Region: Schorndorf

Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen!

Petition richtet sich an
Gemeinderat Stadt Schorndorf

1.202 Unterschriften

100 %
1.005 von 690 für Quorum in Schorndorf Schorndorf

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  1. Gestartet April 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten


19.07.2026, 16:22

Es wurde eine DEMO genehmigt – Unser Ziel ist eine starke Präsenz, kein lauter Aktionismus

Wir treffen uns bereits um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus.
Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr.

Top 1 Bürgerfragestunde
(Details siehe Geschäftsordnung für den Gemeinderat § 27, S. 19
file:///C:/Users/ai104/Downloads/0-5_Geschaeftsordnung_Gemeinderat_Stand_01.01.2024.pdf
-    Nur Einwohner Schorndorfs dürfen Fragen zu allen Gemeindeangelegenheiten stellen oder Anregun gen und Vorschläge unterbreiten
-    Diskussionen sind nicht erlaubt
-    Die Fragestunde findet in der Regel zu Beginn jeder öffentlichen Sitzung des Gemeinderats statt. Ihre Dauer soll 15 Minuten nicht überschreiten.
-    Fragen, Anregungen und Vorschläge müssen kurz gefasst sein und sollen die Dauer von drei Minuten pro Zu den gestellten Fragen, Anregungen und Vorschlägen nimmt der Vorsitzende Stellung. Kann zu einer Frage nicht sofort Stellung genommen werden, nimmt der Vorsitzende oder ein von ihm Beauftragter schriftlich Stellung. Fragesteller nicht überschreiten.
Wir empfehlen, die Fragen schriftlich vorzubereiten. Ggf. müssen sie schriftlich eingereicht werden und Antworten können auch schriftlich erfolgen.
 
Top 8 Bebauungsplanänderung Grauhalde-Rehhalde
(Nachfolgend wird über das Bürgerbegehren „Erhalt Stadtmuseum“ entschieden.
Es werden also viele Besucher anwesend sein und ebenfalls ihre Fragen zu ihrem Thema stellen.)

                   Wir bitten um Sachlichkeit und gegenseitigen Respekt.
 
                                Wer kann ---> B I T T E    K O M M E N !

Bis dahin
Ihre Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!

Nähere Informationen siehe Ratsinfosystem
https://schorndorf.ratsinfomanagement.net/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZXnCopS7Hhkpb7OtiIbIN3E




09.07.2026, 09:13

Sehr geehrte Anwohner,
liebe Schüler,
sehr geehrte Interessierte,

Gerne möchten wir Sie auf dem Laufenden über die Sitzung im Technischen Ausschuss (öffentlich aber ohne rede- und Fragerecht) halten:

am 07.07.2026 fand ab 17:30 Uhr eine kleine Demo vor dem Alten Rathaus statt.
Diese wurde eigenständig von betroffenen Anwohnern beantragt und von der Stadtverwaltung genehmigt.

Die Sitzung begann mit Verspätung, da vorausgehend in nichtöffentlicher Sitzung getagt wurde.

Oberbürgermeister Hornikel begrüßte die Anwesenden.

Im Vorfeld beantragte unser Initiative-Mitglied D. Schützenauer schriftlich um Gestattung eines kurzen Rede- und Fragerechts zur Bebauungsplanänderung. Dem wurde entgegenkommenderweise stattgegeben, obwohl qua Gemeindesatzung dies nicht vorgesehen ist.

Auf der Tagesordnung unter Punkt 2 und 3 wurden für uns relevante Punkte abgehandelt:
2. Zur Kenntnisnahme:
Online-Petition „Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet
Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen“
3. Zur Vorbereitung:
Bebauungsplan und Satzung über örtliche Bauvorschriften "Grauhalde - Rehhalde" - Heizzentrale (Planbereich 28/07) im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB
- Aufstellungsbeschluss
- Zustimmung zur Planung
- Frühzeitige Beteiligung

Herr Schützenauer trug vier Fragen samt frei formulierten Ergänzungen vor:
1.) Warum sind Sie für ein Holzheizwerk, mit tägl. 200.000qm Rauchgas und 40t CO2 Ausstoß und giftigen Abgasen obwohl es neue Techniken mit Wärmepumpen gibt, die kein Abgas erzeugen?
2.) Wieviel Holzheizwerke braucht die Stadt insgesamt und wo werden diese aufgestellt?
3.) Wie sieht das Wärmekonzept aus? Wissen Sie, dass lt. TV-Recherche SWR die
4.) Fernwärmekosten die höchsten sind? Wie hoch sind die Kosten von Iqony?

Danach berichtete Franziska Haist (Leiterin Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht) zum Prozedere der Bebauungsplanänderung.

Anschließend folgten die Redebeiträge der Fraktionsvorsitzenden (od. deren Vertreter) aller im Gemeinderat vertretenen Parteien und dem Einzelstadtrat M. Nothdurft.
Manche dieser Redebeiträge thematisierten die fehlende Transparenz der Verwaltung gegenüber Stadträten und Betroffenen. Diese wurden von Beifall begleitet.

Dem Tagesordnungspunkt 3  `Zustimmung zur Planung` wurde mehrheitlich zugestimmt!

Die Stimmung war spürbar angespannt. Durch die spöttischen Töne der Anwesenden und der Brisanz des Themas geschuldet, war der gegenseitige Respekt zeitweise beeinträchtigt.

Freundliche Grüße
Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!
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04.07.2026, 18:18

Sehr geehrte Unterzeichnerin, sehr geehrter Unterzeichner,
sehr geehrte Anwohner,
liebe Schüler der Grauhalde,
 
 wenn es Ihnen möglich ist, kommen Sie bitte zur
 
Sitzung des Technischen Ausschusses
am kommenden Dienstag 07.07.2026 um 18:30 Uhr ins Alte Rathaus Schorndorf.
 
Wir werden ab 18 Uhr vor Ort sein.
Es ist sehr wichtig, dass wir dort vielzählig vertreten sind.

(Die Bebauungsplanänderung wird gleich zu Anfang abgehandelt und wir müssen nicht bis zum letzten Tagesordnungspunkt ausharren.
Ob es sich hierbei nur um eine Vorberatung handelt oder ob der technische Ausschuss bereits Entscheidungsfunktion hat, wissen wir nicht und wohl auch die Gemeinderäte nicht.
 
Es ist davon auszugehen, dass die finale Entscheidung dann durch den Gemeinderat bei der nächsten
 
Gemeinderatssitzung am 23.07.2026 (vermutlich um 18 Uhr) im Alten Rathaus
 
fällt.
Bitte notieren Sie sich auch diesen Termin. Bei Gemeinderatssitzungen gibt es vorher eine Bürgerfragestunde, bei der wir letztmals zu Wort kommen können.
 
Die Termine und Sitzungsunterlagen können Sie einsehen unter:
https://schorndorf.ratsinfomanagement.net/
 
 

Wichtige Anmerkung:
Sobald der Bebauungsplan öffentlich aufliegt, besteht die Möglichkeit gegen diesen eine sogenannte „Einwendung“ zu erheben.
Gerne stellen wir Ihnen dann kostenlos ein Musterschreiben zur Verfügung.
Ihre Einwendung muss dann sehr schnell, nämlich innerhalb von vier Wochen, per Einschreiben an die Stadtverwaltung Schorndorf versandt werden. Hier ist dann Eile geboten !
Diese Einwendung kann jeder Bürger Schorndorfs erheben, nicht nur die Anwohner!

Denn man muss immer im Hinterkopf haben was die Verantwortlichen der Icony an ihrem Infoabend am 06.05.2026 in der Künkelinhalle verlauten ließen:
Wenn dieses Heizwerk gebaut ist, werden weitere in Schorndorf folgen und zu einem Nahwärmenetz verbunden.
 
Bitte bleiben auch Sie interessiert und aktiv – denn nur gemeinsam sind wir stark !
 
 
Freundliche Grüße

Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände

P.S.: Bitte beachten Sie auch unsere neueste und detaillierte Information in dieser Sache hier in dieser Petition unter "NEUIGKEITEN" - Danke.


