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  • Helft Anja! 15

    18-08-17 18:22 Uhr

    MENSCHLICHKEIT STATT MDK

    Wir haben gerade unseren 30. Hochzeitstag gefeiert. Trotz Krankheit und dem immensen Leidensdruck durch die zutiefst ungerechte, unmenschliche und entwürdigende Behandlung durch den MDK, gibt es Grund zu feiern. Anja ist seit 10 Jahren Hypnosetherapeutin. Wir haben drei wunderbare, warmherzige, empathische Kinder, die erwachsen sind und ihr Leben positiv gestalten. Wir erfahren eine grandiose Unterstützung durch Sie alle, durch die Menschen, die unsere Petition HELFT ANJA! zeichnen und verbreiten.

    Unsere Gedanken sind sehr oft bei den leidenden Menschen, die keine so großartige Unterstützung erleben dürfen wie wir – die Alleinstehenden und die Einsamen und die Alleingelassenen. Je länger diese Petition dauert und je mehr wir aus Ihren Kommentaren über Sie erfahren, um so wichtiger scheint es uns, besonders diesen stumm und wenig beachteten Leidenden eine Stimme zu geben und Gehör zu verschaffen. Die Machenschaften des MDK sind widerlich und würdelos. Es gibt noch schlimmeres Missverhalten der „Gutachter“ als in Anjas Fall. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ein neues Buch zum Thema „Menschlichkeit, Menschenwürde, Kranke und Schwache in unserer Gesellschaft“ zu verfassen. Mehr dazu in einem der nächsten Info-Texte.

    Für heute wieder einmal ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer, verbunden mit der Bitte, immer daran zu denken, dass die eigene Freiheit dort endet, wo sie die Deines Nächsten beschränkt. Die Adressaten wissen schon, wer gemeint ist…

    Ihr Team HELFT ANJA!

  • Änderungen an der Petition

    18-08-17 01:49 Uhr

    Textkürzung


    Neue Begründung: Bis zum April 2016 war Anja eine erfolgreiche Therapeutin, die in beinahe 10 Jahren Hunderten ihrer Patienten helfen konnte, wieder gesund zu werden. Über Nacht erkrankte Anja schwer. Binnen weniger Wochen wurde sie so schwach, dass sie ihr Bett nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnte. Schon bald waren selbst die intimsten Handgriffe nicht mehr ohne fremde Hilfe möglich. Dazu kamen auch über Nacht diverse Lebensmittelallergien. Als häusliche Pflegeperson investierte ich als Partner ca. 40 Stunden pro Woche in Einkäufe, Kochen, Putzen, Waschen, Körperpflege, Einreibungen, Massagen und vieles mehr. Trotzdem war Anja im September 2016 durch die Krankheit gezwungen, ihre Praxis zu schließen und ihren Beruf aufzugeben.
    Es begann eine Odyssee der ärztlichen (Fehl-) Behandlungen und (Fehl-) Diagnosen. Von heute auf morgen 2/3 des Familieneinkommens weg. Laut Diagnose der Uniklinik Kiel hatte Anja nur noch wenige Monate Lebenserwartung. Die ursprüngliche Erkrankung wurde durch Folgeerkrankungen verstärkt. Anja verweigerte die weitere Behandlung durch das UKSH und hat die Fehldiagnose vom Oktober 2016 um viele Monate überlebt – und lebt immer noch. :-) 
    Wir begannen mit alternativer Behandlung. Gleichzeitig stagnierte die häusliche Pflegesituation mit einem hohen Aufwand von ca. 40 Stunden pro Woche. Im Januar 2017 wurde ich von Freunden auf die Möglichkeit eines Pflegeantrags aufmerksam gemacht. Die Informationen über Pflegekasse, häusliche Pflege, Wohngeld, Krankenkasse und vor allem die wahre Erkrankung von Anja konnte ich nur nachts einholen, weil der Tag mit Existenzsicherung, häuslicher Pflege, alternativer Weiterbehandlung und dem Kampf gegen die Willkür der Behörden ausgelastet war.
    In dieser Zeit gingen unsere Finanzreserven zu Ende. Die alternative Behandlung zeigte Teilerfolge, war aber kostenintensiv. Die Krankenkasse brauchte fünf Monate, um Anja über mich krankenzuversichern.
    Im März beantragte ich die Begutachtung durch den MDK. Anjas Symptome verschlimmerten sich wieder. Im Mai erfolgte dann nach beinahe 11 Wochen und einer schriftlichen wie einer telefonischen Beschwerde über die lange Wartezeit endlich die Begutachtung.
    In einer guten halben Stunde stellte die Dame jede Menge Fragen, wollte aber unsere zusammengefassten Informationen über Anjas Leidensweg mit den Diagnosen und den Daten von bis dato 27 Ärzten, 5 Heilpraktikern und 2 Krankenhäusern nichts wissen: „Die brauche ich nicht!“
    Das Ergebnis dieser mangelnden Sorgfalt ereilte uns 12 Tage später in Form von verweigerter, häuslicher Pflege: Pflegegrad 1! Unsere eigenen Antworten auf den Original-Fragebogen des MDK ergaben dreimal im Abstand von drei Monaten Pflegegrad 3.
    Aus 40 Stunden wöchentlicher Pflege wurde im Gutachten 14 Stunden – eine glatte Lüge!
    Aus kompletter Hilflosigkeit und Unselbstständigkeit wurde im Gutachten eine Frau, die Behördengänge und finanzielle Angelegenheiten selbstständig regeln könne – eine weitere, dreiste Lüge. Insgesamt ist dieses sogenannte Pflegegutachten mit 34 (!) Fehlern gespickt. Da das Ergebnis mit 26,5 Punkten nur einen halben Punkt unter dem Pflegegrad 2 mit einem monatlichen Geld für häusliche Pflege liegt, kann man nur von wissentlicher und willentlicher Manipulation ausgehen. Was sonst könnte die „Gutachterin“ zu solch einem krassen Fehlurteil verleitet haben? Ist es vielleicht die Abhängigkeit von ihrem Geldgeber?
    Wie viele Millionen oder gar Milliarden (=> Überschuss der Krankenkassen 2016 = 16 Milliarden) spült die „gute Arbeit“ eines „Gutachters“ in Form von schlechterer Einstufung eines vermeintlich nicht Pflegebedürftigen in die Kassen der Kassen?
    Für die Hilfsbedürftigen geht es um Würde, um ein erträglicheres Krankendasein und um eine Wertschätzung ihrer Gesamtsituation, wie der Gesetzgeber sie im Interesse, zum Wohl von uns allen und in unserem Namen beschlossen hat. Für die Pflegekassen und für die Krankenkassen geht es in erster Linie um Wirtschaftlichkeit. Weshalb sonst wehren sie sich so vehement gegen Gutachter, die ihrem Namen Ehre machen, indem sie ehrliche, unabhängige Gutachten über die schwächsten Mitglieder unserer Solidargemeinschaft erstellen?
    Krankenkassen machen den Bock zum Gärtner und sparen so Multimillionen. Es wundert Anja nicht, dass Sterbenden keine häusliche Pflege zusteht; dass aus 40 wöchentlichen Pflegestunden im Gutachten mal eben 14 Stunden werden; dass ein Beinamputierter mit Bettpfanne und Katheter im Gutachter-Jargon "überwiegend selbstständig" seinen Alltag managt; oder dass eine schwer demente, alte Dame ihren Haushalt "selbstständig" bewältigt, obwohl sie in Wahrheit nicht einmal den Kühlschrank von der Waschmaschine unterscheiden kann. Es wundert Anja auch nicht, dass nur 7% der Begutachteten Einspruch erheben. Pflegebedürftigen fehlt meist die Kraft dazu.
    Deshalb brauchen wir Ihre und Eure Stimmen. Schaffen Sie dieses ungerechte System ab, Herr Gröhe! Mit den Hausärzten stehen Gutachter zur Verfügung, deren Expertis
    Hausärztliche Expertise statt MDK-Willkür - häusliche Pflege spart


