Region: Bonn

Hände weg von Umweltspuren und Radwegen! Radverkehr in Bonn fördern, nicht behindern

Petition is addressed to
Stadtrat der Stadt Bonn, Oberbürgermeister Guido Déus

10,545 Signatures

100 %
8,261 from 2,500 for quorum in Bonn Bonn

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  1. Launched 15/06/2026
  2. Time remaining > 5 months
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News

07/01/2026, 16:06

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

seit heute Nachmittag ist es amtlich: Die Stadt Bonn wird das Radfahren auf Teilen der Adenauerallee und der Oxfordstraße verbieten!

Was genau ist geplant? – Auf der Adenauerallee wird das Radfahren zwischen Bundeskanzlerplatz und Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen verboten. Das bedeutet, Ziele wie das Museum Koenig, das Bundesamt für Justiz und viele weitere Institutionen können nicht mehr mit dem Rad erreicht werden. Zwischen Weberstraße und Koblenzer Tor soll die sichere Radspur durch einen einfachen Schutzstreifen ersetzt werden, sodass Platz für zwei Kfz-Spuren in jede Richtung entsteht. Das Video des Radentscheids aus der Zeit vor dem Umbau der Adenauerallee zeigt, wie unsicher das Radfahren auf dem Schutzstreifen war und wieder sein wird.

Auf der Oxfordstraße wird in Fahrtrichtung Westen die Umweltspur zwischen Maarhofplatz und Bornheimer Straße durch zwei Kfz-Spuren und einen Schutzstreifen ersetzt. Hier verliert nicht nur der Radverkehr: Auch die Busse werden im Stau stehen. In Fahrtrichtung Osten wird das Radfahren auf der Oxfordstraße zwischen Budapester Straße und Wilhelmstraße verboten. Radfahrende sollen zukünftig über die Budapester Straße, den Friedensplatz und die Wilhelmstraße fahren – eine Route, die auch von 19 Buslinien genutzt wird und auf der Radfahrende an der Haltestelle Friedensplatz zwischen an- und abfahrenden Bussen keinen sicheren Weg haben.

Wir haben schon über 9.000 Unterschriften gegen diese Unvernunft gesammelt! Das ist super, aber angesichts der nun vorliegenden Planungen der Stadt müssen es noch viel mehr werden! Lasst uns zeigen, dass wir nicht damit einverstanden sind, dass die Krisensituation genutzt wird, um wichtige Radinfrastruktur zu demontieren. Wir brauchen sichere Radwege jetzt mehr denn je, denn sie sind Teil der Lösung!

Deshalb: Teilt diese Petition weiter! Sprecht mit Freunden und Bekannten. Jede Unterschrift ist eine Stimme für unsere Radwege!


06/23/2026, 16:27

Liebe Unterstützende der Bonner Radspuren,

Wir wollen demonstrieren, um unserem Anliegen, die Rad- und Umweltspuren auf der Oxfordstraße und der Adenauerallee zu erhalten, noch mehr Nachdruck zu verleihen!

ADFC, VCD, Radentscheid Bonn und Fuß e. V. rufen gemeinsam zur Demonstration auf. Unter dem Motto „Wir sind Teil der Lösung" demonstrieren wir am Freitag, den 26.6., um 17 Uhr auf dem Münsterplatz. Zahlreiche weitere Initiativen und Institutionen rufen mit uns auf (aktualisierte Angaben demnächst auf unserer Website).

Die Forderungen der Demonstration sind:

  • Bewährte Radverbindungen erhalten und weiterentwickeln,
  • Radverkehr als Teil der Verkehrslösung stärken,
  • ÖPNV stärken und den Verkehrsfluss für alle verbessern,
  • Innenstadt erreichbar und attraktiv für Menschen, Handel und Wirtschaft halten,
  • Wohnquartiere vor unnötigem Durchgangsverkehr schützen.

Kommt vorbei und bringt Freunde und Familie mit!

