Region: Haßberge

Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie

Petition is addressed to
Aufsichtsrat der Haßberg-Klinik und Kreistag des Landkreis Haßberge, Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags

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Petition is addressed to: Aufsichtsrat der Haßberg-Klinik und Kreistag des Landkreis Haßberge, Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags

Unsere Forderung

Landrat, Aufsichtsrat der Haßberg-Klinik und Kreistag des Landkreis Haßberge werden aufgefordert:

  • Schließen Sie nicht die Haßberg-Klinik Ebern.
  • Machen Sie die Region Ebern nicht zu einer Gesundheitsregion 3. Klasse.
  • Entwickeln Sie die Haßberg-Klinik Ebern wieder zu einem standortsicheren Allgemeinkrankenhaus mit Innerer Medizin, Chirurgie und stationärer Basisnotfallversorgung nach den Vorgaben der Krankenhausreform (KHVVG).

Zur langfristigen wohnortnahen Sicherung des akutstationären Betriebs sind die Anästhesie, die Chirurgische Station und die Zentrale Patientenaufnahme wieder in Betrieb zu nehmen, um den Klinikstandort Ebern nach den Vorgaben der Krankenhausreform (KHVVG) langfristig zu sichern.

Wir fordern die bayerische Gesundheitsministerin Frau Judith Gerlach auf, die geplante Schließung des Klinikstandorts Ebern in Gesprächen mit dem Landkreis Haßberge abzuwenden.

Reason

Begründung

Die Haßberg-Klinik Ebern deckte bis einschließlich 2021 als Allgemeinkrankenhaus exakt diejenigen Fachbereiche ab, die als Mindestvoraussetzungen für die Erstbehandlung lebensbedrohender Erkrankungen und Verletzung benötigt werden: Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie einschließlich Labor, Röntgenabteilung und Zentrale Patientenaufnahme. 1

Mit der im Jahr 2022 vollzogenen Schließung der OP-Abteilung, der Anästhesie, der Chirurgischen Station und der stationären Zentrale Patientenaufnahme erreichen aktuell knapp 8.000 EinwohnerInnen keine stationäre klinische Notfallbehandlung mehr binnen 30 Fahrzeitminuten. 2 Dies kann bei traumatischen Verletzungen lebensentscheidend sein. Auch wurden mit der Teilschließung drohende Szenarien ignoriert, auf die insbesondere die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern wiederholt hingewiesen hat:

  • Der drohende Wegfall hochpreisiger stationärer Erlöse mit der Folge steigender Unwirtschaftlichkeit.
  • Die Gefahr deutlich verringerter stationärer PatientInnen insgesamt
  • Drohende Strukturanforderungen der Krankenhausreform (KHVVG), die einen Klinikbetrieb mit stationärer Chirurgie zwingend voraussetzen. 3

Alle prognostizierten Gefahren sind eingetreten. 4

Mit der zusätzlich Schließung der stationären Inneren Medizin, Palliativmedizin und IMC-Station stehen 8.000 EinwohnerInnen zukünftig auch keine wohnortnahen lebensrettenden internistischen Behandlungen mehr zur Verfügung: Blutvergiftung, lebensbedrohende Lungenentzündung u.a.

Eine Blitzumfrage am 31. Juli bestätigt: 97% der Bürger stimmen für den Fortbestand der Haßberg-Klinik Ebern, gut 82% plädieren für die Wiedereröffnung der stationären Chirurgie. 5

Der Weiterbetrieb der Haßberg-Klinik Ebern mit den stationären Fachabteilungen Innere Medizin, Anästhesie, Chirurgie, Zentrale Patientenaufnahme, Labor und Röntgen zur wohnortnahen klinischen Behandlung der Region binnen 30 Fahrzeitminuten ist alternativlos.

Die Petition wird zusätzlich dem Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags zugestellt. Damit berücksichtigen wir ausdrücklich die Verantwortung des Freistaats Bayern für die flächendeckende klinische Versorgung im Rahmen der Bayerische Krankenhausplanung.

1 Gemeinsamer Bundesausschuss, Regelungen zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern, https://www.g-ba.de/richtlinien/103/
2 Aktionsgruppe Schluss mit Klinikksterben in Bayern, Krankenhaus Ebern, https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/geplante-klinikschlie%C3%9Fungen/krankenhaus-ebern/, MedConWeb,Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern kritisiert die geplante Schließung des Krankenhauses Ebern scharf, https://www.medconweb.de/blog/wp-content/uploads/2024/12/2024_12_20_Pressemitteilung_Aktionsgruppe-Schluss-mit-Kliniksterben-in-Bayern-kritisiert-die-geplante-Schliessung-des-Krankenhauses-Ebern-scharf.pdf
3 Aktionsgruppe Schluss mit Klinikksterben in Bayern, Dringender Aufruf zur Belegung des Krankenhauses Ebern,https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/app/download/14747888932/2023_08_07_Pressemitteilung+Aktionsgruppe+Schluss+mit+Kliniksterben+in+Bayern+ruft+zur+Unterst%C3%Bctzung+des+Krankenhauses+Ebern+auf.pdf?t=1754035233, Forum MF EBM Ebern, Offener Brief an Landrat Wilhelm Schneider, Landkreis Haßberge: Drei Fragen zur Zukunft des Krankenhauses Ebern,https://meinungebern.wordpress.com/2023/03/02/offener-brief-an-landrat-wilhelm-schneider-landkreis-hassberge-zukunft-des-krankenhauses-ebern/
4 Ebern-Magazin, Ebern bangt um sein Krankenhaus, https://ebern-magazin.blogspot.com/2025/07/ebern-bangt-um-sein-krankenhaus-landrat-wilhelm-schneider-informiert-am-31-juli-2025-in-der-frauengrundhalle.html
5 Google-Umfrage, Ungewisse Zukunft des Krankenhauses, https://docs.google.com/forms/d/1L4ZZp9KD2mc0HE60rab-VmOn198lVZtHOAAvJTfCD-4/edit?pli=1#responses