  • Kommentar einer Petentin

    18-08-17 01:41 Uhr

    Hallo, ich hatte folgenden Kommentar als Begründung meiner Unterschrift abgefasst. Leider wurde er nicht übernommen. Vielleicht könnten Sie ihn nachtragen. Ich wünsche Anja und Ihnen ganz viel Kraft.

    Kommentar:
    Mir ist diese Petition wichtig, weil ich in einer ähnlichen Lage genau dieses Vorgehen der Krankenkassen und des MDK ebenso kritisiere. Ich pflege einen guten Freund und Nachbarn mit rezidivierendem Hirntumorleiden, der permanent durch die Maschen des Systems fällt.
    Ihm wurde zwar immerhin Pflegegrad 2 zugesprochen aber, wie bei Anja, dreist falsche Informationen eingetragen (12 statt 20 Stunden z. B.) bzw. Informationen (Finanzen und Bürokratie unselbständig) gar nicht oder falsch (Nutzung Rollator mgl) aufgenommen, die Pflegegrad 3 begründet hätten. Der laufende Widerspruch, zu gut einem dutzend Fehlern, die ich dezidiert aufführe, soll lapidar durch eine erneute Begutachtung des MDK bearbeitet werden.
    Mein Nachtrag zum Widerspruch in Form eines ärztlichen Attests des Professors der Uni Köln zur Abkürzung des Verfahrens wurde bisher nach verbaler Auseindersetzung mit der Mitarbeiterin der AOK zum Verfahrensablauf gar nicht kommentiert. Ich habe ausgeführt, dass ich den Besuch des MDK als Abhilfe des Widerspruchs nicht akzeptiere. Wie Sie, sehe ich keinen Grund, dass eine wiederum neue Pflegekraft innerhalb einer Stunde höchstens, die Situation des Kranken adäquat beurteilen kann, zumal diesen Mitarbeitern jede zusätzlich nötige Verwaltungserfahrung abgeht, wo es schon beim ersten mal nicht funktioniert hat. Der erneute Termin zeigt bloss die Hilflosigkeit des MDK, einem gut begründeten Widerspruch nichts entgegen setzen zu können als Zeitschinderei. Dem Widerspruch kann leicht nach Aktenlage abgeholfen werden durch meine Nachweise und den Attest. Das will bloss niemand, wäre ja teurer.
    Die begutachtenden Pflegekräfte werden überdies berufsfern verwendet und können diese Aufgabe nicht qualifiziert ausführen, weil sie den verwaltenden Akt nicht überblicken. Dieser ist auf Sachebene zu bearbeiten und nicht auf Pflegeebene,. Die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin wiederum hat jedoch von Pflege keine Ahnung. Und so beißt sich die helfende Katze in den Schwanz und dem Kranken und seiner Pflegeperson bleibt nur, irgendwie weiter zu machen. Das hat System, und zwar gegen die, die die Unterstützung benötigen und gegen die, die im System arbeiten müssen. Hoch lebe das System.

