03/26/2026, 12:28
Ergänzung von Quellen und kleine redaktionelle Anpassungen
Neuer Petitionstext:
Wir sprechen uns mit Nachdruck gegen das geplante landwirtschaftliche Bauvorhaben in Völkenreuth am Förmitzspeicher aus. In unmittelbarer Nähe (ca. 200 Meter) zur Liegewiese am Seeufer ist folgendes landwirtschaftliches Bauvorhaben geplant:
- eine Biogasanlage,
- drei Folien-Rinderställe mit jeweils 25 x 55 Meter, welche gesamt ca. 300 Großvieheinheiten beherben sollen, dies bedeutet umgerechnet ca. 450 Tiere.
- ein Blockheizkraftwerk
Warum[Quellen/Gedächtnisprotokoll der öffentlichen Stadtratssitzung vom 24.02.2026: Hier wurde ein Lageplan des geplanten Bauvorhabens gezeigt. Aus diesem geht hervor, dass auf der Flurnummer 135 drei Rinderställe (Maße 25 x 55 Meter), eine Biogasanlage und 1 BHKW geplant sind. Es war zu erkennen, dass die Biogasanlage im Westen der Flurnummer geplant ist. Von hier aus sind es ca. 200 Meter bis zur Liegewiese des Förmitzspeichers. Mündlich ergänzt wurde, dass es sich um Folienställe handeln soll. In der öffentlichen Stadtratssitzung vom 24.03.2026 wurde die Menge von ca. 300 GVE (umgerechnet ca. 450 Tiere) für die drei Ställe genannt. Diese Angaben stammen vom Antragsteller.]
Warum wir handeln müssen:
- Natur schützen: Zahlreiche, teils seltene und streng geschützte Vogelarten wie z. B. Kraniche, Silberreiher, Rotmilan, Kiebitz, Feldlerche und viele mehr nutzen die Flächen rund um den See, auch das betroffene Feld, als Rast und Nahrungsfläche - ihre Lebensräume dürfen nicht zerstört werden.
- Naherholung bewahren: Der Förmitzspeicher ist ein zentraler Erholungsort für die Region und wird intensiv, nicht nur von Einheimischen, auch von Touristen für Freizeit und Naturerleben genutzt.
DasEs ist zu befürchten, dass durch das geplante Vorhaben in unmittelbarer Nähe würde diesedie Naherholung durch Geruch, Lärm, mehr Verkehr und Veränderungen des Landschaftsbildes erheblich beeinträchtigen.beeinträchtigen wird.* Gleichzeitig ist der See bereits jetzt wiederholt im Sommer durch gesundheitsgefährdende Blaualgen belastet, deren Auftreten durch zusätzliche Nährstoffeinträge weiter verstärkt werden kann.könnte.
* Quelle: [Dies leitet sich daraus ab, dass nun ein immissionsrechtliches Verfahren notwendig ist. Dieses Verfahren zeigt, dass wahrscheinlich Immissionen entstehen werden. Dies kann im Frankenpost-Artikel vom 25.03.2026 nachgelesen werden: www.frankenpost.de/inhalt.am-foermitzspeicher-geplante-biogasanlage-erhitzt-die-gemueter.ade1cc99-f539-4ddb-b45e-f3125a4d33c2.html ]
- Regionale Gastronomie sichern: Einer der schönsten Biergärten der Region – übrigens eines der wenigen Wirtshäuser mit regionaler Küche im Stadtgebiet Schwarzenbach – liegt in Windrichtung nur 200 Meter entfernt. Fliegen und Gerüche aus den Folienställen würden Gäste vertreiben und den Betrieb massiv gefährden. Das wiegt besonders schwer, da in Bayern ohnehin immer mehr Gastronomiebetriebe schließen.
Es besteht ein deutlicher Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz von Natur und Artenvielfalt, der Naherholung sowie dem Erhalt regionaler Gastronomie und touristischer Angebote, die durch das Vorhaben unverhältnismäßig beeinträchtigt werden. Unsere Forderungen:
- Schutz des Gebietes um den Förmitzspeicher als Erholungsraum und Lebensraum für
geschützte Arten
- Bewahrung der Naherholung für die Bevölkerung
- Sicherung regionaler Gastronomie und touristischer Angebote
=> lehnen Sie das Bauvorhaben ab! Es ist unsere Region, unsere Natur, unsere Gastronomie – wir wollen sie erhalten!
