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  • GEMA-Tarifreform endgültig entschärft

    12-12-13 19:44 Uhr

    Das Clubsterben ist endgültig verhindert. Veranstalter und GEMA einigen sich auf Reform, die die Veranstalter aufatmen lässt.

    Die ursprünglich für Januar 2013 geplante GEMA-Tarifreform hatte einen Aufschrei ausgelöst. Um 700% sollten die Abgaben für eine typische Disko steigen. Clubs und Vereinsfeste sahen ähnlichen Kostenexplosionen entgegen. Wie sollten Musikveranstaltungen unter diesen Bedingungen noch stattfinden können?

    +++ Einigung erzielt +++
    Am 11. Dezember 2013 haben Musikveranstalter und GEMA nach langem Streit eine Einigung erreicht, mit der die Clubs eine Zukunft haben. Stephan Büttner, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Musikveranstalter, findet die Einigung erfreulich. “Von einer Existenzgefährdung kann jetzt keine Rede mehr sein,“ sagt er. Besucher müssen künftig keine höheren Eintrittspreise zahlen, ist Büttner überzeugt: “Da wir sehr vertretbare Erhöhungen, teilweise sogar Entlastungen erreicht haben, gehe ich nicht davon aus, dass der Gast davon betroffen sein wird.”

    Gegen die ursprünglich von der GEMA beabsichtigte Reform waren die Veranstalter Sturm gelaufen. Viele warnten vor einer Schließung von Clubs und einem Kulturverlust. Die Petition gegen die Tarifreform erreichte schnell mehr als 300.000 Unterschriften. Gestartet hatte sie Matthias Rauh vom Bündnis „Kultur-Retten“. Wenige Tage nach der Übergabe der Unterschriften an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger im Dezember 2012 legte die GEMA die Reform für 2013 auf Eis. Ein erster (vorläufiger) Erfolg.

    Das Ringen um die Tarifreform ging weiter. Im Sommer 2013 beschäftigte sich die Justizministerkonferenz mit den GEMA-Forderungen. Die Schiedsstelle am Deutschen Patent- und Markenamt lehnte den GEMA-Vorschlag ab und bestand auf gestaffelte Tarifstufen. Die stehen jetzt in der Einigung.

    +++ Was wurde erreicht +++
    Die neu ausgehandelten Tarife gelten ab dem 1. Januar 2014 für die Nutzung von Musik bei Veranstaltungen. Die Zahlungen an die GEMA richten sich im Wesentlichen linear nach der Größe der Veranstaltungsfläche, der Zahl der Öffnungstage und nach dem Eintrittsgeld. Je teurer etwa der Eintritt, umso höher sind die GEMA-Abgaben, die der Veranstalter zahlen muss. Die Dauer der einzelnen Veranstaltung wird entgegen einem früheren Entwurf aber nicht mehr berücksichtigt.

    Die neuen Vereinbarungen führen in der Regel zu moderaten Erhöhungen, die außerdem schrittweise über mehrere Jahre eingeführt werden. In vielen Fällen gebe es sogar deutliche Entlastungen, erläuterten die Musikveranstalter. Das gelte auch für Clubs und Diskotheken, die in der Regel zwei Tage pro Woche geöffnet haben. Sie sollten nach dem ursprünglichen Modell sehr viel stärker belastet werden. Eine echte Entlastung soll es bei sogenannten Einzelveranstaltungen geben, also beispielsweise einem öffentlichen Vereinsfest.

    Club- und Veranstaltungskultur konnten Dank engagierter Bürger/innen und einem starken Bündnis vor dunklen Zeiten bewahrt werden.


    www.sueddeutsche.de/kultur/einigung-von-gema-und-musikveranstaltern-club-betreiber-koennen-aufatmen-1.1841342
    www.musikmarkt.de/Aktuell/News/GEMA-Tarife-fuer-Veranstalter-Gesamtvertrag-mit-BVMV

  • Petitionsbeschluss: Der Petition wurde entsprochen oder teilweise entsprochen

    21-12-12 17:51 Uhr

    Liebe Unterstützer/innen der GEMA-Petition,

    vielen Dank, dass Sie uns mit ihrer Unterschrift gegen die maßlosen neuen Tarife der GEMA unterstützt haben. Insgesamt 305.122 Unterschriften konnten wir Dank Ihrer Hilfe am 13. Dezember an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger übergeben. Und nur zwei Wochen später gibt es eine gute Nachricht: Die Tarife wurden für 2013 gestoppt!