    In diesem Sinne spricht die Petition mir aus der Seele. Gerne kann ich meine Unterlagen zu Beispielzwecken zur Verfügung stellen.

    C.S.

  • Helft Anja! 14

    18-08-17 01:03 Uhr

    MENSCHLICHKEIT STATT MDK
    Mein Schwiegervater, der mittlerweile verstorben ist, erlitt im März 2016 einen Hirnschlag. In den folgenden Wochen kämpfte er sich zurück ins Leben, blieb aber in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Im Frühsommer überlebte er zur Verwunderung seiner Ärzte einen sehr schweren Herzinfarkt, wurde ins künstliche Koma versetzt und wachte dennoch am Folgetag wieder auf. Bei einer gründlicheren Untersuchung als nach dem Schlaganfall entdeckten die Ärzte mehrere verstopfte Adern am Herzen, an den Beinen, den Füßen und an der Halsschlagader. Außerdem wurde eine jahrelange Fehlbehandlung mit Marcumar und Kortison endlich korrigiert. Mein Schwiegervater wurde von Flensburg nach Kiel verlegt, bekam in einer Herz-OP und mehreren anderen OPs einen Bypass und diverse Stents eingesetzt. Schließlich wurde er medikamentös vollkommen neu eingestellt, zurück nach Flensburg verfrachtet und nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt darüber informiert, dass trotz Stents die Durchblutung seiner Zehen des linken Fußes nicht mehr genügend durchblutet seien und dieser deswegen amputiert werden müsse. Diesmal erholte sich mein Schwiegervater nur sehr langsam, beinahe widerwillig. Sein Lebensmut schien verflogen. Wen wundert das? Er verweigerte für Wochen die Nahrungsaufnahme – und überlebte doch. Sein Körper war bis auf Haut und Knochen abgemagert. Da ereilte ihn die Hiobsbotschaft, dass man jetzt auch noch den linken Unterschenkel amputieren müsse. Gesagt, getan. Der Unterschenkel wurde ebenfalls amputiert. Die Wundheilung verlief schleppend. Das verbliebene Knie wurde nicht rechtzeitig genug bewegt und versteifte. Mein Schwiegervater wurde mit Beantragung der Pflegebegutachtung durch den MDK nach Hause entlassen. Wie gesagt: vollkommen abgemagert und entkräftet, am Katheter, dieser arme Mensch konnte nicht einmal intimste Verrichtungen ohne fremde Hilfe vornehmen. Ich habe ihn über sein eigenes Elend weinen sehen. Und ich habe die Stärke meiner Schwiegermutter erlebt, die ihren Mann bis zu seinem Tode im Mai 2017 aufopfernd und rund um die Uhr gepflegt, gewaschen, intimgepflegt, bekocht, gefüttert, getränkt, gestreichelt, gehegt und gepflegt, bis zur Selbstaufgabe gepflegt und betüdelt hat. Meine Schwiegermutter hat beinahe neun Monate nicht mehr in ihrem Bett, sondern auf der Couch in der Stube neben dem Spezialbett ihres Mannes geschlafen, damit sie bei Bedarf sofort und unmittelbar für ihn da sein konnte.
    Der MDK macht in seinem sogenannten „Gutachten“ daraus Pflegestufe 1 nach altem Recht, macht aus der vollkommenen Unfähigkeit zur Selbstversorgung einen weitgehend selbstständigen Menschen, macht aus 60 oder gar 70 Pflegestunden gerade einmal 14 Stunden, bezahlt aber gleich zwei Rollstühle, obwohl mein Schwiegervater nicht ein einziges Mal sein Bett verlassen konnte, bis es ihm im Mai 2017 auf einmal etwas besser geht. Als er sich gerade zu erholen scheint, entzündet sich der Katheter-Zugang. Das von seiner Hausärztin verordnete Schmerzmittel löst einen anaphylaktischen Schock aus. Das gesunde, rechte Bein schwillt binnen Minuten dramatisch an. Schmerzen, Panik, Kurzatmigkeit. Wie wir später im Krankenhaus erfahren, ist wahrscheinlich in der Folge des anaphylaktischen Schocks die Hauptschlagader am Bauch geplatzt. Die herbeigerufene Hausärztin trifft nach etwas mehr als einer halben Stunde nach dem Notruf ein – mit dem Fahrrad.
    „Oh, sie wohnen ja so schön, und es ist so schönes Wetter. Da dachte ich, ich komme mit dem Rad. (…) Oh, wer hat Ihnen denn dieses Mittel verschrieben?“
    „Na Sie!“, stöhnt mein Schwiegervater.
    „Oh, naja, das kann ja mal vorkommen…“
    Mein Schwiegervater verstirbt am selben Abend.
    Leider ist diese Geschichte traurige Wirklichkeit. Jeder Mensch kann Fehler machen. Jedes System ist verbesserungswürdig. Das ist aber noch lange kein Grund, menschenunwürdiges Verhalten einfach hinzunehmen.
    Wenn wir Schwachen uns zusammentun und laut und lauter unsere Stimmen erheben und zu einer vereinen, dann werden wir den Verwesern und Verwaltern der Unmenschlichkeit, den herzlosen Bürokraten und den angsterfüllten Abnickern eines Tages ihren verdienten Platz zuweisen: die Bedeutungslosigkeit!

