 30 Fahrzeitminuten komplett ausgeschlossen werden.
• Die Region Ebern wird zur Gesundheitsregion dritter Klasse.
• Die Verantwortung hierfür tragen der Landkreis Haßberge und der Bayerische Landtag.
Die Verlierer sind die Menschen der Region, mit denen nie ein gleichberechtigter Dialog zur geplanten Schließung des Krankenhauses geführt wurde.
wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, hat der bayerische Gesundheitsausschuss die Entscheidung des Kreistags Haßberge bestätigt, die Klinik in Ebern zum 31.12.2025 zu schließen. Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss dem Argument zu, man dürfe dem Krankenhausträger in seiner Entscheidung nicht herein reden.
Damit wurde die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ sowohl im Kreistag des Landkreises Haßberge als auch im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt.
Wir sind enttäuscht und werden dazu in Kürze eine Pressemitteilung veröffentlichen.
Nun liegt es an uns, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen:
A) Für weitere Stimmen werben: Wir haben derzeit knapp 2.400 Stimmen, 2.500 und mehr wären sinnvoll.
B) Teilnahme eines Unterzeichners bzw. einer Unterzeichnerin:
Sollte jemand Interesse an der öffentlichen Beratung haben, bitten wir um Kontakt auf mit Klaus Emmerich, klaus_emmerich@gmx.de, Tel. 0177 1915415.
Wir würden die Interessentin bzw. den Interessenten dann an meiner Stelle dem Petitionsbüro des Bayerischen Landtags zur Teilnahme an der Sitzung anmelden. Für Kurzentschlossene: Direkte Anmeldung bis Montagmittag 12 Uhr per E-Mail: petitionen@bayern.landtag.de oder telefonisch unter +49 (89) 41262629). In diesem Fall bitten wir um kurze Berichterstattung.
Eure Petitionsleitung
Klaus Emmerich
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
Beratung am 11.11.2025 im Gesundheitsausschuss der Bayerischen Landtags
Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer
wie bereits berichtet, haben wir unsere Petition "Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie" dem Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags übergeben:
Wir erhielten nun eine Einladung zur öffentlichen Beratung unserer Petition am kommenden Dienstag. Ich bin persönlich verhindert. Die Ergebnisse der Beratung werden mir in etwa 3 bis 4 Wochen zur Verfügung gestellt.
Ich frage nach, ob bei irgendjemandem (insbesondere aus der Region Ebern) ein zeitnahes Interesse an der Beratung und dessen Ergebnis besteht. Wird die Bayerische Staatsregierung - wie von uns gefordert - vermittelnd eingreifen, oder ist das Schicksal des Haßberg Klinik Ebern zum 31.12.2025 mit dessen Schließung abschließend besiegelt?
Sollte jemand Interesse an der öffentlichen Beratung haben, bitten wir um Kontakt auf mit Klaus Emmerich, klaus_emmerich@gmx.de, Tel. 0177 1915415.
Ich würde die Interessentin bzw. den Interessenten dann an meiner Stelle dem Petitionsbüro des Bayerischen Landtags zur Teilnahme an der Sitzung anmelden.
Auszug des Schreibens:
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Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern
Petition vom 04.08.2025
Sehr geehrter Herr Emmerich,
hiermit teilen wir mit, dass Ihre Petition am Dienstag, 11.11.2025 zur Behandlung im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention vorgesehen ist. Die Sitzung findet im Maximilianeum, Saal 2, statt und beginnt um 13:30 Uhr. ... Falls Sie zur Sitzung kommen möchten, geben Sie uns bitte möglichst bis 12 Uhr am Vortag der Sitzung Bescheid (per E-Mail: petitionen@bayern.landtag.de oder telefonisch unter +49 (89) 41262629).
Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert eine bundesweite Vorbereitung der Krankenhäuser auf Krisen- und Kriegstauglichkeit. Dabei wird das neue Krankenhausanpassungsgesetz (KHAG) weitere Kliniken und Klinikbetten abbauen - ein empörender Widerspruch. Bis zu 600 bundesdeutsche Krankenhäuser könnten schließen.
- Ausreichende Finanzierung aller deutschen Krankenhäuser,
- Aussetzen jeglichen Kliniksterbens,
- Sicherung wohnortnaher Krankenhäuser als Bestandteil einer unverzichtbaren Daseinsvorsorge?