    Tausende Betreiber von Clubs, Diskotheken und Tanzschulen können aufatmen: Nach einem beispiellosen über Monate andauernden Verhandlungsmarathon über die GEMA-Tarifreform konnte die Bundesvereinigung der Musikveranstalter erreichen, dass die GEMA auf eine Durchsetzung der im April veröffentlichten Tarife verzichtet. Damit können alle Veranstaltungen, u.a. in Clubs, Discotheken, Tanzschulen sowie auf Stadt- und Straßenfesten für 2013 auf der Basis der bewährten Alttarife stattfinden. Das verdanken wir auch Ihrer Unterschrift, die unsere Petition zu größten gemacht hat, die jemals an den Bundestag gerichtet wurde.

    Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Musikveranstalter:
    tinyurl.com/cbkqb4f

    Herzliche Grüße
    Matthias Rauh
    www.kultur-retten.de

  • Petition in Zeichnung

    26-05-12 00:16 Uhr

    Liebe Unterzeichner/Innen,

    hiermit möchte ich mich erst einmal ganz herzlich für die Unterstützung der Petition ‘Gegen die Tarifreform 2013 - GEMA verliert Augenmaß‘ bedanken.

    Langsam aber stetig nimmt die Petition richtig Fahrt auf und die 100.000 sind schon in Reichweite. Die bisher größte Petiton in Deutschland hatte 186.356 Unterschriften und aktuell ist erst ein Viertel der Zeichnungszeit hinter uns. Dies zeigt deutlich wieviel Interesse in Deutschland besteht, die Kulturlandschaft zu erhalten.

    Nun ist es wichtig noch mehr Personen zu informieren und was wäre passender als eine Aktion, die genau dem entspricht was wir erhalten wollen. Somit planen wir eine Großveranstaltung (Festival), welche zu Beginn einer Veranstaltungsreihe quer durch Deutschland stehen wird.
    Daher benötigen wir sowohl für die Großveranstaltung als auch für die Tour Sponsoren, die mit Lokation, Material, Logistik, Veranstaltungstechnik, Print & Grafik, Sicherheit etc. unterstützen als auch Helfer in verschiedenen Bereichen.

    Um im nächsten Monat die Planungsphase einzuleiten, möchten wir Dich/Sie daher bitten, uns unter

    aktion@kultur-retten.de

    zu kontaktieren, wenn eine Unterstützung möglich ist. Hierzu benötigen wir Informationen zu:

    Firma / Name
    Ort
    Kontakt
    Email
    Beschreibung der Unterstützung


    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias Rauh
    Kultur-retten.de

  • Unterstüzung - Kultur-retten.de Aktionen

    24-05-12 23:00 Uhr

    So mal ein kurzer Aufruf an alle, die sich in irgendeiner Form, sei es materiell, dienstleitungstechnisch oder mit "Muskelkraft" an Aktionen, die in Planung sind, unterstützend beteiligen würden/können.

    Bitte meldet euch, mit kurzer Info über euch/eure Firma und mit was Ihr Unterstützen könntet, unter: aktion@kultur-retten.de .

    Weitere Infos zu den Aktionen dann via Mail.

    Vielen Dank.

  • Petition 2009

    12-04-12 22:26 Uhr

    Wir arbeiten ab jetzt eng mit der Frau Bestle vom Kultur-Werk Sonthofen zusammen. Frau Bestle war die Petentin der Petition vom Jahre 2009 gegen die Gema mit ca. 130.000 Zeichnern.

  • Pressekontakt

    10-04-12 22:49 Uhr

    Pressekontakt/Anfragen bitte vorläufig über folgende E-Mailadresse:

    "gema[at]giga-event.com"

    An einer ständigen Lösung wird momentan gearbeitet, ebenso an einer einheitlichen Diskussionsplattform zu dem Thema.
    Wer etwas dazu beitragen möchte kann sich ebenfalls unter o.g. Mailadresse melden.

    Vielen Dank.