    “Verbunden werden auch die Schwachen mächtig!”
    Friedrich Schiller

  • Änderungen an der Petition

    16-08-17 23:58 Uhr

    Fehlerkorrekturen


    Neue Begründung: Bis zum April 2016 war Anja eine erfolgreiche Therapeutin, die in beinahe 10 Jahren Hunderten ihrer Patienten helfen konnte, wieder gesund zu werden. Über Nacht erkrankte Anja schwer. Binnen weniger Wochen wurde sie so schwach, dass sie ihr Bett nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnte. Schon bald waren selbst die intimsten Handgriffe nicht mehr ohne fremde Hilfe möglich. Dazu kamen auch über Nacht diverse Lebensmittelallergien. Als häusliche Pflegeperson investierte ich als Partner ca. 40 Stunden pro Woche in der Woche mit Einkaufen, Einkäufe, Kochen, Putzen, Waschen, Körperpflege, Einreibungen, Massagen und vielem vieles mehr. Trotzdem war Anja im September 2016 durch die Krankheit gezwungen, ihre Praxis zu schließen und ihren Beruf aufzugeben.
    Es begann eine Odyssee der ärztlichen (Fehl-) Behandlungen und (Fehl-) Diagnosen. Von heute auf morgen 2/3 des Familieneinkommens weg. Laut Diagnose der Uniklinik Kiel hatte Anja nur noch wenige Monate Lebenserwartung. Die ursprüngliche Erkrankung wurde durch Folgeerkrankungen verstärkt. Anja verweigerte die weitere Behandlung durch das UKSH und hat die Fehldiagnose vom Oktober 2016 um viele Monate überlebt – und lebt immer noch. :-) 
    Wir begannen mit alternativer Behandlung. Gleichzeitig stagnierte die häusliche Pflegesituation mit einem hohen Aufwand von ca. 40 Stunden pro Woche. Im Januar 2017 wurde ich von Freunden auf die Möglichkeit eines Pflegeantrags aufmerksam gemacht. Die Informationen über Pflegekasse, häusliche Pflege, Wohngeld, Krankenkasse und vor allem die wahre Erkrankung von Anja konnte ich nur nachts einholen, weil der Tag mit Existenzsicherung, häuslicher Pflege, alternativer Weiterbehandlung und dem Kampf gegen die Willkür der Behörden ausgelastet war.
    In dieser Zeit gingen unsere Finanzreserven zu Ende. Die alternative Behandlung zeigte Teilerfolge, war aber kostenintensiv. Die Krankenkasse brauchte fünf Monate, um Anja über mich krankenzuversichern.
    Im März beantragte ich die Begutachtung durch den MDK. Anjas Symptome verschlimmerten sich wieder.
    wieder. Im Mai erfolgte dann nach beinahe 11 Wochen und einer schriftlichen wie einer telefonischen Beschwerde über die lange Wartezeit endlich die Begutachtung.
    In einer guten halben Stunde stellte die Dame jede Menge Fragen, wollte aber unsere zusammengefassten Informationen über Anjas Leidensweg mit den Diagnosen und den gesammelten Daten von bis dato 27 Ärzten, 5 Heilpraktikern und 2 Krankenhäusern nichts wissen: „Die brauche ich nicht!“
    Das Ergebnis kam dann dieser mangelnden Sorgfalt ereilte uns 12 Tage später in Form von verweigerter, häuslicher Pflege: Pflegegrad 1!
    1! Unsere eigenen Antworten auf den Original-Fragebogen des MDK ergaben dreimal im Abstand von drei Monaten Pflegegrad 3.
    Aus 40 Stunden wöchentlicher Pflege wurde im Gutachten 14 Stunden – eine glatte Lüge!
    Aus kompletter Hilflosigkeit und Unselbstständigkeit wurde im Gutachten, Gutachten eine Frau, die Behördengänge und finanzielle Angelegenheiten selbstständig regeln könne – eine weitere, dreiste Lüge. Insgesamt ist dieses sogenannte Pflegegutachten mit 34 (!) Fehlern gespickt. Da das Ergebnis mit 26,5 Punkten nur einen halben Punkt unter dem Pflegegrad 2 mit einem monatlichen Geld für häusliche Pflege liegt, kann man nur von wissentlicher und willentlicher Manipulation ausgehen. Was sonst könnte die „Gutachterin“ zu solch einem krassen Fehlurteil verleitet haben? Ist es vielleicht die Abhängigkeit von ihrem Geldgeber?
    Wie viele Millionen oder gar Milliarden (=> Überschuss der Krankenkassen 2016 = 16 Milliarden) spült die „gute Arbeit“ eines „Gutachters“ in Form von schlechterer Einstufung eines vermeintlich nicht Pflegebedürftigen in die Kassen der Kassen?
    Für die Hilfsbedürftigen geht es um Würde, um ein erträglicheres Krankendasein und um eine Wertschätzung ihrer Gesamtsituation, wie der Gesetzgeber sie im Interesse, zum Wohl von uns allen und in unserem Namen beschlossen hat. Für die Pflegekassen und für die Krankenkassen geht es in erster Linie um Wirtschaftlichkeit. Weshalb sonst wehren sie sich so vehement gegen Gutachter, die ihrem Namen Ehre machen, indem sie ehrliche, unabhängige Gutachten über die schwächsten Mitglieder unserer Solidargemeinschaft erstellen?
    Krankenkassen machen den Bock zum Gärtner und sparen so Multimillionen. Es wundert Anja nicht, dass Sterbenden keine häusliche Pflege zusteht; dass aus 40 wöchentlichen Pflegestunden im Gutachten mal eben 14 Stunden werden; dass ein Beinamputierter mit Bettpfanne und Katheter im Gutachter-Jargon "überwiegend selbstständig" seinen Alltag managt; oder dass eine schwer demente, alte Dame ihren Haushalt "selbstständig" bewältigt, obwohl sie in Wahrheit nicht einmal den Kühlschrank von der Waschmaschine unterscheiden kann. Es wundert Anja auch nicht, dass nur 7% der Begutachteten Einspruch erheben. Pflegebedürftigen fehlt meist die Kraft dazu.
    Deshalb brauchen wir Ihre und Eure Stimmen. Schaffen Sie dieses ungerechte System ab, Herr Gröhe! Mit den Hausärzten stehen Gutachter zur Verfügung, deren Expertise Hand und Fuß hat. Wir brauchen keine Phantasie-Gutachten, keine Lügen und keine MDK-Willkür. Wir brauchen häusliche Pflege, wir brauchen Hilfe, und wir brauchen einen Aufstand der Schwachen...
    MENSCHLICHKEIT MIT A
    Expertis


  • Änderungen an der Petition

    16-08-17 03:15 Uhr

    weil wir in tagen niemals das ziel erreichen können, kann man die zahl der Unterschriften nicht selbst begrenzen oder den Adressaten der petition ändern?


    Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

  • Dankeschön Für Den Bisherigen Zuspruch!

    16-08-17 02:11 Uhr

    HELFT ANJA! sagt: DANKESCHÖN!

    Liebe Freunde, sehr geehrte Petenten!

    Wir sind ganz überwältigt von dem zahlreichen Zuspruch zu unserer Petition HELFT ANJA! Einen solche Welle des Mitgefühls nach all den Niederschlägen der vergangenen Monate, zu denen der unrühmliche Beitrag des sogenannten MDK-„Gutachtens“ ja nur als Spitze des Eisbergs „Krankheit“ fungiert, tut einfach nur gut – vielen, herzlichen Dank dafür, von Anja und von mir.

    Es gibt nur einige, wenige Stimmen in den Kommentaren zur Petition, die den Wahrheitsgehalt anzweifeln und damit auch den Sinn eines solchen Forums. Denen sei hier deutlich gesagt: Das sogenannte „Gutachten“ mit mindestens zwei ganz dicken Lügen und mehr als 34 Fehleinschätzungen/Fehlern/Manipulationen wird zu geeigneter Zeit und an geeigneter Stelle veröffentlicht werden. Ein Sachbuch hat eben eine längere Entstehungsgeschichte als eine Petition. Bis dahin müssen die Zweifler uns Glauben schenken – oder auch nicht. Es zwingt Sie ja niemand, ihre Unterschrift zu geben. Unsere Kritik am MDK-Gutachterunwesen ist wahrheitsgetreu, offen, ehrlich und leider sehr real – und wird von der überwältigenden Mehrheit der Unterzeichner in den Kommentaren und Zuschriften per Mail unterstützt. Und das sind beileibe nicht „nur“ betroffene und betrogene MDK-Opfer, das sind auch Ärzte und Menschen aus anderen Pflegeberufen, die ähnlich negative Erlebnisse wie Anja hatten und haben.

    Blättert einfach durch die Kommentare! Dann wird schnell ersichtlich, dass der MDK durchaus mit krimineller Energie tätig ist, weil seine Mitarbeiter lügen, betrügen, die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit verbiegen und wirtschaftlich verwalten, was medizinisch-menschlich gepflegt und gehegt werden sollte. Die Menschenwürde wird mit Füßen getreten. Aus schlimmsten menschlichen Schicksalen und Lebenssituationen werden Statistiken und Rechenexempel konstruiert. Dilettantismus, Heuchelei und Bürokratenkleingeist reichen sich die Hände. Und das alles geschieht weitgehend hinter verschlossenen Türen, weil die Politik Schönrednerei keine Taten folgen lässt und die Schwächsten der Schwachen keine Lobby haben.

    Krankenkassen sind Solidargemeinschaften, werden von unserem Geld bezahlt und verweigern uns dann durch die von ihnen eingesetzten und von unserem Geld bezahlten „Gutachter“ die Hilfe. Ihre Kommentare in der Petition HELFT ANJA! zu den Machenschaften des MDK sind eindeutig: „Menschenverachtend, unwürdig, kriminell!“

    Ein Kommentar von Dr. med. M.L. sei hier exemplarisch zitiert:
    „Als Hausarzt kenne ich die Willkür des MDK. Die Kassen zahlen diese "Gutachter", schützen sie vor der Bekanntgabe ihrer Namen, und stützen sich auf ihre "Gutachten". Somit ist der MDK ein Instrument der Kassen, Leistungen an Patienten zu verweigern. Allein die Existenz einer solchen Institution ist ein Skandal, genauso das Selbstverständnis eines Arztes, dort zu arbeiten. Er ist (aus Steuergeldern) ausgebildet, Patienten zu helfen. Im MDK tut er das Gegenteil, er verhindert nach Kräften diese Hilfe. Der MDK spricht von Kunden, nicht von Patienten, wie in einer Versicherung. Die Krankenkassen haben seit Schröders Agenda 2010 ihren sozialen Auftrag (Solidargemeinschaft der Mitglieder) zugunsten betriebswirtschaftlicher Zahlen vergessen. Darin sehe ich einen weiteren Schritt im ethischen Niedergang unseres deutschen Sozialsystems. Die ehemals "soziale Marktwirtschaft" gleicht sich mehr und mehr an den Raubtierkapitalismus unserer Besatzungsmacht USA an.“

  • MDK - eine Bankrotterklärung der Menschlichkeit!

    13-08-17 21:36 Uhr

    DIE MDK-PFLEGEBEGUTACHTUNG
    IST EINE
    BANKROTTERKLÄRUNG DER MENSCHLICHKEIT

    Mein geschätzter Autorenkollege, Dr. Rainer Holzhüter, der als Hausarzt mit mittlerweile 40-jähriger Berufserfahrung den Medizinbestseller „Wehrt Euch, Patienten!“ geschrieben hat, nennt die „Verhinderungsbürokraten“ vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) gerne auch die „Scharfrichter des Fortschritts“ und sieht seine dortigen Ärzte-Kollegen als „gescheiterte Existenzen“ und als „Totengräber aus der Vorstandsetage“.

    Wie stets trifft seine Kritik voll ins Zentrum der Misere. Genauso bemerkenswert wie der Inhalt ist auch das Publikationsdatum des Erfolgsbuchs: 1996, also vor mehr als 20 Jahren, standen die manipulativen und menschenverachtenden Machenschaften des MDK und seiner Geldgeber Krankenkasse genauso im Brennpunkt wie heute.

    Daraus lässt sich nur ein Schluss ziehen: Alle Gesetzesänderungen haben den Patienten und Pflegebedürftigen nichts gebracht. Die Politiker reißen wie immer besonders gerne und laut die Klappe auf, wenn der nächste Wahltag naht. Aber danach gehen sie dann wieder auf Tauchstation mit dem Kurs: Postensicherung und Karrieremanagement.

    In 20 Jahren hat sich nichts geändert. Der Patientenwillen wird missachtet wie früher. Die Wahrheit wird bis zur Unkenntlichkeit verbogen. Die Gutachter schrecken auch vor Lügen nicht zurück. Und die oben erwähnten „Verhinderungsbürokraten“ in den Verwaltungen der Pflegekassen, der Politik und des MDK verbringen mehr Zeit mit Mauern, Mauscheln und Manipulieren als mit dem ehrlichen Bemühen, dem Kranken, dem Hilflosen, dem Pflegebedürftigen die maximal mögliche, menschliche und medizinische Unterstützung zugute kommen zu lassen – und empfinden das auch meist noch als ihre Dienstpflicht. Als ginge es im Pflegewesen um Gewinnmaximierung und um Kosten-Nutzen-Rechnungen…

    Herr Laumann hat als Patientenbeauftragter der Bundesregierung stets für die Erneuerung des Gutachterwesens geworben. Getan hat er nichts dafür: kein Antrag, kein Gesetz auf den Weg gebracht, keine Ausschussarbeit, nichts davon! Oh, ja, eines hat er doch geschafft während seiner Amtszeit: er hat den unabhängigen Dienst der Interessensvertretung der Patienten zerschlagen. Das hat ihm dann wohl den neuen Posten als NRW-Minister eingebracht…

    Nein, MDK! Stopp, Politik! Schluss mit der Willkür gegen die Menschlichkeit, Pflegekassen!

    Wenn nur derjenige nach monatelangen und jahrelangen Auseinandersetzungen Recht bekommt, der sich wehren kann, wer hilft dann denen, die genau das nicht mehr können?
    MDK, Politik und Krankenkassen haben hunderttausendfach versagt. Ein marodes Haus, das von innen heraus verschimmelt und verfault, kann man nicht sanieren. Aber gemeinsam können wir Schwachen stärker sein, als unsere Peiniger. Wehren wir uns! Jede Stimme zählt. Auch Ihre und Deine. HELFT ANJA! Bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung.

  • Änderungen an der Petition

    13-08-17 01:48 Uhr

    Textergänzung mit griffigerem Slogan


    Neuer Petitionstext: “Verbunden werden auch die Schwachen mächtig!”
    Friedrich Schiller
    MENSCHLICHKEIT MIT AUGENMASS STATT PHANTASIE-GUTACHTEN DES MDK
    Der MDK (Medizinische Dienst der Krankenkassen) begutachtet im Auftrag derselben Krankenkassen, die später die Pflege für ihre pflegebedürftigen Mitglieder zahlen muss, ob und welche Qualität der Pflege die Pflegebedürftigen verdient haben. Dafür haben die meisten Gutachter 30 bis 60 Minuten Zeit. Bezahlt werden sie von ihrem Auftraggeber, der Krankenkasse. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht und der Willkür, der Ignoranz und der Abhängigkeit zum Nachteil des Pflegebedürftigen Tür und Tor geöffnet.
    Wir fordern daher:
    1. Von Pflegekassen unabhängige Gutachter, die ihren Namen verdienen. Was die Sozialgerichte mit ihren Gutachtern leisten, das sollte Standard werden. Das bedeutet, mit Güte und Achtung den Menschen und seine Gesamtpflegesituation zu beurteilen, ohne den Brötchengeber "Krankenkasse" und das eigene Portemonnaie im Hinterkopf zu haben.
    2. Begutachtungs- und Widerspruchsverfahren dürfen maximal drei Monate dauern. Mehr sind einem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen nicht zuzumuten. Krankheit und Pflegesituation belasten schon genug.
    3. Eine Neuausrichtung des Gutachterwesens mit einer stärkeren Berücksichtigung und Gewichtung der hausärztlichen Begutachtung/Atteste/Diagnosen. Die gängige Begutachtungspraxis des MDK durch einen vollkommen Fremden, der zudem in nur wenigen Minuten zu einem gerechten Urteil über einen Menschen kommen soll, der meist seit Wochen oder gar Monaten chronisch krank und in Behandlung durch wirkliche Fachleute ist, macht wenig Sinn und vergeudet Zeit und kostbare Ressourcen. Hausärzte und behandelnde Fachärzte kennen ihre Patienten wesentlich länger als 30 - 60 Minuten.
    Oder vertrauen die Kassen etwa ihren eigenen Vertragsärzten nicht?


    Neue Begründung: Bis zum April 2016 war Anja eine erfolgreiche Therapeutin, die in beinahe 10 Jahren Hunderten ihrer Patienten helfen konnte, wieder gesund zu werden. Über Nacht erkrankte Anja schwer. Binnen weniger Wochen wurde sie so schwach, dass sie ihr Bett nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnte. Schon bald waren selbst die intimsten Handgriffe nicht mehr ohne fremde Hilfe möglich. Als häusliche Pflegeperson investierte ich als Partner ca. 40 Stunden in der Woche mit Einkaufen, Kochen, Putzen, Waschen, Körperpflege, Einreibungen, Massagen und vielem mehr. Trotzdem war Anja im September 2016 durch die Krankheit gezwungen, ihre Praxis zu schließen und ihren Beruf aufzugeben.
    Es begann eine Odyssee der ärztlichen (Fehl-) Behandlungen und (Fehl-) Diagnosen. Von heute auf morgen 2/3 des Familieneinkommens weg. Laut Diagnose der Uniklinik Kiel hatte Anja nur noch wenige Monate Lebenserwartung. Die ursprüngliche Erkrankung wurde durch Folgeerkrankungen verstärkt. Anja verweigerte die weitere Behandlung durch das UKSH und hat die Fehldiagnose vom Oktober 2016 um viele Monate überlebt – und lebt immer noch. :-) 
    Wir begannen mit alternativer Behandlung. Gleichzeitig stagnierte die häusliche Pflegesituation mit einem hohen Aufwand von ca. 40 Stunden pro Woche. Im Januar 2017 wurde ich von Freunden auf die Möglichkeit eines Pflegeantrags aufmerksam gemacht. Die Informationen über Pflegekasse, häusliche Pflege, Wohngeld, Krankenkasse und vor allem die wahre Erkrankung von Anja konnte ich nur nachts einholen, weil der Tag mit Existenzsicherung, häuslicher Pflege, alternativer Weiterbehandlung und dem Kampf gegen die Willkür der Behörden ausgelastet war.
    In dieser Zeit gingen unsere Finanzreserven zu Ende. Die alternative Behandlung zeigte Teilerfolge, war aber kostenintensiv. Die Krankenkasse brauchte fünf Monate, um Anja über mich krankenzuversichern.
    Im März beantragte ich die Begutachtung durch den MDK. Anjas Symptome verschlimmerten sich wieder.
    Im Mai erfolgte dann nach beinahe 11 Wochen und einer schriftlichen wie einer telefonischen Beschwerde über die lange Wartezeit endlich die Begutachtung.
    In einer guten halben Stunde stellte die Dame jede Menge Fragen, wollte aber unsere zusammengefassten Informationen über Anjas Leidensweg mit den Diagnosen und den gesammelten Daten von bis dato 27 Ärzten, 5 Heilpraktikern und 2 Krankenhäusern nichts wissen: „Die brauche ich nicht!“
    Das Ergebnis kam dann 12 Tage später in Form von verweigerter, häuslicher Pflege: Pflegegrad 1!
    Aus 40 Stunden wöchentlicher Pflege wurde im Gutachten 14 Stunden – eine glatte Lüge!
    Aus kompletter Hilflosigkeit und Unselbstständigkeit wurde im Gutachten, eine Frau, die Behördengänge und finanzielle Angelegenheiten selbstständig regeln könne – eine weitere, dreiste Lüge. Insgesamt ist dieses sogenannte Pflegegutachten mit 34 (!) Fehlern gespickt. Da das Ergebnis mit 26,5 Punkten nur einen halben Punkt unter dem Pflegegrad 2 mit einem monatlichen Geld für häusliche Pflege liegt, kann man nur von wissentlicher und willentlicher Manipulation ausgehen. Was sonst könnte die „Gutachterin“ zu solch einem krassen Fehlurteil verleitet haben? Ist es vielleicht die Abhängigkeit von ihrem Geldgeber?
    Wie viele Millionen oder gar Milliarden (=> Überschuss der Krankenkassen 2016 = 16 Milliarden) spült die „gute Arbeit“ eines „Gutachters“ in Form von schlechterer Einstufung eines vermeintlich nicht Pflegebedürftigen in die Kassen der Kassen?
    Für die Hilfsbedürftigen geht es um Würde, um ein erträglicheres Krankendasein und um eine Wertschätzung ihrer Gesamtsituation, wie der Gesetzgeber sie im Interesse, zum Wohl von uns allen und in unserem Namen beschlossen hat. Für die Pflegekassen und für die Krankenkassen geht es in erster Linie um Wirtschaftlichkeit. Weshalb sonst wehren sie sich so vehement gegen Gutachter, die ihrem Namen Ehre machen, indem sie ehrliche, unabhängige Gutachten über die schwächsten Mitglieder unserer Solidargemeinschaft erstellen?
    Krankenkassen machen den Bock zum Gärtner und sparen so Multimillionen. Es wundert Anja nicht, dass Sterbenden keine häusliche Pflege zusteht; dass aus 40 wöchentlichen Pflegestunden im Gutachten mal eben 14 Stunden werden; dass ein Beinamputierter mit Bettpfanne und Katheter im Gutachter-Jargon "überwiegend selbstständig" seinen Alltag managt; oder dass eine schwer demente, alte Dame ihren Haushalt "selbstständig" bewältigt, obwohl sie in Wahrheit nicht einmal den Kühlschrank von der Waschmaschine unterscheiden kann. Es wundert Anja auch nicht, dass nur 7% der Begutachteten Einspruch erheben. Pflegebedürftigen fehlt meist die Kraft dazu.
    Deshalb brauchen wir Ihre und Eure Stimmen. Schaffen Sie dieses ungerechte System ab, Herr Gröhe! Mit den Hausärzten stehen Gutachter zur Verfügung, deren Expertise Hand und Fuß hat. Wir brauchen keine Phantasie-Gutachten, keine Lügen und keine MDK-Willkür. Wir brauchen häusliche Pflege, wir brauchen Hilfe, und wir brauchen einen Aufstand der Schwachen...
    MENSCHLICHKEIT MIT A


  • Menschlichkeit Statt Mdk

    10-08-17 02:00 Uhr

    HELFT ANJA! – Menschlichkeit mit Augenmaß,

    statt MDK-Manipulationen an pflegebedürftigen Menschen

    MDK verweigert Todkranker häusliche Pflege!

    Wenn man in der Suchmaschine „MDK, Pflege und Kritik“ eingibt, wird man von Medienberichten über die manipulativen Machenschaften dieser Grusel-Gutachter überflutet. Der MDK ist ein Handlanger der Pflegeverweigerung und damit des Todes. Im Auftrag der Krankenkassen lügen und betrügen die selbsternannten „unabhängigen“ Gutachter, die nicht einmal ihren Namen verdienen, aber den Patienten Millionen zugunsten ihrer Arbeit-, Auftrag- und Geldgeber Krankenkassen vorenthalten. Mit Phantasie- und Gefälligkeitsgutachten, mit Zeitschinderei, mit Mauern, Täuschen und Tricksen betrügt dieser Gutachter-Dienst wohl organisiert und mit Kalkül die Schwächsten, die Kranken und die Pflegebedürftigen. Seit Jahren ruft das kriminell offensichtliche Handeln des MDK heftige Kritik der Medien, des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, der Sozialverbände und der Betroffenen, die noch die Kraft dazu finden, hervor. Der MDK macht ungeniert weiter mit seinem schändlichen Tun. Die Politik nimmt mit großen Worten Scheinverbesserungen vor und lässt den Bock weiterhin Gärtner sein.

    Todkranke, Amputierte, chronisch Kranke, schwer Demente und Pflegebedürftige aller Art werden pro Jahr -zigtausendfach abgezockt, indem ihnen die zustehende Pflege und der angemessene Pflegegrad durch Fehlgutachten, durch Fake-Gutachten, durch Lügen, durch Unterlassung und durch Unterstellung verweigert wird.

    Offenbar befördert das bestehende Gutachtersystem die niedersten Instinkte des Menschen zutage: Neid, Gewinnsucht, Lug und Trug, Übervorteilung, Niedertracht. Manche Gutachter schrecken vor nichts zurück. Ich selbst als Pflegeperson habe schlimmste Lügen zum Nachteil meiner todkranken Frau und meines mittlerweile verstorbenen Schwiegervaters erleben müssen.

    Aber jetzt ist Schluss damit: Ich schreibe mein nächstes Sachbuch zum Thema „Menschlichkeit statt Mammon – das Aufbegehren der Schwachen!“, und ich bitte Sie, liebe Freunde, schildern Sie mir Ihre Erlebnisse mit dem MDK und dessen Schergen. Ich gehe dem nach.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Gegen Ungerechtigkeit zählt jede Stimme…

    Ihr Bernd Sieberichs

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