04.07.2026, 18:09

Dokument anzeigen

Sehr geehrte Unterzeichnerin, sehr geehrter Unterzeichner,
sehr geehrte Anwohner,
liebe Schüler und Kindergartenkinder der Grauhalde,
 
nachfolgend der Link zum obigen Zeitungsartikel, der vermutlich erst am 06.07.2026 in der Printausgabe erscheinen wird:
https://www.zvw.de/lokales/schorndorf/entt%C3%A4uschung-f%C3%BCr-grauhalde-anwohner-alternativstandorte-werden-nicht-empfohlen_arid-1089629
 
Dies ist für uns alle eine überaus enttäuschende Nachricht.
Haben wir doch alle bislang gehofft, daß es eine Energiegewinnung für die geplante Nahwärme an einem geeigneteren Ort gibt, der nicht in einer Tallage und nicht in einem reinen Wohn- und Schulgebiet liegt.
Wenn Sie den Artikel in Gänze lesen können (hinter der Bezahlschranke – Copyright), dann ist diesem zu entnehmen, dass ALLEIN wirtschaftliche Interessen den Ausschlag für den Standort Grauhalde gaben. Der Mensch zählt offenbar nicht.
 
Nach der Lektüre dieses Artikels wundert man sich, dass anscheinend die Würfel bereits VOR der Sitzung des Technischen Ausschusses (am 07.07.2026) gefallen sind und die Ausschussmitglieder nur noch als Statisten dienen.
 
„Es drängt sich auch der Verdacht auf, dass die Stadt Schorndorf mit der bereits vorbereiteten Bebauungsplanänderung für den Hubschrauberlandeplatz (Grauhalde/Rehhalde) lediglich als Erfüllungsgehilfe für die neu gegründete ‚Wärme Schorndorf GmbH‘ fungiert. An diesem Unternehmen halten die STEAG und Icony die Mehrheit mit 51 %, während die Stadtwerke Schorndorf nur mit einem Minderheitsanteil von 49 % beteiligt sind.
 
(Zum Vergleich: Die Fernwärme Winnenden GmbH & Co. KG ist ebenfalls ein Gemeinschaftsunternehmen. Die Stadtwerke Winnenden GmbH hält die kommunale Mehrheit mit 51 %, während die restlichen 49 % von der STEAG (bzw. der Nachfolgetochter Iqony) gehalten werden. Das Heizkraftwerk ist eine kombinierte Energiezentrale und wird primär mit Erdgas, Biomethangas (seit 2014) und leichtem Heizöl betrieben. Zudem wird seit den 1990er-Jahren das Deponiegas der nahegelegenen Mülldeponie Eichholz in die Energieerzeugung eingespeist.)
Schorndorf hat nach unserem/dem offiziellen Kenntnisstand keine alternativen Techniken vorangetrieben bzw. andere moderne Techniken überhaupt in Betracht gezogen?
 
Bestes Beispiel: Die Energiedrehscheibe Weinstadt (Energiezentrale 10) vernetzt verschiedene erneuerbare Energiequellen und nutzt lokal erzeugte Energie. Hauptkomponenten sind dabei Solarstrom, Kläranlagen-Abwärme, Holzhackschnitzel, Batteriespeicher, Großwärmepumpen und künftig auch Wasserstoff. [Quelle Stadt Weinstadt]
 
Wir, die Initiative Lebenswerte Grauhalde, werfen die Flinte jedoch nicht ins Korn.
Wir wollen weiterhin fair und sachlich die Gemeinderäte mit unseren Argumenten überzeugen, damit der derzeit gültige Bebauungsplan nicht geändert und dadurch das Projekt gekippt wird.
 
Unsere Argumente von Anfang an und bis heute:
-     Es handelt sich bei dem geplanten Heizwerk um eine reine Holzverbrennungsanlage - eine veraltete Technik. (vgl. innovative Techniken in Weinstadt u.a.
-     Es wird Altholz der Klasse A1 UND A2 verbrannt, dessen Abluft 10 % der Emissionen (Feinstaub, Ultrafeinstaub der die HirnMembrane durchdringt, Stickoxide) nicht herausfiltern kann
-     Es liegt kein Emissionsgutachten vor und lt. den Unterlagen der Stadt Schorndorf zur Bebauungsplanänderung wird aufgrund des beschleunigten Verfahrens nach § 13a BauGB von einer Umweltprüfung und einem Umweltbericht abgesehen.
-     Es stehen rein wirtschaftliche Interessen im Vordergrund
-     Es liegt kein Lärmschutzgutachten vor – es muss mit Lärm in Form von Zu- und Abfahrtsverkehr, Lüftungsanlagen und Verladeprozessen gerechnet werden.



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