08.05.2026, 10:12
Liebe Unterstützende,
ach was verfolge ich in diesen Tagen wieder öffentliche Debatten, die Berichterstattung und Aussagen einzelner Politiker zum Thema Rente - ich weiß nicht wie es Euch/Ihnen damit geht - aber kommt es nur mir so vor, oder ist der Zirkus Infantil in Berlin jetzt völlig aus dem Ruder gelaufen. Hoffnungslos wenn Ihr mich fragt, was sich da abspielt, während wir in Diskussionen ohne Lösungen ersticken, fange ich langsam ernsthaft an über ein politisches Engagement nachzudenken. "Wer packt eigentlich mal die Keule aus" und sagt es geht so nicht mehr und zwar für Alle?
Vielleicht wird ein Protest mit 500.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor helfen um endlich mal zu zeigen nicht mehr mit uns. Und zur Rente fühle ich mich persönlich auch nicht besser, wenn wieder mit 10% Mut und wenig Leidenschaft ein halbherziger Reformvorschlag der Rentenkommission folgen wird - Ein Quantum Trost bleibt... aber ehrlich gesagt, verliere ich inzwischen das Gefühl, dass man hier noch sachlich und fachlich in der Lage ist, eine politische Verantwortung zu übernehmen um uns Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass wir verstanden, gehört und wahrgenommen werden.
Vor 3 Jahren hatte ich mal das Glück im Rahmen einer -Fernsehaufzeichnung meines besten Freundes aus der Pflege, als Gast den medialen Zirkus hautnah erleben zu dürfen. Gut da gab es noch einen Herrn Scholz in der Verantwortung, aber dazu spare ich mir Kommentare. Was ich mitgenommen habe. Naja die Aussage vom ZDF Interdanten der sagte "das ist hier die Berlinern Bubble". Genau so empfinde ich es seitdem inzwischen mehr denn je. Das persönliche Vorwort sei mir hoffentlich gegönnt, trotzdem möchte ich dann nochmal inhaltlich meine Kernbotschaft erneuern.
Immer mehr Menschen gehen in Rente, während immer weniger Erwerbstätige die Finanzierung tragen. Die Folge ist absehbar: steigende Beiträge, sinkendes Rentenniveau, höhere Steuerzuschüsse und ein wachsender Druck auf die junge Generation.
Gleichzeitig zeigen aktuelle Berichte, dass Millionen Babyboomer trotz jahrzehntelanger Arbeit von sehr niedrigen Renten bedroht sein könnten. Nach Abzug von Miete, Energie und Lebenshaltung bleibt für viele kaum genug zum Leben. Auch wenn einzelne Studien methodische Lücken haben, ist die Richtung klar: Altersarmut wird realer, nicht kleiner.
Die einzige politische Antwort darf deshalb nicht nur lauten: „Arbeitet länger.“
Eine faire Antwort muss lauten: Alle müssen nach vergleichbaren Regeln Verantwortung übernehmen.
Ein Rentensystem, in das nur ein Teil der Erwerbstätigen verpflichtend einzahlt, während andere Gruppen eigene Versorgungssysteme behalten, verliert langfristig an Akzeptanz. Wer Generationengerechtigkeit fordert, muss auch Systemgerechtigkeit schaffen.
Darum braucht Deutschland ein einheitliches, solidarisches und dauerhaft finanzierbares Rentensystem:
Alle Erwerbstätigen zahlen ein.
Gleiche Regeln für alle.
Keine weitere Überforderung kommender Generationen.
Daher brauchen wir noch mehr Stimmen - unterstützt bitte weiterhin unser Thema, verbreitet es, teilt den Link damit noch mehr Menschen Ihre Stimme für die Rente einsetzen. Ich würde gerne bis Ende Juli 50.000 Unterschriften erreichen, klingt sportlich, aber sicherlich in diesen Zeiten nicht unrealistisch.
Es geht nicht darum, Gegensätze zu schaffen. Es geht darum, Zukunft gerecht zu gestalten. Wenn alle nach fairen Regeln Verantwortung übernehmen, kann aus einem überlasteten Rentensystem wieder ein echter Generationenvertrag werden.
Mit sportlichen Grüßen aus Rheinhessen
Ihr/euer Tobias