01.10.2026, 06:13
Der Hebesatz der Grundsteuer B für 2025 wurde bekanntlich aufkommensneutral auf 829% festgesetzt und daneben viele der sonstigen kommunalen Gebühren (Wasser, Abwasser, Müll, Straßenreinigung etc.) erhöht.
Dagegen habe ich am 04.08.2025 eine Online-Petition zum Thema „Gegen Hohen Hebesatz der Grundsteuer B in der Gemeinde Nörvenich“ mit 325 aus der Gemeinde Nörvenich bei der Gemeinde Nörvenich eingereicht.
Aber mit Ausnahme von einem Schreiben der FDP-Fraktionsvorsitzenden vom 10. Sept. 2025 kam keine Rückmeldung. Obschon die Gemeinde Nörvenich, trotz ihrer extrem finanziell klammen Situation selbständig über die Höhe der Grundsteuer A und B, sowie der Gewerbesteuer bestimmen kann.
Würden überhaupt ca. über 310 Menschen aus der Gemeinde Nörvenich (zur Abgabe nötiges Petionsquorum) eine erneute Online-Petition „Gegen die erneute, jährliche Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer B in der Gemeinde Nörvenich um 16,4 %-Punkte des Hebesatzes“ unterschreiben? Denn genauer gesagt, steigt der Hebesatz der Grundsteuer B laut Ratsbeschluss 2026 auf 846%, 2027 auf 862,4% etc. und die Hebesätze der Grundsteuer A und der Gewerbesteuer bleiben unverändert.
Nur in so einem Fall würde es eine neue Online-Petition geben und sie würde bei Erreichen des Petitionsquorums abgegeben, aber es wäre unklar, ob sie überhaupt zum Gemeinderat gelangt und dort hierüber, also über eine Senkung der Grundsteuer B zu Gunsten der Bürger, entschieden wird.