Für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen

Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

3.866 Unterschriften

84 %
3.348 von 4.000 für Quorum in Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen

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  1. Gestartet 10.05.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

20.05.2026, 05:16

Die Petition wurde ergänzt, um mit dem Freizi Borgfeld ein weiteres konkretes Beispiel für die Auswirkungen der geplanten Neuverteilung der Mittel auf die offene Kinder- und Jugendarbeit in Bremen aufzuzeigen. Das Freizi Borgfeld ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt und sozialer Ankerpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Die Ergänzung verdeutlicht, dass die aktuellen Entwicklungen nicht nur einzelne Einrichtungen betreffen, sondern stadtweit gewachsene Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit gefährden können. Gleichzeitig soll damit die Bedeutung einer verlässlichen, bedarfsgerechten und institutionellen Finanzierung für alle Stadtteile Bremens hervorgehoben werden.


Neuer Petitionstext:

Unsere Kinder sind keine Sparmaßnahmen!

Betroffen sind Einrichtungen in verschiedenen Stadtteilen Bremens — unter anderem in Obervieland, Borgfeld, Horn-Lehe, Vahr, Neustadt, Woltmershausen, Huchting, Bremen-Nord, Bremen-Mitte und weiteren Stadtteilen, in denen offene Kinder- und Jugendarbeit seit Jahren wichtige soziale Verantwortung übernimmt.

  • Kinder- und Jugendfarm Bremen Habenhausen
  • Sportgarten Pauliner Marsch e.V.
  • Aktiv Treff Obervieland
  • Jugendraum Huckelriede
  • Gewitterziegen Mädchenarbeit Neustadt
  • Stadtteilfarm Huchting
  • Mädchentreff Huchting
  • Jugi Roter Sand Woltmershausen
  • Zirkusschule Jokes
  • Zirkusviertel Bremen
  • Sielwallhaus

(…) Die Liste betroffener Einrichtungen und Träger wird fortlaufend ergänzt.

Wir fordern daher von Senat und Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen:1. Erhalt bestehender EinrichtungenKeine Schließungen und keine existenzgefährdenden Kürzungen bei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.2. Verlässliche institutionelle FörderungKinder- und Jugendarbeit braucht langfristige finanzielle Sicherheit statt dauerhafter Unsicherheit.3. Bedarfsgerechte FinanzierungDie tatsächliche soziale Arbeit vor Ort sowie gewachsene Strukturen müssen berücksichtigt werden.4. Transparente und nachvollziehbare EntscheidungenFinanzierungsentscheidungen müssen fair, offen und öffentlich verständlich getroffen werden.5. Beteiligung der BetroffenenTräger, Mitarbeitende, Familien, Kinder und Jugendliche müssen ernsthaft in die weiteren Entscheidungen einbezogen werden.6. Zukunft statt RückbauKinder- und Jugendarbeit darf nicht als Sparpotenzial behandelt werden, sondern muss als Investition in Bremens Zukunft verstanden werden.Wir setzen ein Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen.7. Klare Zurückweisung pauschaler TotschlagargumenteWir weisen die pauschale Behauptung zurück, es sei angeblich kein Geld für Kinder und Jugendliche vorhanden. Gerade in schwierigen Haushaltslagen muss politisch entschieden werden, welche Priorität Kinder, Jugendliche, Familien und soziale Infrastruktur in Bremen haben. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist keine freiwillige Nebensache, sondern ein wichtiger Beitrag zu Bildung, Prävention, Integration, sozialer Teilhabe, Demokratieförderung und lebendigen Stadtteilen.

Wir setzen ein deutliches Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen — und für eine verlässliche, gerechte und zukunftsorientierte Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Ein besonders wichtiges Beispiel für den Wert offener Kinder- und Jugendarbeit in Bremen ist die Kinder- und Jugendfarm Bremen in Habenhausen. Seit 1984 bietet sie Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie Natur, Tiere, Gemeinschaft und Verantwortung erleben können. Jährlich besuchen tausende Kinder aus Schulen, Kitas und Familien das Gelände, lernen den Umgang mit Tieren, Umweltbewusstsein, handwerkliche Tätigkeiten und soziales Miteinander. Gerade in einer Zeit, in der viele Kinder immer weniger Freiräume und sichere Treffpunkte haben, sind solche Einrichtungen von unschätzbarem Wert für ihre persönliche Entwicklung.

Ein weiteres wichtiges Beispiel für die Bedeutung offener Kinder- und Jugendarbeit in Bremen ist das Freizi Borgfeld. Seit vielen Jahren ist es ein wichtiger Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil und bietet Raum für Gemeinschaft, Freizeit, Unterstützung und soziale Beziehungen. Gerade in einem gewachsenen Stadtteil mit vielen Familien sind solche verlässlichen Orte für junge Menschen von großer Bedeutung. Durch die geplante Neuverteilung der Mittel ab 2027 steht jedoch auch die Zukunft des Freizi Borgfeld massiv unter Druck. Nach den aktuellen Vorschlägen wäre ein verlässlicher Betrieb mit regelmäßigen Öffnungszeiten und kontinuierlicher Betreuung kaum noch möglich. Besonders kritisch wird dabei gesehen, dass zahlreiche Hinweise und Vorschläge aus Planungskonferenzen mit Jugendlichen, Trägern und Beiräten offenbar kaum berücksichtigt wurden. Das Beispiel Borgfeld zeigt deutlich, wie wichtig eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen für alle Stadtteile ist.



