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  • Die Petition wurde eingereicht

    19-07-15 17:44 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition.
    Wir haben über 7343 Unterschriften gesammelt und wollen diese am Mittwoch Kardinal Marx übergeben. Dieser hatte uns bisher nur einen Termin mit einem Stellvertreter angeboten. Um den Auftrag zu erfüllen, den uns die Unterzeichner gegeben haben, wollen wir die Petition im Rahmen einer Demonstration am 22.7. übergeben. Kardinal Marx ist über den Termin informiert.
    Wir treffen uns um 18 Uhr am Odeonsplatz und laufen danach gemeinsam zum Palais Holnstein (Amtssitz und Wohnort von Herrn Marx) in der Kardinal-Faulhaber-Straße.

    Die Erzdiözese versucht, am Johanneskolleg eine Entscheidung durchzudrücken, die offenbar auf Grund unvollständiger Informationen getroffen wurde. Die Erzdiözese war zum Zeitpunkt des Kaufes unvollständig über den Bauzustand und das Konzept des Johanneskollegs informiert. Informationen, wie eine Stellungnahme des Architektenbüros Muck Petzet, die einen jahrelangen Weiterbetrieb des Wohnheims bei Investitionen für 500.000 Euro für möglich hält, werden ignoriert. Das besondere Konzept des Kollegs soll auch weiterhin nicht Teil der Entscheidungsgrundlage sein.

    Die Erzdiözese zerstört damit ein Projekt für Integration, Internationalität und Interreligiosität, welches sie auf Jahre hin nicht wieder errichten werden kann. Dieses besteht im Johanneskolleg nicht nur aus einer Quote für Ausländer, sondern aus gelebter Integration in familiären Strukturen, gemeinschaftlichen Aktivitäten, dem Leben in Doppelzimmern, einer intensiven Betreuung und vielem mehr.

    Stark gelitten hat mittlerweile das Vertrauen der Studierenden in die Erzdiözese. Diese hatte die BewohnerInnen mehrmals unzureichend informiert. So fällt es den Studierenden schwer, die Ankündigung der Diözese zu glauben, wonach andere Wohnheime ausgebaut werden sollen. Konkrete Pläne, inklusive Zeitfenster, wurden bislang nicht vorgelegt. Für das Johanneskolleg wurde bis heute keine Abrissgenehmigung beantragt. Dennoch sollen die BewohnerInnen zum 30. September ausziehen.

    Wir hoffen auf ein zahlreiches Kommen Eurerseits.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Bewohner des Johanneskollegs

  • Änderungen an der Petition

    13-05-15 22:41 Uhr

    Die Petition wurde verlängert, weil sie sehr gut ankommt und wir den Leuten weiterhin eine Möglichkeit geben wollen, sich für das Johanneskolleg einzusetzen. Dies wollen wir solange tun, wie uns unsere Mitmenschen unterstützen. Jeder Unterschrift zeigt, dass das Johanneskolleg eine Zukunft haben muss.

    Die Begründung wurde ergänzt, da weitere Informationen gewünscht wurden.
    Neue Begründung: In den letzten 50 Jahren wurde das Internationale Studentenwohnheim zu einem Ort, an dem Menschen aus 98 Nationen friedlich und familiär zusammen leben.
    In Zeiten von Pegida und Hetze gegen Ausländer fordert vor allem die Diözese München-Freising Solidarität. Jetzt möchte die Diözese den Ort schließen, an dem nicht nur gefordert wird, sondern Integration aus reiner Selbstverständlichkeit gelebt und verwirklicht wird.

    Die Diözese behauptet, dass das Johanneskolleg stark baufällig sei. Dies jedoch entspricht nicht der Wahrheit. Es sind nur Sanierungsarbeiten notwendig.

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    www.johanneskolleg.de
    www.facebook.com/johanneskolleg
    www.sueddeutsche.de/muenchen/studentenwohnheim-vor-schliessung-rettet-das-joko-1.2471207 Neuer Sammlungszeitraum: 2 Monate

  • Changes to the petition

    23-04-15 16:12 Uhr

    I deleted some blank spaces in the title, which look silly on the ssignature papers ( unterschriftenbogen), but we did this yesterday cause we wanted the last 2 words oft the tite in the second line. But the blank spaces changed nothing there and we left them
    New title: Kardinal Marx, erhalten Sie das Vorzeigeprojekt für Integration: Das Johanneskolleg