• Jetzt ist das Parlament gefragt

    at 18 Dec 2019 06:00

    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/fuer-den-erhalt-des-landschaftsschutzgebietes-auf-dem-brauneberg

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

  • Petition in Zeichnung - Bürgerbeteiligung

    at 12 Nov 2019 15:07

    Liebe Unterzeichner,

    der Flächennutzungsplan - der dieses Gebiet nun ausweisen möchte - liegt zur Einsicht vor und wir alle können ab sofort unsere Bedenken dazu eingeben. Schon jetzt wehrt sich eine hohe Einwohnerzahl und Touristen gegen diese deplatzierte Ausweisung. Zukunftsorientierte Politik sieht anders aus. Es sprechen sehr viele Argumente gegen das Gebiet und es ist außerdem kontraproduktiv zu den Klimazielen.
    Es gilt hier und jetzt, die hohe Lebens- und Wohnqualität und den Naherholungswert für die Menschen zu schützen anstatt unkontrolliertes Versiegeln auf der grünen Wiese aus rein finanziellen Interessen.

    Jeder von uns ist betroffen!

    Nutzen Sie die Möglichkeit der ersten Bürgerbeteiligung bis zum 6. 12. und richten Sie ihre Einwände direkt an die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen. Argumente, Verfahren und Formbeispiele gegen das geplante Gewerbegebiet finden sie kompakt auf unserer Internetseite:
    
www.proweinjuwel.de/fnp

  • Petition in Zeichnung - Landschaftsschutzgebiet ohne "Interkommunales Gewerbegebiet" bei Maring-Noviand

    at 20 Sep 2019 09:05

    Liebe Unterstützer,

    ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung. Wir werden in kürze die Verwaltung um Stellungnahme bitten.

    Die Planungen für ein „Interkommunales Gewerbegebiet“ auf der Gemarkung Maring-Noviand schreiten voran. Beschlüsse des Gemeinde- und des Verbandsgemeindrates, die äußerst kurz vor der letzten Kommunalwahl für das Gewerbegebiet gefasst wurden, machen dies möglich, obwohl die für die Gemeinde anfallenden Kosten, der Bedarf an Gewerbeflächen, die Wirtschaftlichkeit und die konkreten Umsetzungsbedingungen für das Gewerbegebiet im spekulativen Bereich liegen. Freie, bereits erschlossene Gewerbeflächen in der Verbandsgemeinde werden nicht als Alternative berücksichtigt.

    Inzwischen hat sich ein großer Teil der Einwohner von Maring-Noviand bei der Wahl des Gemeinderates und des Bürgermeisters gegen das Gewerbegebiet entschieden.

    Eine Fläche von 60 - 70 ha gewerblich zu bebauen, steht im Konflikt zu der schützenswerten Landschaft. In dem demnächst veröffentlichten Regionalplan ist unsere Moselregion als besonders wertvoll eingestuft, weil hier, wie sonst nirgends an der Mosel, der ursprüngliche Flusslauf mit 3 Umlaufbergen und Trockentälern deutlich zu erkennen ist. Der Region um Maring-Noviand herum, die Gemeinden Mülheim, Veldenz, Burgen, Brauneberg, Lieser, Kesten, Osann-Monzel eingeschlossen, wird Weltkulturerbequalität zugesprochen, die Einrichtung eines Geoparks erscheint lohnenswert.

    Man zerstört unser aller Landschaftsbild und mindert unsere Wohnqualität. Wertvolle Flächen werden durch die Bebauung versiegelt. Luft- und Wasserqualität werden sich verschlechtern, Ökosysteme werden vernichtet und gesundheitliche Belastungen für die Bewohner in Kauf genommen.

    Politisch und wirtschaftlich Verantwortliche versprechen, nachhaltig und verträglich die Zukunft gestalten zu wollen, und machen trotzdem weiter wie bisher. Die aktuellen, zwingend notwendigen Klimaziele lassen sich so nicht erreichen.

    Die Interessensgemeinschaft Proweinjuwel spricht sich aus den oben genannten Gründen eindeutig gegen das geplante „Interkommunale Gewerbegebiet“ aus. Die wesentlichen Qualitäten unserer Kulturlandschaft sind zu sehen und zu fördern: Wohnen, Weinbau, Tourismus. Einheimische und Touristen schätzen die Moselregion. Winzer und Gastronomen sind stolz, eine so einmalige Landschaft präsentieren zu können. Ortsansässige Gewerbebetriebe profitieren davon.

