Region: Offenburg

Erhalt des Offenburger Flugfeldes in seiner gesamten Größe.

Petition richtet sich an
Stadt Offenburg, Gemeinderat

4.606 Unterschriften

Sammlung beendet

4.606 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 08.05.2024
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

02.02.2026, 06:32

Mehr als 7000 Menschen aus der Region haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie gegen den Bau des Autobahnzubringers und für den Erhalt des Flugplatzes und der ökologisch wertvollen und wunderschönen Landschaft sind.

Eine positive, wirtschaftliche Entwicklung des Raumes Offenburg sollte das Anliegen aller Bewohner einschließlich der Verwaltung sein. Hierzu zählt logischerweise auch das Areal des Offenburger Flugplatzes, über dessen Bedeutung und Notwendigkeit man natürlich unterschiedlicher Meinung sein kann. Das ist legitim.

Dabei kam ein ehemaliger Mitarbeiter der Forst wissenschaftlichen Versuchsanstalt (Ökologie) in Freiburg zur Ansicht, dass der Flugplatz ein Reservat für Tiere und Pflanzen aller Art ist. Nun, die Stadt möchte ihr Tafelsilber veräußern, obwohl um den Flugplatz herum und neben dem Gefängnis Grund und Boden mäßig zur Verfügung stehen würde, aber der Kauf wäre natürlich mit Unkosten verbunden, vorausgesetzt die Eigentümer wollen verkaufen. Auf der anderen Seite stehen für einen unnötigen Sportpark und einer LGS fast 100 Millionen zur Verfügung.

Nun war einer Mitteilung der Bürgerinitiative (BI) Pro Flugplatz Offenburg zu entnehmen, dass in den letzten Jahren an die rd. 76 Arbeitsplätze auf dem Gelände des Flugplatzes durch Schließung bzw. Wegzug der Firmen verloren gegangen waren, eine positive Weiterentwicklung der Firmen wurde berücksichtigt.

Es gibt zunächst keinen Anlass, am Wahrheitsgehalt dieser Meldung zu zweifeln, da gewissenhaft und sorgfältig recherchiert wurde.

Die Ursache dieses Trends findet sich nach Angabe der Betroffenen darin, dass die Stadt Offenburg – sei es aus bösem Willen oder vielleicht auch nur aus Unfähigkeit – eine Vertragssituation für das Gelände geschaffen hat, die kaufmännischen Langzeitplanungen keine Chance einräumt. Und so dümpelt nun der Flugplatz mit einem Pacht- Knebelvertrag… nicht Fisch und nicht Fleisch, in einer sehr unbefriedigenden Form für alle Beteiligten seit Jahren dahin.

Nun will ich ja nicht gleich unterstellen, dies läge nur daran, dass die Verantwortlichen der Stadtverwaltung zu sehr mit ihrer eigenen, langfristigen Karriereplanung und weniger mit jener der Stadtentwicklung befasst sind. Richtiger wird wohl sein, dass sie noch nie in die Versuchung kamen oder genötigt waren, nach betriebswirtschaftlichen Zwängen und erfolgsorientiert zu arbeiten, weil sie ja immer nur das Geld anderer Leute ausgeben durften.

So mag es auch zu verstehen sein, dass in dieser Hinsicht Offenburg eine Besonderheit offenbart, nämlich dass hier die Uhren anders herum gehen müssen. Und so wird es auch dem staunenden Leser erklärlich, dass man – wie es scheint – hierorts das Bundesverdienstkreuz erst dann bekommt, wenn man unter anderem mindestens 76 Arbeitsplätze vernichtet hat.
Pro Flugplatz Offenburg hat nachgefragt und aufgedeckt!

Das Umfrageergebnis vom 03.11.2003:

Fa. Aerotechnik Avionikwerft 25 Arbeitsplätze
Fa. Offenburger Flugdienst Luftbildunternehmen 12 Arbeitsplätze
Fa. Burda Werksverkehr-Flugbereitschaft 6 Arbeitsplätze
Fa. Konprecht Flugzeuglackierwerft 8 Arbeitsplätze
Fa. FFH Flugschule Harter 15 Arbeitsplätze
Fa. Flugschule Hezel 5 Arbeitsplätze
Fa. Fischer-Flug Luftfahrtunternehmen 2 Arbeitsplätze
Fa. Flugwerft Offenburg GmbH 3 Arbeitsplätze

insgesamt: 76 Arbeitsplätze ( 3 Offenburger Flugleiterstellen unberücksichtigt! )


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