• Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger

    at 06 May 2021 18:58

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    Teil 1 der Stellungnahme endete mit dem Demokratieverständnis, das hier vorherrscht.
    Wo findet sich mit einem solchen Ergebnis bei der KGR-Wahl (Beispiel mit 17% von Herrn Fried),die am Ende des Schreibens ins Feld geführte „Mehrheit der Gemeindemitglieder“?
    Nur eine Befragung aller Mitglieder der Kirchengemeinde zur „Renovierung“ unserer Kirche hätte ein legitimierendes Mandat generiert!
    Mit dem Hinweis von Uwe Löscher zum Demokratieverständnis von Herrn Putin, den Bundeskanzler Schröder als „lupenreinen Demokraten“ bezeichnet hat, befinden sich die Kirchenverantwortlichen in bester Gesellschaft.
    Abgehoben wird in dem Schreiben der beiden Kirchenverantwortlichen auf unsere DEMOKRATIE und unseren RECHTSSTAAT. Doch wie sieht die Realität aus?

    Ein RECHTSSTAAT,

    in dem der Bürgermeister mit allen Mitteln einen rechtmäßigen Bürgerentscheid dank Vetternwirtschaft verhindert – beginnend beim Kommunalrechtsamt;

    in dem staatliche, kirchliche und öffentlich-rechtliche Machtorgane in gegenseitig verwobenen Netzwerken miteinander kungeln;

    in dem sich Kirchenverantwortliche nicht an den demokratisch beschlossenen Auslobungstext beim Architektenwettbewerb halten;

    in dem entgegen der Satzung versucht wird, den Förderverein ALTE DORFKIRCHE aufzulösen;

    in dem Kandidierende von der Wahl ausgeschlossen oder unter massivem Druck verstört und rausgeekelt werden, weil sie die Anliegen vieler Gemeindemitglieder vertreten und nicht der Kirchenleitung nach dem Mund reden;

    in dem bei der KGR-Wahl ungestraft Wahlbeeinflussung und Wahlmanipulation geschieht und sogar der Verdacht auf Wahlfälschung im Raum steht -
    gedeckt vom 'Kirchlichen Verwaltungsgericht' in Karlsruhe, das in der Verhandlung zu einer fundierten Wahlanfechtungsklage alle vorgetragenen Tatsachen ohne Ermittlung und Erörterung für unzulässig erklärt, alle genannten Zeugen ablehnt. obwohl diese zum Teil anwesend waren, neue aktuelle Tatsachen als verspätet und somit unzulässig von der Erörterung gegen geltendes Recht ausschließt, Befangenheitsanträge widerrechtlich eigenmächtig abschmettert, obwohl das nach Kirchenrecht nur dem Vertretungsgericht zusteht, um dann trotzdem das vorgefertigte Urteil rechtswidrig zu verkünden. Eingedenk der Tatsache, dass es sich hierbei um eine durch das Grundgesetz garantierte private Gerichtsbarkeit handelt, ohne dass sich ein ordentliches Gericht - auch nicht das Bundesverfassungsgericht - der Überprüfung der Einhaltung der rechtsstaatlichen prozessualen Anforderungen verpflichtet sieht, bleibt der Verdacht auf Willkürjustiz, Amtsmissbrauch und Rechtsbeugung ungeprüft bestehen;

    in dem die Presse alle zweifelhaften Einlassungen von Politik und Kirche als gottgegebene Tatsachen verlautbart und Andersdenkende im Konjunktiv Irrealis lächerlich macht und abwertet. Dieses parteiische Verhalten hat nichts mehr mit einer neutralen freien
    Presse zu tun.

    RECHTSSTAAT – ade!
    Die geschilderten Vorgehensweisen, Taktiken und Strategien kennen wir aus Politik und Wirtschaft, und viele vermuten sie nicht in der „Institution Kirche“, aber auch dort haben sie längst Einzug gehalten: Aussitzen, Verleumden, Schönreden, Verbreiten von Halbwahrheiten und Scheinheiligkeit.
    Und von oberster Stelle wird das Ganze noch gedeckt – sowohl im EOK als auch in der EKD. Bezeichnend ist, dass immer zu Gunsten der Kirche entschieden wird.
    In vielen Fällen erklärt sich das Kirchengericht der Einfachheit halber für NICHT ZUSTÄNDIG – damit ist die Sache erledigt, und dies zieht sich schon Jahrzehnte durch alle Urteile des EOK Sondergerichts. In den kirchlichen Veröffentlichungen findet sich keine einzige Entscheidung für die Kläger.
    Es geht offenbar nicht um Rechtsfindung, sondern nur um den eigenen Vorteil.
    Die Kirche hat damit einen allumfassenden Freibrief. Kontrolle braucht sie nicht zu fürchten, die gibt es nicht.

    Ich schließe mit einem Gedanken zu den Vorhaltungen am Schluss des Schreibens:
    Es geht überhaupt nicht um meine „Vorstellungen und architektonischen Vorlieben“ – wie die Briefeschreiber mir bösgläubig unterstellen. Vielmehr haben die Mitglieder des Fördervereins ALTE DORFKIRCHE den Zweck in ihrer Satzung festgeschrieben: ERHALT, INSTANDSETZUNG UND RENOVIERUNG unserer Kirche!
    Im Einhalten einer demokratisch beschlossenen Vereinssatzung – und diese ist über allem erhaben und darüber braucht niemand zu diskutieren – offenbaren sich RECHTSSTAATLICHKEIT und wahre DEMOKRATIE!

    Für die Initiative
    R.Schwarz

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    at 04 May 2021 19:31

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    Liebe Freundin, lieber Freund der ALTEN DORFKIRCHE,

    wie versprochen – lasse ich Ihnen heute meine Gedanken zum Antwortschreiben der Pfarrerin und des KGR-Vorsitzenden zukommen.
    Wie Sie gelesen haben, werden gleich zu Beginn des Schreibens die gesammelten Unterschriften lächerlich gemacht und die 99 schon im Aug. 2020 auf Papier gesammelten Unterschriften ganz unterschlagen, obwohl ich bei der Übergabe ausdrücklich darauf hingewiesen habe. Auch den zuständigen Zeitungsredakteur habe ich zeitgleich darüber informiert. Aber die „Lokal-Presse“ spielt hier mit!
    Die Formulierung „im Stil der damaligen Zeit umgebaut“ ist zutreffend und ist an die Worte von Frau Risch im Mitteilungsblatt der Gemeinde Nr. 39/20 angelehnt, denn es gibt ihn, den sog. ‚nationalsozialistischen Stil‘.
    Es ist eine Unterstellung, dass ich verschwiegen habe, dass der Umbau in die Zeit des Nationalsozialismus gefallen ist. Schon allein das Jahr 1936 weist darauf hin.
    Außerdem habe ich die DOKUMENTATION des Denkmalamtes nach Rücksprache mit dem Verlag verlinkt, in der ausführlich darüber berichtet wird (siehe mein Text vom 29.01.21).
    Bezüglich des kompletten Umbaus der Kirche hat Uwe Löscher bei der Gemeindeversammlung am 11. Aug. 20 einen aufschlussreichen Vortrag gehalten, den ich Ihnen im Anhang mitschicke (siehe unter „Dokument“)
    Was er sagt, denken viele Menschen vor Ort.
    Nach den Planungsunterlagen und der Kostenrechnung wird in unserer Kirche ein Stahlbeton-Altar installiert, was völlig abwegig, eigentlich schizoid ist.
    Hier kommt die ganze Perversion zum Tragen, wenn man bedenkt, dass BETON das LIEBLINGSBAUMATERIAL DER NAZIS war. Wie unglaubwürdig wird mit diesem Wissen der Verweis auf den „nationalsozialistischen Bestand“ in unserer Kirche. Wie absurd, einen Altar aus hiesigem Quarzit - ein absolutes Unikat - durch einen Beton-Altar zu ersetzen. Dies gehört in die Rubrik „Tarnen und Täuschen“.
    Und dafür werden dann noch Unsummen von Geld ausgegeben, etwa 20 000 € für den Beton-Altar - ein Fremdkörper, ohne Bezug zu unserer ALTEN DORFKIRCHE.
    Wie schrieb die Pfarrerin doch treffend in ihrem Impuls am 16. April 21:
    „Geld regiert die Welt und WER GELD HAT, HAT DIE MACHT UND BESTIMMT, oder?“

    Dass der sog. „nationalsozialistische Bestand“ die Weiterentwicklung eines Gemeindelebens ausschließt, ist eine an den Haaren herbeigezogene Worthülse.
    Fünf Pfarrer haben von 1946 bis 2012 in dieser Kirche gut besuchte Gottesdienste gefeiert, ich habe das seit 1987 selbst erlebt. Auch aus der Zeit zuvor ist nichts überliefert, was diese gespielte Abscheu unterfüttern würde.
    Mit Beginn der Planung und Durchführung der Baumaßnahmen 2017 sowie mit dem geplanten Umbau des Kircheninnern, das laut Architekt „entrümpelt“ werden soll, ist der Kirchenbesuch stetig zurückgegangen, sodass wir kaum 20 Gottesdienstbesucher (bei etwa 2200 Gemeindemitgliedern) zu verzeichnen haben, was mit Sicherheit nicht am Inventar der Kirche liegt.

    Niemand „liebäugelt“ mit einem Museum oder gedenkt ein Museum zu eröffnen.
    Uwe Löscher hat es unmissverständlich so in Worte gefasst: „Noch kurz zu der Frage, ob wir in einem Museum Gottesdienst feiern wollen, Ja, eher als in einer leergeräumten Turnhalle.“
    Nachdem meine Einstellung zur versuchten Auflösung des Fördervereins bekannt ist, kann ich nur noch einmal aus der Satzung des Vereins zitieren. Zweck des Vereins ist „der Erhalt, die Instandsetzung und Renovierung“ der ALTEN DORFKIRCHE, von einem Umbau des Kirchenraums ist nirgends die Rede (im Unterschied zu der Umgestaltung der Überlinger Auferstehungskirche, die als Blaupause für diese Zerstörung herhalten muss).

    Was für ein berauschender Erkenntnisfortschritt, dass das Mittelalter schon Geschichte ist - mit der von mir zitierten Aussage zur „Hexenverfolgung“ wird darauf Bezug genommen, dass es heute ganz versteckte, ganz subtile, unterschwellige Methoden gibt, seine Mitmenschen psychisch fertigzumachen: Mobbing, Diffamierungen, Verleumdungen, an den Pranger stellen, Abkanzeln, die alle in Laudenbach praktiziert wurden und noch werden.
    Die Formulierung „larmoyant“ fällt in diesem Zusammenhang auf die Einstellung der Unterzeichner zurück und offenbart mit wie wenig Empathie hier beurteilt und geurteilt wird.
    Wie von der Kirchenleitung mit einer lebendigen Gemeinde umgegangen wurde, zeigt der Sonderdruck der Lukasgemeinde Weinheim. Besonders aufschlussreich und entlarvend ist der Bericht von Eckhard Grebenstein (ab S. 24).-
    Zum Punkt "Demokratie" äußerte sich Herr Löscher wie folgt:
    „Wer hier auf die demokratische Wahl des Kirchengemeinderats verweist, dem möchte ich sagen, dass man ja kaum von Demokratie sprechen kann, wenn die Opposition nicht zugelassen wird. Das ist ein Demokratieverständnis wie es Putin in Russland hat.
    Und wenn wir nur als Beispiel die 344 Stimmen von Herr Fried betrachten, sind das bei 2030 Wahlberechtigten gerade mal 17% der Gemeindemitglieder.
    Das sehe ich als zu wenig an, um die Kirche ohne Befragung der Gemeinde ihrer Ausstattung zu berauben."

  • Stellungnahme (Teil 1) zum Antwortschreiben der Pfarrerin B. Risch und des KGR-Vorsitzenden M. Fried - die Dokumente folgen gesondert

    at 04 May 2021 10:30

    Liebe Freundin, lieber Freund der ALTEN DORFKIRCHE,
    wie versprochen – lasse ich Ihnen heute meine Gedanken zum Antwortschreiben der Pfarrerin und des KGR-Vorsitzenden zukommen.
    Wie Sie gelesen haben, werden gleich zu Beginn des Schreibens die gesammelten Unterschriften lächerlich gemacht und die 99 schon im Aug. 2020 auf Papier gesammelten Unterschriften ganz unterschlagen, obwohl ich bei der Übergabe ausdrücklich darauf hingewiesen habe. Auch den zuständigen Zeitungsredakteur habe ich zeitgleich darüber informiert. Aber die „Lokal-Presse“ spielt hier mit!
    Die Formulierung „im Stil der damaligen Zeit umgebaut“ ist zutreffend und ist an die Worte von Frau Risch im Mitteilungsblatt der Gemeinde Nr. 39/20 angelehnt, denn es gibt ihn, den sog. ‚nationalsozialistischen Stil‘.
    Es ist eine Unterstellung, dass ich verschwiegen habe, dass der Umbau in die Zeit des Nationalsozialismus gefallen ist. Schon allein das Jahr 1936 weist darauf hin.
    Außerdem habe ich die DOKUMENTATION des Denkmalamtes nach Rücksprache mit dem Verlag verlinkt, in der ausführlich darüber berichtet wird (siehe mein Text vom 29.01.21).
    Bezüglich des kompletten Umbaus der Kirche hat Uwe Löscher bei der Gemeindeversammlung am 11. Aug. 20 einen aufschlussreichen Vortrag gehalten, den ich Ihnen im Anhang mitschicke (siehe unter „Dokument“)
    Was er sagt, denken viele Menschen vor Ort.
    Nach den Planungsunterlagen und der Kostenrechnung wird in unserer Kirche ein Stahlbeton-Altar installiert, was völlig abwegig, eigentlich schizoid ist.
    Hier kommt die ganze Perversion zum Tragen, wenn man bedenkt, dass BETON das LIEBLINGSBAUMATERIAL DER NAZIS war. Wie unglaubwürdig wird mit diesem Wissen der Verweis auf den „nationalsozialistischen Bestand“ in unserer Kirche. Wie absurd, einen Altar aus hiesigem Quarzit - ein absolutes Unikat - durch einen Beton-Altar zu ersetzen. Dies gehört in die Rubrik „Tarnen und Täuschen“.
    Und dafür werden dann noch Unsummen von Geld ausgegeben, etwa 20 000 € für den Beton-Altar - ein Fremdkörper, ohne Bezug zu unserer ALTEN DORFKIRCHE.
    Wie schrieb die Pfarrerin doch treffend in ihrem Impuls am 16. April 21:
    „Geld regiert die Welt und WER GELD HAT, HAT DIE MACHT UND BESTIMMT, oder?“

    Dass der sog. „nationalsozialistische Bestand“ die Weiterentwicklung eines Gemeindelebens ausschließt, ist eine an den Haaren herbeigezogene Worthülse.
    Fünf Pfarrer haben von 1946 bis 2012 in dieser Kirche gut besuchte Gottesdienste gefeiert, ich habe das seit 1987 selbst erlebt. Auch aus der Zeit zuvor ist nichts überliefert, was diese gespielte Abscheu unterfüttern würde.
    Mit Beginn der Planung und Durchführung der Baumaßnahmen 2017 sowie mit dem geplanten Umbau des Kircheninnern, das laut Architekt „entrümpelt“ werden soll, ist der Kirchenbesuch stetig zurückgegangen, sodass wir kaum 20 Gottesdienstbesucher (bei etwa 2200 Gemeindemitgliedern) zu verzeichnen haben, was mit Sicherheit nicht am Inventar der Kirche liegt.

    Niemand „liebäugelt“ mit einem Museum oder gedenkt ein Museum zu eröffnen.
    Uwe Löscher hat es unmissverständlich so in Worte gefasst: „Noch kurz zu der Frage, ob wir in einem Museum Gottesdienst feiern wollen, Ja, eher als in einer leergeräumten Turnhalle.“
    Nachdem meine Einstellung zur versuchten Auflösung des Fördervereins bekannt ist, kann ich nur noch einmal aus der Satzung des Vereins zitieren. Zweck des Vereins ist „der Erhalt, die Instandsetzung und Renovierung“ der ALTEN DORFKIRCHE, von einem Umbau des Kirchenraums ist nirgends die Rede (im Unterschied zu der Umgestaltung der Überlinger Auferstehungskirche, die als Blaupause für diese Zerstörung herhalten muss).

    Was für ein berauschender Erkenntnisfortschritt, dass das Mittelalter schon Geschichte ist - mit der von mir zitierten Aussage zur „Hexenverfolgung“ wird darauf Bezug genommen, dass es heute ganz versteckte, ganz subtile, unterschwellige Methoden gibt, seine Mitmenschen psychisch fertigzumachen: Mobbing, Diffamierungen, Verleumdungen, an den Pranger stellen, Abkanzeln, die alle in Laudenbach praktiziert wurden und noch werden.
    Die Formulierung „larmoyant“ fällt in diesem Zusammenhang auf die Einstellung der Unterzeichner zurück und offenbart mit wie wenig Empathie hier beurteilt und geurteilt wird.
    Wie von der Kirchenleitung mit einer lebendigen Gemeinde umgegangen wurde, zeigt der Sonderdruck der Lukasgemeinde Weinheim. Besonders aufschlussreich und entlarvend ist der Bericht von Eckhard Grebenstein (ab S. 24).-
    Zum Punkt "Demokratie" äußerte sich Herr Löscher wie folgt:
    „Wer hier auf die demokratische Wahl des Kirchengemeinderats verweist, dem möchte ich sagen, dass man ja kaum von Demokratie sprechen kann, wenn die Opposition nicht zugelassen wird. Das ist ein Demokratieverständnis wie es Putin in Russland hat.
    Und wenn wir nur als Beispiel die 344 Stimmen von Herr Fried betrachten, sind das bei 2030 Wahlberechtigten gerade mal 17% der Gemeindemitglieder.
    Das sehe ich als zu wenig an, um die Kirche ohne Befragung der Gemeinde ihrer Ausstattung zu berauben."

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 22 Apr 2021 09:26

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    Liebe Unterzeichnerin, lieber Unterzeichner, 21. April 2021

    nach der online-Übergabe der Petition „Hilferuf der ALTEN DORFKIRCHE Laudenbach – vor vier Wochen - am 24. März, haben wir heute eine Reaktion vom Kirchengemeinderat (KGR) erhalten.

    Zu Ihrer Information schicke ich Ihnen das Schreiben ohne meine Anschrift und die beiden Original-Unterschriften des KGR-Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin..
    Verschaffen Sie sich bitte einen eigenen Eindruck vom Inhalt dieses Schreibens (siehe PDF-Datei)

    Gerne können Sie mir dazu auch eine Rückmeldung zukommen lassen.
    Eine Stellungnahme sende ich Ihnen – ganz bewusst - erst in den nächsten Tagen.

    DANKE für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung!

    Mit freundlichen Grüßen von der blühenden Bergstraße

    im Namen der Initiative
    Rosemarie Schwarz

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Übergabe der Petition an den Kirchengemeinderat Laudenbach am 24.März 2021

    at 24 Mar 2021 22:51

    Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

    wie versprochen – melden wir uns, sobald wir eine Lösung für die Übergabe der
    129 Petitionsunterschriften und der 55 Kommentare gefunden haben.
    Nachdem der Lockdown in absehbarer Zeit nicht beendet werden wird, haben wir uns jetzt entschieden, die Übergabe an den Kirchengemeinderat, zu dem auch die Pfarrerin gehört, digital vorzunehmen.
    Coronabedingt ist eine öffentliche Übergabe derzeit leider nicht zu realisieren.
    Damit wir das Gremium aber möglichst zeitnah informieren können,
    um kein „Entrümpeln“ der Kirche erleben zu müssen, haben wir jetzt diesen Weg gewählt.
    Zeitgleich haben wir die Presse und den Landesbischof informiert.

    Bei der letzten Gemeindeversammlung in Laudenbach am 11. August 2020, haben wir der Pfarrerin bereits 94 Unterschriften auf Papier übergeben und 5 Unterschriften nachgereicht.
    Die Forderungen, die auf Plakaten visualisiert wurden (siehe Fotos auf der Petitionsseite), haben wir in dieser Versammlung auch vorgetragen:

    RENOVIEREN statt Umbauen
    ERHALT und INSTANDSETZUNG des Kircheninneren
    HERVORHEBEN der HISTORIE
    KEIN ENTRÜMPELN der Dorfkirche
    KEIN ENTSORGEN des Inventars

    Diese Forderungen stehen im Einklang mit den Zielen und der Satzung des Fördervereins und mit den Interessen vieler Gemeindeglieder.
    Denn „lieber ein Museum als eine leergeräumte Turnhalle“, so die Aussage eines Gemeindemitglieds in der oben genannten Gemeindeversammlung.

    Es stellt sich für viele Menschen vor Ort und auch für andere, die mit Laudenbach und der ALTEN DORFKIRCHE verbunden sind (siehe Kommentare zur Petition), die Frage, was für einen Sinn es macht, die Dorfkirche zu entrümpeln und sie innen so zu gestalten, wie eine neu gebaute Kirche.
    Für wen?
    Für 10 bis 20 Gottesdienstbesucher, die sonntags in die Kirche „strömen“, reicht der Platz – für jede Gottesdienstform, gerne auch mit Stühlen – vor den Balustraden.

    In einer Zeit, in der immer mehr Menschen aus der Kirche austreten – in Laudenbach u.a. auch wegen der unsäglichen Baumaßnahmen, deren Kosten schon jetzt mehr als eine halbe Million über dem im Auslobungstext vorgegebenen Gesamtbetrag liegen – ist es völlig unverständlich, in den Umbau unserer Kirche mind. noch eine weitere halbe Million zu investieren, um dann einen „Abklatsch“ der Überlinger Auferstehungskirche (siehe: www.german-architects.com/de/architecture-news/bau-der-woche/in-neuem-gewand-1) in unserer fast 800 Jahre alten Kirche zu bekommen.

    Ein Mahn- und Denkmal kann man nur einmal zerstören.

    Eine derart besondere Kirche gibt es in der ganzen Landeskirche nicht mehr. Und viele stellen sich die Frage: Warum wird ein solches „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ nicht erhalten?
    Auch das Denkmalamt erkennt in dieser fast vollständig erhaltenen Denkmalschicht mit Seltenheits- und Mahnmalcharakter eine hohe Wertigkeit, die auch deutlich benannt wurde (siehe Dokumentation, S. 8).

    In der Hoffnung, dass kein Umbau, sondern der Erhalt und eine Renovierung und Instandsetzung der ALTEN DORFKIRCHE erfolgt, grüßen wir Sie freundlich von
    der frühlingshaften Bergstraße

    Für die Initiative

    Rosemarie Schwarz

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Suche nach einem Übergabetermin in Corona-Zeiten

    at 13 Mar 2021 16:24

    Guten Tag,
    liebe Unterstützende, lieber Unterstützer,

    bitte entschuldigen Sie, dass wir uns erst heute wieder bei Ihnen melden.

    Auf Grund der Hygiene-Vorschriften in der Corona-Zeit war bisher noch kein geeigneter Termin für die öffentliche Übergabe der Petitionsunterschriften zum „Hilferuf der ALTEN DORFKIRCHE Laudenbach/Bergstraße – Renovierung statt Umbau“ zu finden.
    Sobald ein Termin feststeht, werden wir Sie rechtzeitig über Ort und Zeit der Übergabe informieren,
    sodass Sie – wenn es Ihnen möglich ist - gerne dabei sein können.

    Eine ganz aktuelle Information sei an dieser Stelle noch angefügt:
    Laut Urteil des Amtsgerichts Weinheim vom 4. März 2021 ist der Förderverein ALTE DORFKIRCHE Laudenbach e.V. nicht aufgelöst ist. Im Wortlaut heißt es:
    „Es wird festgestellt, dass der Beschluss der Mitgliederversammlung des Beklagten vom 05.08 2018 unwirksam ist.“
    Im Wesentlichen wurden folgende Entscheidungsgründe angeführt:
    Entgegen der Vereinssatzung waren nicht alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung eingeladen, die zum ersten Mal an einem Sonntag (am 05. August 2018) im Anschluss an den Gottesdienst am Vormittag stattgefunden hat. Außerdem haben zwei Nicht-Mitglieder bei der Auflösung des Vereins mit abgestimmt.
    Das bedeutet, dass der Förderverein weiter besteht.
    Damit erhält der Förderverein Alte Dorfkirche Laudenbach e.V. durch die Rückerstattung des voreilig überwiesenen Geldes an die ev. Kirchengemeinde nun die Chance, sich bei der Renovierung satzungsgemäß einzubringen - ein Wunsch vieler Fördervereins-Mitglieder, über die Verwendung der gespendeten Gelder selbst entscheiden zu können und gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Gelingen der Renovierung leisten zu können.
    Die alten und die neuen Mitglieder des Fördervereins freuen sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit den Planern der Kirchenrenovierung.
    Nun hoffen wir, dass die Vorschriften in den kommenden Wochen gelockert werden und wir dann baldmöglichst die Petition an die Kirchenverantwortlichen in Laudenbach übergeben können.
    Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit. Bleiben Sie vor allem gesund!

    Mit diesem Wunsch grüße ich Sie von der blühenden Bergstraße

    im Namen der Initiative
    Rosemarie Schwarz

  • Petition in Zeichnung - DANK und

    at 29 Jan 2021 17:50

    Liebe Freundin, lieber Freund unserer ALTEN DORFKIRCHE,

    nachdem unsere Unterschriften-Aktion am kommenden Sonntag (31.1.2021) endet,
    melde ich mich heute noch einmal auf diesem Wege bei Ihnen, um mich ganz
    HERZLICH für Ihre Unterstützung zu BEDANKEN.
    Ein großes DANKESCHÖN sagen wir auch den Mitarbeitern*innen der Plattform OpenPetition, die uns diese Unterschriftenaktion ermöglicht haben.

    Bereits im August 2020 haben wir innerhalb von wenigen Tagen 99 Unterschriften auf Papier gesammelt, die wir schon am 11. August 2020 bei der Gemeindeversammlung an die Kirchenverantwortlichen übergeben haben.
    Wir überlegen noch, wann wir die Online-Unterschriften in der augenblicklichen Corona-Situation ganz offiziell an die Kirchenverantwortlichen übergeben können.
    Oder ob wir warten, bis der Lockdown zu Ende ist.

    Zu Ihrer Information können wir Ihnen mitteilen, dass inzwischen eine Dokumentation des Landesamtes für Denkmalpflege zu unserer ALTEN DORFKIRCHE in:
    DIE DENKMALPFLEGE, Heft 2/2020 erschienen ist. Zu finden ist der umfangreiche und aufschlussreiche Bericht über den Link
    gemeindehaus-laudenbach.de/data/documents/Laudenbach_DD_2_2020.pdf
    Der ursprüngliche Erscheinungsort des Beitrags ergibt sich über folgenden Link:
    www.degruyter.com/view/journals/dkp/dkp-overview.xml

    In dieser Dokumentation bringen die beiden Autorinnen Dr. Melanie Mertens und Dr. Ruth Cypionka Folgendes zum Ausdruck: (Nicht „einige“, sondern viele - so die Recherche unserer Initiative) Mitglieder der Kirchengemeinde „plädieren dafür, den Dokumentationswert und Mahnmalcharakter der nationalsozialistischen Ausstattung im Inneren des Kirchensaals in Gänze zu erhalten. Diese Haltung entspricht im Prinzip auch der Auffassung des Landesamtes für Denkmalpflege, das in dieser fast vollständig überlieferten Denkmalschicht mit Seltenheitscharakter eine hohe Wertigkeit erkennt und deutlich benannt hat.“ (Ende des Zitats aus der Dokumentation, S. 124).
    Zu den hier gemachten Aussagen zu der nationalsozialistischen Prägung der Ausstattung ist festzustellen, dass die Menschen die geschilderten NS-Bezüge nach eigenem Empfinden überhaupt nicht in dem Maße wahrnehmen.
    Für die Menschen, mit denen wir gesprochen oder die uns geschrieben haben, ist unsere ALTE DORFKIRCHE Heimat, ein Ort der Erinnerung (siehe auch unter „Kommentare“ in unserer Petition).
    „Das Beständige, das dieses Gebäude ausstrahlt, lässt eine Seele zur Ruhe kommen,“ so formulierte es eine Unterzeichnerin. Es wird gesprochen von der Bindung zur Kirche, vom sich Zuhause-Fühlen, wörtlich: „Diese Kirche ist mein Zuhause“ und „Man fühlt sich darin geborgen“.
    Kurz gesagt: Es geht den Menschen um den Erhalt und die Instandsetzung „ihrer vertrauten Kirche“.
    „Historische Gebäude sind unwiederbringlich - und deshalb so schützenswert“, so die
    Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Und weiter: „Zahllose Leben und Ereignisse haben sie im Laufe der Zeit zu Erlebnis-Speichern werden lassen. In ihnen wird Geschichte greifbar.“
    Aus diesen Gründen hat man wohl auch die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf erhalten, die erst 1935 eingeweiht wurde. In MONUMENTE, der Zeitschrift der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, findet sich zu dieser Kirche ein Bericht von Bettina Vaupel, der über folgen den Link aufzurufen ist:
    www.monumente-online.de/de/ausgaben/2013/4/heiligenschein-und-stahlhelm.php
    Dazu - und auch zu unserer Kirche - passen die Überlegungen zum Denkmalschutz, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf ihrer Website veröffentlicht hat:
    „Denkmale schützen heißt, unsere kulturelle Identität zu schützen und zu bewahren. Denkmale zu schützen bedeutet auch, Geschichte, Geschichten und Zeitgeist an authentischen Orten der Erinnerung lebendig zu halten.
    Und Denkmale zu schützen meint, die Kunstfertigkeit und kreative Kraft der Menschen zu bewahren.“
    Mit einem Gedanken von Friedrich Dürrenmatt, der am 5. Januar hundert Jahre alt geworden wäre, schließe ich: „Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.“

    Hoffen wir also auf die Vernunft, die Einsicht und den Weitblick der Verantwortlichen, unsere ALTE DORFKIRCHE als Zeitzeugnis mit Seltenheits- und Mahnmalcharakter zu erhalten, nicht zuletzt wegen persönlicher lebendiger Erinnerungen und dem Gefühl des Zuhause- und Geborgenseins in diesem Kirchenraum.
    Ihnen persönlich wünschen wir in dieser besonderen Zeit vor allem Wohlergehen und grüßen Sie – nochmals dankend für Ihre wohltuende Unterstützung – herzlich aus Ober-Laudenbach

    im Namen der Initiative

    Rosemarie Schwarz

    P.S. Bitte beachten Sie noch unter Kommentare die Gedanken zum Gedenkfenster
    in der Kirche.

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