Gemeinsam sind wir die Lösung – wir freuen uns auf euch!
Radentscheid Bonn und ADFC Bonn/Rhein-Sieg


06/21/2026, 15:46

Die geplante Rücknahme von Radspuren auf der Oxfordstraße und der Adenauerallee ist ein falsches Signal. Wir brauchen Lösungen, die alle Verkehrsteilnehmenden mitdenken – nicht Maßnahmen, die erfolgreiche Alternativen wieder schwächen. Wer klimafreundliche Mobilität in der akuten Krise ausbremst, riskiert mehr Stau für alle – nicht weniger!

Deshalb rufen ADFC, VCD, Radentscheid Bonn und Fuß e. V. gemeinsam zur Demonstration auf. Unter dem Motto „Wir sind Teil der Lösung" demonstrieren wir am Freitag, den 26.6., um 17 Uhr auf dem Münsterplatz. Zahlreiche weitere Initiativen und Institutionen rufen mit uns auf (aktualisierte Angaben demnächst auf unserer Website).

Kommt vorbei und bringt Freunde und Familie mit!

Die Forderungen der Demonstration sind:

  • Bewährte Radverbindungen erhalten und weiterentwickeln,
  • Radverkehr als Teil der Verkehrslösung stärken,
  • ÖPNV stärken und den Verkehrsfluss für alle verbessern,
  • Innenstadt erreichbar und attraktiv für Menschen, Handel und Wirtschaft halten,
  • Wohnquartiere vor unnötigem Durchgangsverkehr schützen.

06/16/2026, 16:28

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

über 1.500 Unterschriften an einem einzigen Tag – das ist absolut beeindruckend, vielen Dank!

Aber wir wollen noch mehr erreichen. Bitte teilt diese Petition und sprecht mit Freunden und Bekannten über die Pläne der Stadt – jede Unterschrift zählt!

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, dem empfehlen wir zwei Artikel aus unserem Blog:

- Der Rat stellt die Weichen: Keine Fahrradinfrastruktur mehr auf der Oxfordstraße Richtung Stadthaus
- Guido Déus und die Verwaltung machen tabula rasa beim Radverkehr

Und wer selbst spüren möchte, was der Wegfall der Radspuren auf der Oxfordstraße und der Adenauerallee bedeuten würde: Die Lokalzeit vom 9. Juni 2026 zeigt es am Konrad-Adenauer-Platz eindrucksvoll.

Gemeinsam machen wir Bonn sicherer für alle Radfahrenden!


06/16/2026, 04:58

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


06/15/2026, 17:00

Es wurden weitere Quellen ergänzt und die Erläuterung zum Engpassprinzip wurde präzisiert.


Neue Begründung:

Oxfordstraße: Alternativlos und lebensgefährlichunsicher ohne Radspur

Die Oxfordstraße ist die wichtigste Ost-West-Verbindung für den Radverkehr in der Bonner Innenstadt. Eine gleichwertige Alternative gibt es nicht, da parallele Führungsmöglichkeiten im Straßennetz schlicht nicht vorhanden sind.

Dort soll der Radfahrstreifen nun einem Schutzstreifen weichen oder ganz entfallen. Was das bedeutet: Radfahrende teilen sich die Fahrbahn mit Lkw und Autos im Stau, mit einem gestrichelten Strich als einzigem Schutz. Untersuchungen belegen, dass der vorgeschriebene Überholabstand auf solchen Streifen regelmäßig unterschritten wird, außerdem ist fraglich, ob die Menschen dort mit dem Rad überhaupt noch durchkommen. Bestehende Schutzstreifen, etwa an der Römerstraße,Schutzstreifen sind im Stau regelmäßig komplett mit Autos vollgestellt.vollgestellt, wie etwa in der Römerstraße zu beobachten ist.