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Petition details

Petition started: 08/04/2025
Collection ends: 02/03/2026
Region: Haßberge
Topic: Health

News

  • https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/bertelsmann-stiftung/

    - - -

    Pressemitteilung
    Bertelsmann Stiftung gefährdet flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland und Bayern
    Stoppt den Einfluss der Gesundheitsökonomen
    Himmelkron, 13.02.2026

    Auszug

    Mit diesem Konzeptvergleich stellt die Bertelsmann Stiftung einseitig regionale Gesundheitskonzepte vor, deren Ziel die Ambulantisierung und Zentralisierung klinischer Leistungen einbezieht. Die Studie verliert kein Wort darüber, dass es gänzlich andere regionale Gesundheitskonzepte gibt, die auf ein Mindestmaß an lebensrettenden klinischen Angeboten binnen 30 Fahrzeitminuten setzen. Jedem sollte bewusst ein: Die Bertelsmann Stiftung steht seit 2019 für eine vermeintlich ‚bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken‘ . ...

    - - -

    Die komplette Pressemitteilung liegt per PDF bei.

    Eure Petitionsleitung
    Klaus Emmerich
    Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
  • Zwei neue Videos

    Liebe Unterstützerinnen,
    liebe Unterstützer,

    "1.200 statt 1.843 Krankenhäuser mit Lauterbachs und Warkens Krankenhausreform?" Unter dieser Fragestellung haben wir ein erstes Video 2026 veröffentlicht. Ihr findet es unter:

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/video/

    Unmittelbar dahinter veröffentlichen wir das zweite Video 2026 unter dem Titel: "Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen ersetzen keine Krankenhäuser".

    Schaut Euch die Videos an.
    Teilt sie auf Social Media.
    Setzt sie ein, wenn es in Eurer Region um die Schließung eines Krankenhauses mit oder ohne Umwandlung in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung geht.

    Wir sagen:

    Hände weg von unseren bedarfsnotwendigen Krankenhäusern!

    Eure Petitonsleitung
    Klaus Emmerich
    Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
  • Deutsche Krankenhausgesellschaft offeriert institutionalisiertes Kliniksterben

    Liebe Unterstützerinnen,
    Liebe Unterstützer,

    Jahre lang hat sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft als höchstes Vertretungsorgan aller Krankenhäuser gegen den geplanten Kahlschlag der Krankenhausreform von Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken gewehrt. Die Haßberg-Klinik Ebern konnten sie und konnten wir nicht verhindern.

    Was wir aber jetzt lesen, macht uns fassungslos!

    https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/2026-ist-ein-schicksalsjahr-fuer-das-gesundheitswesen-dkg-fordert-kurswechsel-in-der-gesundheitspolitik/

    Zitat der Deutschen Krankenhausgesellschaft:

    "Die Kliniken seien bereit, Versorgungsstrukturen neu zu ordnen und in den kommenden zehn Jahren auf mehrere Hundert Standorte zu verzichten bzw. diese zu sektorübergreifenden Versorgungszentren (SÜV) umzuwandeln. Die Reform könne jedoch nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen."

    Wir haben in aller Schärfe protestiert:

    ---

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/deutsche-krankenhausgesellschaft/Pressemitteilung

    Institutionalisiertes Kliniksterben gefährdet wohnortnahe klinische Versorgung und Bewältigung schwerer Katastrophenfälle

    Himmelkron, 15.01.2026

    ---

    Das Schreiben liegt als PDF bei.

    AUFTAKT 2026

    Zum Jahresbeginn 2026 präsentieren wir unsere zentralen Forderungen an die bayerische Krankenhauspolitik und Krankenhausplanung.

    Zusammenfassung:

    1. Erreichbarkeit binnen 30 Fahrzeitminuten
    2. Investitionsfördermitteln im Umfang von jährlich 1 Mrd. Euro
    3. Prospektiver Krankenhausplanung
    4. Auch zukünftiger Zulassung bayerischer Bürgerentscheide gegen Klinikschließungen
    5. Ablehnung des Krankenhausreformanpassungsgesetzes im Bundesrat
    6. Verlässliche Absichtserklärungen bayerischer Parteien zur Krankenhauspolitik

    Die Forderungen in ausführlicher Form sind zu finden unter:

    https://schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/

    Herzliche Grüße
    Klaus Emmerich
    Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern

Die Krankenhäuser vor Ort in den ländlichen Gebieten müssen für die medizinische Grundversorgung erhalten und unterstützt werden !!

Der Landrat handelt richtig im Sinne seiner Bevölkerung und zum Verhindern von Defiziten, die ja durch die Kommunen über die jährlich steigenden Abgaben getragen werden müssen. Schließt diese Kleinen Krankenhäuser alle, und der Landkreis wird wieder Handlungsfähiger.

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