Neue Begründung:

Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie willkommen sind. Orte, an denen sie spielen, lernen, Freundschaften schließen, Verantwortung übernehmen und Unterstützung finden können.Genau solche Orte schaffen Jugendfarmen, Jugendfreizeitheime, offene Treffs und viele weitere Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen — seit Jahrzehnten.

Diese Arbeit ist keine freiwillige Nebensache.-

Sie ist Schutzraum, Bildung, Prävention, Integration, soziale Teilhabe und Zukunftssicherung zugleich.Doch diese wichtige soziale Infrastruktur steht zunehmend unter Druck.

Bereits heute berichten Einrichtungen von spürbaren Folgen finanzieller Unsicherheit:

  • Angebote mussten eingeschränkt werden,
  • Personalstellen reduziert,
  • Projekte beendet,
  • Gruppenangebote abgesagt,
  • und wichtige soziale Arbeit zurückgefahren werden.

Auch in Presseberichten wurde zuletzt deutlich, dass viele Träger große Sorgen um ihre Zukunft haben. Einrichtungen wie Jugendfarmen, Jugendfreizeitheime und offene Jugendangebote sehen sich durch neue Finanzierungs- und Verteilungsmodelle zunehmend unter Druck gesetzt.Besonders problematisch ist die fehlende Planungssicherheit.

Kinder- und Jugendeinrichtungen brauchen eine verlässliche institutionelle Förderung, um:

  • Personal halten zu können,
  • Öffnungszeiten abzusichern,
  • pädagogische Angebote fortzuführen,
  • Schulkooperationen zu ermöglichen,
  • Ferienprogramme anzubieten,
  • und Kindern und Jugendlichen dauerhaft sichere Orte zu bieten.

Wenn diese Strukturen wegbrechen, verlieren Kinder und Jugendliche weit mehr als nur Freizeitangebote.

Sie verlieren:

  • Ansprechpersonen,
  • Gemeinschaft,
  • Schutzräume,
  • Perspektiven,
  • und wichtige soziale Stabilität.

Wer bei Kindern und Jugendlichen kürzt, spart nicht wirklich.Er verschiebt Probleme in die Zukunft.Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit braucht Bremen mehr Unterstützung für junge Menschen — nicht weniger.Offene Kinder- und Jugendarbeit bedeutet:

  • Kinder stärken, bevor Krisen entstehen,
  • Jugendlichen Perspektiven geben,
  • Familien entlasten,
  • Einsamkeit und Ausgrenzung entgegenwirken,
  • Integration fördern,
  • demokratisches Miteinander stärken,
  • und Stadtteile lebendig und solidarisch halten.

Ein besonders wichtiges Beispiel für den Wert offener Kinder- und Jugendarbeit in Bremen ist die Kinder- und Jugendfarm Bremen in Habenhausen. Seit 1984 bietet sie Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie Natur, Tiere, Gemeinschaft und Verantwortung erleben können. Jährlich besuchen tausende Kinder aus Schulen, Kitas und Familien das Gelände, lernen den Umgang mit Tieren, Umweltbewusstsein, handwerkliche Tätigkeiten und soziales Miteinander. Gerade in einer Zeit, in der viele Kinder immer weniger Freiräume und sichere Treffpunkte haben, sind solche Einrichtungen von unschätzbarem Wert für ihre persönliche Entwicklung.Gleichzeitig zeigt die immer wieder schwierige Finanzierung der Farm exemplarisch, wie stark wichtige Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit unter Druck geraten. Wenn selbst langjährig etablierte Einrichtungen mit großer gesellschaftlicher Bedeutung um ihre Zukunft kämpfen müssen, sollte das ein deutliches Signal sein, wie dringend Kinder und Jugendliche wieder mehr Raum, Unterstützung und Priorität in unserer Gesellschaft brauchen.

Bremen braucht starke Kinder.Starke Kinder brauchen verlässliche Orte.Und diese Orte brauchen eine sichere, faire und bedarfsgerechte Finanzierung.

Wir setzen ein Zeichen gegen Kürzungen bei Angeboten und Trägern für Kinder und Jugendliche in Bremen.

Demo am 29. Mai 2026 in Bremen

Zusätzlich zu dieser Petition findet am Freitag, den 29. Mai 2026, eine Demonstration für den Erhalt und die verlässliche Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen statt.

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Weserstadion P6, Osterdeich 140 Start: 16:00 Uhr Ziel: Domshof Bremen Dauer: ca. 30–45 Minuten

Petition und Demo gehören bewusst zusammen: Die Petition zeigt, wie viele Menschen dieses Anliegen unterstützen. Die Demonstration macht sichtbar, dass Kinder, Jugendliche, Familien, Einrichtungen, Träger sowie Unterstützerinnen und Unterstützer gemeinsam für starke Kinder- und Jugendarbeit in Bremen einstehen.

Eingeladen sind ausdrücklich alle Menschen, die dieses Anliegen unterstützen möchten — Kinder, Jugendliche, Familien, Eltern, Großeltern, Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde, Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Unterstützerinnen und Unterstützer jeden Alters.

Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen für Kinder, Jugendliche, soziale Teilhabe, Bildungsgerechtigkeit und lebendige Stadtteile in Bremen.

Wir setzen ein Zeichen für starke Kinder, starke Stadtteile und echte Zukunftsperspektiven.

Bitte unterstützen Sie diese Petition.

Denn unsere Kinder sind keine Sparmaßnahme.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.166 (1.867 in Freie Hansestadt Bremen)


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