Neue Begründung: 1. Ökologische Bedeutung des GebietesDer Bereich rund um den Förmitzspeicher stellt ein ökologisch wertvolles Habitat dar, das eine hohe Bedeutung für zahlreiche Vogelarten besitzt. Die Plattform ornitho.de – das zentrale Erfassungssystem für Vogelbeobachtungen in Deutschland – dokumentiert regelmäßig das Vorkommen auch seltener und geschützter Arten in diesem Bereich.Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen des Kranichs (Grus grus), einer streng geschützten Art nach Bundesnaturschutzgesetz und EU-Vogelschutzrichtlinie. Eigene Beobachtungen belegen, dass auf dem betroffenen Feld mehrfach Kraniche und auch Silberreiher gesichtet wurden, was die konkrete Nutzung des Gebietes als Rast- und Nahrungsfläche bestätigt. Weiterhin kommen viele andere seltene Vogelarten (u.a. Rotmilan, Kiebitz, Feldlerche) in diesem Gebiet vor, die sehr empfindlich auf Störungen reagieren, z. B. auf den Lärm des BHKW der Biogasanlage. Somit dient der Förmitzspeicher mit seinen angrenzenden Flächen als Lebensraum für einheimische und durchziehende Vogelarten und erfüllt damit eine wichtige Funktion im regionalen Biotopverbund. 2. Hohe Bedeutung für die Naherholung Der Förmitzspeicher ist ein bedeutender Erholungsraum für die Bevölkerung der Region. Er wird intensiv für Freizeitaktivitäten (Spazieren, Walken, Joggen, Radfahren, Surfen, Segeln, Schwimmen, Angeln etc.) genutzt und ist zugleich als EU-Badegewässer ausgewiesen (siehe: Badegewässer Förmitztalsperre - Landkreis Hof). Auch das Bayerische Landesamt für Umwelt betont die zentrale Rolle von Seen und Talsperren für die Naherholung, Lebensqualität und das Naturerleben.Darüber hinaus nutzt die Stadt Schwarzenbach an der Saale den Förmitzspeicher aktiv zur Außendarstellung und bewirbt ihn als wichtigen Standortfaktor für Lebensqualität, Freizeit und Tourismus.Der geplante Standort liegt nur knapp 200 Meter von der Liegewiese und dem Seeufer entfernt, die von zahlreichen Menschen aus der Region zur Erholung genutzt wird.Mit diesem Vorhaben sind erhebliche und dauerhafte Beeinträchtigungen zu erwarten:· Geruchsbelastungenbefürchten:· Geruchsbelastungen & Lärmemissionen· deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen auf engen Straßen, die nicht dafür ausgelegt sind· nachhaltige Veränderung des Landschaftsbildes· Weiterer Nährstoffeinträge in den See und damit Verstärkung des BlaualgenproblemsDer Förmitzspeicher ist in den letzten Jahren mehrfach wegen gehäuften Auftretens von Blaualgen (Cyanobakterien) als Badebereich mit Warnhinweisen ausgewiesen worden: So hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof zuletzt am 15. August 2025 eine Badewarnung ausgesprochen. Auch in den Jahren vorher gab es im Sommer solche Warnungen.Blaualgen‑Blüten entstehen typischerweise durch erhöhte Nährstoff‑ und Stickstoffkonzentrationen in stehenden Gewässern, begünstigt durch sommerliche Wärme und Windstille. Diese Mikroorganismen können gesundheitsschädliche Gifte produzieren und stellen damit ein Risiko für Badegäste und die ökologische Gesundheit des Gewässers dar. Eine weitere zusätzliche Belastung des Sees durch Stickstoff‑ und Nährstoffeinträge aus einer massiven Rinderhaltung in knappen Abstand zur Wassergrenze kann eine weitere Zunahme von Blaualgen‑Vorkommen begünstigen. Laut Angaben des LBV weisen viele landwirtschaftliche Flächen rund um den See bereits jetzt hohe Belastungen auf. 3. Gefährdung regionaler Gastronomie und touristischer InfrastrukturIn unmittelbarer Nähe – ebenfalls nur etwa 200 Meter entfernt und in vorherrschender Windrichtung – befindet sich einer der schönsten und bekanntesten Biergärten im Gebiet der Stadt Schwarzenbach an der Saale.Dieses Wirtshaus ist:• eines der wenigen mit regionaler Küche in der Umgebung• weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und geschätzt• ein wichtiger Bestandteil der touristischen und kulturellen Identität der RegionGerade in den Sommermonaten lebt der Betrieb maßgeblich von seinem stark frequentierten Biergarten. Die Situation ist umso prekärer, da Bayern ohnehin einen anhaltenden Rückgang von Gastronomiebetrieben verzeichnet – besonders kleinere, regionale Wirtshäuser sind zunehmend von Schließung bedroht, was das kulturelle und touristische Leben der Regionen erheblich schwächt.Durch die geplante Haltung von insgesamt rund 450 Rindern in unmittelbarer Nähe ist jedoch mit einer erheblichen Zunahme von Fliegenaufkommen zu rechnen. In Verbindung mit der vorherrschenden Windrichtung besteht die konkrete Gefahr, dass sich diese Belastung direkt auf den Biergarten auswirkt.Die zu erwartenden Folgen sind:• erhebliche Beeinträchtigung der Aufenthaltsqualität für Gäste• Rückgang der Besucherzahlen• Existenzgefährdung für einen etablierten GastronomiebetriebDamit ist nicht nur ein einzelner Betrieb betroffen, sondern ein wichtiger Bestandteil regionaler Identität, Wertschöpfung und touristischer Attraktivität.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 753 (502 in Landkreis Hof)
03/25/2026, 13:05
Update Rinderanzahl lt. Stadtratssitzung vom 24.03.2026
Neuer Petitionstext:
Wir sprechen uns mit Nachdruck gegen das geplante landwirtschaftliche Bauvorhaben in Völkenreuth am Förmitzspeicher aus. In unmittelbarer Nähe (ca. 200 Meter) zur Liegewiese am Seeufer ist folgendes landwirtschaftliches Bauvorhaben geplant:
- eine Biogasanlage,
- drei Folien-Rinderställe mit jeweils 25 x 55 Meter, welche gesamt ca.
600300 TiereGroßvieheinheiten beherbergenbeherben sollensollen, dies bedeutet umgerechnet ca. 450 Tiere. - ein Blockheizkraftwerk
Warum Warum wir handeln müssen: müssen:
- Natur schützen: Zahlreiche, teils seltene und streng geschützte Vogelarten wie z. B. Kraniche, Silberreiher, Rotmilan, Kiebitz, Feldlerche und viele mehr nutzen die Flächen rund um den See, auch das betroffene Feld, als Rast und Nahrungsfläche - ihre Lebensräume dürfen nicht zerstört werden.
Naherholung Naherholung bewahren: Der Förmitzspeicher ist ein zentraler Erholungsort für die Region und wird intensiv, nicht nur von Einheimischen, auch von Touristen für Freizeit und Naturerleben genutzt. Das geplante Vorhaben in unmittelbarer Nähe würde diese Naherholung durch Geruch, Lärm, mehr Verkehr und Veränderungen des Landschaftsbildes erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig ist der See bereits jetzt wiederholt im Sommer durch gesundheitsgefährdende Blaualgen belastet, deren Auftreten durch zusätzliche Nährstoffeinträge weiter verstärkt werden kann. Regionale Regionale Gastronomie sichern: Einer der schönsten Biergärten der Region – übrigens eines der wenigen Wirtshäuser mit regionaler Küche im Stadtgebiet Schwarzenbach – liegt in Windrichtung nur 200 Meter entfernt. Fliegen und Gerüche aus den Folienställen würden Gäste vertreiben und den Betrieb massiv gefährden. Das wiegt besonders schwer, da in Bayern ohnehin immer mehr Gastronomiebetriebe schließen.
Es Es besteht ein deutlicher Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz von Natur und Artenvielfalt, der Naherholung sowie dem Erhalt regionaler Gastronomie und touristischer Angebote, die durch das Vorhaben unverhältnismäßig beeinträchtigt werden. Unserewerden. Unsere Forderungen:
- Schutz des Gebietes um den Förmitzspeicher als Erholungsraum und Lebensraum für
geschützte Arten
- Bewahrung der Naherholung für die Bevölkerung
- Sicherung regionaler Gastronomie und touristischer Angebote
=> => lehnen Sie das Bauvorhaben ab! Esab! Es ist unsere Region, unsere Natur, unsere Gastronomie – wir wollen sie erhalten!
Neue Begründung: 1. Ökologische Bedeutung des GebietesDer Bereich rund um den Förmitzspeicher stellt ein ökologisch wertvolles Habitat dar, das eine hohe Bedeutung für zahlreiche Vogelarten besitzt. Die Plattform ornitho.de – das zentrale Erfassungssystem für Vogelbeobachtungen in Deutschland – dokumentiert regelmäßig das Vorkommen auch seltener und geschützter Arten in diesem Bereich.Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen des Kranichs (Grus grus), einer streng geschützten Art nach Bundesnaturschutzgesetz und EU-Vogelschutzrichtlinie. Eigene Beobachtungen belegen, dass auf dem betroffenen Feld mehrfach Kraniche und auch Silberreiher gesichtet wurden, was die konkrete Nutzung des Gebietes als Rast- und Nahrungsfläche bestätigt. Weiterhin kommen viele andere seltene Vogelarten (u.a. Rotmilan, Kiebitz, Feldlerche) in diesem Gebiet vor, die sehr empfindlich auf Störungen reagieren, z. B. auf den Lärm des BHKW der Biogasanlage. Somit dient der Förmitzspeicher mit seinen angrenzenden Flächen als Lebensraum für einheimische und durchziehende Vogelarten und erfüllt damit eine wichtige Funktion im regionalen Biotopverbund. 2. Hohe Bedeutung für die Naherholung Der Förmitzspeicher ist ein bedeutender Erholungsraum für die Bevölkerung der Region. Er wird intensiv für Freizeitaktivitäten (Spazieren, Walken, Joggen, Radfahren, Surfen, Segeln, Schwimmen, Angeln etc.) genutzt und ist zugleich als EU-Badegewässer ausgewiesen (siehe: Badegewässer Förmitztalsperre - Landkreis Hof). Auch das Bayerische Landesamt für Umwelt betont die zentrale Rolle von Seen und Talsperren für die Naherholung, Lebensqualität und das Naturerleben.Darüber hinaus nutzt die Stadt Schwarzenbach an der Saale den Förmitzspeicher aktiv zur Außendarstellung und bewirbt ihn als wichtigen Standortfaktor für Lebensqualität, Freizeit und Tourismus.Der geplante Standort liegt nur knapp 200 Meter von der Liegewiese und dem Seeufer entfernt, die von zahlreichen Menschen aus der Region zur Erholung genutzt wird.Mit diesem Vorhaben sind erhebliche und dauerhafte Beeinträchtigungen zu erwarten:· Geruchsbelastungen & Lärmemissionen· deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen auf engen Straßen, die nicht dafür ausgelegt sind· nachhaltige Veränderung des Landschaftsbildes· Weiterer Nährstoffeinträge in den See und damit Verstärkung des BlaualgenproblemsDer Förmitzspeicher ist in den letzten Jahren mehrfach wegen gehäuften Auftretens von Blaualgen (Cyanobakterien) als Badebereich mit Warnhinweisen ausgewiesen worden: So hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof zuletzt am 15. August 2025 eine Badewarnung ausgesprochen. Auch in den Jahren vorher gab es im Sommer solche Warnungen.Blaualgen‑Blüten entstehen typischerweise durch erhöhte Nährstoff‑ und Stickstoffkonzentrationen in stehenden Gewässern, begünstigt durch sommerliche Wärme und Windstille. Diese Mikroorganismen können gesundheitsschädliche Gifte produzieren und stellen damit ein Risiko für Badegäste und die ökologische Gesundheit des Gewässers dar. Eine weitere zusätzliche Belastung des Sees durch Stickstoff‑ und Nährstoffeinträge aus einer massiven Rinderhaltung in knappen Abstand zur Wassergrenze kann eine weitere Zunahme von Blaualgen‑Vorkommen begünstigen. Laut Angaben des LBV weisen viele landwirtschaftliche Flächen rund um den See bereits jetzt hohe Belastungen auf. 3. Gefährdung regionaler Gastronomie und touristischer InfrastrukturIn unmittelbarer Nähe – ebenfalls nur etwa 200 Meter entfernt und in vorherrschender Windrichtung – befindet sich einer der schönsten und bekanntesten Biergärten im Gebiet der Stadt Schwarzenbach an der Saale.Dieses Wirtshaus ist:• eines der wenigen mit regionaler Küche in der Umgebung• weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und geschätzt• ein wichtiger Bestandteil der touristischen und kulturellen Identität der RegionGerade in den Sommermonaten lebt der Betrieb maßgeblich von seinem stark frequentierten Biergarten. Die Situation ist umso prekärer, da Bayern ohnehin einen anhaltenden Rückgang von Gastronomiebetrieben verzeichnet – besonders kleinere, regionale Wirtshäuser sind zunehmend von Schließung bedroht, was das kulturelle und touristische Leben der Regionen erheblich schwächt.Durch die geplante Haltung von insgesamt rund 600450 Rindern in unmittelbarer Nähe ist jedoch mit einer erheblichen Zunahme von Fliegenaufkommen zu rechnen. In Verbindung mit der vorherrschenden Windrichtung besteht die konkrete Gefahr, dass sich diese Belastung direkt auf den Biergarten auswirkt.Die zu erwartenden Folgen sind:• erhebliche Beeinträchtigung der Aufenthaltsqualität für Gäste• Rückgang der Besucherzahlen• Existenzgefährdung für einen etablierten GastronomiebetriebDamit ist nicht nur ein einzelner Betrieb betroffen, sondern ein wichtiger Bestandteil regionaler Identität, Wertschöpfung und touristischer Attraktivität.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 724 (475 in Landkreis Hof)
03/25/2026, 13:04
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei Euch für Eure großartige Unterstützung bei der Petition bedanken. Euer Engagement und Euer Einsatz zeigen, wie wichtig Euch dieses Thema ist – das bedeutet uns sehr viel. Wir sind völlig überwältigt und zutiefst beeindruckt von der Anzahl der Unterschriften.
Gestern stand die Bauvoranfrage auf der Tagesordnung im Stadtrat und mit dieser Mail wollen wir Euch über den aktuellen Stand informieren:
Der betreffende Tagesordnungspunkt wurde nicht behandelt. Hintergrund ist, dass der Bürgermeister erst am Montag telefonisch und am Dienstag schriftlich vom Landratsamt darüber informiert wurde, dass es sich bei dem Vorhaben nicht um ein baurechtliches Verfahren handelt – für das der Stadtrat zuständig wäre –, sondern um ein immissionsschutzrechtliches Verfahren, hier liegt die Zuständigkeit beim Landratsamt.
Das bedeutet, dass der Antragsteller nun einen neuen Antrag beim Landratsamt stellen muss. Dort wird anschließend ein Verfahren nach § 9 Bundes-Immissionsschutzgesetz durchgeführt.
Zusätzlich hat der Bürgermeister weitere Details zum geplanten Bauvorhaben aus der Bauausschusssitzung mitgeteilt:
• Geplant sind 300 Großvieheinheiten, was umgerechnet ca. 450 Tiere wären.
• Die Haltung soll nach den EU-Vorgaben für das Jahr 2032 erfolgen
• Kälber sollen 6 bis 8 Monate bei den Mutterkühen bleiben und auf Stroh gehalten werden
• Ob eine Biogasanlage errichtet wird, ist noch unklar. Falls ja, soll diese ausschließlich mit Mist betrieben werden
• Die Zufahrt zur Anlage ist über einen Feld- und Waldweg (Wirtshügel und Bergflur) sowie über die südöstlich gelegene Ortsstraße vorgesehen
Mit der aktuellen Entwicklung richtet sich unsere Petition nun vorrangig an das Landratsamt, da dort das weitere Verfahren geführt wird. Wir werden unsere Anliegen entsprechend ausrichten, um auch in diesem Rahmen Gehör zu finden.
Es wird nötig sein, die Petition anzupassen, um die neuen Erkenntnisse aus der Stadtratssitzung sorgfältig einzuarbeiten. Uns ist es wichtig, transparent und sachlich korrekt zu bleiben – schließlich wollen wir keine falschen Informationen verbreiten.
Wir halten Euch selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden. Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung – gemeinsam geben wir diesem Anliegen eine starke Stimme.
Herzliche Grüße
Nicole Tratzmüller, stellvertretend für alle Initiatoren