17.08.2026, 12:11
Liebe Community,
aus aktuellem Anlass möchte ich eine missverständliche Interpretation meines jüngsten Beitrags ausdrücklich korrigieren.
Die dort dargestellte Gegenüberstellung bezog sich ausschließlich auf die grundsätzliche Frage, wie deutsche Steuermittel verwendet und welche Projekte damit im Ausland finanziert werden. Es ging mir darum, staatliche Ausgaben hinsichtlich ihrer Priorität, Wirksamkeit, Transparenz und nachvollziehbaren Erfolgskontrolle kritisch zu hinterfragen – gerade in einer Zeit, in der bei der gesetzlichen Rente regelmäßig auf finanzielle Grenzen verwiesen wird.
Daraus abzuleiten, ich würde mich gegen Gleichstellung, Frauenrechte oder die Unterstützung benachteiligter Menschen positionieren, ist falsch und bestürzt mich. Frauenfeindliche, sexistische oder anderweitig diskriminierende Positionen stehen weder hinter diesem Beitrag noch hinter meiner Petition was ich entscheidend zurückweise. Ebenso wenig behaupte ich, dass einzelne Auslandsprojekte die Ursache der finanziellen Herausforderungen unseres Rentensystems seien.
Die Finanzierung einer zukunftsfähigen Alterssicherung ist selbstverständlich nicht nur eine Frage der Ausgaben. Ebenso wichtig sind die staatlichen Einnahmen, eine breitere Beitragsbasis und die Einbeziehung möglichst aller Erwerbstätigen. Genau hierfür steht meine Petition: für ein gerechteres und solidarisches Alterssicherungssystem, in das grundsätzlich alle Erwerbstätigen einzahlen.
Über politische Prioritäten und die Verwendung von Steuergeldern darf und muss kontrovers diskutiert werden. Auch die Kritik an meiner Darstellung ist legitim und willkommen. Eine sachliche Auseinandersetzung setzt jedoch voraus, Argumente von persönlichen Unterstellungen zu trennen.
Bezeichnungen wie „frauenfeindlich“, „sexistisch“, „demagogisch“ oder die pauschale Einordnung auf „AfD-Niveau“ weise ich entschieden zurück.
Ich bin jederzeit bereit, meine Position zu erklären, Kritik anzunehmen und auch die Wirkung einer zugespitzten Darstellung zu reflektieren. Persönliche Anfeindungen und Äußerungen unterhalb der Gürtellinie werde ich jedoch nicht akzeptieren und halte ich auch egal bei welcher Diskussion für unangebracht.
Mein Anliegen bleibt eine offene, demokratische und respektvolle Debatte über die langfristige Finanzierung unserer Alterssicherung und die politische Prioritätensetzung bei begrenzten öffentlichen Mitteln. Unterschiedliche Auffassungen gehören dazu – persönliche Diffamierungen nicht.
Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis
Mit freundlichen Grüßen
Tobias