Region: Rostock

Erhalt der Tram-Linie bis Rostock Neuer Friedhof

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

3.908 Unterschriften

100 %
2.833 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

3.908 Unterschriften

100 %
2.833 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock
  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

23.09.2026, 14:40

Anpassung Sammlungsende, um auch Menschen zu erreichen, die nach dem Abriss der Brücke unterzeichnen möchten.


Neues Zeichnungsende: 24.02.2027
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3.743 (2.729 in Rostock)


07.09.2026, 12:03

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

ein erster Etappensieg! Das Schaffen irreversibler Maßnahmen an der Brücke in der Rennbahnallee und das mögliche Ende der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof sind erst einmal gestoppt!

Am 03.07.2026 beantragte das Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock den Verzicht auf Planfeststellung und Plangenehmigung. Zur Öffentlichkeitsbeteiligung heißt es im Antrag:

„Die Öffentlichkeitsbeteiligung innerhalb der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erfolgte anstelle der öffentlichen Auslegung mittels Diskussion des Vorhabens in Ortsbeiräten, Ausschüssen und der Bürgerschaft. Es gibt mehrere Bürgerschaftsbeschlüsse der Bürgerschaft Rostock zur Maßnahme. Eine weitergehende Öffentlichkeitsbeteiligung ist in der Stadt Rostock nicht üblich und aufgrund der Größenordnung des Vorhabens auch nicht notwendig.“

Vier Tage später, am 07.07.2026 entschied das Straßenbauamt Stralsund, dass Planfeststellung und Plangenehmigung entfallen. Die Entscheidung wurde am 07.08.2026 auf der Internetseite rathaus.rostock.de veröffentlicht.

Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, es handele sich um einen

„Ersatzneubau an gleicher Stelle ohne wesentliche Veränderung der Verkehrsanlage“.

Gerade daran bestehen nach Auswertung der inzwischen vorliegenden Unterlagen erhebliche Zweifel: Mit dem Neubau soll die bestehende Straßenbahninfrastruktur dauerhaft entfallen und der öffentliche Verkehr stattdessen verstärkt durch Busse abgewickelt werden – in einem bereits heute verkehrlich stark frequentierten und erheblich lärmbelasteten Bereich.

Gegen die Entscheidung haben mehrere Anwohner fristgerecht Widerspruch eingelegt und diesen inzwischen umfassend begründet. Nach Mitteilung des Straßenbauamtes entfaltet der Widerspruch aufschiebende Wirkung; die Maßnahme ist bis zur Entscheidung über den Widerspruch gestoppt.

Parallel sind weitere Behörden damit befasst, die Entscheidungen zum Projekt TRAM WEST und das damit verbundene „Aus“ der Straßenbahnverbindung zum „Neuen Friedhof“ zu prüfen.

Entscheidungen einer solch großen Tragweite dürfen nicht allein durch die Bürgerschaft getroffen werden!

Wir kämpfen gemeinsam – für alle Generationen, für unsere Umwelt, für die Zukunft und für eine starke Stadt.

Bitte unterstützen Sie unsere Initiative mit einer Spende. Damit helfen Sie uns, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen und weiteren rechtlichen Beistand zu finanzieren.

GoFundMe: https://gofund.me/395a486c8
PayPal: https://www.paypal.com/pool/9s3YL5pnnq?sr=wccr


25.08.2026, 12:23

Liebe Unterstützer,

der Einsatz für den Erhalt der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof und damit auch für den Erhalt bzw. Neubau der Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee geht in eine neue Runde.

Die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bietet uns die Möglichkeit, das Thema stärker in die politische Öffentlichkeit zu tragen und die Kandidierenden aller Parteien zu einer klaren Positionierung aufzufordern!

Auf abgeordnetenwatch.de können Sie den Kandidierenden direkt und öffentlich Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/mecklenburg-vorpommern/kandidierende

Nutzen Sie diese Möglichkeit!
Stellen Sie den Kandidierenden Ihre eigenen Fragen zum Erhalt der Straßenbahn. Je mehr Menschen das Thema ansprechen, desto deutlicher wird, dass es sich nicht nur um eine Brücke oder einige hundert Meter Straßenbahngleis handelt, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung über die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Rostock.

Mögliche Fragen an die Kandidierenden:
Wie stehen Sie zum geplanten Abriss der bestehenden Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee und zur damit verbundenen Aufgabe der Straßenbahnverbindung zwischen Zoo und Neuem Friedhof?

Welche Möglichkeiten sehen Sie auf Landesebene, sich für den Erhalt dieser Verbindung und eine neue Straßenbahnbrücke einzusetzen?

Wie bewerten Sie es verkehrs- und klimapolitisch, wenn eine bestehende elektrische ÖPNV-Verbindung aufgegeben und der Verkehr stattdessen stärker auf die Straße verlagert wird?

Der Neue Friedhof wird jährlich von vielen tausend Menschen besucht. Gleichzeitig befinden sich im Umfeld unter anderem Senioreneinrichtungen und Wohngebiete. Gerade ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf eine zuverlässige und komfortable ÖPNV-Anbindung angewiesen.
Was würden Sie als Mitglied des Landtages konkret unternehmen, um den Erhalt einer leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung zum Neuen Friedhof zu unterstützen?
 