Ist dies realistisch?
Mit unserem Konzept und unserer Petition “Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb” haben wir gezeigt:
- Ja, unser Konzept realistisch.
- Die “Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb” ist eine echte Alternative zu Lauterbachs und Warkens Krankenhausreform.
- Das Konzept liegt dieser Nachricht als PDF bei.
Denn nach der geplanten Anpassung der Krankenhausreform, Bundesgesundheitsministerin Nina Warkens Krankenhausanpassungsgesetz (KHAG) könnten bis zu 600 deutsche Krankenhäuser schließen - dies haben wir in einer Auswirkungsanalyse ermittelt und allen Bundesländern zwecks Ablehnung des KHAG im Bundesrat zugestellt:
Dann unterzeichnet bitte unbedingt die Petition “Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb”.
Denn:
- Die Petition “Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb” liegt dem Gesundheitsauschuss des Bundestags zur Entscheidung vor.
- Aber sie hat aktuell nur 474 Unterzeichner.
- Und: Die Unterschriftensammlung für Ihre Petition “Bedarfsgerechte kommunale Kliniklandschaft statt Wettbewerb” endet in 34 Tagen.
Wir brauchen also:
- Eine überzeugende Werbung für diese Petition in Social Media und unter Freunden.
- Und Eure persönliche online-Unterschrift unter:
kommunalpolitisch scheinen die Würfel gefallen - Kreistag und Landrat Schneider bestätigen in ihrer Kreistagssitzung vor wenigen Gästen die Schließung der Haßberg-Klinik Ebern. Die Schließung der Palliativstation mit Umzug an die Haßberg-Klinik Haßfurt wurde bereits in dieser Woche vollzogen.
Wir haben in beigefügter Pressemitteilung noch einmal heftig protestiert und setzen unsere letzte Karte auf den bayerischen Gesundheitsausschuss bzw. die bayerische Gesundheitsministerin Frau Judith Gerlach:
Die bayerische Gesundheitsministerin wird aufgefordert:
• Lassen Sie die Bürger der Region Ebern nicht allein.
• Retten Sie den Klinikstandort Ebern in Gesprächen mit Landrat Schneider, dem Kreistag und der Klinikleitung.
Wir verweisen auch darauf, dass das bayerische Gesundheitsministerium im Jahr 2021 die Schließung der stationären Chirurgie ausdrücklich gebilligt hat. Sie ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass sich die Haßberg-Klinik Ebern nun strukturell schwer mit der Erfüllung der Qualitätsanforderung für zu beantragende Leistungsgruppen tun würde.
Petition jetzt beim Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags eingereicht
Liebe Unterstützerinnen
liebe Unterstützer,
des Kampf um den Erhalt der Haßberg Klinik Ebern geht in eine entscheidende Phase.
Wie befürchtet, schaffen Landrat und Landkreis bereits Fakten: Die Palliativstation schließt nicht gemeinsam mit der Haßberg Klinik Ebern zum 31.12.2025, sie zieht bereits kommende Woche nach Haßfurt um:
In dieser Woche haben wir berücksichtigt, dass unsere Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ sich auch an die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Prävention und Pflege, Frau Judith Gerlach, richtet:
„Wir fordern die bayerische Gesundheitsministerin Frau Judith Gerlach auf, die geplante Schließung des Klinikstandorts Ebern in Gesprächen mit dem Landkreis Haßberge abzuwenden.“
Wir haben deshalb am 22. Oktober 2025 die nahezu wortgleiche Petition jetzt auch über den bayerischen Petitionsausschuss an den Bayerischen Landtag, Ausschuss für Gesundheit, Prävention und Pflege zur parallelen Beratung eingereicht. Der Eingang wurde uns bereits bestätigt.
Wir gehen deshalb davon aus, dass in der Kreistagssitzung des Landkreis Haßberge am 27.10.2025 in Ebern noch nicht das letzte Wort zur Zukunft der Haßberg Klinik gesprochen wird.
Wir bitten ganz intensiv darum, unsere Forderung an der Landkreis aber auch an den Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags durch weitere Unterschriften zu untermauern:
- Teilt die Petition.
- Sammelt auf Papier und reicht die Unterschriften anschließend online ein.
- Diskutiert und werbt für die Petition.
Herzliche Grüße
Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich