Für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen

Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

3.866 Unterschriften

84 %
3.348 von 4.000 für Quorum in Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen

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  1. Gestartet 10.05.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

28.05.2026, 16:16

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

morgen ist es soweit:

━━━━━━━━━━━━━━━━━━
📍 Demonstration

📅 Freitag, 29.05.2026
🕓 Treffen ab 15:45 Uhr
🚶 Start: 16:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Weserstadion P6
🎯 Ziel: Domshof Bremen
━━━━━━━━━━━━━━━━━━

Aufzugsstrecke:
Weserstadion P6 – Osterdeich – Sielwall – Ostertorsteinweg – Am Wall – Ostertorstraße – Domsheide – Bremer Dom – unterer Domshof

Zunächst möchten wir uns von Herzen bei Euch bedanken.

Doch jetzt kommt es ganz besonders auf Sichtbarkeit an.

Gestern erschien ein Interview mit Sozialsenatorin Claudia Schilling im Weser-Kurier, in dem die aktuelle Situation deutlich positiver dargestellt wurde, als sie von vielen betroffenen Einrichtungen, Mitarbeitenden, Familien und Unterstützenden derzeit erlebt wird.

Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, dass möglichst viele Menschen sichtbar machen, wie die Realität in vielen Stadtteilen tatsächlich aussieht.

Viele Einrichtungen berichten bereits heute von konkreten Einschränkungen, fehlender Planungssicherheit, gekürzten Angeboten und zunehmendem Druck auf Mitarbeitende und bestehende Strukturen. Gleichzeitig besteht große Sorge, dass wichtige Einrichtungen und Angebote für Kinder und Jugendliche langfristig geschwächt oder gefährdet werden könnten.

Deshalb braucht es jetzt viele sichtbare Stimmen aus der Stadtgesellschaft, die deutlich machen:

Bremen braucht nicht weniger, sondern mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche — und eine faire, bedarfsgerechte sowie institutionelle Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in allen Stadtteilen.

Die Petition ist bewusst mit der Demonstration verbunden, weil wir gemeinsam zeigen möchten:
Dies ist kein Problem einzelner Einrichtungen oder einzelner Stadtteile — es betrifft ganz Bremen.

Kommt zur Demonstration.
Bringt Familie, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen sowie Eure Netzwerke mit.
Teilt die Informationen weiter.
Macht sichtbar, wie viele Menschen hinter diesem Anliegen stehen.

Inzwischen haben auch Medien bestätigt, vor Ort zu sein und über die Demonstration zu berichten. Gerade deshalb ist eine breite Beteiligung jetzt besonders wichtig.

Zudem gibt es inzwischen deutlichen Zuspruch und konkrete Unterstützung unter anderem von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Kitas, Schulen, der GEW Bremen, dem Bremer Bündnis Soziale Arbeit sowie vielen weiteren Menschen aus Bremen und dem Umland, die sich solidarisch hinter das Anliegen stellen.

Die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen betreffen dabei längst nicht nur einzelne Einrichtungen oder Angebote. Betroffen sind Kinder und Jugendliche in allen Stadtteilen Bremens, Familien, Ehrenamtliche, Mitarbeitende sowie ganze soziale Netzwerke, die tagtäglich wichtige Unterstützung leisten.

Betroffen sind Einrichtungen in verschiedenen Stadtteilen Bremens — unter anderem in Obervieland, Borgfeld, Gröpelingen, Oslebshausen, Huckelriede, Vahr, Neustadt, Woltmershausen, Huchting, Bremen-Nord, Bremen-Mitte und weiteren Stadtteilen, in denen offene Kinder- und Jugendarbeit seit Jahren wichtige soziale Verantwortung übernimmt.

Denn ohne eine verlässliche institutionelle Förderung fehlt nicht nur den Einrichtungen selbst die notwendige Sicherheit, sondern auch den vielen Fachkräften, die diese Arbeit überhaupt möglich machen. Fehlende Planungssicherheit, unsichere Perspektiven und finanzielle Risiken gefährden zunehmend die Kontinuität und Stabilität der Angebote — und damit wichtige Bezugspersonen und Schutzräume für junge Menschen.

Gerade Kinder und Jugendliche brauchen jedoch verlässliche Orte, stabile Beziehungen und langfristige Unterstützung. Wenn Einrichtungen geschwächt werden oder wegfallen, hat das Auswirkungen weit über die offene Kinder- und Jugendarbeit hinaus — auf Bildungschancen, soziale Teilhabe, Integration, Prävention und das gesellschaftliche Miteinander in ganz Bremen.

Die kommenden Tage und Wochen werden entscheidend sein.

Am 11. Juni 2026 soll bereits über die zukünftige Neuverteilung der Mittel entschieden werden. Gleichzeitig erleben viele Einrichtungen schon heute konkrete Auswirkungen:
eingeschränkte Angebote,
gekürzte Programme,
fehlende Planungssicherheit
und teilweise existenzielle Sorgen um den Fortbestand wichtiger Einrichtungen.

Bremen braucht eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit — und den Erhalt bestehender Einrichtungen in allen Stadtteilen.

Bitte helft auch nach der Demo weiter mit:
Teilt die Petition,
nutzt Eure Netzwerke,
sprecht Menschen an
und sammelt weiterhin Unterstützende.

Vielen Dank für Eure Unterstützung, Eure Solidarität und Euer Engagement.

Herzliche Grüße

Jens Wirth und die

Initiative für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen


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