Die Straßenbahn zum Neuen Friedhof wird nicht nur von Friedhofsbesucher genutzt. Auch Schüler, Berufspendler, Familien und Kitagruppen nutzen diese Verbindung.
Die Straßenbahn bietet hohe Beförderungskapazitäten, ist elektrisch unterwegs und auf ihrem eigenen Gleiskörper weitgehend unabhängig von Staus im Straßenverkehr.
Halten Sie es vor diesem Hintergrund für verkehrspolitisch sinnvoll, eine vorhandene Straßenbahninfrastruktur dauerhaft aufzugeben? Wenn nein: Welche konkreten Schritte würden Sie unternehmen, um den Erhalt der Verbindung zu unterstützen?

Jede Frage hilft!

Bitte formulieren Sie die Fragen möglichst mit Ihren eigenen Worten. Berichten Sie gern auch, warum die Straßenbahn für Sie persönlich, Ihre Familie, Ihren Arbeitsweg oder Ihr Wohnumfeld wichtig ist.
Je mehr unterschiedliche Menschen die Kandidierenden mit dem Thema konfrontieren, desto schwieriger wird es, die Zukunft der Straßenbahn zum Neuen Friedhof als rein lokale Einzelentscheidung abzutun.

Machen wir den Erhalt der Straßenbahn zum Thema im Landtagswahlkampf!
Für den Erhalt der Straßenbahn zum Neuen Friedhof.
Für eine neue Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee.
Für einen starken und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Rostock.



29.06.2026, 10:40

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Das Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität

umfasst 500 Milliarden Euro und soll künftige Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Digitalisierung in Deutschland fördern. Es dient insbesondere dazu, Projekte zu finanzieren, die der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung tragen und den demografischen Wandel berücksichtigen. Zudem soll es dazu beitragen, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen und die öffentliche Infrastruktur zu modernisieren.
Der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind daraus 83 Millionen Euro zugewiesen worden. Für den Straßenbrückenbau Rennbahnallee entfallen hiervon rund 4,3 Millionen Euro.

Die Nutzung des Sondervermögens für dieses Projekt wird aus Sicht der Petentinnen und Petenten kritisch bewertet, da hierfür nach ihrer Auffassung bereits reguläre Haushaltsmittel hätten eingeplant werden müssen.

Entsprechend befürworten die Petentinnen und Petenten den Antrag der SPD-Fraktion, das Projekt „Brücke im Zuge der Rennbahnallee (BW 121)“ in „Straßenbahnbrücke im Zuge der Rennbahnallee“ umzubenennen. Damit soll die Option einer weiteren Straßenbahnanbindung des Neuen Friedhofs erhalten bleiben und das bisher zentrale Gegenargument der fehlenden Finanzierung neu bewertet werden.


28.06.2026, 06:36

Liebe Unterstützende,

hiermit möchte ich Sie heute kurz & knapp über den aktuellen Stand der Petition informieren:

1. Stellungnahmen der Fraktionen
Bis auf drei Parteien hat keine weitere Fraktion zur Petition Stellung bezogen. Dies zeigt, wie gering das Interesse der übrigen Bürgerschaftsfraktionen an diesem Bürgeranliegen ist.

2. Ablehnung Erhalt Straßenbahnanbindung
Die Bürgerschaft hat bislang jede Initiative abgelehnt, die auch nur die Möglichkeit einer weiteren, zukünftigen Straßenbahnanbindung des Neuen Friedhofs offenhalten würde.

3. Brücke Rennbahnallee
Der Bau der Straßenbrücke Rennbahnallee wird derzeit aus dem vom Bund bereitgestellten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert. Ein Antrag der SPD-Fraktion im Finanzausschuss, das Projekt „Brücke im Zuge der Rennbahnallee (BW 121)“ in „Straßenbahnbrücke im Zuge der Rennbahnallee“ umzubenennen, wurde ebenfalls abgelehnt. Stattdessen soll das Geld nach dem Willen der Politik zur Haushaltskonsolidierung genutzt werden.

4. Gründung eines Arbeitskreises
Ein Arbeitskreis wurde gebildet, welcher sich regelmäßig trifft und zuletzt am 25.06.2026 getagt hat.

5. Weitere Maßnahmen
Weitere Maßnahmen befinden sich derzeit in der Prüfung.

Wir im Arbeitskreis sind überzeugt, dass eine nachhaltige Verkehrspolitik nur gelingen kann, wenn langfristige Entwicklungsmöglichkeiten erhalten bleiben und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden.

Kennen Sie Personen, die den Arbeitskreis mit ihrer fachlichen Expertise bereichern können oder die Initiative finanziell Unterstützten möchten? Dann zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung!

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an petition-neuer-friedhof@gruenwohl.com.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


25.04.2026, 15:58

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Liebe Unterstützende,

im Anhang findet Ihr eine Zusammenfassung (PDF) zum Tagesordnungspunkt 8.5 "Erhalt der Straßenbahnlinie Neuer Friedhof" aus der Bürgerschaftssitzung vom 22.04.2026.

Die Entscheidung kann im YouTube-Video ab Minute 01:41:50 unter folgenden Link nachgeschaut werden:

https://www.youtube.com/watch?v=colRi20whVI

Wer sich nach dieser Entscheidung weiterhin ebenfalls für den Erhalt der Tram bis zum Neuen Friedhof einsetzen und bei der Planung weiterer Aktionen mitwirken möchte, kann sich gerne per E-Mail an
petition-neuer-friedhof@gmx.de wende.

Herzliche Grüße





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