Und was bringt das Ganze? AbsehbarVoraussichtlich wenig bis gar nichts. DerIn Engpassder liegtVerkehrsplanung gilt das Flaschenhalsprinzip: Die Leistungsfähigkeit eines Straßenzuges wird maßgeblich durch seine Engpässe bestimmt. Solange die Engpässe auf der Kennedybrücke selbst bzw.und anauf anderen zwangsweise einspurigen Abschnitten wie der Thomastraße oder Combahnfriedhof.am MehrCombahnfriedhof Spurenbestehen davorbleiben, verschiebenwird densich der Stau lediglichdurch eindie paarBeseitigung Metereiniger weitereinspuriger undAbschnitte machtnur denverlagern, Verkehraber nochnicht chaotischer.verschwinden.

Adenauerallee: Kein Stauhelfer, aber ein Politikum

Die Adenauerallee hat keine direkte Entlastungsfunktion für die gesperrte Nordbrücke und darüber hinaus auch zwei einspurige Passagen auf knapp zwei Kilometer Länge. Der Beschluss, auch hier den Radverkehr zu verdrängen, lässt sich verkehrlich kaum begründen, wohl aber politisch: Die CDU bekämpft die Radspur auf der Adenauerallee seit Jahren als ideologische Unvernunft. Nun scheint sie in der Ausnahmesituation die Gelegenheit zu sehen, Fakten schaffen zu können.

Die vorgeschlagenen Ausweichrouten über Kaiserstraße und Rheinufer sind kein gleichwertiger Ersatz für alle, die entlang der Adenauerallee zur Schule gehen, studieren oder arbeiten.

Das Fahrrad entlastet alle, auch den Autoverkehr

Wer jetzt auf das Rad umsteigt, nimmt ein Auto von der Straße und erleichtert die Situation damit nicht zuletzt für all diejenigen, die nicht wechseln können, etwa Handwerker, mobilitätseingeschränkte Personen oder diejenigen, die einen sehr weiten Weg haben. Die Menschen, die seit dem 3. Juni täglich auf das Fahrrad umgestiegen sind, sorgen dafür, dass der Kollaps nicht noch schlimmer ist. Wer sie jetzt derartig verdrängt, sorgt dafür, dass sie ins Auto zurückkehren, mit dem Ergebnis von mehr Stau, nicht weniger.

Bonn hat mit dem Radentscheid 2021 versprochen, zur Fahrradstadt zu werden. Dieses Versprechen ausgerechnet dann zu brechen, wenn das Fahrrad beweist, dass es unverzichtbar ist und ungemeine Potentiale bietet, wäre eine Entscheidung gegen die Sicherheit aller, die täglich Rad fahren und jene, die es in der neuen Situation erstmals ernsthaft in Betracht ziehen.

Wir fordern den Rat der Bundesstadt Bonn auf, die Beschlusspunkte 1.6, 1.7 und 1.8 zurückzunehmen und stattdessen das zu tun, was diese Krise wirklich braucht: Radverkehr fördern, nicht verbieten.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 107 (91 in Bonn)


06/15/2026, 09:55

Es wurden Quellenangaben zum Ratsbeschluss und zur Aussage des ADAC-Mobilitätsexperten ergänzt.


Neuer Petitionstext:

Der Bonner Stadtrat hat angesichts des Verkehrschaos nach Sperrung der Nordbrücke am 11. Juni 2026 mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP, BBB und AFD beschlossen, die Radspuren auf der Oxfordstraße und der Adenauerallee zu entfernen und den Autoverkehr dort wieder vierspurig zu führen. Wo kein Schutzstreifen möglich ist, soll der Radverkehr schlicht verboten werden.werden (Quelle: Ratsbeschluss).

Wir fordern: Die Radspuren auf Oxfordstraße und Adenauerallee müssen erhalten bleiben, der Wechsel aufs Rad unterstützt und gefördert werden.

Jetzt, in dieser akuten Mobilitätskrise, braucht Bonn das Fahrrad mehr denn je. Sogar einder ADAC-Mobilitätsexperte empfahl,Prof. Roman Suthold empfiehlt im Kölner Stadt-Anzeiger, in der Krisensituation keine Fahrrad- und Umweltspuren für den Autoverkehr zu opfern.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 102 (87 in Bonn)



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