18.05.2026, 08:58
Das Titelbild wurde gestalterisch angepasst, um die Darstellung klarer, übersichtlicher und einheitlicher zu machen. Die Auflistung einzelner Träger bzw. Einrichtungen wurde aus dem Bild entfernt, damit keine missverständliche Schwerpunktsetzung entsteht und die Petition weiterhin das gemeinsame Anliegen der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen insgesamt in den Mittelpunkt stellt. Inhaltlich wurde die Petition nicht verändert. Im Text wurden die genannten Einrichtungen entfernt, um die Darstellung zu vereinheitlichen und mögliche Zuordnungen zu einzelnen Trägern zu vermeiden.
Neuer Petitionstext:
Unsere Kinder sind keine Sparmaßnahmen!
Betroffen sind Einrichtungen in verschiedenen Stadtteilen Bremens — unter anderem in Obervieland, Borgfeld, Horn-Lehe, Vahr, Neustadt, Woltmershausen, Huchting, Bremen-Nord, Bremen-Mitte und weiteren Stadtteilen, in denen offene Kinder- und Jugendarbeit seit Jahren wichtige soziale Verantwortung übernimmt.
- Kinder- und Jugendfarm Bremen Habenhausen
- Sportgarten Pauliner Marsch e.V.
Jugendhaus KattenturmFunpark ObervielandAktiv Treff ObervielandFreizi BuntentorFreizi Neustadt- Jugendraum Huckelriede
- Gewitterziegen Mädchenarbeit Neustadt
Freizi Huchting - Stadtteilfarm Huchting
- Mädchentreff Huchting
- Jugi Roter Sand Woltmershausen
- Zirkusschule Jokes
- Zirkusviertel Bremen
Freizi Borgfeld (DRK)SielwallhausUPS Marßel
(…) Die Liste betroffener Einrichtungen und Träger wird fortlaufend ergänzt.
Wir fordern daher von Senat und Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen:1. Erhalt bestehender EinrichtungenKeine Schließungen und keine existenzgefährdenden Kürzungen bei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.2. Verlässliche institutionelle FörderungKinder- und Jugendarbeit braucht langfristige finanzielle Sicherheit statt dauerhafter Unsicherheit.3. Bedarfsgerechte FinanzierungDie tatsächliche soziale Arbeit vor Ort sowie gewachsene Strukturen müssen berücksichtigt werden.4. Transparente und nachvollziehbare EntscheidungenFinanzierungsentscheidungen müssen fair, offen und öffentlich verständlich getroffen werden.5. Beteiligung der BetroffenenTräger, Mitarbeitende, Familien, Kinder und Jugendliche müssen ernsthaft in die weiteren Entscheidungen einbezogen werden.6. Zukunft statt RückbauKinder- und Jugendarbeit darf nicht als Sparpotenzial behandelt werden, sondern muss als Investition in Bremens Zukunft verstanden werden.Wir setzen ein Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen.7. Klare Zurückweisung pauschaler TotschlagargumenteWir weisen die pauschale Behauptung zurück, es sei angeblich kein Geld für Kinder und Jugendliche vorhanden. Gerade in schwierigen Haushaltslagen muss politisch entschieden werden, welche Priorität Kinder, Jugendliche, Familien und soziale Infrastruktur in Bremen haben. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist keine freiwillige Nebensache, sondern ein wichtiger Beitrag zu Bildung, Prävention, Integration, sozialer Teilhabe, Demokratieförderung und lebendigen Stadtteilen.
Wir setzen ein deutliches Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen — und für eine verlässliche, gerechte und zukunftsorientierte Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.895 (1.626 in Freie Hansestadt Bremen)