    Die Interessensgemeinschaft Proweinjuwel verfolgt und hinterfragt die weiteren Schritte des Gemeinde- und des Verbandsgemeinderates kritisch. Eine Online-Petition, eine Podiumsdiskussion, Flyer und individuelle Gespräche trugen bereits zur sachlichen Information der Einwohner bei.
    Alle bisherigen Aktionen wurden bislang aus Mitteln der Gründungsmitglieder von Proweinjuwel finanziert. Wichtige weitere Öffentlichkeitsarbeiten sind zu organisieren und zu finanzieren. Aus diesem Grund bitten wir Sie die Ziele der Interessengemeinschaft finanziell zu unterstützen. Jeder noch so kleine Spendenbetrag ist willkommen.

    Kontonummer: DE79 5876 0954 0201 1623 35
    oder
    PAYPAL: info@proweinjuwel.de

    Bitte unterstützen Sie die Interessensgemeinschaft finanziell, damit weitere Aktivitäten zum Erhalt dieses Landschaftsschutzgebietes Mosel mit Welterbequalität folgen können.
    Konkret sind geplant:
    Erstellung eines Landschaftsbildgutachten für die Region Veldenz, Mülheim, Lieser, Brauneberg, Burgen, Maring-Noviand (Umlaufberge) mit dem Ziel die Region als Geo-Park zu klassifizieren
    Prüfung der Rechtslage und Ausarbeitung eines Einspruchs für den Flächennutzungsplan

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Fries
    Sprecher „proWeinjuwel“ Maring-Noviand
    Kontakt: 0170 2826714
    Infos auch über unsere webseite: www.proweinjuwel.de

  • Änderungen an der Petition

    at 08 Sep 2019 14:53

    Der östliche Teil des Planungsgebietes in Maring-Noviand wurde aus Naturschutzgründen schon herausgenommen. Die Fläche hat sich somit auf ca. 62 ha verringert.

    Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land möchte allerdings auch ihren Flächennutzungsplan dahingehend ändern, damit die Nachbargemeinde Osann-Monzel sich an das Gebiet mit 7 ha zusätzlich anschließen kann.

    Somit würde die Fläche weiterhin mit ca. 70 ha das Landschaftsschutzgebiet belasten.
    Beachten Sie bitte unsere neue Internetseite: www.proweinjuwel.de


    Neuer Petitionstext: Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues plant ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet von ca. 75 62 ha (620000 qm) auf dem Gebiet der Gemeinde Maring-Noviand. Die Interessengemeinschaft “Pro Weinjuwel Maring-Noviand“ ist ein Zusammenschluss von Bürgern und Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Bernkastel. Wir setzen uns für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes auf dem Brauneberg ein und sprechen uns gegen das geplante interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet in Maring-Noviand (zwischen der Weinlage Brauneberger Juffer und dem Ort Maring-Noviand) aus. Zu viele Argumente sprechen in dem Fall „Landschaftsschutzgebiet Mosel“ gegen die neue Ausweisung eines für den Ort riesigen Gewerbe- und/oder Industriegebietes. Zu zahlreich sind die Konflikte zu Landschaft, Natur, Wohnqualität, Fremdenverkehr und Weinbau. Wir fordern eine ehrliche, ökologische und objektive Auseinandersetzung bezüglich Landschaftsschutzgebiet und Region der Umlaufberge bei Maring-Noviand.
    proweinjuwel.com
    proweinjuwel.de


    Neue Begründung: Ein derartiges Gewerbe-/Industriegebiet ist prinzipiell in einer dörflichen Gegend und erst recht in einem so repräsentativen Tourismusgebiet wie das der Moseltäler deplaziert.
    Die Größe übersteigt die Wohnflächengröße des Ortsteils. Das ist unausgewogen und steht in keinem Verhältnis. Mit der Realisierung eines solchen Projektes sind für den kleinen Ort Probleme aller Art vorprogrammiert.
    Die Gemeine Maring-Noviand erhält nur einen Bruchteil (voraussichtl. ~ 10%) der Gewerbeeinnahmen, Gewerbesteuereinnahmen, trägt aber zu 100 % die Nachteile!
    Die Verbandsgemeinde Bernkastel Bernkastel-Kues hat unbestritten ihre Stärken in Natur, Wein und Tourismus – und das auf internationalem Niveau. Es sind Alleinstellungsmerkmale, die sich nicht mit Industriestandorten kombinieren lassen.
    Wie ist eigentlich die Haltung der Planer, dass immer mehr und mehr Grünflächen versiegelt werden? Jeder weiß, dass es ein Ende haben muss! Aber: wann wird damit angefangen? Besonders im Landschaftsschutzgebiet einen so großen Einschnitt in die Grünfläche vorzunehmen finden wir zumindest überdenkenswert.
    Wir haben das Gefühl, die Initiative „interkommunales Industriegebiet“ kommt nur von ganz wenigen Kommunalpolitikern und fundiert nur aufgrund einer Standortverlegung eines einzigen mittelständigen Betriebes um wenige Kilometer. Eine Grundlage in überregionalen Verwaltungen sehen wir keine. Vielleicht gibt es ja doch keinen konkreten Bedarf oder für viele ist die Moselregion als Industriestandort tabu
    tabu.
    Ähnlich den Nebelfeldern, die im Herbst gut sichtbar sind, werden sich auch die Emissionen im Tal halten. Wer klärt den Einfluß auf Wein/Weinberge in Honigberg, Juffer und Sonnenuhr? Keiner kann und will hier Verantwortung übernehmen.
    Ein grundlegendes Dilemma ergibt sich ja schon kausal während der Lektüre der Internetpräsentation von Maring-Noviand:
    „Leben in einer lebendigen Gemeinde – Maring-Noviand ist eine 1600 Einwohner zählende Gemeinde im Herzen der Moselregion in der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, geprägt von der Schönheit seiner Landschaft, dem Weinbau und allen Vorzügen ländlicher Lebensqualität. (…) viel unberührte Natur und Zeugnisse und Denkmäler vergangener Zeiten. Die herrliche Landschaft aus Flusslauf, Wiesen, Wälder und Weinbergen lädt Sie zum Genießen, Bestaunen, Wandern, Radfahren und Reiten, zum Begegnen und Verweilen ein.“ (Quelle: www.maring-noviand.de)
    Machen wir uns doch nichts vor: Ein Gewerbe-/Industriegebiet in diesem Ausmaß wird das ganze Tal dominieren – nicht nur sichtbar, sondern auch mit Verkehr, Emissionen, Gestank, Licht, Lärm (Tag und Nacht) und Schadstoffen. Da helfen auch keine noch so schönen Formulierungen à la „Energiegewinnungsgebiet“, „Vorzeigeprojekt“ und Einklang mit „Natur und Umwelt“, die der Gemeinderat evtl. im Bebauungsplan festschreiben möchte. Wir meinen: DAS will doch jede Gemeinde mit Ambitionen auf Gewerbestandorte.
    Mag sein, dass für die Verbandsgemeinde die Lage auf dem Brauneberg als Standort ‚übrig‘ bleibt und als Nr. 1 gilt. Über die Kommunalgrenzen hinweg haben wir jedoch keinen Standortvorteil. Ganz im Gegenteil, hier sind wir eher zweite Wahl und deswegen werden sich auch nicht unbedingt „erstklassige“ Industriefirmen ansiedeln. Es wird zu Preiskämpfen kommen, das Buhlen um Firmen. Ich habe große Bedenken, dass wir gerade zu einem späterem Zeitpunkt hier Zugeständnisse machen müssen – dann, wenn es zu spät ist.
    Wir fragen uns auch ernsthaft, wie sich die Mosel in Zukunft nach außen darstellen möchte: Alle sprechen von Kulturlandschaft, einzigartige Region mit hohem Erholungswert. Alle sind doch richtig stolz auf unsere Landschaft. Es gibt Dachmarkenbetriebe, Weinkulturbotschafter und selbst eine Aufnahme in das UNESCO Welterbeverzeichnis wird gerne in den Mund genommen. Versiegelung, Energieparks, gigantische Autobahnschneisen und große Industrieanlagen sprechen gegen solche Sonntagsreden. Man kann nicht beides und alles haben! Wir müssen wirklich langsam Anfangen unsere Landschaft zu schützen.
    proweinjuwel.com
    www.proweinjuwel.de

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 810 (176 in Maring-Noviand)

  • Petition in Zeichnung - Einladung - schnelle Mail

    at 12 Apr 2019 13:26

    Hallo zusammen,

    habe leider erst jetzt die Option "eMail an alle" gesehen. Deshalb ist unsere Einladung sehr kurzfristig - aber dennoch:

    Heute Abend findet in der Schulturnhalle eine Infoveranstaltung über das geplante Gewerbegebiet statt. Veranstalter sind wir, die Interessengemeinschaft "ProWeinjuwel".
    Es soll auch eine Plattform sein mit Pro und Contra in die Diskussion zu kommen. Als Moderator konnten wir Thomas Vatheuer gewinnen

    Termin: 12.4.2019
    Uhrzeit: 19 Uhr
    Veranstaltungsort: Schulturnhalle Maring-Noviand, Am Serginer Platz 3

    Viele Grüße von hier

    Markus Fries
    www.proweinjuwel.com

  • Änderungen an der Petition

    at 14 Mar 2019 12:18

    Änderung der Webseite und geringe Textverbesserungen


    Neuer Petitionstext: Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues plant ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet von ca. 75 ha auf dem Gebiet der Gemeinde Maring-Noviand. Die Interessengemeinschaft “Pro Weinjuwel Maring-Noviand“ ist ein Zusammenschluss von Bürgern und Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Bernkastel. Wir setzen uns für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes auf dem Brauneberg ein und sprechen uns gegen das geplante interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet in Maring-Noviand (zwischen der Weinlage Brauneberger Juffer und dem Ort Maring-Noviand) aus. Zu viele Argumente sprechen in dem Fall „Landschaftsschutzgebiet Mosel“ gegen die neue Ausweisung eines für den Ort riesigen Gewerbe- und/oder Industriegebietes. Zu zahlreich sind die Konflikte zu Landschaft, Natur, Wohnqualität, Fremdenverkehr und Weinbau. Wir fordern eine ehrliche, ökologische und objektive Auseinandersetzung bezüglich Landschaftsschutzgebiet und Region der Umlaufberge bei Maring-Noviand.
    industriegebiet-mn.com
    proweinjuwel.com


    Neue Begründung: Ein Gewerbegebiet unterscheidet sich wesentlich zu einem Industriegebiet. Es gelten viel höhere Emissionsgrenzwerte für Lärm und Schadstoffe. Ein derartiges Industriegebiet Gewerbe-/Industriegebiet ist prinzipiell in einer dörflichen Gegend und erst recht in einem so repräsentativen Tourismusgebiet wie das der Moseltäler deplaziert.
    Die Größe übersteigt die Wohnflächengröße des Ortsteils. Das ist unausgewogen und steht in keinem Verhältnis. Mit der Realisierung eines solchen Projektes sind für den kleinen Ort Probleme aller Art vorprogrammiert.
    Die Gemeine Maring-Noviand erhält nur einen Bruchteil (voraussichtl. ~ 10%) der Gewerbeeinnahmen, trägt aber zu 100 % die Nachteile!
    Die Verbandsgemeinde Bernkastel hat unbestritten ihre Stärken in Natur, Wein und Tourismus – und das auf internationalem Niveau. Es sind Alleinstellungsmerkmale, die sich nicht mit Industriestandorten kombinieren lassen.
    Wie ist eigentlich die Haltung der Planer, dass immer mehr und mehr Grünflächen versiegelt werden? Jeder weiß, dass es ein Ende haben muss! Aber: wann wird damit angefangen? Besonders im Landschaftsschutzgebiet einen so großen Einschnitt in die Grünfläche vorzunehmen finden wir zumindest überdenkenswert.
    Wir haben das Gefühl, die Initiative „interkommunales Industriegebiet“ kommt nur von ganz wenigen Kommunalpolitikern und fundiert nur aufgrund einer Standortverlegung eines einzigen mittelständigen Betriebes um wenige Kilometer. Eine Grundlage in überregionalen Verwaltungen sehen wir keine. Vielleicht gibt es ja doch keinen konkreten Bedarf oder für viele ist die Moselregion als Industriestandort tabu
    Ähnlich den Nebelfeldern, die im Herbst gut sichtbar sind, werden sich auch die Emissionen im Tal halten. Wer klärt den Einfluß auf Wein/Weinberge in Honigberg, Juffer und Sonnenuhr? Keiner kann und will hier Verantwortung übernehmen.
    Ein grundlegendes Dilemma ergibt sich ja schon kausal während der Lektüre der Internetpräsentation von Maring-Noviand:
    „Leben in einer lebendigen Gemeinde – Maring-Noviand ist eine 1600 Einwohner zählende Gemeinde im Herzen der Moselregion in der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, geprägt von der Schönheit seiner Landschaft, dem Weinbau und allen Vorzügen ländlicher Lebensqualität. (…) viel unberührte Natur und Zeugnisse und Denkmäler vergangener Zeiten. Die herrliche Landschaft aus Flusslauf, Wiesen, Wälder und Weinbergen lädt Sie zum Genießen, Bestaunen, Wandern, Radfahren und Reiten, zum Begegnen und Verweilen ein.“ (Quelle: www.maring-noviand.de)
    Machen wir uns doch nichts vor: Ein Industriegebiet Gewerbe-/Industriegebiet in diesem Ausmaß wird das ganze Tal dominieren – nicht nur sichtbar, sondern auch mit Verkehr, Emissionen, Gestank, Lärm (Tag und Nacht) und Schadstoffen. Da helfen auch keine noch so schönen Formulierungen à la „Energiegewinnungsgebiet“, „Vorzeigeprojekt“ und Einklang mit „Natur und Umwelt“, die der Gemeinderat evtl. im Bebauungsplan festschreiben möchte. Wir meinen: DAS will doch jede Gemeinde mit Ambitionen auf Gewerbestandorte.
    Mag sein, dass für die Verbandsgemeinde die Lage auf dem Brauneberg als Standort ‚übrig‘ bleibt und als Nr. 1 gilt. Über die Kommunalgrenzen hinweg haben wir jedoch keinen Standortvorteil. Ganz im Gegenteil, hier sind wir eher zweite Wahl und deswegen werden sich auch nicht unbedingt „erstklassige“ Industriefirmen ansiedeln. Es wird zu Preiskämpfen kommen, das Buhlen um Firmen. Ich habe große Bedenken, dass wir gerade zu späterem Zeitpunkt hier Zugeständnisse machen müssen – dann, wenn es zu spät ist.
    Wir fragen uns auch ernsthaft, wie sich die Mosel in Zukunft nach außen darstellen möchte: Alle sprechen von Kulturlandschaft, einzigartige Region mit hohem Erholungswert. Alle sind doch richtig stolz auf unsere Landschaft. Es gibt Dachmarkenbetriebe, Weinkulturbotschafter und selbst eine Aufnahme in das UNESCO Welterbeverzeichnis wird gerne in den Mund genommen. Versiegelung, Energieparks, gigantische Autobahnschneisen und große Industrieanlagen sprechen gegen solche Sonntagsreden. Man kann nicht beides und alles haben! Wir müssen wirklich langsam Anfangen unsere Landschaft zu schützen.
    industriegebiet-mn.com
    proweinjuwel.com

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 441 (148 in Maring-Noviand)

  • Änderungen an der Petition

    at 13 Nov 2018 18:22

    Der Text wurde überarbeitet.


    Neuer Petitionstext: Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues plant ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet von ca. 75 ha auf dem Gebiet der Gemeinde Maring-Noviand. Die Interessengemeinschaft “Pro Weinjuwel Maring-Noviand“ ist ein Zusammenschluss von Bürgern und Unternehmen aus der Verbandsgemeinde Bernkastel. Wir setzen uns für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes auf dem Brauneberg ein und sprechen uns gegen das geplante interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet in Maring-Noviand (zwischen der Weinlage Brauneberger Juffer und dem Ort Maring-Noviand) aus. Zu viele Argumente sprechen in dem Fall „Landschaftsschutzgebiet Mosel“ gegen die neue Ausweisung eines für den Ort riesigen Industriegebietes. Zu zahlreich sind die Konflikte zu Landschaft, Natur, Wohnqualität, Fremdenverkehr und Weinbau. Wir fordern eine ehrliche ehrliche, ökologische und objektive Auseinandersetzung bezüglich Landschaftsschutzgebiet und Region der Umlaufberge bei Maring-Noviand.
    industriegebiet-mn.com

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6

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